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Thema: [RPG] Vivec - Fluch oder Segen?

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  1. #1
    Erschrocken lässt sie sich zurück auf das Bett sinken. NIE kann ich etwas richtig machen, immer muss ich alles verderben... Jetzt habe ich ihn wohl endgültig verloren. Wie ein Echo hallen seine letzten Worte in ihrem Kopf nach. "Ich denke, wir haben uns alles gesagt, was man voneinander wissen sollte"..."Wir sind hier sowieso fertig" Und der nun altbekannt Schmerz steigt in ihrer Brust auf und schnürt ihr die Luft ab. Fertig? Womit? Nein, nein, ich denke, wir sind hier noch lange nicht fertig...
    Und plötzlich mischt sich unter ihre Trauer und ihren Schmerz Wut und sie springt Energie geladen, wie elektrisiert auf. Gern wäre sie ihm hinterher gegangen und hätte ihn zur Rede gestellt, aber sie besinnt sich auf ihre Tante und beschließt erst ihr Bericht zu erstatten. Also setzt sie sich stattdessen wieder zu ihrer Tante und richtet das Wort an sie: "Also erst lief es eigentlich ganz gut. Ich habe ihm gesagt was ich empfinde und er hat darauf gar nichts geantwortet, sondern mich in den Arm genommen." bei dem Gedanken daran steigt erneut der Schmerz in ihr auf. "Aber, weißt du, diese Assassinen-Geschichte es lässt mich einfach nicht in Ruhe. Wie soll ich ihm vertrauen und neben ihm schlafen, wenn doch der dunkle Schatten des Zweifels mich und ihn umgibt. Weißt du, er hat mir nicht direkt gesagt, dass er kein Assassine ist. Eher auf Umwegen, die alles andere als eindeutig sind und keine Zweifel zulassen. Also habe ich ihn noch einmal gefragt. Ich dachte die Situation sei günstig, jetzt da alles andere zwischen uns geklärt war. Aber er ist auf meine Frage hin wie versteinert. So, als hätte ich ihm ein unmoralischen Angebot gemacht, oder so. Und dann kamst du und er konnte gehen und hat mich noch unsichrere zurückgelassen als vorher. Jetzt kann ich ihm erst recht nicht mehr trauen. Und ich fühle mich richtig merkwürdig, auf der einen Seite, wie ein geprügelter Hund und auf der anderen, wie eine betrogene Ehefrau, obwohl ich nichts von beidem bin... Alles in allem stehe ich wieder am Anfang. Oder vielleicht bin ich jetzt sogar noch weiter von ihm entfernt als vorher." Sie blickt von ihren Händen auf, die sie bis eben noch angestarrt hat, als würden sie des Rätsels Lösung sein. Sie sieht ihre Tante ratlos an und fügt dann noch hinzu: "Aber sag Tante, wer ist an der Tür?"

  2. #2
    Serena blickt ihre Nichte mitleidig an. Ich dachte also richtig, und dieser Diäigan versuchte doch tatsächlich, mich vom Gegenteil zu überzeugen, und bei Vivec, er hatte es fast geschafft. Er steckt bestimmt mit dem Assassinen unter einer Decke, ich sollte beide der Stadtwache melden, und mit leisem Ton erklärt sie Hlavera zunächst, wer vor der Tür steht. "Mehr als ich dir gerade gesagt habe, weiß ich auch nicht. Es scheint ein Dunmer zu sein, vollkommen in schwarz, wie auch dieser Ramiréz. Waffen oder dergleichen konnte ich nicht erkennen, aber das muss nichts heißen. Hör zu, Hlavera, ich habe das Gefühl, seitdem dieser Nord hier ist, bringt er nichts als Ärger. Vielleicht wäre es eine Alternative, wenn wir ihn....den Ordinatoren melden?", und die Frage unterlegt sie mit einem zögerlichen Tonfall.

