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Legende
"Wie ich euch bereits erzählt habe, haben meine Begleiter mir in Caldera das Leben gerettet. Dabei ist mir meine Waffe, ein gravierter Dolch abhanden gekommen, als die Leichen fortgeschafft wurden. Ein Gespräch mit dem Wirt des Gastahauses wo wir genächtigt haben, hat ergeben, dass die Leichen nach Vivec geschafft wurden. Und in dem Torso einer der Leichen steckte bis zu dem Zeitpunkt mein Dolch." Sagt Diäigan etwas verlegen. "Und das erste, was ich oder auch wir, hier erledigen möchten, ist meine Waffe versuchen aus der Asservatenkammer zurück zuholen. Es ist eine Einzelanfertigung, deshalb dürfte es kein Problem sein, zu beweisen, dass es sich um mein Eigentum handelt."
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Ritter
"Also das ist mal ein ungewöhnlicher Grund für eine Reise nach Vivec", Irwaen kann nicht anders, als bei der Geschichte des Kaiserlichen wieder kurz zu grinsen. Es sieht jedoch mehr freundlich als spöttisch aus. "Nur werdet ihr dann noch einmal mit den Ordinatoren in Kontakt kommen. Ich kenne die üblichen Verfahren leider nicht, daher kann ich Euch nur viel Erfolg wünschen. Aber selbst wenn Ihr eindeutig beweisen könnt, dass der Dolch Euch gehört, ist damit noch nicht gesagt, dass Ihr ihn einfach so wieder bekommt." Sie setzt das Wasserglas ab, das sie bis dahin in der Hand gedreht hat. "Und natürlich ist es auch fraglich, ob der Dolch überhaupt zusammen mit der Leiche hier angekommen ist. Es ist ein weiter Weg von Caldera. Vielleicht war einer der Arbeiter beim Transport der Meinung, sich einen Zusatzlohn verdienen zu können. Die Augen des Gesetzes können auch nicht überall gleichzeitig hinschauen." Sie nimmt noch mal einen Schluck Wasser. "Nein, wie wahr. Die Augen des Gesetzes sind bisweilen ziemlich blind..."
Als sie das Glas abermals abstellt, wechselt ihre Stimme vom vorherigen sachlich-professionellen Ton wieder zu einer kindlich-begeisterten Betonung, die sie schon einmal an den Tag legte, als sie Diäigan nach seinen Abenteuern fragte. "Seid ihr IN der Taverne überfallen worden? Hatte es jemand auf Euch abgesehen? So dreist kann ein Einbrecher doch gar nicht sein!"
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Legende
Hmm, ich hoffe, dass sie damit nicht recht behält... Dann vernimmt er ihre zweite Frage zu den Geschehnissen in Caldera. Und Obwohl der eisernen Selbstbeherrschung kann es Diäigan nicht verhindern, dass ihm etwas Röte ins Gesicht steigt. Freundlich verlegen beginnt er zu erzählen: "Auch ein Erfahrener im Umgang mit Worten kann nicht überall die selbe Taktik der Rede ansetzten. Und so musste ich feststellen, dass Händler der Dunmer etwas unfreundlich bis aggresiv auf manche Geschäftsabschlüsse reagieren. Anders gesagt, ich war gerade ein paar Tage auf Vvardenfell und benötigte Geld. Deswegen habe ich am Preis so lange gedreht, bis er mir hoch genug erschin. Doch die Händler kamen wohl während des Handels darauf, dass der Preis nicht in gerechtem Verhältnis zur Qualität meiner dargebotenen Wahren steht. Und dann musste ich schauen, dass ich wegkomme. Nunja, sie haben mich bis in die besagte Taverne verfolgt. Dort haben mich meine jetzigen Begleiter vor dem Schlimmsten bewahrt. Bis auf zwei, konnten wir die ganze Meute außer Gefecht setzen. In der Nacht kamen die Verbliebenen in die Taverne und versuchten mich im Schlafe zu meucheln, doch ich war einige Augenblicke eher wach und der Nord glücklicherweise auch. Sonst würde ich wohl heute nicht hier sitzen."
