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Thema: [Vollversion] Die Reise ins All

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    So, ich hab mir vorgenommen, nicht in diesen Thread zu schreiben, bis er abgepinnt ist, um ihn dann künstlich hochzuhalten
    Das Spiel habe ich schon seit drei Monaten durch, und ich muss sagen, dass es mir sehr, sehr, sehr, sehr .... *lufthol* ... sehr viel Spaß gemacht hat. Wirklich, es ist nicht übertrieben, bei der Allreise hat wirklich alles gestimmt. Die Charaktere waren toll (sowohl eigene als auch "geklaute"), die Geschichte sowieso, die Athmosphäre hat perfekt gepasst und das Gameplay war sowohl herausfordernd als auch kurzweilig. In der Tat habe ich nur einen klitzekleinen Punkt zu kritisieren, und das war Captain Picard, dessen Auftreten ein wenig zu aufgesetzt wirkte (selbst gemessen an dem, was man sonst noch so zu Gesicht bekommt^^). Da die Traumsequenzen allerdings ansonsten einfach nur großartig waren, hat sich das bei mir in Wohlgefallen aufgelöst.
    Insgesamt war die Allreise eines jener Spiele, bei denen ich traurig war, sie durchzuhaben. Zum Glück kommt ja demnächst (?) Wolfenhain^^

  2. #2
    @ swordman
    Rund 300 Seiten, am Ende gewinnen die Menschen und die Spielberg-Verfilmung ist eigentlich sehr gut, wäre da nicht dieses entsetzliche Kind, das dem Drehbuch aufgepropft wurde. So, jetzt brauchst Du das auch nicht mehr zu lesen.
    Deine Interpretation des guten Mackwitz' nimmt eines ja völlig richtig auf - er ist schon stark karikiert. Zwei knallende Hacken, denen ein blitzendes Monokel aufsitzt, sind einfach eine zu verführersiche Humorquelle, als dass ich an ihr vorbeigehen könnte, ohne einen kräftigen Schluck zu nehmen. Aber eine Militärparodie hieße, zumindest im herkömmlichen Sprachgebrauch, die Leute komplett zu verballhornen, sie zu entblößen und verächtlich zu machen. Genau den letzten Schritt gehe ich nicht. Mackwitz wird nicht entkleidet, sondern bleibt/wird der Held.
    Ich mag es, die Guten zu lenken, kann es nur nicht leiden, wenn die Guten einförmig, glattgeleckt und langweilig sind. Mit Mackwitz als Figur hatte ich vor, beides zu schaffen, nämlich einen Guten zu kreieren, der eine unverwechselbare Persönlichkeit hat. Das habe ich mit Humor, statt mit depressiver Tragik versucht.

    @ Raknar
    Na ein Glück, dass ich nicht auch noch Luke Skywalker eingebaut habe. Aber da die Allreise voraussichtlich erst einmal mein einziges Science-Fiction-Spiel, und sei es auch in der Form des kauzigen Retrofuturismus, bleibt, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, ein paar der gelungenen Figuren aus dieser Thematik einzubauen. Picard gehört halt dazu und in mein aktuelles Hauptprojekt passte er so gar nicht. Außerdem brauchte ich eine nicht völlig an den Haaren herbeigezogene Erklärung, wie denn die Traumwelten miteinander verknüpft sind. Ein Glatzkopf bietet sich förmlich an. (Überhaupt kommt bei mir der Inhalt meist erst nach dem Spielzuschnitt.)
    Ist nur ein Detail, aber es hat mich doch zur Antwort gereizt. Vielen Dank für Dein Lob und mir bleibt nur noch, das Gelungene aus der Allreise in Wolfenhain fortzusetzen, ohne dass daraus eine identische Version, nur mit anderen Schauplätzen, wird. Zum Glück habe ich schon einige Ideen, mit denen die Spielweise in teils andere Richtungen gelenkt wird. Doch ob "demnächst" damit zu rechnen sei, mag ich lieber gar nicht erst versprechen.

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