    ---------------------------

    Kaum ist Ramiréz nach draußen getreten, löst sich ein Schatten von der Wand neben der Tür und tritt an den Nord heran. "Nun, Ramiréz, wie ich sehe, wohnst du ja tatsächlich nicht schlecht", und der Fremde hebt den Kopf und zeigt sein vernarbtes, dunmerisches Gesicht: Ravir. Der Dunmer aber lässt den Nord nicht antworten, sondern schließt die Haustür und nimmt den Assassinen zur Seite. "Hör gut zu, Ramiréz. Du weißt, wir sind Kameraden, Brüder, Kampfgefährten. Darum sage ich dir mehr als du wissen solltest. Diese Stellvertreterin ist auf dich alles andere als gut zu sprechen, das dürftest du gemerkt haben. Seit Caldera lässt sie dich beobachten, und was sie zu hören bekommen hat, das stellt dich in kein gutes Licht. Eigentlich sollte ich dir nur den Hinweis geben, dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Aber da du mir auch sehr wichtig bist und wir schon sehr viele Aufträge zusammen erledigt haben, gebe ich dir einen weiteren Hinweis: Beschränke dich auf die geschäftliche Grundlage. Ich habe das Gefühl, dass dieser Auftrag nicht von ungefähr kommt, alleine der Grundsatz, eine Frau zu beschützen und nicht ehrenhaft zu exekutieren ist schon seltsam. Dazu kommt noch, dass sie eine Dunmerin ist und in gewisser Weise aussieht wie....", hier macht Ravir eine bedeutende Pause, und fügt dann nur an: "....sie. Das alles scheinen keine Zufälle zu sein. Sicher, irgendjemand wird schon den Auftrag gegeben haben, aber seit wann nimmt die Morag Tong Schutzaufträge an? Ramiréz, das ist kein Zufall, dass gerade du diesen Auftrag erhalten hast. Sei standhaft, bis unser wirklicher Führer zurückkehrt und die Machenschaften dieser Stellvertreterin beendet. Sobald dies der Fall ist, werde ich dafür sorgen, dass er von diesem Umstand hier erfährt. Solange musst du durchhalten und dieser Frau keine Möglichkeit geben, dir etwas anzuhängen. Es wäre dein Todesurteil. Bitte denk daran...", die ganze Zeit flüstert Ravir, und eine Spur Besorgnis schwingt mit.


    -----------------------------

    Ravir flüstert sehr leise, aber Ramiréz versteht jedes Wort klar und deutlich. Soso, es war mir klar, dass daran etwas faul ist. Aber wie komme ich da heraus? Jetzt bin ich in einer Zwickmühle, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Gebe ich den Auftrag auf, gestehe ich Schwäche und Untauglichkeit ein. Ihn weiterzuführen wird mir kaum möglich sein, Halvera und ihre Tante sind nun überzeugt, dass ich ein Assassine bin und werden mich bestimmt bald der Wache melden. Flüchten ist unehrenhaft, so möchte ich nicht aus der Welt scheiden. Bedächtig und ebenfalls flüsternd sagt er Ravir: "Ich bin in die Enge getrieben: Mein Ziel ist so gut wie überzeugt, dass ich ein Mörder bin, ihre Tante ebenfalls. Bald wird hier die Stadtwache auftauchen, und dann bin ich diesen Auftrag bestimmt bald los. Sollte es soweit kommen, werde ich weder flüchten noch zu der Gilde zurückkehren, ich denke, wir verstehen uns....", und er schweigt kurz. Dass ich vielleicht wirklich mehr für Hlavera empfinde muss jetzt in den Hintergrund rücken, es ist jetzt sowieso egal. Dann fährt der Nord leise fort. "Ich danke dir, Ravir, ich weiß, dass du mir diese Information nicht hättest geben müssen. Ich hoffe, dass sich trotzdem wieder alles geraderückt.".

