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Thema: Photografiethread #∞

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @Marian: Interessant. Ersteindruck: VOLL geil, vor allem die ersten drei! Auf den zweiten Blick kann ichs nicht mehr festmachen und finde sie auch weniger spektakulär, aber der Eindruck bleibt. Also irgendwie sehr, sehr gut. ^^

    Ich weiß, man mag hier Perfektion und Kunst und so (und erst recht keine verschwommenen Bilder), wo meine Urlaubsbilder natürlich nicht reinpassen... aber diesen absolut zufälligen Schnappschuss von Arthurs Seat in Edinburgh find ich jedes Mal wieder krasser, wenn ich genau hinschaue.


  2. #2
    Habe mir heute mal eine Canon 550d besorgt und ein paar Testbilder gemacht. Dabei kam das folgende raus:



    Ist ein Becken meines Drumsets.

  3. #3
    @Marian: Bis auf das vierte Bild handwerklich einfach einzigartige Bilder. Entweder machst du das intuitiv so, hast en schweinisches Glück, oder bist einfach brillant: Dein Einsatz der Bildmittel ist höchst professionell und passt gerade bei diesen Bildern hier jedes Mal einwandfrei - was schon eine Kunst ist.

    @Cipo: Motivisch finde ich das schon sehr eindrucksvoll - und sei's nur wegen dem Raben drauf; der hat jedenfalls einfach was. Ist nur schade, dass das Bild so fies verschlammt und man keinerlei Fokus hat. Ich bilde mir ein, dass, wenn du den oberen Teil des Bildes wegschneidest und den Felsen mit Raben als Querformatbild verkaufst, es um Welten mehr hermachen würde. Die Stadtsilhouette ist nämlich relativ öde, aber der Rabe macht Eindruck - gerade weil das Bild so eine trashige Qualität hat und die Szenerie deshalb so unwirklich erscheint. Der obere Bildteil macht das irgendwie mies zunichte.

    @Satyras: Testbild³. Dass es ein Becken ist, erkennt man aber gut, das spricht für die Qualität deiner Kamera. "
    Würde empfehlen, ordentlich mit dem Blitz herumzuspielen, dessen beschissene Eigenschaft, eine unheimlich abnormale Lichtsituation zu schaffen, hat Canon bei der EOS-Reihe nämlich offenbar immer noch nicht beseitigt. Deshalb wirkt das Becken mit Ständer beispielsweise auch so unplastisch. Wenn man aber ein Gefühl dafür bekommt, das ein bisschen auszutangieren, wird das mit der Zeit ganz passabel und man hat nicht zwei verschiedene Lichtsituation im Vorder- und Hintergrund ein und desselben Bildinhaltes, wie bei jedem billigen Digicam-Blitzer.

    Geändert von Mordechaj (13.11.2010 um 18:51 Uhr)

  4. #4
    Einfacher Trick um den Eingebauten Blitz sinvoll zu nutzen: Stück Pappe mit Alufolie bekleben und nach schräg-oben vor den Blitz halten.
    Fertig ist der Indirekte Blitz für <1€, der bewirkt, dass das Licht von der Decke statt von Vorne kommt und verhindert die hässlichen Schlagschatten an den wänden.

  5. #5
    Vielen Dank für eure Tipps!

    Ich hab das heutige gute Wetter nochmal ein wenig genutzt und war im örtlichen Feld unterwegs. Dabei kam unter anderem das folgende Bild heraus:


    Geändert von Satyras (14.11.2010 um 17:27 Uhr)

  6. #6
    Rein technisch weiß das Bild sehr zu gefallen, hübsche Farbgebung und so.

    Jetzt müsstest du nur in der Motivwahl noch vorankommen und Bildschwerpunkte setzen. Bisher ist es ein Schnappschuss (wenn auch ein guter).