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Schwertmeister
Ramirèz Antwort verwirrt Hlavera. Sie hat mit etwas anderem gerechnet, zumal die Erklärung nicht sehr eindeutig ausgefallen ist, obwohl er doch eigentlich ein Freund der klaren Worte ist und Zweideutigkeiten meidet.
Nun, was sagt man dazu? Ich habe wirklich etwas anderes erwartet, etwas, das mehr wie ein Geständnis klingt... Aber wie soll ich jetzt fortfahren? Wie soll ich ihm bloß meinen Zustand und meine Gefühle erklären? Ob er das überhaupt verstehen wird? Ich werde ehrlich zu ihm sein und ihm kein Lügenmärchen auftischen, aber was soll ich ihm sagen? Egal, was ich ihm gleich erzählen werde, er wird mich höchstwahrscheinlich für dumm halten. Entweder er hält mich für dumm, weil ich so naiv und dumm war, mir Hoffnungen zu machen und dann geweint habe, oder er hält mich für dumm, weil ich enttäuscht von ihm war, weil ich dachte, er hätte mir verschwiegen, dass er Assassine ist und den haltlosen Vermutungen meiner Tante glauben geschenkt habe... Am besten erzähle ich ihm beides, dann ist alles gesagt und er kann dann von mir denken, was er will.
"Gut, danke für eure Ehrlichkeit. Bei mir müsst ihr euch auf eine etwas längere Erklärung gefasst machen." Sie sammelt sich und nach anfänglicher Sprachblockade, sprudelt es förmlich aus ihr heraus.
"Zu erst einmal tut es mir leid, wenn ich euch mit meinen... Gemütsschwankungen und meinem...Zusammenbruch, ja ich denke so kann man es nennen, verwirrt habe. Ich würde euch gerne beruhigen und euch sagen, dass ihr damit nichts zu tun habt, aber ich fürchte, dann müsste ich lügen. Ohne euch beleidigen zu wollen, muss ich euch sagen, dass ihr der Grund dafür seid. Mir ist inzwischen klar geworden, dass ihr euch keiner Schuld bewusst seid, sonst hättet ihr anders reagiert und auch, wenn es euch entschuldigt, so macht es mich nur noch trauriger. Gut, ich denke, ihr könnt mit meinen Worten immer noch nicht viel anfangen, da euch eine wichtige Information, oder viel mehr ein wichtiger Gesichtspunkt fehlt.
Nämlich der, dass ich Liebeskummer habe, weil ich mich, zweifellos ohne es zu wollen und es mitzubekommen, in euch verliebt habe. Wobei das eigentlich nicht die richtigen Worte sind. Denn richtig verliebt kann man meine Gefühle zu euch auch nicht nennen, eher dass sie über freundschaftliche Gefühle weit hinausgehen. Und Anfangs, und hier komme ich zum springenden Punkt, habe ich gedacht und gehofft, dass ihr sie erwidert. Bis zu einem gewissen Punkt jedenfalls, von dem ich aber selbst, bis heute, nicht gewusst habe, wo er liegt. Und auch, wenn ich euch keinen Vorwurf machen möchte, so muss ich euch trotzdem sagen, dass ihr mit eurem Verhalten mir nicht unbedingt das Gegenteil bewiesen habt, wodurch ich davon überzeugt war, dass meine Hoffnungen berechtigt waren.
Es ist letzten Endes auch egal, da ihr mir mit eurem Verhalten heute Morgen bei der Näherin, dessen Schmeicheleien ihr offensichtlich genossen habt, die Augen geöffnet und gezeigt habt, dass ihr keineswegs an mir interessiert seid. Diese Erkenntnis hat mich leider so aus der Bahn geworfen und als dann auch noch die, im Nachhinein haltlose, Beschuldigung aufkam, ihr wäret ein Assassine, brachte mich das vollends aus der Fassung, da ich enttäuscht von euch war, dass ihr mir das verschwiegen hattet.