  3. #3
    Wäre Hlavera ein Mensch gewesen, so wäre sie weiß wie eine Wand geworden. Stattdessen wird ihr Gesicht ganz blassblau, als sie den Vorschlag ihrer Tante hört.
    NEIN! NIEmals! Egal, was er mir antut oder was er ist. Das werde ich nicht tun und auch nicht zulassen!
    Sie sieht ihre Tante verzweifelt an und ergreift ihr Hände: "Nein Tante, bitte. Ich würde mich ewig schuldig fühlen und es würde mir das Herz brechen. Das kann ich nicht tun und ich bitte dich inständig, wenn du mich liebst tust du mir und damit ihm das auch nicht an. Bitte!"
    Sie hat das Gefühl eine eiskalte Eisenklammer würde sich um ihr Herz legen und ihr gleichzeitig die Luft abschnüren.
    Ihr Ton ist beschwörend und verzweifelt zugleich:"Es ist mir egal, wie sehr er mich verletzt, belügt oder enttäuscht. Er wird dafür seine Gründe haben, aber an einem Tod schuld zusein und dann noch an einem eines Menschen für den ich so ungeheuer viel empfinde... Das kann ich einfach nicht. Bitte, tu's nicht...!" Sie sitzt da, wie erstarrt. "Ich könnte nicht mit dem Tod eines Menschen leben. Und erst recht nicht mit seinem Tod und wenn ich beteiligt war." Ihr Blick wird eindringlicher.

  4. #4
    Das Gesicht von Serena versteinert sich. Noch nie hat sie ihre Nichte so wenig verstanden wie jetzt. Was hat dieser Assassine mit ihr angestellt? Hat er ihr irgendwelche Mittel gegeben? Mondzucker? Skooma? Warum sieht sie nicht ein, dass dies das Beste wäre, so wären wir ihn los. Aber schließlich besinnt sie sich, dass es doch keinen Zweck hat, Hlavera umzustimmen, so sicher, wie diese auftritt. "Gut, wie du meinst, Hlavera. Ich bin zwar der Meinung, dies ist der falsche Weg, aber wenn du so denkst, dann werde ich mich ebenfalls danach richten...", antwortet sie steif und erhebt sich dann. "Wenn du noch etwas brauchst oder gar deine Meinung änderst, komm zu mir in's Arbeitszimmer. Oder wenn du dich bei ihm unsicher fühlst, kannst du auch zu mir kommen...", und mit diesen Worten verlässt die Tante das Zimmer.

    ----------------------

    Ravir schweigt und nickt ab und zu nur, als Ramiréz seine Rede führt. Als diese geendet hat, greift der Dunmer in seine Tasche und kramt darin herum. "Ich werde es vielleicht bereuen, aber andererseits kann dich dies retten. Die Morag Tong hat keine Einsicht, was in diesem Haus vor sich geht, also könntest du es getrost, jedoch weise einsetzen. Hier.", und damit drückt der Assassine dem Nord ein kleines Fläschchen in die Hand. "Telvanni-Käfermoschus, aber einer von ganz feiner Qualität. Ich würde dir raten: Wenn du das Gefühl hast, da drin gerät alles aus dem Ruder, dann nimm einen Schluck davon, du wirst merken, sie werden plötzlich ganz anders denken, und in dieser Situation kannst du einiges an Toleranz zulegen. Wenn die Wirkung verflogen ist, und das wird dann erst morgen der Fall sein, da es ein sehr hochwertiges Gebräu ist, dann wird der nachhaltige Eindruck bleiben, glaub mir. Damit kannst du einiges retten. Aber Vorsicht, du weißt selbst, wie dieser Moschus funktioniert, dass er Personen auch sehr....offen werden lässt was bestimmte Tätigkeiten angeht. Er kann somit dafür sorgen, dass dein 'Auftrag' hemmungsloser zu Werke geht, sollte sie etwas für dich fühlen, und ehe du dich versiehst, ist sie nicht mehr 'nur ein Auftrag'. Sieh dich vor, du kannst dich hoffentlich noch an die kaiserliche Edelfrau damals erinnern, sehr wenig Willensstärke hatte die Frau, und du weißt, was passierte..." und Ravir schweigt dann grinsend. Dann klopft er dem Nord auf die Schulter. "Du wirst das Richtige tun...", und damit dreht er sich um und verschwindet eilig im Schatten.


