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  1. #1
    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Ich weiss ja nicht, wie euer System ist, bei uns wird recyclet wie blöd: http://www.swissrecycling.ch/deutsch/wregel.htm
    Recycling kostet im Gegensatz zum gebührenpflichtigen Hausmüll nichts, das ist ein Grund, weshalb es von den Leuten getan wird: Um Geld zu sparen. Ich würde mich dumm zahlen, wenn ich PET- oder Glasflaschen zum normalen Hausmüll werfen würde.
    In DE ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
    In Schleswig-Holstein muss man für Hausmüll und Grünen Punkt einen Pauschalbetrag bezahlen. Bei der Abholung wird auch nicht geprüft, ob alles in Ordnung ist.
    Es macht auch keinen Unterschied, ob ich nun Recyclingmüll in den Hausmüll tu oder nicht. Es kostet alles genauso viel.
    Bei Industriellen Müll wird meist eh alles zusammengeschmissen. Auf dem Industriegelände wird zwar alles sortiert aber wenns abgeholt wird, wird meist eh alles in einen Container gekippt und ich denke mal, da macht sich keiner die Mühe und prüft jeden Müllsack, ob das nun Metall, Papier oder sonstiges ist.

    Einzig sind (noch) Altpapiertonnen umsonst. Ist aber auch nur noch eine Frage der Zeit, bis auch dort Gebühren erhoben werden.

    Zitat Zitat
    Was die Kosten betrifft: Was ist wohl billiger, Aluminium-Erz abbauen und verabeiten oder gesammeltes Aluminium waschen und neu einschmelzen? Wenn Recycling nicht funktionieren würde, weshalb wird es denn so rege getan? Und die Verbrennung von Kunststoff ist doch kein Argument, da Kunststoffe schon rein chemisch viel schwieriger wiederzuverwenden sind als Metall, Glas oder Papier.
    Hier in DE wird eigentlich gar nichts wirklich recycled, da keiner wirklich weiss, was recycled wird.
    Metalle mögen vielleicht so weit, wie möglich recycled.

    Und das Recycling ist nicht kostenlos. Die Kosten sind schon im Preis der Produkte enthalten.
    Laut Schätzungen bezahlt jeder Bürger ca 2 € pro Monat fürs Recylcling.
    Ist zwar nicht viel aber es ist nicht kostenlos.
    Laut einigen Berechnungen wird es sogar kostengünstiger, wenn man das Trennen von Müll aufgibt und alles durch eine Sortieranlage durchjagt, denn Sortiert muss es eh.
    Da spielt es auch keine Rolle ob da nun eine Bananenschale oder sonstiges dazwischen liegt.

    Aber das hat nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun.
    Vielleicht kann ja jemand die Beiträge trennen ^^

  2. #2
    Wie üblich Pragmatismus, kommt ergo auf den Preis an. Wenn das Verhältnis Mehrpreis/besseresGewissen (bzw. Mitleid) stimmt, bin ich dabei.
    Und da vieles inzwischen nicht mehr viel mehr kostet, haben offenbar auch die Biobauern erkannt, dass man mit gutem Willen nicht viel verdienen kann, mit billigem gutem Willen dagegen schon. Die vernünftige Richtung also.
    Ist ja nicht mehr wie vor 20 jahren, wo Bioprodukte in ihrem direkten Sinn gleichbedeutend mit einer Ankettungsaktion vor dem Kastor waren.

    Zitat Zitat
    Das Problem liegt eher darin, das der Staat Bio nicht genau definiert und es etliche Plagiate gibt, wo Otto Normal auf den Leim geht.
    Zitat Zitat
    Ich meinerseits traue diesen Produkten nicht und sehe echt nicht ein etwas teuer zu kaufen, wo man sich letzten Endes sowieso nicht darauf verlassen kann.
    Naja, es gibt schon zwei, drei Siegel, die da recht gut fundiert sind. Und selbst wenn nicht, schaden kann es höchstens dem eigenen Geldbeutel und dem eigenen Ego (Bioprodukte, die fatal schlimmer wären als normale, und nicht nur genau so bestialisch, das wär mal ein richtig guter Skandal! ). Sicher kann man sich am Ende bei sowas doch niemals sein, aber mein Gott... Darum geht es auch nicht.

    Käfighaltungseier sterben in unseren Läden hier übrigens langsam aus. Da haben es die Medien geschafft, ein ordentliches Tabu drüber zu ziehen, wenn vor allem das Fernsehen die Bioprodukte genau so unterstützt, ist das in 30 Jahren der Standard.
    Wobei dann wieder die Front aufschreit, dass es Propaganda ist. Und dass wir von selbst aus Bioprodukte kaufen sollen.


    Zitat Zitat
    Laut einigen Berechnungen wird es sogar kostengünstiger, wenn man das Trennen von Müll aufgibt und alles durch eine Sortieranlage durchjagt, denn Sortiert muss es eh.
    Da spielt es auch keine Rolle ob da nun eine Bananenschale oder sonstiges dazwischen liegt.
    Hat mir auch mal jemand von der Müllentsorgung so erklärt. Müll in mehr als drei Sachen trennen ist praktisch gesehen völliger Humbug (nur fürs Gewissen), und selbst 3x ist noch zweifelhaft. Oder wars 2x? Ka. Muss da immer an den Teebeutel denken. Papier, Bio, Restmüll und Metall.

    Aber Recycling ist da schon wieder ein Bisschen was anderes, ihr redet aneinander vorbei. Diese Berechnungen (jedenfalls die, die ich meine), reden über den Sinn der Mülltrennung im Allgemeinen, nicht über Recycling. Klar ist Recycling der Grundgedanke, aber gleichsetzen würd ich es nicht unbedingt.

    Zitat Zitat
    Einzig sind (noch) Altpapiertonnen umsonst. Ist aber auch nur noch eine Frage der Zeit, bis auch dort Gebühren erhoben werden.
    Null Chance! In vielen Städten (und zwar meistens dort, wo genau das passiert ist) haben inzwischen schon Firmen ihre eigenen kostenlosen Tonnen aufgestellt, weil Altpapier ordentlich Geld bringt, wenn man es in der Masse hat.
    Geändert von La Cipolla (10.11.2008 um 22:21 Uhr)


    Mein zweites Spiel, jetzt bereit für eure Wishlist! =D

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