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Thema: I love my Mac (OS X)!

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Rein statistisch gesehen hat mein iBook am laengsten gehalten (drei Jahre -- und selbst dann lief es noch ohne Probleme, ich hab's nur verkauft weil ich ein neues wollte). Bei meinem ersten Macbook Pro (nicht-unibody) ist nach einem Jahr das DVD-Laufwerk kaputtgegangen, und mein Unibody Pro hat nach 1.5 Jahre vollkommen den Geist aufgegeben (ich vermute Mainboard-Schaden, aber genau weiss ich das immer noch nicht).

    Auf der anderen Seite sah das iBook nach drei Jahren aber auch ziemlich ranzig aus. Optisch waren die beiden Alu-Modelle top, auch im defekten Zustand.

  2. #2
    Ich mußte mein iBook mehrfach selbst reparieren, bis es schließlich ganz gestorben ist. Das non-Unibody-MBP wurde vom NVidia-Bug dahingerafft, war also nicht Apples Schuld. Mein mid-2009 Unibody hatte bisher nichts größeres – das Touchpad hatte mal Dreck drin und die Batterie mußte vor drei Monaten ersetzt werden, aber nach drei Jahren kann man das wohl erwarten.

    Okay, zwei der Füße sind angefallen. Das stört etwas, auch wenn Tesafilm sie gut dran hält.

  3. #3
    Ich hab das iBook von Jeez noch ein Jahr lang in Betrieb gehabt und sogar nochmal weitergegeben. Ich denke, das Teil läuft abgesehen von dem mehrfach mit Klebeband umwickelten Netzteil immer noch einwandfrei. Mit meinem 2009er White hab ich lediglich das Problem, dass die Kanten splittern, aber da hilft Tesa. Die letzten Wochen hatte ich vermehrt Performanceprobleme, Abstürze und Schwierigkeiten, aus dem Standby aufzuwachen, aber das ließ sich alles auf einen locker sitzenden Speicherriegel zurückführen und ist inzwischen behoben.

  4. #4
    Meinem Mid2009 MBP geht's auch noch gut. Also, ich habe einen der Füße verloren (ist jetzt schief :P) und das Superdrive mit dieser Schaumstofflippe ist mMn broken by design (frisst meine CDs und man braucht eine Checkkarte o.ä. um den Schaumstoff runterzudrücken damit sie rauskommt, seit mal Clubmate drübergelaufen ist...) aber sonst, wie neu.

  5. #5
    Zitat Zitat von DFYX Beitrag anzeigen
    Ich hab das iBook von Jeez noch ein Jahr lang in Betrieb gehabt und sogar nochmal weitergegeben. Ich denke, das Teil läuft abgesehen von dem mehrfach mit Klebeband umwickelten Netzteil immer noch einwandfrei. Mit meinem 2009er White hab ich lediglich das Problem, dass die Kanten splittern, aber da hilft Tesa. Die letzten Wochen hatte ich vermehrt Performanceprobleme, Abstürze und Schwierigkeiten, aus dem Standby aufzuwachen, aber das ließ sich alles auf einen locker sitzenden Speicherriegel zurückführen und ist inzwischen behoben.
    Ach, richtig. Das iBook hat ja überlebt. Ich dachte da an das grottige Thinkpad, das ich mal hatte (wo IBM geilerweise einen Teil des BIOS auf die proprietäre Festplatte gepackt hat).

  6. #6
    Manchmal ist man doch froh, daß man einen Apple benutzt.

    Das MBP ist angekommen (etwa eine Woche vor dem prognostizierten Lieferdatum) und ich habe natürlich gleich erst mal meine Daten umgezogen. Also das alte MBP in den FireWire Target Disk Mode gebootet, an das neue angehängt und die Daten importiert. Natürlich mußte ich hinterher auf dem neuen MBP einige Dinge anpassen.

    Mußte ich LittleSnitchs Kernelerweiterung installieren? Nein, die ist drin.
    Mußte ich meine /etc/hosts neu anpassen? Nein, das wurde übernommen.
    Mußte ich mein handkompiliertes PHP 5.4 mit XDebug neu bauen? Nein, auch das läuft fehlerfrei.

    Was mußte ich anpassen? Ich mußte einen SSH-Schlüssel für eine Apache-Seite rüberkopieren und einen Symlink von /Library/WebServer/Documents auf /Users/jesus_666/Sites neu legen. Oh, und der launchd-Service für Time Machine muß neu angepasst werden. Das war's.

    Manchmal trifft "It just works" eben zu.