    ------------------

    Aufmerksam hat der Nord zugehört, und als Ravir dann entschwunden ist, bleibt Ramiréz mit dem Fläschchen in der Hand stehen und mustert es eindringlich. Käfermoschus? Dieser Gedanke kam mir gar nicht, Ravir hat Recht. Mit allem. Dieses Zeug kann Wirkungen erzielen, die sind phänomenal. In beiderlei Richtungen. Warum muss mich dieser Kerl an die Kaiserliche erinnern? Es stimmt, das lief damals aus dem Ruder, und aus dem Plan, so an ihren Mann heran zu kommen, entbrannte eine Beziehungskiste. Aber naja, zum andern habe ich es so aussehen lassen, als ob der heimliche Geliebte dann den Ehemann umgebracht hat und bis heute nicht auffindbar ist. Nur sehr schlau war es nicht, diese Rolle der Affäire so detailgetreu zu spielen. Was ist, wenn Hlavera eine ähnlich niedrige Willensstärke hat? Wenn das stimmt, was sie mir vorhin gebeichtet hat, dann wird sie sich, wenn ich dieses Zeug einnehme, sich wohl kaum beherrschen können. Andererseits ist es vielleicht meine einzige Chance, und sollte wirklich etwas passieren, sind die Spione der Morag Tong außen vor. Der Nord steckt das Fläschen schnell in seine Tasche und blickt sich auf dem Platz um.
    Geändert von Van Tommels (09.11.2008 um 09:36 Uhr)

  5. #5
    Irwaen steht für eine Sekunde vor der Taverne ohne Namen und lässt den Blick über den menschenleeren Platz wandern. In Gedanken ist sie jedoch noch bei dem Gespräch mit dem Kaiserlichen und ihrem peinlichen Auftritt dem Nord gegenüber.
    Erst als sie ihre Schritte schon Richtung des großen Tores tragen, wird sie des Nords vor der Tür des großen Hauses an der Ecke des Platzes gewahr. Er scheint etwas in seiner Hand zu betrachtet und für den Moment genauso in Gedanken versunken zu sein wie Irwaen noch vor einigen Augenblicken. Beinahe instinktiv geht sie um die nächste Ecke, als sie den Nord als den wieder erkennt, den sie heute schon mal vor dem gleichen Haus gesehen hatte.
    Wärend sie in der Hoffnung nicht gesehen worden zu sein weiter geht, fügen sie die Puzzleteile plötzlich in ihrem Kopf zusammen. Von der Erkenntnis noch total baff bleibt sie stehen und schlägt sich mit der flachen Hand vor die Stirn.
    "Ich Idiot! Wie kann man so unaufmerksam sein? Das ist mir doch früher nicht passiert. Das gradlinige Denken der Kriegergilde scheint mir nicht zu bekommen. Der Kaiserliche, der Nord und eine Dunmerin. Das ist genau die Gruppe, die ich bis zu diesem Haus verfolgt habe. Wahrscheinlich sind sie hier zu Gast, wenn der Nord schon wieder vor der gleichen Tür herumlungert. Und der Kaiserliche sieht dem aus der Taverne auch verdammt ähnlich. Entweder es sind bei der Geburt getrennte Zwillinge, die nichts voneinander wissen, oder es ist der gleiche. Er sprach ja auch von einem Nord und einer Dunmerin. Und das dieser Nord nicht die angenehmste Reisebegleitung ist, kann ich jetzt auch verstehen. Wahrscheinlich wohnt die Dunmerin dann hier, oder zumindest wohnen Verwandte von ihr in dem Haus."
    Nachdem sie das so durchdacht hat, fällt ihr aber noch immer kein guter Plan ein, um den Nord als Assassinen zu enttarnen. "Ich würde gern mal das Haus von innen sehen...", fliegt ihr noch ein Gedanke durch den Kopf, wärend sie langsam weiter geht. Aber wie das bei ihrer aktuellen Aufgabe helfen soll, oder ob es nur ihr natürliches weibliches Interesse für Inneneinrichtungen war, das da gesprochen hat, kann sie im Moment noch nicht sagen.

