-
Puppet Vampire
„Wir scheinen wohl endlich wieder wach zu sein.“, konnte sich Marxzes nicht verkneifen zu sagen und drängte sich an der hysterisch herumfuchtelnden Frau vorbei, um den Eimer wieder an seinen Platz auf dem Fass zu bringen. Seine Geduld war innerhalb der letzten Stunden wahrlich auf eine harte Probe gestellt worden und war mittlerweile zu einem kümmerlichen Rest zusammengeschrumpft. Während er zur Rückseite seines Hauses ging, fiel es ihm erst auf: dichter Nebel, der beinahe zum greifen dick zu sein schien, war aufgezogen und umhüllte mehr oder weniger alles, was sich in seinem geschrumpften Blickfeld befand.
„Ungewöhnlich“, murmelte er und versuchte, durch den grauen Dunst zu spähen. Auch wenn er nahe bei seinem Haus stand, so konnte er das Licht, das durch die Fenster schimmerte, nur als grobe Lichtkegel erkennen, die relativ schnell verblassten, je weiter man den Blick vom Haus weg wandte.
Plötzlich befiel ihn ein unangenehmes Gefühl und ohne großes Nachdenken setzte er sich in Bewegung; Sinda würde den Weg durch diesen Nebel nie zurück finden.
Geändert von Simon (07.11.2008 um 09:38 Uhr)
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln