Andererseits liefern solche Tabellen Denkansätze. Ich arbeite meine Charaktere schon halbwegs aus, aber in der Regel stelle ich mir einen Haufen Fragen gar nicht, obwohl sie durchaus interessant sein könnten. Und für den Fall, daß die Sache so peripher ist, daß ich mir nichts überlegen muß (aber interessant genug, um erwähnt zu werden), ist eine Würfeltabelle durchaus eine nette Sache.
Ganz ehrlich, für die meisten Abenteuer ist es scheißegal, ob mein Charakter drei ältere Schwestern hat oder auf Pferde steht, aber derartige Details beeinflussen schon subtil das Spiel und können dem Charakter ein Eigenleben geben, das ich beim Planen nie bedacht habe.
Denn, ganz ehrlich: Ein Charakter, der sich nur wie geplant entwickelt, ist letztendlich kaum besser als eine reine Ansammlung von Statuswerten.
Nimm' die Teile, die Sinn machen und ignoriere die, die keinen machen. Wenn ich für meinen schwulen Helden erwürfele, daß er auf Penisse steht, dann sage ich "is' klar" und würfle noch mal. Und wenn ich nicht will, daß er Fetische hat, dann definiere ich einfach, daß er keine hat. Und wenn der Charakter asexuell sein soll, dann ist er eben das.Zitat
Ich gebe zu, daß der Kram eher in ein optionales Booklet gehört, aber ganz schlecht finde ich ihn nicht. Auch, wenn ich zugeben muß, daß der "das erste Mal"-Teil zu weiten Teilen etwas verstörend ist.






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