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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Ramiréz ist im ersten Moment wie erstarrt, tausend Gedanken wirbeln durch seinen Kopf, als er den blanken Stahl an seiner Kehle spürt. Er bewegt sich kein Stück, denn die kleinste Bewegung würde den Mörder der Camonna Tong dazu veranlassen, ihm ohne Skrupel den Kopf vom Körper zu trennen. Als er dann diese zischende Stimme hört und die kalten Schuppen auf seiner Haut spürt, ist er sich sicher, dass er es hier mit einem Argonier zu tun hat. Aber die Rasse ist in diesem Moment völlig irrelevant, denn der Nord muss sich scharf überlegen, was er antwortet, und dies möglichst schnell. Wenn ich ihm sage, dass ich Hlavera beschütze, ist sie nicht mehr sicher. Egal wen ich als Ziel ausgebe, dieser dreckige Camonna Tong wird mein Ziel übernehmen wollen und dafür dann den Lohn haben wollen. Also denk nach, Ramiréz denk nach..., und dann spricht er, leicht erstickt und leise: "Die Gilde führt Spähaktionen durch um zu erfahren, in wieweit die Stadtwache und die edlen Bürger schon informiert sind und wie gut letztere vorbereitet sind...". Das klingt nicht gerade logisch, aber auch solch ein Dreckskerl steht unter Zeitdruck, also wird er mir das vielleicht abnehmen. Der Nord stellt sich, hoffentlich unbemerkt von dem Argonier, etwas anders hin und bringt so seine Beine in eine Position, in der er im Notfall nach hinten treten kann.
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Der Argonier schweigt und überlegt, wobei er Ramiréz' Vorbereitungen nur als etwas Rumzappeln interpretiert und es nicht mitbekommt, was der Nord da wirklich macht. Spähaktionen? Informationsgrad und Kampfvorbereitungen der edlen Bürger? Weiß die Morag Tong mehr als wir? Von diesem Kerl hier kann ich keine genaueren Informationen erwarten, denn auch wenn er sich hat sehr leicht überwältigen lassen kommt er mir nicht gerade sehr unerfahren herüber. Er kann mehr als es gerade vermuten lässt, das zeigt mir schon seine Ausrüstung, und die Echse blickt in den Spiegel und damit auf Ramiréz' Gürtel. Ich sollte ihn hinrichten, solange ich die Möglichkeit dazu habe. Die Echse grinst dreckig und zischt: "Zzzzzeit zu ssssterben, dreckiger Assssssasssssine....", und die Echse setzt an, den Nord die Kehle durchzuschneiden. Dieser aber tritt in diesem Moment nach hinten, und vor Schreck lässt die Echse die Handgelenke des Assassinen los. Zusätzlich dazu verdreht der Argonier den Dolch am Hals des Nords, sodass nur die ungefährliche Flanke der Waffe über den Hals streicht und schließlich abrutscht, ohne Schaden zu hinterlassen.
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Serena sitzt am Schreibtisch, zurückgelehnt und schein über etwas nachzudenken. Die ganze Tischplatte ist komplett leer und von Büchern befreit. Bei Hlaveras Eintreten schaut die Tante auf und ihre Nichte fragend an, wobei ihr Gesicht einen lockeren Ausdruck hat.
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