  7. #7
    Seh ich genau so. Hab meinen (MBP) ja erst gute... 8 Monate (bin ja noch eher Neuling in der Apple-Welt)... und hab heute erst (mir war für nen Moment langweilig) mal etwas aufgeräumt und mein Linux-Notebook zufällig in der Hand gehabt (das kleine schwarze, das ich vergangenes Winter-BMT dabei hatte mit Xubuntu drauf)... und es hatte eine nicht unbeträchtliche Staubschicht auf dem Deckel...

    Und die ganze Zeit, in der ich das MBP jetzt als Produktivsystem benutze, hatte ich nicht einmal ein Problem oder Hindernis... so wie du zitiert hattest: It just works.

  8. #8
    Habe eher zufällig diesen Artikel hier bei MacWelt gefunden:
    http://www.macwelt.de/news/Reparatur...h-6070545.html
    Angenommen, diese Art, Macbooks zu bauen wird irgendwann in der Zukunft auf sämtliche MacBooks angewendet (Tastatur, Trackpad, Akku und oberer Gehäuseteil sind so fest miteinander "verbunden" (verklebt), dass sie als EIN Bauteil beschrieben und als solches auch behandelt werden, wenn eine Teilkomponente wie z.B. der Akku defekt ist (also dieses "Verklebte Teil", das die vier Teilkomponenten umfasst, muss komplett getauscht werden).
    Inwieweit macht das Sinn, zu so einer Bauweise zu greifen? Was verspricht sich Apple davon?
    Ich steige da nicht so wirklich durch, weil mir das eher als unnötiger Kostenfaktor erscheint, wenn nach Ablauf der Garantie was ausgetauscht werden muss...

  9. #9
    Weniger Produktionskosten, da man nun keine Schrauben oder sonstige Haltevorrichtungen mehr braucht, sondern nur noch eine Tube Kleber.
    Auch verringert sich dadurch die Produktionszeit, was die Produktion steigert und die Kosten ebenfalls noch mal senkt. Dann können sie sich auch ein Austausch aller Komponenten erlauben, da die Kostenersparnisse weder den Chinesen zu Gute kommt, noch die Preise der Geräte gesenkt werden, sondern in die eigene Tasche von Apple fließt und Apple verdient sich ein goldenes Arschloch. Außerdem verringert sich auch die Reparaturzeit, da der Techniker nicht alles mühseelig auseinanderfummeln muss, sondern er tauscht gleich alles aus, was auch noch mal Zeit und Geld spart. Hast du schon mal ein Laptop auseinander gebaut? Dann weißt du ja, was das für ne Fummelarbeit ist.

  10. #10
    Zumindest offiziell ist die Begründung auch irgendwo mit dem dadurch kleineren möglichen Baumaß (weniger Spalträume) und besserer Wärmeleitung. Obs relevant ist, kann ich schlecht einschätzen.

  11. #11
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    [...]Hast du schon mal ein Laptop auseinander gebaut? Dann weißt du ja, was das für ne Fummelarbeit ist.
    Japp... mehrfach... spaßig ists nicht und "Fummelarbeit" ist da - je nach Gerät - noch "harmlos" ausgedrückt... hm... könnte man ja, wenn man wollte, mit dem "Wegfall" dieses "Umweltzertifikats" zusammen bringen, wenn man denn wollte. Stand ja bei diversen Computerseiten mal, dass Apple das nicht mehr "möchte" (wie es z.B. die Heise-Leute wider geben).

  12. #12
    Also diese 15 und 17" MBP sind schon extrem dünne Geräte. War mal dabei, wie ein Bekannter das aufgemacht hat. Hier ist wie schon bei den Verpackungen alles sehr, sehr gedrungen. Es war bereits die Hölle mein altes Vista-Notebook auseinanderzubauen, aber von einem Mac lässt man wirklich besser die Finger.

