Die Fachabis an den Berufsschulen haben definitiv einen höheren Stellenwert als die Fachabis nach der 12. Klasse der gymnasialen Oberstufe weil diese zum Einen nicht als Abgang oder Abbruch gesehen werden kann sowie zum Anderen mehr fachbezogen als allgemeinbildend sind.
Ja nach Wahl kann man sein Fachabitur 2 Jahre machen dann ist das genauso wie 1-2 Jahre gymnasiale Oberstufe oder 3 Jahre in Zusammenhang mit einer schulischen Ausbildung verknüpft. Bei den schulischen Ausbildungen werden 2 Jahre gymnasiale Oberstufe (Mathe, Deutsch, Englisch, Wirtschaft etc.) auf 3 Jahre verteilt und man bekommt ausbildungsspezifische Fächer (z.B. wenn man den Informationstechnischen Assistenten macht hat man Fächer wie Programmieren, Datenbanken und Elektrotechnik) dazu.
Vorteil ist, dass man für die betriebliche Ausbildung danach gut gewappnet ist und in der Regel an den Fachhochschulen mehr Vorkenntnisse haben wird als Andere.
Was viele nicht wissen: Die NCs bei der Aufnahme an den FHs für Abiturienten niedriger also besser sein müssen als Absolventen mit der Fachhochschulreife.
Der Hauptnachteil ist einfach, dass man von den Großteil der Universitäten verschlossen bleibt (Außnahmen sind Universitäten im Ausland und einige Universitäten in Hessen) Wenn ich daran denke, dass einige Freunde von mir mit Fachabi an den englischsprachigen Auslandsuniversitäten studieren müssen weil sie in den Universitäten im eigenen Land nicht angenommen werden. Da müssen sich die Universitäten wundern, dass in einigen Fachbereichen Studentenmangel herrscht vorallem weil es genügend Abiturienten gibt, die eher an der FH studieren als an der Uni.






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Zwar werden einem die Stundempläne im Prinzip schon vorgegeben, wobei man natürlich immer noch die Wahlpflicht zwischen zwei Kursen hat, und man gehört einer Fakultät an, dafür wirst du aber als Gymnasiallehrer mit den Fachwissenschaftlern in einen Kurs gepackt. Die Fachdidaktitk geht bei so einer Einstellung dabei natürlich unter, da die Professoren auch "nur" Fachwissenschaftler sind. Von der komplizierten Wechselphase vom Bachelor in den Master of Education will ich gar nicht mal anfangen. Ich kenne mehr als einen Fall, wo es dabei zum Verlust eines Semesters kam.