Mir gefällt Fallout 3 recht gut, es ist wieder Erwarten ein Fallout-Teil geworden, auch wenn es nicht an den Humor der alten Teile heranreicht.
Was mich aber wirklich ungemeint stört, sind die viel zu vielen Kämpfe. Es ist einfach furchtbar ermüdend, wenn man in D.C. irgendwo hin will, und an jeder Ecke erst 20 Supermutanten erledigen muss, was lange dauert, dann bald wieder Muinition suchen muss usw.... die Anzahl der Gegner auf ca 1/10 (in der Stadt) reduzieren, dafür mehr Stärkere Gegner wären mir lieber. Man ist die ganze Zeit nur am Ballern. Als ich mich mal in einer Mission zwischen dem Obelisken zum Technikmuseum durchschlagen wollte (hab auf dem Weg auch noch den Weg zum kapitol geräumt...) hatte ich fast schon keine lust mehr, so leid war ich es, die dämlichen Mutanten abzuknallen.
Ebenso bei dem Quest mit den Reilleys(?) Rangers... ich hab mich auf dem Rückweg per Konsolenbefehl an den Endpunkt gebracht, weil ich einfach keine Lust mehr hatte.
Ein Quest, dass einen als Freund der Supermutanten deklariert, sodass sie einen nicht mehr attakieren, wäre toll. Und allgemein, bisher hab ich nicht einen Supermutanten gefunden, mit dem man Reden hätte können.
Ansonsten: Die Gesprächsfähigkeiten sind (wie erwartet) leider viel zu Kurz gekommen, wo in Fallout 2 noch viele Dialogoptionen erst durch hohe Werte freigeschaltet werden mussten, sieht man hier sofort, was man überreden kann (ink. Warscheinlichkeitswert) und das bringt einem idR nicht mal etwas sinvolles. Nicht einmal so tolle Fähigkeiten wie Kinderfreund oder Ladykiller helfen da (konnte beides bisher genau ein mal benutzen... und es war Beides komplett unwichtig und langweilig.)
Und irgendwie... Zeitweise kommt es mir wirklich so vor, als würde ich ein besseres Resident Evil oder ein Spiel zu I am legend spielen, als Fallout. Hm.
Außerdem fehlt es mir an einen Fahrzeug. Ein Motorrad würde sich so~ toll machen, es stehen auch überall welche rum, eine Quest, die einen die Teile davon zusammensuchen lässt, wäre doch das einfachste von der Welt T_T
Ein Weiterer Malus ist, dass sich das Spiel irgendwie zu ähnlich mit Oblivion spielt. Das hab ich damals schon aufgehört, weil es sich immer wiederholt hat. Ich fürchte, das wird bei Fallout nicht anders sein. ._. (bin noch nicht so weit.)
Insgesammt ist es aber ein ganz brauchbares Spiel. Ich habe noch schlimmeres erwartet.
7/10 Punkten von mir für Fallout 3.
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Stimme da oben viel zu, mich stört so einiges an Fallout 3, am meisten die Logik.
z.B. tenpenny tower oder wie der heißt.
die logik ist im spiel sehr schlecht, bei fallout 2 in bunkerstadt musste man den ghul immer warten lassen, hier ists überall egal.
auch der schluss ist total hirnrissig
dann auch die gegner vielfalt, ich treffe fast immer die selben 4 typen.
Momentan spiele ich wenig, da es einfach keinen sinn mehr macht, man hat ja fast alles gesehen und die gebäude wiederholen sich fast immer 1:1...da sieht man nichts neues und auch alle waffen habe ich schon gesehen.
Also das finde ich schade, man merkt dem spiel schon sehr das mainstream an.
Es gibt ja natürlich auch viele positiven dinge, aber es geht hier ja um kritik.
Rechtschreibung und Grammatik habe ich jetzt mal ausser acht gelassen, da ich sonst ewig schreiben würde *g*.
Eine kleine Kritik habe ich noch. Zwar nichts Weltbewegendes, aber in der heutigen Zeit, wäre es durchaus machbar gewesen.
Und zwar, wenn ich den Tenpenny-Tower von außen betrachte, hat er zig Fenster. Aber im Inneren in den Räumen ist davon nichts zu sehen, was ich persönlich sehr schade finde. Es wäre realistischer mit gewesen. Vor allen, sieht man Abends zig Lichter von außen dort brennen.
Ich spiele erst seit ein paar Tagen, deshalb nur ein erster Eindruck.
Meine Erwartungen an das Spiel haben sich erfüllt- positiv wie negativ.
Was mir absolut nicht gefällt, ist die zentrale Rolle des Pip-Boys. Charakterbogen, Inventar und Karten, alles nur auf grünstichigen Monitoren- das ist wahrlich kein optischer Genuss! Zusammen mit der umständlichen konsoligen Bedienung, die mich schon bei Oblivion gestört hat, wird das Ganze arg unübersichtlich und bremst den Spielfluss.
Ganz stark find ich die Athmosphäre. Der erste Blick auf die Landschaft nach Verlassen des Vault- einfach grandios! So habe ich mir das Ödland vorgestellt: Trümmer, Verfall, verlassene Siedlungen...
Ich habe schon Fallout 1 und 2 ausgiebig gespielt, und mit einigen Abstrichen ist dieses Spiel ist ein würdiger Nachfolger.
Hm, ich finde, dass bei Fallout diese Einfarbigkeit zum Stil gehört. Bei Oblivion war ne bessere Map ok, schließlich war die Anzeige ja rein für den Spieler gedacht, aber bei Fallout ist die Anzeige ja quasi InGame und da passt das so simplifiziert, die Fallout-Computer sind halt nicht so grafisch :-)
Du hast schon recht mit dem Stil- grelle Farben würden nicht ins Spiel passen. Ich finde auch die gedämpften Farbtöne der Umgebung sehr gelungen. Vielleicht liegt es daran, dass meine Augen nicht mehr die besten sind und ich deshalb mit dem PipBoy nicht so glücklich bin...