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Thema: Mittelalter zu fröhlich in RPGs?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Diese ganzen Diskussionen, was ausgelutsch ist und
    was nicht, entmutigen Neulinge wie mich nur.
    Das Thema Krieg kann man doch herrlich verwenden.
    Ich kenne in der Hinsicht nur Legion Saga und
    Zwielicht.
    Ob es dann mit Fantasy gemacht wird ist schnuppe. Es geht
    meistens eh um die Charaktere und darum, was sie alles
    erleben. Das happert dann meistens an der Umsetzung.
    Beispiel: Alte Macht ... ich würde sagen... Schatten.
    Die Texte waren überseht mit Rechtschreibfehlern und ohne
    Sprechpausen, diverse Dialoge waren überflüssig oder sogar
    für das Storyfelling schädlich und ich hatte nur von Ein, Ari und Red
    eine Ahnung was abging. (Haben früher geplant der Welt Frieden zu bringen, Ein ist während eines Kriegs gestorben, wurde aber durch AM am Leben gehalten und so war es ein Geheimniss, welches am Ende aufgeklärt wird.)
    Die meisten Charaktere hatten im Spiel keinen Hintergrund und ich musste
    die Vorgänger spielen. Fazit: Idee super, Umsetzung gescheitert.
    Und im ernst, ist es so schlimm mal wieder auch nebenbei die
    Welt zu retten. Ich meine, wir brauchen doch alle einen Grund
    warum der Hauptcharakter seine Reise beginnt. Und man kann
    nicht einfach nur sagen, dass das Klischees böse sind.
    Schließlich kann man Rache immer mal wieder als Grund angeben.
    Der Charakter sollte dann aber passend sein, also kein Held
    der Marke naiv und unbeholfen. Bei Rache sind diejenigen passend,
    die am zügellosesten und ohne jede Zurückhaltung seine Feinde
    tötet. Alternativ jemand der unter einem Fluch steht und versucht
    ihn zu brechen (Ob er dabei von Bekannten begleitet wird, ist
    Sache des Autors).
    Oder auch einer, der zufällig in die Situation reingerät und
    somit zunehmend reifer wird. Man kann auch einiges kombinieren.
    Und eigene Darstellung ist auch entscheidend. (ich habe noch nicht ein-
    mal 3% meines Spiels fertig und schreibe schon sowas, LOL)
    Ich werde jedenfalls zuerst Mittelalter verwenden und vielleicht später
    Moderne. Krieg ist nur dumm, wenn es um nicht geht. (sowie in den vielen,
    vielen 2. Weltkriegsspielen).

    Edit: Bezüglich der Drachen. Man könnte das wie folgt umgestalten.
    Man hat keine bösartigen sondern gutartige hochintelligente Drachen.
    Man kann dann die verschiedenen Rassen (Liung, Frostdrachen, Europäische Drachen)
    auch noch einbringen. Und das ist beiweitem noch nicht alles, was
    gemacht werden kann. Extramundae (und mein Spiel auch, nur ohne Moderne und ein wenig weit
    weg von einer Koexistenz mit Menschen) benutzen das Prinzip.
    Muss man nicht mögen. Wird wohl auch nicht jeder mögen.

    Geändert von Auge des Sterns (13.05.2010 um 20:39 Uhr)

  2. #2
    Weil Politik angesprochen wurde: Gerade sowas finde ich immer recht interessant - so lange es nicht nur 2 Reiche und 2 Könige sind, die da was entscheiden. Da kann man durchaus was draus machen, was sich auch gut mit einer anderen Handlungsebene verbinden lässt, welche die Charaktere näher behandelt.

    Exit Fate(englisch), das sich an Suikoden anlehnt und eine Vielzahl an rekrutierbaren Charakteren anbietet, fand ich hier sehr spannend. Last Scenario, ein älteres Spiel vom gleichen Autor, auch. Üblicherweise 3 Reiche mit verschiedenen Regierungen(eines davon eher demokratischs ausgerichtet), die irgendwie im Krieg miteinander stehen. Spannende Strategien und Taktiken... und dann später noch eine düstere, tieferliegende Bedrohung, die erst im Laufe der Handlung aufgedeckt wird.

  3. #3
    2 Königreiche/Parteien, die sich bekriegen sind völlig legitim.
    Immerhin sieht die traditionelle Definition von Krieg eben den bewaffneten Konflikt von zwei Staaten/Staatenverbunden vor. Und vereinfacht gibt es nur "die eigene (gute) Seite" und den "Feind".
    Wo da jetzt das massive Problem ist, frage ich mich?
    Es ist ja nicht so, dass viele Kriegsparteien es für den Spieler sonderlich viel übersichtlicher machen. Und man will den Spieler ja auch nicht unnötig langweilen, sondern mitreißen und unterhalten. Wenn der dann gleich von so viel regelrecht überrollt wird, ist das eher negativ für die Motivation, das Spiel weiter zu spielen.
    Tiefe und Komplexität ist immer gut, keine Frage, man sollte es aber so halten, dass die ganze Konstellation sich im groben schön abstrahieren und so von wirklich nahezu jedem merken lässt.
    So kann der "Feind" ja auch aus 4 kleinen Parteien bestehen, die sich gegenseitig auch an die Gurgel springen. Im groben ist aber nur eine Partei neben der eigenen. ^^

    MfG Sorata

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