Ich kann Dungeoncrawler grundsätzlich nicht leiden.
Was du da mit der Stadt ansprichst, okay, aber das ist auch nur Potential, welches in den meisten Fällen nicht ausgeschöpft wird. Wenn es scon nur einen Ort als Ausgangspunkt des gesamten Spieles gibt, dann sollte dieser auch einiges zu bieten haben (verwinkelte Ecken, viele interessante NPCs, schicke Optik, eventuell Minigames usw.). Und trotzdem setzt man uns so etwas langweiliges und eintöniges vor wie in Grandia Xtreme oder Children of Mana.
Da hab ich doch lieber viele gut ausgearbeitete Orte und kann mir selbst aussuchen, wo ich mich länger aufhalten möchte, wie etwa Rabanastre in FFXII.
Dungeon Crawler scheinen auf mich vordergründig mehr Wert auf Gameplay zu legen, genauergesagt auf Kampfsystem und Abilitysystem. Bloß habe ich noch keinen Dungeon Crawler gespielt, in dem diese Aspekte so toll gewesen wären, dass es ein eigenes Spiel gerechtfertigt hätte. Ehrlich, Grandia Xtreme hat für mich keine Existenzberechtigung. Das Kampfsystem der Serie ist nicht übel, und darauf darf auch gerne mehr Wert gelegt werden, aber diesem einen ganzen Ableger widmen? Sie hätten lieber ein richtiges Grandia III draus machen sollen.
Vieleicht begründet sich meine Abneigung auch durch manche Enttäuschungen der Vergangenheit. Als Children of Mana als Action-RPG angekündigt wurde und die ersten Screens zu sehen waren, hofften alle auf den langersehnten würdigen SD3-Nachfolger, und dann sowas >_<
Spiele wie Breath of Fire V würde ich übrigens nicht wirklich zu den Dungeoncrawlern zählen, auch wenn fast die gesamte Spielwelt ein einziger Dungeon ist. Dazu legt das Spiel zu viel Wert auf die Charaktere, die Story, die ganze Atmosphäre und Spielwelt und erinnert mich durch den linearen Ablauf sogar eher an Spiele wie Xenosaga oder FFX. Sollte es doch eher als Dungeoncrawler gewertet werden, okay, dann ist es der erste und einzige, den ich gespielt habe und der absolut alles richtig macht. War für mich bisher mit das Top-Spiel jener Generation und gefiel mir wegen des genialen Gameplays und der Musik weit besser als soziemlich alle anderen PS2-RPGs.
Aber so alles in allem frage ich mich durchaus - wer braucht schon Dungeon Crawler, wenn er richtige RPGs haben kann?

Kontrollzentrum




Zitieren



)suche gehen. Das ist durchaus ein interessantes Ziel. Aber dann sollte man halt auch den Zufallsgenerator weiterentwickeln.
' ! Gibt halt so Fans, meckern wenn sich nichts verändert, meckern wenn sich zu viel verändern. Umgekehrt sind z.B. Nintendo Fans, die jubeln über- und kaufen alles. Grundsätzlich finde ich es aber auch dass man sich in FF XIII auch wieder alter Traditionen besinnt - im "Next Gen" Format gehören klein wirkende Welten und Random Encounter aber nicht mehr dazu und zur "Tradition" gehören sie auch nicht, schliesslich hat man seit FF I versucht eine groß und weitläufige Welt zu kreieren und das KS seit FF IV mit Echtzeitelementen aufzupeppen. Was dann einfach an technischen Beschränkungen der SNES und PS Ära scheiterte, die dies einfach sehr sehr schwierig und aufwändig machten.
° ! Aber das von Kinta beschriebene Gefühl "es hätte mehr drin sein können" seh ich eigentlich in vielen Genres. Vielleicht ist das in dem was man als Dungeon Crawler bezeichnet für viele nur offensichtlicher...? Was wäre denn z.B. ein Children of Mana mit 3 - 4 Städten die jeweils mit eigegen Geschichten aufwarten würden ^^ ? Was wäre Persona 3 wenn man nicht nach Tartarus gehen würde sondern sich zur Dark Hour durchs ganze Land "beamt" ^^ ? Was wäre FF XII wenn man sich von Rabanastre aus in die Dungeons "beamt" ? Was wäre Torneko wenn man es DQ XVI nennt?



?