  6. #6
    Hlavera lässt sich zurück auf das weiche Bet fallen. Sie unterdrückt den Drang nach Ramirèz zu suchen, der, wie sie findet schon Ewigkeiten weg ist.
    Stattdessen denkt sie über das nach, was sie gerade zu ihrer Tante gesagt hat und wie deren Reaktion ausgefallen ist.
    Irgendwie kommt es ihr so vor,. als dass sie sich mit dieser kleinen Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Satz von ihrer Tante entfernt und verfremdet hat. Sie kann das Gefühl nicht loswerden, dass die Beziehung der beiden, die sonst so wunderbar gewesen war, Serena war mittlerweile etwas wie ein Mutterersatz für Hlavera geworden, eindeutig Brüche bekommen hatte. Ob das jemals wieder heilen wird? Ich hoffe es sehr, denn sonst bin ich völlig allein und habe den letzten lieben Menschen verloren, der mir von meiner Familie geblieben ist. Aber was soll ich tun, wenn nicht? Ich habe gerade Dinge gesagt, die sich nicht mehr wiederrufen lassen und sie sogar mit ihrer eigenen Liebe zu mir erpresst. Ich bin ein echtes Ungeheuer... So ein Biest!
    Und sie bekommt auf ein mal ganz schreckliche Gewissensbisse.
    Aber rückgängig machen lässt sich das nicht mehr ...Es geht nur noch weiter nach vorn und ich kann nur hoffen, dass sie es mir je verzeiht und ihr Urteil über mich nicht allzu hart gefällt hat...
    Sie schließt für einen Moment die Augen, aber an Schlaf ist nicht zu denken. Dafür ist sie innerlich viel zu aufgewühlt. Als macht sie die Augen wieder auf und denkt weiter nach.
    Und schon kommt ihr ein neuer Gedanke und der ist alles andere, als erfreulich und aufbauend: Was ist überhaupt, wenn Ramirèz den Einsatz für ihn von mir Serena gegenüber gar nicht zu schätzen weiß? Wenn es ihm egal ist, dass ich für ihn vielleicht meine letzte zwischen menschliche Beziehung geopfert habe?

  7. #7
    Draußen hatte sich Ramiréz gerade wieder zur Tür gewandt, als er aus dem Augenwinkel eine Person hinter der Ecke verschwindet sieht. War das jetzt nur eine Einbildung, oder war dort wirklich jemand? Vielleicht hat er mich mit Ravir gesehen?! Nicht auszudenken. Ramiréz, reiß dich zusammen, du bist in letzter Zeit nicht mehr so aufmerksam wie du es sein solltest..., und damit dreht er sich um und stellt erleichtert fest, dass die Tür nur angelehnt war. So betritt er wieder das Haus von Hlaveras Tante.
    Drinnen zieht er die Tür ins Schloss und begibt sich wieder zu dem Bild von Solstheim im Flur. Abwesend betrachtet er es, während er angestrengt nachdenkt. Ich muss, wenn ich dieses Zeug, und er klopft auf seine Tasche, verwenden will, darauf konzentrieren, dass nichts aus dem Ruder läuft. Wie weit bin ich bereit zu gehen, das ist die Frage. Jetzt ist später Nachmittag, zurzeit ist weder Hlavera, noch Diäigan oder Serena zu sehen. Ich muss auch den moralischen Aspekt sehen. Dieser Käfermoschus wirkt ja nicht auf mich, sondern auf andere. Kann ich es riskieren, alle so in die Irre zu führen? Die meisten werden es nicht merken, auch nicht wenn die Wirkung verflogen ist, im Gegenteil: In diesem Zustand kann ich mehr denn je dafür sorgen, dass man mir glaubt, und die Gesichte mit dem Assassinen ein für allemal aus der Welt schaffen. Zum anderen mach ich mir wegen Hlavera sorgen was das betrifft. Sie zweifelt noch, jedoch ist die Reaktion auf dieses Telvanni-Gebräu bei ihr nicht vorhersehbar. Vom Lächeln bis zu sehr direkten Aktionen ist alles drin. Also werde ich mich zunächst daran machen, ihre Tante umzustimmen, da weiß ich, dass es funktioniert oder nicht..., und damit löst er seine Augen von dem Bild und geht in den ersten Stock.
    Hier angekommen lauscht Ramiréz auf Verdacht an der angelehnten Arbeitstür der Tante und hört, wie ein Buch umgeblättert wird. Gut, dann wollen wir mal sehen, was ich erreichen kann, und ohne weiter nachzudenken stürzt Ramiréz den Inhalt der Flasche hinunter. Es hat einen süßlichen Geschmack und verursacht ein leichtes, angenehmes Brennen in der Magengegend, aber dies lässt nach ein paar Sekunden nach. Ich merke keine Veränderung, aber dies ist ja normal, und der Nord betritt den Arbeitsraum.
    Serena sitzt am Schreibtisch und blättert in einem Buch. Sie blickt auf, als der Assassine den Raum betritt. Aber Ramiréz lässt die Dunmerin erst gar nicht zu Wort kommen und beginnt zu reden. "Serena, ich muss mit euch reden. Unübersehbar habt ihr ja euren Standpunkt deutlich gemacht, dass ich mich, nunja, für einen Assassinen haltet. Diesen Umstand möchte ich nun einmal klar stellen. Ich bin mitnichten ein Auftragsmörder, würde ich sonst eure Tochter beschützen? Für euch mag es so wirken, aber dem ist nicht so und ich bitte euch, mir zu glauben.", und der Nord blickt die Dunmerin eindringlich an. Sehr unbegründete Rede, der niemand Glauben schenken würde..., geht ihm dabei durch den Kopf.

