Die ältere Generation beschwert sich ständig, dass die jüngere Generation keine richtige Sprache mehr beherrscht - Aber genau genommen behauptet sie das wahrscheinlich schon seit mehr als 2000 Jahren.Zitat
Das ist nicht mein Punkt. Früher waren McHammer Hosen cool. Oder Bubikopffrisuren bei Frauen. Oder Opium, um bei den Drogen zu bleiben.Zitat
"Cool" ist per Definition ein sehr veränderlicher Wert. Wenn man den Leuten jetzt eine billigere, besser darstellbare Droge als Zigaretten gibt, könnten die mit der Zeit sogar sehr uncool werden. Nur als Beispiel jetzt.
Wie wärs mit Spice?
Ist sogar legal.
Dir ist schon klar das in Spice noch ungewisse chemische Inhaltsstoffe vermutet werden bzw. bei Spice Diamond schon nachgewiesen sind und deswegen rechtliche Grauzone ist ?
Auserdem Spice mit Zigaretten zu vergleichen ist, gelinde gesagt, Schwachsinnig![]()
Es ging um Drogen![]()
Nein, darum der Zigarette den "coolheitsgrad" wegzunehmen.
Da hinkt der Vergleich mit anderen Drogen, wie dem erwähnten Spice, einfach zu sehr. Bei denen ist die Wirkung einfach nicht abzusehen, Zigaretten lassen sich einschätze. Da kotzt man höchstens einfach mal von![]()
Solange das Zeug nicht verboten wird, können es 12 Jöhrige munter weiter rauchen und vor ihren anderen Freunden angeben. Ich persönlich mag den Gedanken nicht, unbekannte Kräuter zu rauchen und deren Effekt nicht zu kennen.
... oder man gerät in eine schwere Sucht, wobei man evtl. nach einigen Jahren stirbtZitat
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Alles so nachvollziehbar und aufschlussreich.![]()
autsch...also wirklich, wenn man nicht sagen kann das Rauchen cool ist, brauchst du nicht mit Rauchen ist definitv nicht cool kommen, das zerstört irgendwie deine ganze Argumentation.
Nun, das mag stimmen, doch ich kann es mir genauso wenig vorstellen, wie die Welt vor 100 Jahren in Farbe.Zitat von La Cipolla
Guter Punkt, die Frage ist ob man den Unterschied erkennen kann, ich kanns meistens nicht, also sag ich lieber zu jedem "cool" als zu jedem "oh, wie cool."Zitat von Ty Ni
ganz meiner Meinung.Zitat
Ich möchte übrigens noch anmerken das ich Nichtraucher bin (auser gelegentlich ma schnorren), nicht das noch jemand kommt von wegen "du bist nicht cool wenn du rauchst" oderso.
Ich hab Gott im Herz, doch den Teufel im Kopf sitzen.
Hmm...Die ganzen 10 Seiten habe ich mir jetzt nicht angeschaut, also sry wenn ich was schreibe, was schon jemand geschrieben hat.
Ich selber bin Raucher, muss aber sagen, dass ich Nichtraucher in vielen Punkten verstehen kann. Also vollständiges Rauchverbot in Restaurants kann ich voll und ganz nachvollziehen, ich habe auch zuvor draußen geraucht, ich werde auch immer draußen rauchen, ich hasse es, wenn geraucht wird während ich esse, warum sollte ich rauchen, während andere essen...
Allgemein empfinde ich gerade in geschlossenen Räumen rauchen als unhöflich, gerade weil die breite Masse sich dadurch gestört fühlt, ich lege ja auch nicht in einer Kneipe mein Handy auf die Theke und lasse in voller Lautstärke meine Musik laufen, zumindest nicht ohne das der Größte Teil der Leute hier mich als "Assi" bezeichnen würde, wohl auch der Teil, der hier das Rauchen in solchen Räumen verteidigen möchte.![]()
(Bevor mir jetzt jemand sagt der Vergleich hinkt, ich kann keine Sucht mit Handymusik vergleichen etc. Es geht einfach grundliegend darum, dass ich die Leute nicht über das Maß des Notwendigen hinaus belästigen muss, Rauchen ist nicht notwendig und wenn ist es eine Notwendigkeit, die ich mir selbst auferlegt habe, also kann ich mich um Gottes willen auch vor die Tür bequemen.)