  7. #7
    hallihallo!

    kurze allgemeine frage, die einer von euch sicherlich kurz und prägnant beantworten kann.
    worauf muss ich bzgl. belichtung- und verschlusszeit, iso wert und weißabgleich achten bei: schwachem licht innen (wohn- und schlafzimmer; gedimmt, leicht ins orange gehend), kein blitz (lässt das motiv nicht zu). wie siehts aus mit bildrauschverminderung; kann man da auf etwas besonders acht geben? muss ich bei diesen verhältnissen s/w auf etwas anderes achten als bei farbbildern?

    vl kann mir ja jemand ja ein paar Tipps geben vielen dank

  8. #8
    Der "einzig wahre" Tipp: Nimm ein Stativ. Oder sonstwie eine stabile Unterlage.
    Ansonsten: Der Eingebaute Kammerablitz mag nix für die Situation sein, aber vllt ein externer, der irgendwo reflektiert wird (Decke, Wand o.ä.?)
    Verschlusszeit: So kurz wie möglich - länger wird aber heller. Also Kompromiss finden. Aus der Hand geht meist 1/Brenneweite (auf KB umrechenet) in sec. maximal.
    Blende: Möglichst weit auf, gibt mehr Licht.
    Iso: Möglichst hoch, höher gibt aber mehr Rauschen. Also auch Kompromiss.

    Die Idealsituation ist eigentlich, bei Blende 8 oder so auf einem Stativ bei Iso 100/200 (was halt die Kamera hergibt) und dann 2-3 sec belichten (je nach Helligkeit....).
    Ich mache meine dunklen Innenraumaufnahmen aber eher so bei 1/40sec, Blende 1,8 und Iso 800.

    Auf jeden Fall in RAW aufnehmen, wenn die Kammera das mitmacht, dann kannst du in der Nachbearbeitung mehr Licht rausholen.

    In Photoshop aufhellen und entrauschen.

  9. #9
    das klingt schon mal sehr gut. danke für die doch ausführliche beschreibung. werds versuchen und wenn was gutes dabei rauskommt hier posten


    edit: 26.11:
    also, hab gestern ca. 1h herumexperimentiert und hab versucht unterschiedliche einstellungen zu finden. kamera war gut stabilisiert. Belichtungszeiten zwischen 1/2 und 4 sekunden. iso zwischen 80 und 200. bin auf den ersten blick zwar zufrieden, aber wenn ichs mir auf dem pc anschau nicht wirklich. wirkt alles etwas unscharf mit etwas rauschen. mir kommt vor, dass die etwas überbelichteten bilder schärfer sind (vermutlich logisch, aber ich bin ein foto-noob).
    muss auch sagen, ich hab keine spiegelreflex, sondern hab eine digicam geschenkt bekommen (panasonic/leica lumix tz 10 oder so)...
    RAW kann ich anscheinend leider nicht einstellen
    werd mir aber mal PS besorgen, damit ich die gemachten bilder etwas bearbeiten kann

    Geändert von Blade_ss (26.11.2010 um 09:26 Uhr)

  10. #10
    Das Programm ist im grunde egal, und solange du kein RAW hast macht es noch weniger unterschied. Nimm gimp.
    Ansonsten: Es kann sein, dass es zu dunkel für den Autofokus ist. Dann stellt die kamera pi*daumen irgendwo hin scharf, und das Bild wird nix.
    Lad mal ein Bild hier hoch, und wir sagen dir, ob du da noch was reißen kannst

  11. #11
    also. hab nur ein wenig an der helligkeit herumgeschraubt und ein paar kanten (finger) weicher gemacht, da es mir vorkam, dass es "pixelig" war (liegt wohl an der bildausgabe und den unrealistisch-überdimensionierten 12 mio bildpunkten der kamera...was denken die sich eigentlich dabei?)

    so, das ist der status quo


  12. #12
    Die Bildqualität ist doch i.O. - sind alle weiteren "nachebearbeitungen" in der Kamera abgestellt, also automatische rauschreduzierung (wichtig! der computer kann es besser) und sowas? im gesicht besonders bei den haaren sieht man in voller auflösung (du willst das ja wohl ned als poster drucken...) ein paar bildfehler, sonst ist das aber wirklich ok. Ich würd jetzt noch a bissl an der Komposition arbeiten

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