Thx an Ins@ne & Strato - ihr seid die Besten! (Leider auch noch die einzigen)

Zu euren Beiträgen:

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Original geschrieben von -[IoI]-Ins@ne
Auch wenn es sehr idealisiert klingt, ich persönliche besitze die Auffassung, das jeder Mensch die selben Rechte hat
Dazu muss ich sagen, dass Macht dem ja nicht direkt im Wege steht. Im Idealfall (und leider nur da) besitzt der "Mächtige" seine Macht ja auch lediglich deshalb, um repräsentativ im Sinne des Gemeinwohls zu entscheiden (politisch gesehen). Dass jeder die gleichen Rechte hat, ist das deiner Meinung nach ein (wenn auch idealisierter) ist- oder soll-Zustand?

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Original geschrieben von Strato
Tja, das ist leider so, dass Menschen zuerst mal an sich selbst denken und dann an den Rest der Welt. Selbst die "guten Taten" entstehen oft (oder immer?) aus der Absicht heraus, selbst besser dazustehen.
Nietzsche hat es im Sinne von "immer" formuiert. Und da haben wir auch den Konflikt: Jeder Mensch hat/sollte die selben Rechte haben, dennoch ist er sich selbst, wie du es sagst, der nächste. Jede unserer Handlungen ist geprägt von Egoismus.

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Original geschrieben von Strato
Und ich stimme dir zum großen Teil zu. Allerdings hat ein Einbrecher, der dir eine Waffe unter die Nase hält, auch ziemlich viel Macht, ohne dass du sie ihm ermöglicht hast
Deswegen sollten wir IMO stark differenzieren zwischen einerseits Macht durch Willen andererseits Macht durch Taten. Ich sehe das in etwa so: Wenn ich jemandem sage, er soll von einer Brücke springen, hat er immer noch die Möglichkeit, es einfach nicht zu tun. Wenn er es doch tut, beugt er sich freiwillig meiner Macht (wie eben Rousseau es beschreibt). Im Gegensatz dazu kann ich ihn aber auch von dieser Brücke stoßen. Darauf hat er dann keinen willentlichen Einfluss.

Ich hoffe es ist einigermaßen klar geworden, was ich meine.

PS@ Strato: In wiefern stimmst du mir zu? Das mit dem Einbrecher widerspricht mir doch total