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Einmalposter
mein kleines Tagebuch ...
Biosfear-Beta-Diary
by SiZzLer
Vorwort: Dieses kleine Tagebuch soll denen, die nicht zu den Auserwählten gehören, die am Closed-Betatest teilnehmen dürfen, einen kleinen Überblick zu verschaffen, was euch in Biosfear erwarten wird.
Freitag, 18. Juli 2003 - The Beginning
Der obligatorische Check meiner Mailbox barg eine freudige Überraschung. Der zuvor für Anfang August angedachte Start der Closed Beta von Biosfear wurde erfreulicherweise passend zum Wochenende vorverlegt. Voller Spannung gings nach Feierabend gen Heimat, Download angeschmissen und dann konnte es losgehen. Es war nun an der Zeit sich selbst ein Bild davon zu machen, warum in Asien dieses Spiel, dort unter dem Namen Lagheim bekannt, so erfolgreich gespielt wird.
Nach Einstellungen von Soundoptionen und Auflösung gehts an das Erstellen eines Charakters. Dem Spieler stehen vier unterschiedliche Rassen zur Verfügung. Der Bulkan, vergleichbar mit einem Barbaren, er setzt verständlicher Weise auf Konstitution und Stärke, da er sich überwiegend im Nahkampf wiederfindet. Der Mensch ist der Charakter, der handwerklich geschickt ist und sich in dem Umgang mit Schußwaffen versteht. Die Kailipton verstehen sich auf den Umgang mit Magie. Und die letzten im Bunde sind die Aidian, kleine elfenartige Wesen, die sich mit der Natur verbunden fühlen.
Als Anfangscharakter wähle ich eine Bulkan, schließlich kann der Umgang mit Schwertern oder ÄXten nicht verkehrt sein. Man kann sein Aussehen (Frisur) und sein Geschlecht wählen, seine Attributpunkt in Stärke, Geschicklichkeit, Intelligenz, Konstitution und Führungskraft verteilen und seinem Recken einen Namen geben, mit dem er sich später durch die Welten bewegt.
Nach seiner Charaktererschaffung findet man sich in der Welt von Biosfear wieder, auf dem Laglamie Hauptplatz. Die Steuerung ist einem schnell zugänglich, so dass man eine erste Erkundungstour wagt. Die unterschiedlichsten Händler prägen das erste Bild des Hauptplatzes, die jedem Recken der unterschiedlichsten Rasse Ihre Waren feil bieten. Hier gewinnt man einen ersten Eindruck, was einen mit höheren Erfahrunsgleveln erwartet, da die Händler auch Waffen anbieten, die man erst in scheinbar utopischen Erfahrungsstufen tragen kann. Im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten vergleichbaren Games, findet man Ihr eine nützliche Einrichtung - das Lagerhaus. Dieses dient dazu, Items aus seinem Inventory dort zu platzieren, so dass auch andere Charaktere, die man sich erstellt, Zugriff auf diese haben. Ein weiteres "Gebäude", dass einem ins Auge sticht ist das Portal. Dieses schafft die Verbindung von Laglamie zu anderen Welten.
Natürlich ist die Neugier größer und man besucht diese natürlich umgehend. Doch selbst einem blinden erschließt sich sehr schnell, dass man hier anfangs nichts verloren hat. Die Mutigen unter uns setzen trotzdem einen Fuß ausserhalb der schützenden Mauern und das unweichliche passiert, dass man nach einem Hieb eines Monsters zu Boden geht. Stirbt man, respawnt man in der Stadt der jeweiligen Welt, in der man sich gerade befindet. Nach dieser ernüchternden Erfahrungen mache ich mich wieder auf den Weg nach Laglamie, um zu schauen, welche Monster mich dort erwarten. Mit dem Schwert in der Hand gehts Richtung Wald und Wiesen, wo man schon die ersten Monsterscharen erkennen kann. Als Kämpfer halte ich natürlich immer Ausschau nach meiner Lebensenergie um einem vorzeitigen Tod durch die Einnahme einiger leckerer Tränke entgegen zu wirken. Für jedes Monster das von mir nach Walhalla geschickt wird, erhalte ich einen festen Wert an Erfahrung und einen kleinen Obulus, in Biosfear liebevoll Laim genannt, das als dortiges Zahlungsmittel gilt.