Nun, jetzt wisst ihr alles und könnt halten von mir, was ihr wollt und mich auch als naiv abstempeln oder sonst möglich über mich urteilen."
Beim Sprechen hat Hlavera immer wieder ihre Worte mit ihren Händen unterstrichen und nachdem sie noch einen kurzen Moment ihn der Luft geschwebt sind, lässt sie diese schlaff in ihren Schoß fallen. Alles in ihrem Innern scheint zu erschlaffen, so als wäre völlig die Luft aus ihr gewichen. Als sie in Gedanken ihre Worte noch einmal Revue passieren lässt muss sie mit Mühe einen neuen Schwall Tränen unterdrücken. Am liebsten wäre sie jetzt aufgesprungen und davon gestürmt, doch selbst dafür fehlt ihr die Kraft. Und nachdem sie Ramirèz beim Gespräch die ganze Zeit nicht aus den Augen gelassen hat, senkt sie nun leicht beschämt ihren Blick und harrt der Dinge, die da kommen, denn sie weiß, auch wenn sie jetzt vielleicht eine Schlacht geschlagen hat, so ist der Krieg noch nicht zu ende.
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Die ganze Zeit hat Ramiréz zugehört, jedes Wort der Dunmerin hat er in sich aufgesogen. Nun herrscht Stille im Raum, und er selbst sieht sich zunächst nicht in der Lage, diese zu brechen. Was, Liebe? Mehr als Freundschaft? Siehst du, Ramiréz, jetzt hast du die Bescherung. Du hast in diese rein 'geschäftliche' Beziehung Gefühle hineinkommen lassen, und nun siehst du ja, dass dies alles andere als gut ist. Aber Moment: Dazu gehören immer zwei. Habe ich denn dazu beigetragen, dass sie so fühlt? Nein, habe ich nicht. Oder Doch? Ich habe keine Ahnung. Tatsache ist, dass sie noch immer nicht so recht glauben will, dass ich kein Assassine bin, und so weh mir das tut, wenn ich sie so sehe: Ich muss mich jetzt fragen, wie ich sie vom Gegenteil überzeugen kann, erst danach kann ich mich ihren Gefühlen widmen. Obwohl: Wenn ich jetzt nicht weiter darauf eingehe, dann habe ich das Thema jetzt vom Tisch, denn ich denke nicht, dass sie sich jetzt weiter darüber unterhalten will..., und er mustert Hlavera genaustens, wie sie da so zusammengesunken dasitzt. Er will mit etwas ansetzen, aber plötzlich weiß er nichts mehr zu sagen. Verdammt, was nun? Was soll ich zu ihrem Geständnis sagen? Schweigen ist das Falsche, nicht Reagieren ist ebenfalls nicht das Richtige. Wenn ich sie so sehe, so traurig, dann..., und das Folgende macht Ramiréz völlig automatisch. Er legt seine Armbrust, welche er die ganze Zeit auf dem Schoss gehalten hatte, zur Seite und erhebt sich. Dann geht er zu Hlavera herüber, setzt sich neben sie und nimmt sie schweigend in den Arm. Im selben Moment fragt er sich, was er hier soeben tut. Mach ich ihr damit jetzt nicht unbegründete Hoffnung? Obwohl....wirklich unbegründet?, geht ihm durch den Kopf, als sich in ihm ein warmes Gefühl ausbreitet, als er so neben ihr sitzt und sie im Arm hält.
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Ritter
"Und da behauptet Ihr noch, kein aufregendes Leben zu führen! Aber eins verstehe ich nicht... Wieso sind Eure Begleiter keine Freunde von Euch, wenn sie Euch doch das Leben retteten? Wieso sitzt Ihr völlig allein in einer Taverne, nagut, mit einer Fremden, statt mit Ihnen zu essen?" Ein Stirnrunzeln macht sich auf dem Gesicht der Bosmerin breit, als sie fragend die Augenbrauen zusammen zieht. Doch dann bemüht sie sich schnell wieder um einen freundlichen Gesichtsausdruck. "Verzeihung, ich bin wohl etwas zu neugierig."
