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Thema: GEDICHT: <<Die Menschen von Heute>>

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Jerome Denis Andre Beitrag anzeigen
    @
    Ty Ni:

    Ja, in dem Teil, spreche ich tatsächlich von atheisten

    Nur, das "Verachtung hast du übrig, für ..." bezog sich aber NICHT auf die Atheisten (denn dadurch hilft man ihnen wohl eher nicht - nächstenliebe ist da besser, denn jemand den du verachtung strafst, wirst du kaum überzeugen können), sondern auf die Sünder (bzw. Den Sünder der in JEDEM von uns steckt, und die man daher am besten bekämpft, indem jeder sein eigenes gewissen erforscht.

    blos wie gesagt, dass ich behauptet häbe, dass ich verachtung gegenüber atheisten empfinden würde, dagegen protestiere ich vehement.
    Glaub ich dir ja - wie gesagt - gerne.
    Wenn du allerdings im Rest des Gedichtes von Atheisten sprichst, an DIESER SPEZIELLEN STELLE aber von Sündern, ist es sehr unklug die erste Person Plural beizubehalten ohne sie davor mit einem Substantiv anders zu benennen.
    Woher soll der Leser denn wissen, dass plötzlich mit SIE nicht mehr die Atheisten sondern die Sünder gemeint sind?

  2. #2
    Zitat Zitat von Ty Ni Beitrag anzeigen
    Naaa...das würd ich so echt nicht sagen. Es gibt einen ganzen Batzen Leute, die wirklich rein Atheistisch sind und einen ganzen Batzen (wenn das auch zugegebener Weise in unserer Altersklasse stark abgenommen hat) gläubige Menschen.
    Und sag jetzt bitte nicht, dass sei "unmodern".
    Glaube ist nämlich keine Modefrage (und in den Fällen in den er das angeblich ist zweifle ich die Richtigkeit der Bezeichnung "Glaube" stark an.)
    Sag ich auch gar nich, du hast ja auch vollkommen recht . Nur die Gesellschaft an sich ist agnostisch; - vielleicht drücke ich das auch falsch aus, wenn ich von der gesamten Gesellschaft spreche, nur weiß ich nicht, wie ich es anders benennen soll. Jedem wird gelassen, woran er glaubt und keiner wird gezwungen, an etwas zu glauben. In dem Sinne wird die Gesellschaft eben agnostisch, das geht mit dem Grundsatz der Glaubens- sowie Meinungsfreiheit einher. Wie der einzelne das sieht, ist wieder eine andere Sache, da gebe ich dir vollkommen Recht. =3

  3. #3
    Zitat Zitat von Jerome Denis Andre
    Und sie wählen sie bewusst,
    Es steht geschrieben in ihrem Gesicht,
    Beherrscht von ihrer eigenen Lust,
    Und Ehre besitzen sie nicht,
    In der Frage der Fragen sind sie intim,
    Entscheiden sie für sich alleine,
    Sie verleugnen des Buches Licht,
    Werfen ab die gesunde Leine,
    Sie entfernen sich von Ihm,

    Nur für Kurzzeit zusammen, aus Angst sie sich trennen,
    Moral und Regeln sind ihnen egal,
    Haben für niemanden Zeit, sind immer im Rennen,
    Sie sehen nicht ein, dass ihr Fehler fatal,
    Halten für Liebe, für Sünde nicht - Das Rot,
    Ihr Verhalten kommt durch die Schlange,
    Zu gerne verursachen sie anderen Qual,
    Die Schling' zieht sich enger schon lange,
    Geh'n mit Freude in den eigenen seelischen Tod,

    Und wenn einer da spricht <<Ich liebe dich>>,
    Oder liebt er ein höheres Wesen,
    So wird er verlacht, doch noch mehr ist bedenklich,
    Um seinen Ruf ist's gewesen,
    Und wenn einer da spricht <<Vor der Ehe nicht>>,
    Rechnen muss er, mit Qual und mit Leid,
    Schöngeistiges woll'n sie nicht lesen,
    Gefangen im Netze der Spinne, das dicht,
    Leben wir denn, in verwerflicher Zeit,

    Sie wollen ihn töten, doch er verändert sich nie,
    Sie nennen sich Menschen von heute,
    Folgen dem Jahrhundert des Lichts, und sie
    sind allesamt aufgeklärt' Leute,
    Nur Verachtung hast du übrig, für ihre Schmach,
    Doch viel zu oft, wirst du selbst zu ihnen,
    Gefangen als Lichtbringers Beute,
    Bereitet, dem schändlichen Lichte zu dienen,
    Die Tat - gar schrecklich fühlst du dich danach,

    Unkeuschheit, Macht - in den Bann sie dich ziehen,
    Und eine Welt, in der du Alles kannst bekommen,
    Gibt es eine Moglichkeit Ihr zu entfliehen,
    Einer Gesellschaft, die so verkommen,
    Flucht nennt sich, drei Nägel, zwei Hölzer,
    Wie ein Wanderer, der zur Quelle zurückkehrt,
    Über den schmalen Wege entkommen,
    Erneute Erfrischung wird dir nicht verwehrt,
    Entflohen, so bist du aus dem Kerker
    Und morgen verbrennen wir Hexen!

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