Samstag, 19. Juli 2003 - First Steps
Frohen Mutes gings dann ans Monstermetzeln um die nötige Erfahrung zu sammeln, um sein Char voranzubringen. Neben den gewöhnlichen Monstern einer Art gibt es die Mutanten der jeweiligen Monsterart. Diese treten einzeln meistens zusammen mit einer Vielzahl normaler Monster derselben Art auf. Man erkennt diese schnell, da Sie farbig schillernd dargestellt werden. Gerade hier ist vorsicht geboten, denn Sie machen mehr Schaden und haben mehr Leben als ein vergleichbares "normales" Exemplar Ihrer Gattung. Hat man einen dieser Mutanten getötet, wird man meist mit einem Edelsteinsplitter entlohnt.
Die Edelsteine dienen in Biosfear der Verbesserung von Waffen. Natürlich fallen keine Edelsteine die man sich sofort in seine Waffe packen könnte, sondern es fallen lediglich Splitter die man bei einem Händler zu einem vollwertigen Edelstein zusammensetzen lassen muss. Neben Edelsteinen existieren noch andere magische Steine, die man ebenfalls aufwerten kann. Diese Prozedur kann allerdings nur von Menschen bzw. Aidianen durchgeführt werden, weshalb man sich zu späterer Zeit, vorausgesetzt man verfügt über die notwenigen Steine und Werkzeuge, nicht um einen Charakter als Mensch und Aidian herumkommt.
Ein Bestandteil des Games ist natürlich auch das Bilden von Partys. "Die Welt ist klein..." so ergings mir als ich einen guten Bekannten wiedertraf den ich aus alten Tagen kannte (Gruß an dieser Stelle an Melkor und Bluescreen *g*). Bildet man mit einem oder mehreren Spielern eine Party, so wird eine weiße Aura um die Partymitglieder dargestellt. Wo liegt der Vorteil einer Party? Man kommt natürlich auf der einen Seite schneller voran, da Gegner, die alleine fast unbezwingbar scheinen, mit vereinten Kräften getötet werden können. Dabei gilt, je mehr Schaden ich mache, desto mehr Experience erhalte ich auch beim Ableben des unliebsamen Quälgeistes. Ein reines Leechen von Experience nur weil man sich in einer Party befindet ist also nicht möglich.
Nach dem Shakehands und dem Finden anderer, die sich in später Stunde auf den Weg machten, die Weiten von Laglamie zu erkunden, verließen wir die vorderen Wiesen und wagten uns tiefer in eines der Jagdgebiete. An einem Stonehedge-Verschnitt vorbei trafen wir auf andere Monster wie Skorpione und Golems. So nahm das Monstermetzeln seinen Lauf und man stieg ein wenig auf. Mit jedem Level-up erhält man drei Eigenschaftspunkte, die man frei auf seinen Char verteilen kann. Besonderheit dabei ist, dass nicht zwischen Attribut- und Fertigkeitspunkten unterschieden wird, sondern man diese Punkte sowohl auf Stärke, Konstitution,etc. als auch auf seine charakterspezifischen Eigenschaften verteilen kann.
Sonntag, 20. Juli 2003 - Advanced Adventurer
Nach einer durchspielten Nacht hat mein Char Level 30 erreicht und man konnte einen ersten Einblick erhalten, was sich einem bietet. Natürlich existieren auch Quests. Leider sind über diese recht wenig unter den jetztigen Abenteurern bekannt, lediglich dass man Gegensteine oder magische Steine mit besonderen Eigenschaften erhält. Die heutige kommende Zeit wird da sicherlich noch einiges Bringen. In diesem Sinne verabschiede ich mich und hoffe Euch einen ersten groben Einblick vermitteln zu können...cya
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