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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Diese Frage holt Ramiréz zurück in die Realität, denn gerade war er mit dem Gedanken ausschließlich bei Hlavera. Sie gibt einfach keine Ruhe. So wichtig kann ihr der Moment gerade nicht gewesen sein, sonst würde sie ihn nicht mit solch einer Frage zerstören. Aber Augenblick! In gewisser Weise sollte ich ihr danken, sie hat mich damit aus einer Trance befreit, in der ich ihr vielleicht alles von mir aus erzählt hatte. Unwahrscheinlich, aber dennoch möglich. Die Frage ist jetzt nur, wie ich die ihre beantworte...., und einen kurzen Moment kommt dem Nord der Gedanke, dass man sie ganz einfach durch eine romantische Aktion auf andere Gedanken bringen könnte. Dies aber verwirft der Assassine, und er entscheidet sich für die andere Methode. Abrupt löst er sich von der Dunmerin und erhebt sich. "Ich denke, wir haben uns alles gesagt, was man voneinander wissen sollte", und Ramiréz begibt sich zu seiner Armbrust und hebt diese auf. Dann dreht er sich zu Hlavera um, wirft ihr einen ausdruckslosen Blick zu und schnallt sich dabei seine Waffe auf den Rücken.
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Plötzlich klopft es an der Tür, und Hlaveras Tante betritt den Raum. Mit einem abschätzenden Blick schaut sie zwischen dem Nord und ihrer Nichte hin und her, und als sie sich sicher ist, dass keiner von beiden etwas sagen will, wendet die sich an Ramiréz. "Unten vor der Tür wartet jemand auf euch, der nach euch verlangt, Herr Ramiréz. Ein Dunmer, soweit ich es von der Stimme her erkennen konnte. Er besitzt nämlich eine ähnlich modische Kapuze wie ihr, somit ist sein Gesicht für mich leider nicht erkennbar gewesen. Ihr lasst ihn lieber nicht warten".
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Ravir, schießt Ramiréz sofort durch den Kopf, aber im nächsten Moment zügelt er sich. Was ist, wenn das gar nicht Ravir ist? Alle von der Gilde sind Dunmer, naja, fast, sagen wir der Großteil. Wenn das jetzt schon das Exekutionskommando ist, dann sind sie sehr schnell gewesen, was die Informationsbeschaffung angeht. "Wir sind hier sowieso fertig", meint er zu Serena, und geht dann, ohne noch etwas zu Hlavera zu sagen, aus dem Raum, wobei er die Tür betont leise hinter sich schließt.
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Serena blickt dem Nord skeptisch hinterher und starrt noch einen Augenblick auf die geschlossene Tür, bevor sie sich Hlavera zuwendet. "Und, mein Schatz, alles in ordnung?", und Serena setzt sich genau an die Stelle, an der vor einer Minute noch der Assassine gesessen hat.
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