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    Serena blickt den Nord eindringlich an, jedes Wort vernimmt sie klar und deutlich. Und obwohl sie das Gefühl hat, dass da etwas nicht stimmt, glaubt sie jedes Wort. Abwesend und nur Augen für den Nord habend klappt sie das Buch über Assassinen zu und legt es beiseite. Dann erhebt sie sich und geht um den Tisch herum, an welchen sie sich dann mit den Rücken lehnt. "Ich glaube euch, fragt mich nicht warum, aber eure Augen sagen mir, dass ihr die Wahrheit sprecht. Eigentlich hatte ich vor, euch der Stadtwache zu melden, aber jetzt, da ihr so ehrlich eure Unschuld bekundet habt, habe ich dafür keinerlei Anlass mehr", und die Dunmerin zeigt ein Lächeln. Etwas ist komisch, aber ich weiß nicht was. Wie er mich anschaut, ich erkenne keine Lüge..., denkt sie sich und spricht dann weiter. "Geht zu meiner Nichte und sagt ihr dasselbe. Sie zweifelt ebenso wie ich es getan habe, aber ich bin sicher, dass ihr sie überzeugen könnt. Sagt ihr dasselbe wie mir.", und damit dreht sich Serena um und räumt die Bücher zurück in das Regal, nachdem sie dem Assassinen noch ein Lächeln geschenkt hat.

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    Der Nord nickt, dreht sich um und verlässt den Raum. Nachdem er die Tür geschlossen hat, lehnt er sich mit dem Rücken dagegen und lässt das eben Erlebte in seinen Gedanken passieren. Das war überwältigend, obwohl ich so eine Wirkung davon erwartet habe. Dieses Zeug ist so stark, dass es selbst ihre Abneigung gegen mich neutralisiert hat, beachtlich. Nun fehlt nur noch Hlavera, auch wenn ich mich jetzt schon schlecht genug fühle, zu solchen Mitteln greifen zu müssen. Aber es geht um mein und letztendlich auch um Hlaveras Leben, also Augen zu und durch. Nur: Wenn die Wirkung so stark auf die bestimmt nicht gerade wenig widerstandsfähige Tante war, dann muss ich mich bei Hlavera vorsehen, die Wirkung wird phänomenal sein, und der Nord bewegt sich Richtung Zimmer, wo die Dunmerin ist. Kaum ist er angekommen, überlegt er nicht groß, sondern betritt ansatzlos das Zimmer. er schließt die Tür hinter sich und bleibt einfach stehen, den Blick auf Hlavera ruhend und ihre Reaktion abwartend.