Sicherlich mag ich es auch in einer Kneipe zu sitzen, ein Bier zu trinken und dabei eine zu rauchen, dafür gibt es allerdings kleinere Raucherkneipen und so lange die nicht in der Überzahl sind sondern sich auf die wenigen die es gibt beschränken können Nichtraucher die es stört diese Kneipen ja meiden.
Was ich halt auf der anderen Seite nicht verstehen kann sind die Leute, die mir das Rauchen komplett verbieten wollen. Der Vergleich mit Zigarettenrauch und Autoabgasen wurde schon getroffen und trotz des Bestehens der Ausweichmöglichkeiten Bus, Zug, Fahrad, Füße etc. würde ich niemandem das Auto verbieten, was ja den Nichtraucher noch weitaus mehr vergiftet als die Zigarette von nebenan. (Und wehe jetzt sagt mir jemand es sei unnötig zusätzlich zu den Autos noch rauch in die Luft zu blasen, es ist genauso unnötoig das statistisch jeder erwachsene Deutsche ein Auto besitzt)
Ich muss übrigens mal gerade was einschieben, worüber ich schonmal nachgedacht habe...Ich finde den begriff Nichtraucher irgendwie seltsam, ich meine, warum braucht man einen extra Sammelbegriff für die nicht rauchende Gesellschaft? ich sag ja auch nicht "nichtjunkie", "nichtkokser" oder "nichtalkoholiker"?!
Klar, Rauchen ist gesellschaftlich deutlich etablierter als Heroin-, Kokain- oder übermäßiger Alkoholkonsum, aber trotzdem finde ich es...komisch zumindest...
Aber das nur am Rande.
Naja, im Groben und Ganzen finde ich wie gesagt, dass die Raucher ein wenig mehr auf die Bedürfnisse der Nichtraucher eingehen könnten (Klar tun das einige, aber einige viele halt auch nicht), schliesslich gibt es Punkte die gerade Nichtraucher stören, die ich voll und ganz nachvollziehen kann (Geruch etc) und es ist nunmal etwas, mit dem jeder von uns bewusst angefangen hat.
Ich glaube The Biber sagte es so schön (Habe jetzt keine Lust das rauszusuchen), jeder Raucher treffe die Entscheidung mit dem Rauchen anzufangen selbst und kenne die Konsequenzen. Da stimme ich vollkommen zu, aber gerade dadurch, dass er die Konsequenzen wie auch den Nutzen kennt, weiß er ja, dass es im Prinzip vollkommen unnötig ist und hat dementsprechend auch nicht mit Privilegien oder besonderer Rücksichtnahme zu rechnen, sollte die viel eher Aufbringen, weil er mit etwas Unnötigem anderen auf die nerven geht.
Naja, einmal mit vielen Worten wenig gesagt, ist meine Meinung dazu.
Achja: Lucky Strike Raucher. ^^
mich persönlich nerven menschen, die sobald sie etwas von lungenkrebs hören, gleich die schlussfolgerung ziehen und sagen, dass man sich selbst schuld sei.
als ob jeder der an lungenkrebs erkrankt, zwangsläufig ein kettenraucher sein würde. bei uns in oberösterreich ist die raucherthematik in der letzten zeit sehr angestiegen. kleine gasthäuser geben gleich mit einem schild zu verstehen, dass hier geraucht wird, während in größeren gaststätten abgetrennte räume zu sehen sind. aber ehrlich gesagt, die wenigsten halten sich daran. in braunau gibt es jedoch einen menschen, der zwecks zuviel freizeit in sämtliche lokalitäten geht und die betreiber anzeigt oder der polizei meldet, die jemanden rauchen lassen. sowas ist dann auch arm, wenn man nur so mit vorurteilen bereits ein lokal besucht
Geändert von Leon der Pofi (12.02.2009 um 10:39 Uhr)
Solche Leute gibt es auch in dt.
