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Ritter
Geff war noch immer tief in seine Gedanken versunken, als plötzlich die Tür zu seinem Laden aufschwang, ein Wesen hindurchschlüpfte und mit einem lauten Knall die Tür schon wieder zuschlug. Geff blinzelte ein, zwei mal, und nahm dann einen nur sehr spärlich bekleideten, recht jungen Mann wahr, der direkt vor ihm auf dem Boden kauerte. Dieser wirkte leicht apathisch und durchaus etwas gehetzt, fand Geff. Was mochte er in einem solchen Laden, über dem in großen, fluoreszierenden Lettern „Apparaturen für allerlei Alltagsabenteuer“ stand, suchen?
Bei diesem Gedanken fiel Geff ein, dass auch er noch leicht fluoreszierte, da die Federn über Nacht auf ihn und seine schwarzpulvergetränkte Kleidung abgefärbt hatten. Seine Mutter hatte schon gar nichts mehr dazu gesagt, sie war einen solchen Anblick ja gewöhnt, aber wie konnte er nur einem wildfremden Menschen so gegenübertreten?
„Ähem“, begann er, den Fremden anzusprechen. „Äh... Wer sind Sie? Und was wollen Sie hier? Möchten Sie etwa etwas kaufen?“ So war es richtig, dachte sich Geff, immer professionell und kundenorientiert bleiben. „Ich könnte Ihnen einige wunderbare Tuche aus imitiertem Seidenimitat zur Verfügung stellen, die nur leicht angebrannt sind. Mit denen könnten Sie zum Schneider gehen, und sich ordentlich einkleiden lassen.“
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