  8. #8
    Ramirèz reißt Hlavera aus ihren Gedanken. Erst merkt sie gar nicht, dass er im Raum ist, so sehr ist sie in Gedanken^. Sie liegt wieder mit geschlossenen Augen auf dem Bett. Doch sie kann das Gefühl nicht abschütteln beobachtet zu werden. Sie schlägt die Augen auf und setzt sich auf. Sie sieht suchend zur Tür und sieht Ramirèz.
    Doch etwas an ihm hat sich verändert.
    Fühlte sie sich vorher schon von ihm angezogen, so ist es jetzt als würde jeder Faser in ihrem Körper zu ihm drängen, fast so als würde sie zu ihm hingezogen. Sie betrachtet ihn genauer und die Anziehungskraft wird immer stärker, es wirkt, als würde er von innen heraus strahlen, obwohl man nichts sehen kann. Sie kann es fast schmecken, dieses unbeschreiblich große Verlangen sofort zu ihm zu gelangen...
    Erschrocken über ihre eigenen Gefühle und Begierde schließt sie schnell wieder die Augen, dreht sich weg und rollt sich auf dem Bett zusammen.
    Was ist los mit mir? Woher kommt dieses Verlangen?
    Es ist, als hätte sich sein Anblick, wie er da bei der Tür steht in ihre Augenlider eingebrannt, denn selbst als sie so abgewandt von ihm liegt hat sie ihn immer noch seinen Anblick vor Augen.
    Ebenmäßig wie eine Steinstatue mit einem inneren Glühen, das es dem Betrachter unheimlich schwer macht auch nur den Blick abwenden zu wollen. Und wie er sie angesehen hatte. Sein Blick löst immernoch ein wohliges Prickeln in ihrem Körper aus. Am meisten im Nacken, wo es nicht enden zu wollen scheint. Und auch wenn sie sich nicht sicher ist, so hat sie doch das bestimmte Gefühl, dass es in seiner unmittelbarer Nähe noch intensiver sein würde.
    Aber sich an seinen abweisenden Gesichtsausdruck beim Verlassen vorhin zurückerinnernd bleibt sie wie versteinert liegen.
    Vielleicht, wenn ich mich jetzt umdrehe, könnte es nicht mehr so sein... Er könnte mich wieder mit diesem Blick anschauen, als würde er Giftpfeile nach mir schießen und dieser Traumhafte Moment war bloß Einbildung... Oh Götter! Hoffentlich halluziniere ich nicht schon...

  9. #9
    Ramiréz blickt skeptisch drein, diese Reaktion hatte er nicht erwartet. War er darauf vorbereitet, Hlavera zügeln zu müssen, so hat sich diese nun auf dem Bett quasi verbarrikadiert. Vielleicht ist mein Charisma jetzt so groß, dass es schon einschüchternd wirkt. Ravir, eine normale Ausführung des Getränks hatte auch gereicht, denkt er süffisant, beschließt aber, das Beste daraus zu machen. Immerhin handelt sie nicht aus dem purem Gefühl heraus, insofern kann ich da schon einmal froh sein, und der Nord geht zu dem Bett und setzt sich auf die Kante. Er bewegt seine Lippen an das Ohr von Hlavera und beginnt zu flüstern. "Hlavera, du musst mir glauben, ich bin mitnichten ein Assassine. Deine Tante hat ihre Anschuldigungen bereits zurückgenommen, es wäre wirklich schön, wenn du mir auch trauen würdest, wirklich sehr schön...". Ramiréz zieht seinen linken Handschuh aus, legt ihn beiseite und beginnt, Hlavera über den Kopf zu streicheln, während er auf eine Reaktion wartet.

