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Thema: Mittelalter zu fröhlich in RPGs?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Dann hättest du ja eher ein Video von Utena posten müssen. Ich hab das Thema übrigens auch verfehlt.
    meinst du das?
    http://www.youtube.com/watch?v=HL25C0H9vVw.

    Nun 1000 jahre krieg klingt zu sehr 08/15, Und mann könnte aber es so machen wie vogelfrei das mittelalter so historisch korrekt machen.

    Meistens ist das mittelaltersetting nach Herr der ringe oder narnia oriendiert.

  2. #2
    Utena geht auch. Das Universum zu brechen indem man tanzend das zerschlagene Herz eines Prinzens einsammelt ist trotzdem schon recht trippig. Und passend zu einem TAUSEND JAHRE UND DANN KOMMT JEMAND VON REINEN HERZENS UND GLÜHENDEN LENDEN.

  3. #3
    Nee, das

    http://www.youtube.com/watch?v=QTqHpuPX-bs

    Herr der Ringe ist Völkerwanderung und Narnia ist eine Fabel, btw. Zeit ist sehr relativ. Die Charaktere altern z.B. für beide Welten separart.

  4. #4
    Ist auch primär als Beispiel dafür gedacht, welcher Ton am ehesten auf das Intro passen würde. Wenn du das in einer normalen Mittelalter-Welt fährst, kommt es ein bisserl lächerlich herüber. Aber wenn du aufs Gaspedal drückst und total through the looking glass fliegst wie Alice es tat, kann es wunderbar funktionieren.

    IMO.

  5. #5
    Naja, im Bereich Fantasy halt, und es müsste wie gesagt etwas geben wie verschiedene Rassen, die einen "stabilen Konflikt" ermöglichen. Ländergrenzen oder Ideologien reichen da nicht aus. Beispielsweise Menschen vs Orks sind da so ein stabiler Konflikt (DAS Klischee halt).
    Es werden halt einerseits einfach viele Faktoren benötigt, andererseits kommt es auf die Definition von "Krieg" an.

  6. #6
    Zitat Zitat von lucien3 Beitrag anzeigen
    Naja, im Bereich Fantasy halt, und es müsste wie gesagt etwas geben wie verschiedene Rassen, die einen "stabilen Konflikt" ermöglichen. Ländergrenzen oder Ideologien reichen da nicht aus. Beispielsweise Menschen vs Orks sind da so ein stabiler Konflikt (DAS Klischee halt).
    Es werden halt einerseits einfach viele Faktoren benötigt, andererseits kommt es auf die Definition von "Krieg" an.
    Die Konflikte werden im allgemeinen dadurch unterbrochen, dass man den Orkkönig erledigt. Dem folgt eine lange Periode des realtiven Friedens bis wieder irgend eine Zombiemagier einen Orkkönig produziert und gegen die Menschen schickt. Fantasykonflikte arbeiten Zirkulär.

  7. #7
    Wegen "zu viele unterschiedliche Parteien", "zu große Informationsflut":
    Natürlich sollte man nicht tausende Parteien und ein zu komplexes politisch-diplomatisches Gerüst einbauen und dieses auch noch am Anfang präsentierten. Mehr als 2 Königreiche wäre aber dennoch interessant, da "mehr" einfach "mehr" ist.

    Es sollte eben einfach geschickt präsentiert sein. Helden aus Reich A, welches sich im Krieg mit Reich B befindet. Kein Reich ist wirklich "böse". Mit der Zeit finden die Helden den Krieg sinnlos und gehen ins neutrale Reich C, welches aber später auch irgendwann mit in den Krieg gezogen wird. Dadurch, dass das ganze sich entwickelt und Reich C erst etwas später relevant wird, hat man Zeit zu lernen und hat sich im Spielverlauf auch die Begriffe und Personen bezüglich A und B eingeprägt. Da ist man dann auch aufnahmefähig genug, für C.

    Kriegsgrund könnte einfach irgendeine Streitigkeit um einen Landstrich oder eine Insel oder sowas sein(wenn es mal Menschen untereinander sind, bei Menschen vs. Orks ist es ja eigentlich sowieso immer das übliche - die Rassen sind halt einfach so Feinde). Da können die AuseinandersetzungEN auch mal tausende Jahre dauern, wobei aber wahrscheinlich eher längere Waffenstillstände zwischendrin sind und das umstrittene Gebiet immer hin und herwechselt mit Friedenszeiten, wenn beide Seiten auf Grund wirtschaftlicher Kostenproblematik des Krieges mal eine Auszeit brauchen. Über dem ganzen liegt dann eine düstere Stimmung, da es jederzeit wieder losgehen könnte.

  8. #8
    Hm ja, etwas, wo ich Ianus zustimmen muss. Man muss erstmal etwas finden, um was es sich lohnt, 1000 Jahre lang zu kämpfen oder Krieg zu führen. Ich kann mir nicht mal vorstellen, dass jegliche Ressourcen so lange ausreichen würden.

  9. #9
    1000 Jahre waren ein BEISPIEL. Ich würde es ja
    auch nicht nehmen, um ein RPG zu machen.
    Aber warum habe ich eigentlich an die Zahl tausend
    gedacht?
    1000 Jahre wären eher für einen Übergang von
    zwei Spielen geeignet.
    Ein Weltkrieg war eigentlich das, was ich ansprechen wollte und
    nicht ein Jahrtausendkrieg.

    Edit: Was solls, ich habe eh ein +1.

    Edit2: Macht aber weiter, ich glaube das ist doch schon interessant.

