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Thema: Tingulin - eine Art Fortsetzung

Baum-Darstellung

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  1. #29
    Sofort hing er an den Lippen jenes Burschen der sich seiner erbarmte. Er musste es einfach mit einem Lächeln entlohnen, dass es noch solche Ritter von diesem Schlage gab. Wahrlich es ist eine Wohltat. So begann er ausführlich diesen Samariter zu begutachten. Die Musterung viel in seinen Gedanken nur in den löblichsten Tönen aus. Ein jeder sollte einfach seine Gestalt und Tugenden besitzen. Ein fester Schritt riss ihn mit, gleich würde es ein deftiges Mahl geben. Alle Ängste wurden ihm genommen und so wurden seine Augen, jene eines Kindes. Voller Neugier stolzierten sie umher. Eine kleine Feder erhielt seine volle Aufmerksamkeit, denn sanft schwing sie sich herab. Immer wieder nach links und dann wieder nach rechts. Doch als der wackere Ritter vor ihm an jeder vorbei ging, schwang sie sich erneut in die Lüfte. Sein Atem stoppte in jenem Moment. Er sah es einmal zu vor, dass so etwas geschah. Es konnte kein natürlicher Eingriff gewesen sein, die Läden sind noch alle verschlossen. So muss es wie viele Monde zu vor, ein Magier gewesen sein. Doch waren in jenem Raume nur er und der Ritter. Hatte Temotshin Zauberkräfte erlangt? Ich starrte auf die Feder und doch auch nachdem der Schweiß auf seiner Stirn begann zu perlen, ging sie ihren Weg wieder hinab. So musste es doch der Held sein, über den Temotshin schon ganze Epen sich dichtete. Wie konnte er ihn nur so missbrauchen. Sogleich stieg der Zorn, der im Bauche geboren wurde, hinauf und brachte Galle mit sich. Er wollte sie so gleich speien. Wie konnte man nur als Magier auf dieser schönen Erde wandeln. Weshalb beschmutzt er so seine Wege? Erst die Hand reichen, um ihn dann zu verspeisen wohlmöglich. Er wollte ihn sicher in den Zuber werfen und um ihn herumtanzen. Der Abschaum ist so nah vor ihm und seine Zwille so gut versteckt. Es bedarf nur noch des richtigen Glockenschlags, so dann wird er fallen. Die Pest wird vom Rande der Erde geschoben. Auf ewig soll dieses Pack schmoren. Erst wenn er den letzten mit den eigenen Händen vergraben hätte, würde er wieder schlaf finden. Sie müssen Schuld an seinem Elend sein, dass sich heute über ihn hermachte, wie ein räudiger Köter. Doch könne er nicht hier jenen umbringen, nicht an jener Stelle. Die Wachen würden heran stürmen. Diese ahnungslosen Tölpel, die nichts weiter machen als Jungfrauen ihrer Unschuld zu berauben und jeden alten Greis in den Schuldenturm zu stecken, doch die Magier aufzuhängen, sei zu viel Arbeit. Ihre ekligen Wampen quellen durch den Harnisch und stinken tun sie auch aus jeder Körperöffnung. Während der Überlegung sind ganze 3 Schritte vergangen und schnell waren alle Entschlüsse für ihn gefasst, nun musste er nur noch gute Miene machen zu seinem Kreuzzug. So räusperte er sich und sprach mit der unsichersten Stimme die seine Kehle gerade hergab „ Verzeiht mir MyLord, doch seid ihr nicht jener Magier, von dem die gesamte Stadt munkelt? Wo ich euren galanten Schritt seh, euer vortreffliches Äußeres, ihr müsst es einfach sein. Ein jeder sprach zu mir schon, dass er von den Künsten überwältigt sei. Auch wenn ihr als schüchtern verschrien werdet, hab ich nicht recht? Ihr zeigt nicht eure Künste jedem Gaffer. Doch darf ich euch Meister etwas bitten? Kleidung und Speisen finde ich noch, so hoffe ich es jedenfalls. Nein ich möchte, dass ihr alle Magier die ihr als bekannt bezeichnen würdet, einladet. Den Grund verrate ich euch des Nachts, am alten Glockenturm und auch wann alles stattfinden wird, sobald sich die Botschaft wie ein Feuer umsich greift und einen jeden mitnimmt. Ooooh…Verzeiht meine Vermessenheit, doch ich habe etwas Freudiges zu verkünden und wenn ihr es nun schon wissen würdet, so würde wohlmöglich die Überraschung entschwinden, flux durch die Türe. Ihr kennt mich noch nicht einmal eine Stund und doch verlang ich euch sovieles ab. Ihr würdet einen wahrhaft heldenhaften Dienst für das Volk bereiten, würdet ihr jedem sagen, dass er die Botschaft weiter geben solle. Es wird ein großartiges Spektakel und ihr werdet dabei sein. Ich wende mich an euch, weil ich euch soviel Vertrauen schenken könnt, ohne mit der Wimper zu zucken MyLord. So bitte, ich muss mich aufmachen, es ist nun soviel zu tun. Was für ein freudiger Tag, dass ich euch traf.“ Schnell rennt Temotshin hinaus aus der Türe, immer noch nur mit einem Nachthemd bekleidet. Die Freude ist ihm ins Gesicht gemeißelt.

    Geändert von Temotshin (18.12.2008 um 20:12 Uhr)

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