    Die Sache mit diesem Ein-Bauteil-Mac kotzt mich schon wieder an (wenn's den stimmt). Wie schon gesagt - ich will hier einen PC, kein iPad. iPad kann von mir aus nur aus einer Komponente bestehen. Aber ein Computer mit dem man arbeiten möchte - no way. Ich meine, die Teile sind doch klein genug. Weil's so dünn ist bringe ich auch mein 17"-MBP mit CD-ROM-Laufwerk in fast jedem Rucksack unter. Ob das Ding jetzt noch zwei Zentimeter dünner ist oder nicht - ich will dieses Sch***-Laufwerk, ich will ne zuverlässige Festplatte... Das ist wie mit den Speicherkarten. Wenn Du eine Nano-SD-Karte verlegst, die Du mit dem bloßen Auge nicht mehr erkennen kannst, was hast Du dann für einen Vorteil? Vorallem eine normale SD-Karte ist schon so verdammt klein, dass Du sie überall mit hinnehmen kannst und die meisten Geräte sind doch groß genug, um normale SD-Karten zu schlucken. Smartphones werden auch immer größer und die 5g eingespartes Gewicht für eine SD-Karte fallen doch nicht ins Gewicht. Wieso müssen dann angeblich für das professionelle Arbeiten gedachte Mac-Books dünner werden. 3cm - das erreicht kaum ein Windows-Notebook und wen doch dann mit weniger Leistung. Also irgendwo ist das ganze doch paradox.
    Wenn sie es jetzt verkleben wird's vielleicht noch dünner... Das man das Dingens nicht mehr richten kann ist ja auch soooo gut für die Umwelt. Und wie Whiz-z schon gesagt hat, der Vorteil ist lediglich für Apple und rein finanzieller Natur.

  13. #13
    Apple will halt möglichst leichte und dünne Geräte bauen, was ich gut nachvollziehen kann – seit ich mein Air hab wirkt mein Pro auf mich wie ein riesiger, schwere, überdimensionierter Klotz. Und wenn sie das über eine andere Bauart besser erreichen können, werden sie das tun (denn der innere Aufbau ist der massiv überwiegenden Mehrheit der User egal, die wissen das nichtmal und denken nur „oh, cool, leichter und dünner“). Und Apple hört halt nicht bei „besser als die anderen“ auf, wenn sie meinen, dass sie’s noch besser machen können.
    Ansonsten, SSDs bauen sie eher aus Performance-Gründen ein und optische Laufwerke sind nach Apples Meinung eh am Aussterben (ich teile die Meinung btw, wenn ich mir mal angucke, wie oft ich oder die Leute, mit denen ich so rumhänge, ihre CD-Laufwerke benutzen), und Apple hat alte Zöpfe schon immer relativ schnell abgeschnitten.

    Apple hatte schon immer starke Meinungen, was gut ist (zumindest unter Steve Jobs), und die Produktlinie hat diese Meinungen auch reflektiert; und sie waren nie so stark auf Abwärtskompatibilität bedacht wie z. B. Microsoft. Das hat Vor- und Nachteile, und wenn man der Meinung ist, dass letztere überwiegen (oder schlicht Apples Meinung nicht teilt), sollte man sich nach Alternativen umsehen (die gibt es im PC-Markt ja durchaus). Wenn man der Meinung ist, dass die Vorteile überwiegen, resultiert das ganze hingegen einfach meistens in relativ guten Produkten.

    Apple hat nicht den Anspruch, Produkte herzustellen, die für alle Leute gut sind; sondern sehr gut für die vielen, die keine Probleme mit Apples Ansichten haben.

  14. #14
    So lange nichts kaputt ist, ists ja kein Problem an sich, nur... ich fühle mich persönlich einfach nicht wohl bei dem Gedanken, dass WENN ich mir mal ein MBP mit Retina-Display anschaffen sollte (was ja - wie weiter vorn im Thread geschrieben - einer Wahrscheinlichkeit nahe 0 entspricht. Die Gründe nennt Jesus_666 so ziemlich alle), dass ich dann recht doof da stehe, da ich es gewohnt bin, Hardwareschäden selbst zu beseitigen. Klappte bei meinem Uralt-ASUS-Notebook (von 2004) ganz gut, als da am Prozessor was war und auch bei meinem neuerem ASUS-Notebook von 2009 (Schaden am WLAN-Modul) kein Problem.
    Sicher ist - wenn man auf sein Gerät aufpasst - die Wahrscheinlichkeit nicht all zu groß, dass es Schaden nimmt, nur... was, wenn doch einmal einer auftritt? Schwer zu verdauen...
    Und zu stimmen scheints (hab ja was angelinkt, Cuzco) und das, was meine Vorposter geschrieben haben, macht ja auch soweit Sinn (u.a. Platzersparnis, da der Trend ja gegenwärtig der ist, immer flacherer mobile Rechner zu bauen) nur... naja... liegt halt einfach schwer im Magen das Ganze, nicht nur dass die "Festplatte" (ich nenns einfach mal so) fest aufgelötet sein soll... jetzt auch noch diese Kleberei... hm... was kommt als nächstes?