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Legende
Verfluchter Mist... eine Frage auf die ich nicht antworten will... naja. "Nun gut, es gab zwischen unserem Gastgeber und einem meiner Begleiter einige Spannungen, die ich versuchte zu beseitigen. Nun ja, das hat nicht vollkommen funktioniert. Und um möglich höheren Schaden an dessen Persönlichkeit und Person zu vermeiden, hab ich mich jetzt einfachmal davongestohlen." Sagt der Kaiserliche.
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Ritter
Irwaen zieht fragend eine Augenbraue hoch, als sie die ausweichende Antwort hört, sagt aber nichts weiter dazu.
"Nun ja, ich denke, ich muss dann auch weiter. Schließlich verdienen sich die Draken nicht von alleine. Vielen Dank für die Einladung und viel Erfolg beim Wiederbeschaffen des Dolchs."
Damit steht sie auf, bleibt jedoch noch für einen kurzen Augenblick am Tisch stehen, falls der Kaiserliche noch etwas sagen wollte.
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Schwertmeister
Was tut er denn nun? will er mich bloß trösten oder soll das eine Art...Zugeständnis sein? Geht es Hlavera durch den Kopf. Sie fühlt sich vom Nord total überrumpelt und weiß erst nicht, wie sie reagieren soll.
Verstehst du's nicht? er spielt immer noch mit dir. Mach dir bloß nicht wieder Hoffnungen, sobald sie die nächste Gelegenheit ergibt bist du Geschichte und dann fängt alles von Vorn an. Willst du das? Das kannst du nicht wollen. Also mach dich von ihm los, jetzt bist du an der Reihe dich zu befreien! Zetert die erste Stimme schon los. - Oh nein, nicht du schon wieder! Schießt es ihr durch den Kopf - Red keinen Unsinn! Und halt den Mund! Du hast überhaupt keine Ahnung! Er hat endlich verstanden und steht zu seinen Gefühlen! Ich hab es doch gewusst. Sieh, jetzt ist endlich alles Gut. Da ist auch schon die zweite Stimme. Ich rede Unsinn? Das kann nicht dein ernst sein! Versteht doch beide, ihm ist es überhaupt nicht ernst. Ich schwöre dir, sobald sich die nächste Gelegenheit ergibt, ist er weg! - Haltet beide den Mund und überlasst Hlavera die Entscheidung! Schließlich geht es hier um sie! Mischt euch nicht ein und gebt ihr Ratschläge, die sie vielleicht nicht befolgen will. Und wie soll sie einen Entschluss fasse, wenn sie von zwei Seiten gesagt bekommt, was sie machen soll. Geht die dritte Stimme in gebieterischen Ton dazwischen. Schätzchen, pass auf: Wichtig ist, was du willst, also hör auf den Herz und nicht auf die sich ewig streitenden Stimmen. - - Diese Stimmen! Sie lassen mich einfach nicht in Ruhe. Wie soll ich meinem Herzen folgen, wenn alle dazwischen reden? So kann ich doch gar nicht hören, was es mir sagt...
Also schiebt sie die Stimmen beiseite und versucht nachzudenken. Was gar nicht so einfach ist, weil Schmetterlinge in ihrem Bauch verrückt spielen und sie an nichts außer Ramirèz nähe und seinen Arm an ihrer Seite denken kann. So nahe... So nahe... Und eine Welle der Empfindungen überschwemmt sie. Liebe und Zuneigung aber auch Ablehnung, da sie nicht versteht und er sie so verletzt hat.
Sie unterdrückt den Drang aufzuspringen und davon zu rennen, da der Drang sich einfach an ihn zu lehnen weit aus stärker ist. Also schließt sie die Augen und lässt sich gegen ihn sinken.