  10. #10
    Hunger. Mit Hunger lässt sich das Gefühl von Hlavera am besten beschreiben. Nur weiß sie, dass kein Essen ihn stillen würde...Eher Ramirèz' Lippen... schießt es ihr durch den Kopf. Und dieser Gedanke jagt ihr wieder einen wohligen Schauer über den Rücken.
    Und als Ramirèz sich dann auf das Bett zu ihr setzt fühlt sie sich wie ein Wanderer, der schon Wochenlang ohne Wasser durch sengende Hitze gestapft ist und nun an eine Oase gekommen ist. Doch sie zögert. Es könnte auch alles eine Fatamorgana sein. Vielleicht bin ich eingeschlafen und träume...? Wenn ja, dann ist das der beste Traum, den ich je hatte...!
    Und als sie seine Stimme so nah an ihrem Ohr spürt, seinen Atem an ihrem Hals und seine Finger auf ihrem Haar spürt, steigert sich ihr Verlangen noch mehr, auch wenn sie das nicht mehr für möglich gehalten hat.
    Langsam dreht sie sich zu ihm um und betrachtet ihn einen Moment lang. Dann streckt sie zögernd eine Hand nach seiner aus und verschränkt ihre Finger in seinen. Erstaunt sieht sie kurz beide Hände an. "Kein Traum...", flüstert sie kaum vernehmlich. Und sieht dann Ramirèz, immernoch erstaunt, an, wie ein kleines Kind, das etwas sieht, und nicht nicht die ganze Tragweite dieser Beobachtung begreift. "Ich glaube euch", fügt sie hinzu.
    Sie sieht ihn lange an, so als könnte sie nur durch ihren Blick den Nord an sich binden. Dann streckt sie die freie Hand nach seiner freien aus und legt sie sacht auf ihre linke Brust. "So schnell, mein Herz schlägt so schnell wie noch nie und das nur wegen euch", sagt sie leise, um zu vermeiden, dass ein zu lauten und unbedachtes Wort diesen traumhaften Moment zerstört. Und sie spürt wie ihr Herz den Schlag weiter erhöht, spürt ihr Blut durch ihren Körper strömen, wie flüssiges Gold und fühlt sich so lebendig wie noch nie.
    Ganz von ihrem Empfindungen eingenommen realisiert sie erst zu spät, was sie da eigentlich macht, als sie sich ganz langsam, fast zögernd, vorbeugt und kurz darauf ihr Lippen sacht auf seine legt.
    Geändert von Eilonwy (12.11.2008 um 22:45 Uhr)

  11. #11
    Der Kuss lässt Ramiréz' Gedanken wild durcheinanderwirbel, denn gerade eben, als seine hand auf die Brust von Hlavera gelegt wurde, hatte er beschlossen, ganz rationell, dass es genug ist und er sich entfernen sollte. Dieses Vorhaben ist mit einmal wie weggeblasen; es ist fast so, als ob die Dunmerin diese Gedanken in sich hineingesogen und sie vernichtet hat. Wo vorher noch der kühle, berechnende Verstand des Nords war, klafft nun eine Lücke, welche sich mit neuen Gedanken füllt. Diese drehen sich nur um eine einzige Sache. Vergiss doch das Geschäft, vergiss die Folgen, vergiss deine Plichten, jetzt hast du etwas, was viel mehr wert ist: Dieser Moment mit ihr..., und ohne groß zu überlegen löst der Assassine seine Hand von der der Dunmerin und legt sie auf ihren Hinterkopf, um sie zu stützen. Seine Andere streichelt Hlaveras Brust und dann ihren Hals hinauf. Dabei erwidert er den Kuss Hlaveras und drückt seine Lippen auf ihre, dabei hat er die Augen geschlossen und genießt diesen Moment mit ihr, welcher sich in ihm ausbreitet wie ein gleißender Lichtstrahl.

  12. #12
    Ohne zu überlegen reagiert Hlavera und schlingt Ramirèz ihre Arme um den Nacken und lässt sich dabei auf seinen Schoß gleiten.
    Ihre Lippen lösen sich dabei nicht von seinen, als wären sie aneinander geschmolzen, und sie erwidert seinen Kuss fordernd. Sie öffnet ihre Lippen nur ein kleines Stück und beißt ihm sacht ihn die Unterlippe.
    Flüssiges Feuer durchjagt sie, als sie ihren Körper noch enger an seinen schmiegt. Als würde sie in flammen stehen, die sie verbrennen und sie doch nicht verletzen.

    Kein Traum... Womit habe ich das verdient? Ich dachte, es wäre vorbei... Kommt ihr der Gedanke, aber er wird von einer neuen Welle Verlangen weggespült.
    Geändert von Eilonwy (13.11.2008 um 20:13 Uhr)

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