ein intressanter Beitrag... der wie ich vermute zu tausenden erhitzen Gemüter führt oder sicher geführt hat... darum les ich mir die ganze pampe auch nicht durch.. ich erspahr mir lieber die erhitzten Gefühle und Beschimpfungen, die schlussendlich ins Leere führen und nehm nur bezug auf den Threat des Verfassers.

Es wurde angemerkt, dass man heute selbst kleine Kinder auf der Strasse beobachten kann, wie sie Zigaretten qualmen... ich weiss nicht warum es als so absonderlich empfunden wird. Schon in der Zeit als unsre Eltern klein waren, gab es immer diese... sagen wir mal... anderen Kinder, die jeden Mist ausprobiert haben. Selbst in Filmen werden solche Szenen gezeigt. Zuletzt hab ich es in einem Mafiafilm beobachtet, der in den 30ern spielte... aaahh... der Name ist mir entfallen ... muss mal qucken wo ich ihn verräumt habe . Ich kenne Kids, die zwischen 10-16 Jahre alt sind und kann keinen riesen Unterschied zwischen ihnen und mir erkennen. Kommt uns das nicht einfach so vor? So à la: die guten alten Zeiten?

Warum so viele Menschen rauchen ist vielleicht ganz banal zu erklären. Jedenfalls, macht diese Theorie aus einer Psychologiezeitschrift echt sinn für mich. Wer raucht positioniert sich automatisch in einer kleinen Gesellschaft und ermöglicht sich, einfacher mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Banales Beispiel: Man fängt mit einer neuen Ausbildung an, kennt niemanden. Es ist Pause. Raucher müssen nach Draussen. Raucher gehen automatisch zusammen. Teilen ev. Feuerzeug. Paff, man hat ein Gesprächsthema und eine Gemeinsamkeit, ein einfach gestricktes Zusammengehörigkeitsgefühl. Ich muss zugeben, dass dieses einfache Kontaktschliessen etwas ist, was mich neidisch macht, da ich als normalerweise Nichtraucher oft eher schwierigkeiten hab mit fremden Leuten in ein Gespräch zu finden.

Ich selber bezeichne mich als Normalerweise Nichtraucher weil ich im Normalfall nicht im geringsten ans rauchen denke. Das heisst, ich benutze die Zigarette vor allem als Genussmittel zu Guiness oder Weizenbier. Somit rauch ich vielleicht einmal im Monat eine oder zwei Zigis... und fühle mich nicht abhängig vom Nikotin und habe auch nicht das Gefühl, es bald zu werden. und wenn jetzt jemand sagt, das kommt noch, ich betreib das schon seit einigen Jahren und der Konsum ist immer noch genau gleich.

ob man raucht oder nicht, ist das Bier eines jeden selbst... ich bin jedoch auch der Meinung, dass gegenseitige Toleranz das wichtigste ist. Damit mein ich von Rauchern und Nichtrauchern. Ich schreibe Nichtraucher fett, weil ich im Alltag mehr beobachten musste, dass vor allem diese ein riesen Drama um das Rauchen machen und manchmal keinerlei Anstand an den Tag legen können, wenn sie sich beschweren. Ich finde, dass in der Welt unserer Generation, in der ständig politische, wirtschaftlich und sonst katastrophale Auf und Abs herrschen einfach bedenklich. Wenn wir uns in so kleinen alltags Banalitäten schon nicht tolerieren wie siehts dann bei den wichtigeren grossen Ereignissen aus

Soll jeder tun was er tun will, so lange er Rücksicht auf seine Mitmenschen nimmt und den Gesetzen der Gesellschaft folgt.