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Thema: Abitur ????

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von BIT Beitrag anzeigen
    Glaub' mir: Mit dem Bachelor wird überhaupt nichts einfacher! Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Zwar werden einem die Stundempläne im Prinzip schon vorgegeben, wobei man natürlich immer noch die Wahlpflicht zwischen zwei Kursen hat, und man gehört einer Fakultät an, dafür wirst du aber als Gymnasiallehrer mit den Fachwissenschaftlern in einen Kurs gepackt. Die Fachdidaktitk geht bei so einer Einstellung dabei natürlich unter, da die Professoren auch "nur" Fachwissenschaftler sind. Von der komplizierten Wechselphase vom Bachelor in den Master of Education will ich gar nicht mal anfangen. Ich kenne mehr als einen Fall, wo es dabei zum Verlust eines Semesters kam.
    Mir kams nur (etwas) durchgeplanter vor, das Zeug selbst ist natürlich im Prinzip das gleiche, was es vorher war... und das war, wie ich bereits erwähnt hab, ja nie sonderlich toll?
    Naja, ich werd kein Lehrer, daher kann ich nur davon berichten, dass generell die Lehramtis in meinen VL's meist "Extrawürste" bei der Planung haben, sei das nun Zulassung zur Klausur, Anmeldung zu was auch immer oder sonst was... meist müssen die auch fragen, eh sie dann 1-2Wochen später was dazu erfahren.

    Allgemein muss auf jedenfall was für das doch nicht grad als "Gut" angesehene Lehramt-Studium gemacht werden, das ist klar.

  2. #2

    Examinierter Senfautomat
    stars_mod
    Das mit dem Nachfragen nennt sich dann andere Studienordnung und wird mit dem BA nicht wirklich besser. Zwar studieren jetzt zwar alle Studenten nominell auf den gleichen Abschluss, in der Praxis jedoch ist der Bachelor aber in so kleine Einzelteile zerlegt worden, dass regelmäßig Nachfragen entstehen, wie dieser oder jene Studiengang nun seine Leistungen zu erbringen hat. Die meisten Professoren und Studenten verlieren bei sowas dann meist echt den Überblick. Im Zweifesfall kann diese Unkenntnis dann sogar dazu führen, dass eine Leistung trotz gegensätzlicher Aussage des Lehrenden nicht von den Prüfungsämtern anerkannt wird.

    Womit wir auch schon bei einem zweiten Punkt wären: Die sind nämlich notorisch überlastet durch die Umstellung, da nun alle Studenten nur noch ins BA-Sekretariat rennen. Auch werden Prüfungsergebnisse von anderen Unis heute noch weniger anerkannt als früher, was total gegen die Tendenz geht, die mit dem Bolognaprozess eigentlich erreicht werden sollte ("Man kann so einen Studiengang problemlos in allen Ländern Europas studieren.")

    Was gut gelungen ist bei der Umstellung ist jedoch, dass man durch die Umstellung von Anfang an weiß, welche Kurse und wie viele Kurse man belegen muss. Auch steht von Semesteranfang an fest in welchem Bereich die Module anrechenbar sind.

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