Ich lese praktisch gar keine Bücher und je mehr ich lese, desto weniger gefallen sie mir.
Ich muss ja durch die Schule schon relativ viel Literatur lesen, aber meistens komme ich nicht weiter als ein Kapitel, danach höre ich aus Langeweile auf. Ähnliches ist mir bei Herr der Ringe passiert: Nach der Hälfte des ersten Buches hab ich aufgehört. Es ist einfach zu langatmig und ich verstehe beim besten Willen nicht, was daran so interessant sein soll.
Überhaupt mag ich die ganze belletristische Literatur nicht. Erfundene Geschichten sagen mir meistens gar nicht zu, ausser wenn sie extrem paranoid, humorvoll, emotional und spannend wären, was mir aber bisher noch nie untergekommen ist. Und den Philosophie-Kram brauche ich nicht, ich habe mir schon selbst viel zu viele Gedanken gemacht, aber gebracht hat es mir nichts. Wenn ich etwas lese, dann meist naturwissenschaftliche Literatur, da ich "handfeste" Dinge nunmal lieber habe als irgenwelchen daherfantasierten Müll. Aber ich lese generell wenig bis gar nicht (mal abgesehen vom Internet und natürlich Lernen für die Schule), da unternehme ich lieber was mit anderen oder spiele etwas, da habe ich mehr davon.

Ausserdem, was ist so schade daran, dass Jugendliche wenig lesen? Genausogut könnte ich sagen, dass man durch viel Lesen auch möglicherweise viel verpasst im Leben.