    @ Lukas:
    Naja... mit dem CD-Laufwerk hast du wohl recht. Das kommt bei mir auch nur noch zum Einsatz, um eine erstandene Audio-CD in iTunes zu importieren (ja, ich kauf mir lieber CDs, weil... naja... hab gern was greifbares, aber ich glaube, die Diskussion hatten wir schonmal )

    Geändert von Dr. Alzheim (11.07.2012 um 21:56 Uhr)

  15. #15
    @Lukas: Ich seh schon ein, dass neue Innovationen kommen müssen. Aber muss denn so viel wegfallen? Apple ist da etwas radikal, wie Du auch bestimmt bestätigen wirst. Wenn es so weiter geht, wird mich Apple definitiv als Kunde verlieren, da ich die Ansichten von Apple so nicht mehr teilen kann (gut, das konnte ich noch nie, aber die Geräte benutzen). Ich habe die Geräte nur, weil sie funktionieren und zwar kompromisslos.
    Eigentlich war das Betriebssystem schuld daran, dass ich zu Apple gewechselt bin. Denn gerade in meinem Bereich ist ein stabiles System notwendig und damals war Windows Vista gerade erschienen. Und XP hat mir auch schon immer das Leben schwer gemacht. Dann kommt Leopard, alles läuft bestens, nix stürzt ab, es lässt sich einfachst bedienen, die Hardware-Integration ist ein Klacks, es gibt kaum Schädlinge und es hat mich damals nie im Stich gelassen. Nie! Deswegen nutze ich Mac. Nur deswegen! Nicht weil's cool aussieht oder ich angeben will - nein, weil's einfach das macht, was es machen sollte - bis zu dem Tag, an ich mein neues 17" MBP (early 2011) dem Lion zum Fraß vorwarf:
    Auf einmal wollte Pro Tools nimmer! Ein ganzes halbes Jahr wollte Pro Tools nimmer! Das trübte als erstes mein Bild von Apple. Die erste Kernelpanik habe ich diesem Betriebssystem, was mittlerweile aber wieder absolut betriebssicher läuft, auch zu verdanken. Dann Final Cut X - jo, hat mich an sich nie betroffen, weil ich's nicht gekauft habe, aber Bekannte gehen die Barrikaden hoch. Einfach mal alles über Bord geworfen, was Final Cut ausgemacht hat. Ja, hier wurden Zöpfe abgeschnitten - auch wenn sie langsam wieder nachwachsen. Ich hab dann auch noch die App-Store-Version für 150 Euro von Logic Pro erworben. Jetzt hab ich eine DAW in der ich Surround mixen kann (kostet normalerweise um die 2000 Euro) für 150 Euro. Warum? Weil das Produkt nicht mehr weiterentwickelt wird, darum.

    Apple wird also immer mehr zum Proleten-Spielzeug. Ein sehr hochwertiges Proleten-Spielzeug - zugegeben. Ich habe das iPhone geschenkt bekommen - nutze ich als Spielkonsole in der U-Bahn und als MP3-Player. Ist auch vollkommen okay. Aber die Befürchtung, dass die Profis nicht mehr mit Mac arbeiten können, habe ich. Es fallen konsequent die Schnittstellen für professionelle Bearbeitung weg, z.B. der Express-Card-Slot. Den ersetzt Thunderbolt vielleicht erst in fünf Jahren. Und Core-Audio alleine ist noch kein Kaufargument, wenn Du einen potenten Audiorechner suchst.

    @Dr. Alzheim: Ganz Deiner Meinung. Das 2011er Mac-Book kann man schon nicht mehr zerlegen. Ich habe den RAM ab Werk aufgerüstet. Bei meinem weißen 2008er Macbook kann ich noch alles tauschen. Von der Batterie, über den Speicher bis zur Festplatte. Ich habe genauso die Befürchtung, was als nächstes kommt. Und mir ist dieser Klebeblödsinn schon ziemlich unsympathisch. Ich finde da Whiz-zarDs Post ziemlich einleuchtend. Klar, das bringt natürlich weitere Platzersparnis. Aber ich finde das 17" - 2011er MBP auch schon ziemlich schlank. Es geht wirklich fast in jeden Rucksack. Das VISTA-16.4" ist sieben cm dick und verhakt sich viel leichter. Auf das CD-Laufwerk kann man zur Not noch verzichten, wobei ich es schon wirklich explizit verwende. Einerseits weil ich viele CDs kaufe, andererseits, weil ich viel brenne, bspw. Musikstücke, welche ich auf verschiedenen Anlagen und im Auto anhören möchte. Und zwar unkomprimiert.

    Ich hoffe, dass ich meinen Standpunkt etwas nähergebracht habe. Es gab vor ein paar Jahren kaum Alternativen zu Apple im professionellen Bereich. Windoof kam für mich nicht in Frage... mittlerweile wendet sich das Blatt - langsam, jedoch redlich.

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