Zb. der eine Opa,der immer alle Autos kontrolliert,und Falschparkern gleich eine Anzeige an den Hals wirft.
Ist zwar nur ein Fake,aber sowas würde ich den dt. Kontrolleuren durchaus zutrauen
http://www.youtube.com/watch?v=2hFlrD16lTE
Weil ein Junkie oder ein Alkoholiker keine direkte "Körperverletzung" auf seine Mitmenschen ausübt, ein Raucher schon, denn bekanntermaßen ist Passivrauchen weitaus schlimmer, als selbst zu rauchen.
An der Alkoholfahne eines anderen ist noch niemand verendet.^^
Desweiteren unterscheiden sich Leute, die Alkohol trinken, äußerlich nicht viel von Antialkoholikern (gibt ja doch nen Begriff ^^). Raucher dagegen u.U. sehr von Nichtrauchern... Gelbe Zähne, gelbe Finger, "toller" Atem.
Das sind allerdings die Kettenraucher. Die Kettentrinker (= Alkoholiker) schießen sich allerdings ebenso wie die Junkies häufig von selbst ins gesellschaftliche Abseits, da muss man nicht mehr differenzieren, denn mit diesen Leuten hat Otto-Normal-Bürger für gewöhnlich weniger zu tun. Raucher sind allerdings keine eigene Kaste sag ich mal, sie leben trotzdem weiter in der selben sozialen Schicht.
Ich werd immer von Rauchern beneidet merk ich. Bin Gelegenheitsraucher, im Prinzip sind mir die Kippen egal, aber am Wochenende steck ich mir schon hin und wieder mal eine an. Wenn es sich ergibt (*schnorr*), wenn nicht, auch kein Problem. Die restlichen 5-6 Tage hab ich keinerlei Verlangen danach, Sucht gleich Null, Geldbeutel sagt danke.^^
@Sir Sarias
Ich würde Rauchen nicht als gut oder schlecht einstufen.
Es ist eine Sucht, also grundsätzlich schlecht, aber wenn es mich nicht selbst betrifft, kann ich sagen: Who cares?
Und als gut bezeichnen... gut für wen? Höchstens die Tabakindustrie.^^
Also ich wär beim Rauchen mit den Begriffen gut und schlecht immer vorsichtig.
Ist beim Alkohol dasselbe.
Geändert von La Bomba (13.02.2009 um 19:05 Uhr)
Ja zu "nicht gut oder schlecht", wichtiger Punkt, hat wie alles seine guten und schlechten Seiten.Zitat
Aber klares nein zu "gut für wen?". Natürlich ist Rauchen gut für Raucher, sei es jetzt (kurzfristige) Freude, Beruhigung durch Gewohnheit oder sozialer Kontakt durchs Rauchen.
Du sagst selbst, man sollte da mit Gut oder Schlecht vorsichtig sein, wenn etwas nicht gut für irgendjemand irgendwie wäre, würde es kein Mensch machen.
Glaubst du das ehrlich?^^
Hältst du die Menscheit für so klug?^^
Suchtbefriedigung ist nur - wie es der Name schon sagt - das Eindämmen von etwas Schlechtem. Ich glaub nicht, dass man da von "gut" sprechen kann.
Und soziale Kontakte... wer soziale Kontakte durch Rauchen schaffen muss, ist richtig arm dran.
Nirgends, ist einfach erwiesen. Nichtraucherlungen reagieren empfindlicher auf eben diesen Rauch. Insofern ist für Nichtraucher, die ständigem Passivrauch ausgesetzt sind, das Risiko zum "krank" werden größer, als für Menschen die ihre Lunge quasi darauf habituiert haben.