    Geändert von Auge des Sterns (14.05.2010 um 23:02 Uhr)

  10. #10
    In tausend Jahren sterben die Linien aus, die ursprünglich mal Anspruch auf die Insel gehabt hätten. Bzw der Schwerpunkt der Wirtschaft und der Politik verschiebt sich so radikal, dass es den Streit nicht mehr wert ist.

    Ich meine, nehmen wir Sizilien her - Griechen, Kartherger, Römer, Vandalen, Ostgoten, Byzanthiner, dann die Normannen...alle regierten sie mal. Die Insel war Lieferant von Nahrungsmittel und lag mitten auf den Handelsrouten und trotzdem wurde kein tausendjähriger Krieg um sie geführt. Hauptsächlich, da die Reiche um Sizilien herum effektiv nicht tausend Jahre unverändert bestanden.

    Rom ließ das Korn irgendwann aus Ägypten kommen und Rom nach Ende des Reiches hatte wenig Nutzen für Importkorn.

    Zitat Zitat
    Über dem ganzen liegt dann eine düstere Stimmung, da es jederzeit wieder losgehen könnte.
    Oder man ist Rom. Krieg? FUCK YEAR! Kein Krieg? Scheiße gelaufen.

  11. #11
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    In tausend Jahren sterben die Linien aus, die ursprünglich mal Anspruch auf die Insel gehabt hätten.
    Nö, irgendwo hocken ein paar unsterbliche Zauberer - die sterben nicht aus. Ist ja schließlich ein Game, da alles möglich, da bietet sich sowas an.

    Oder die Leute nutzen die Insel nur noch als Vorwand um Krieg zu führen, obwohl nirgendwer wirklich mehr einen Anspruch hat oder Interesse hat. Sie wollen einfach nur Krieg führen und wissen gar nicht mal wirklich warum. Man hat halt vorher auch die ganze Zeit gegeneinander Krieg geführt. Die andern sind eben einfach die Bösen, das ist halt einfach so...

    Sowas in der Art habe ich schon irgendwo mal als Art Vorgeschichte gesehen, meine ich. Irgendwann hat mal Krieg angefangen, niemand erinnert sich aber, weshalb das so war(=Autor hatte keine Lust gehabt, sich dort eine richtige Vorgeschichte auszudenken) und es ist jetzt halt einfach so, dass zwischen X und Y regelmässig Auseinandersetzungen bestehen.

  12. #12
    Zitat Zitat von Luthandorius Beitrag anzeigen
    Nö, irgendwo hocken ein paar unsterbliche Zauberer - die sterben nicht aus. Ist ja schließlich ein Game, da alles möglich, da bietet sich sowas an.
    Willst du immer noch Power Rangers Spielsachen?

  13. #13
    Mittelalter zu fröhlich in Rpg's? Wie kommt ihr den dadrauf?
    "lach" guckt mal eine Armee grimmig aussehender Soldaten, die wollen bestimmt nur spielen.
    Nein mal ehrlich, ich hab mir jetzt die meisten Beiträge hier nicht durchgelesen, aber ich geb auch mal Meine Meinung dazu.
    Also, ich finde wenn ein Spiel in der Vergangenheit spielt(es ist ja nicht immer das Mittelalter, auch wenn man dies mit den Soldaten und Kriegen oft damit verbindet)
    ist es oft einfach unlogisch. Weil seht es euch doch mal: Alle Leute haben Häuser, Geld, Nahrung, Kinder(die sind ja sehr oft sehr früh gestorben) und können lesen, dass dies zwar eigentlich nur den Wenigsten
    verkönnt ist, ist dem Erfinder meist egal. Und ich finde deshalb kommt auch dieses fröhlich Image, weil wie gesagt alle Menschen alles haben und es überhaupt keine Menschen ohne Häuser oder ohne Geld und das alles gibt.

  14. #14
    Zitat Zitat von Shadowhawk Beitrag anzeigen
    Also, ich finde wenn ein Spiel in der Vergangenheit spielt(es ist ja nicht immer das Mittelalter, auch wenn man dies mit den Soldaten und Kriegen oft damit verbindet)
    Nicht nur mit den Soldaten, alleine Schild und Schwert reichen aus ein Spiel mittelalterlich zu wirken. Wieso kann ich mir bis heute nicht erklären, ich würde da einfach ne Zeit einlegen so um ca. ~ was auch immer. Je nach Thema richtet sich jeder Spieler an irgend eine Zeit.

  15. #15
    Zitat Zitat
    Die Zeit des Mittelalters ist eine beliebte Zeit von RPG-Spielen, doch mir fällt auf das sie irgendwie zu fröhlich dargestellt wird. Alle sind immer irgendwie wei normale Menschen bebürgert haben Häuser, Geld, Arbeit, alle Personen dei Arbeiten sind Erwachsen haben meist Bücher in ihren Häusern stehen usw. klar ist es immer eine Frage der Fantasie und wie die Welt aufgebaut ist, doch bei anderen Dingen ist ja auch immer ein bisschen Realismus gefragt also warum dann nicht bei der Gestaltung des Zeitalters?
    Zum einen kann ich wegen der Realismusfrage mal darauf verweisen xDD :
    http://www.multimediaxis.de/showthread.php?t=126646

    ...da ist eigentlich schon die Frage dazu geklärt

    Und und zu funny Athmo im Mittelalter kann ich nur sagen: wenn es denn passt und die Welt nicht eine exakte Nachbildung des 12. Jahrhunderts sein soll ist es auch okay! Der Rest ist eifach der Fantasy des Entwicklers überlassen.

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