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Während sich in Hlavera Stimmen um ihre Gunst streiten, hat Ramirez nur eine Einzige in sich, seine eigene, diese aber beschäftigt sich mit einem ganz anderen Problem. Was soll ich jetzt tun? Was MACHE ich hier gerade? Bin ich mir eigentlich bewusst, dass ich bei Einschlagen dieses Weges alles nur noch schlimmer mache? Wie stell' ich mir das vor? Eine glückliche Farm, auf der ich mit Hlavera dann wohne? Und eines Tages wacht sie auf und ich liege mit einem Dolch in der Brust neben ihr im Bett? Ich lebe für meine Gilde, nur dafür; Aussteigen unmöglich. Ihr verdanke ich, dass ich heute überhaupt existiere, als mich mein Vater weggab. Also was stell ich hier gerade an? Ich bin auf dem besten Weg, mein Todesurteil zu unterschreiben. Ewig kann ich vor ihr meinen Beruf nicht verheimlichen, und wenn sie die Gewissheit besitzt, wer weiß, was sie dann tut. Verlieren werde ich sie in jedem Fall, ob sie es nun weiß oder nicht: Denn erfährt sie es, ist es sowieso aus, soll sie es nicht erfahren, kann ich mit ihr nicht zusammen sein. Also wieso zum Wolf lass ich sie nicht los?, und während seines Gedankenganges hat er die Dunmerin nur noch fester umarmt und seinen Kopf an den ihren gelegt, und seine Händen gleiten langsam den Rücken Hlaveras rauf und runter.
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Legende
Diäigan schaut die Bosmerin ausdruckslos an. "Dann wünsche ich euch noch einen ereignisreichen Tag... ich werde noch ein weilchen hier bleiben." Sie scheint nicht gemerkt zu haben, was ich hinter der Antwort von gerade eben verbergen wollte. Denkt der Kaiserliche.
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Schwertmeister
Hlavera sitzt einfach nur mit geschlossenen Augen da und genießt den Moment. Sie spürt, wie Ramirèz Hand auf ihrem Rücken ein angenehmes Prickeln verursacht und sie nimmt seinen Geruch dicht neben ihr so intensiv wahr. Aber der Gedanke, dass er trotz seiner Erklärung ein Assassine sein könnte läst sie nicht los und verhindert, dass sie sich völlig entspannt. Was ist, wenn er doch einer ist? Er hat es ja nicht verschwiegen. Ich habe ihn nur nicht danach gefragt. Und eben hat er auch nicht gelogen, mit seiner Erklärung. Es wäre dann nur eben nicht die ganze Wahrheit gewesen... Ich meine, letzten Endes ist es mir völlig egal, was er ist, Hauptsache, er ist mit mir zusammen...Aber ob er das weiß? Es würde schon eine Lösung für uns geben. Ob es verboten ist, dass ein Assassine Familie hat? Und da kommt ihr ein ganz neuer Gedanke. Ob sie es ihm verbieten könnten, wenn ich selbst eine Assassinin werde? Dann könnte ich zumindest für die Gilde keine Gefahr mehr darstellen und ihnen ein Mitglied abspenstig machen... Immerhin weiß ich doch eh nicht, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Nach Hause kann ich erstmal nicht mehr zurück. Und falls ich später mal alles übernehme, hätten wir erstens eine wunderbare Basis und zweitens eine Gesellschaftstaugliche Maske. Das könnte klappen, bleibt nur zu hoffen, dass er das auch so sieht... Hlavera befreit sich von seinen Armen und steht auf. Für das, was sie jetzt vorhat braucht sie Abstand. Sie holt tief Luft und sammelt sich. Hoffentlich geht das gut... "Ramirèz du musst mir die nächste Frage ehrlich beantworten. Denn das ist für mich sehr wichtig. Und egal, wie deine Antwort ausfällt, du kannst gewiss sein, ich werde bei dir bleiben. Es ist nur so, dass es mir sonst keine Ruhe lässt. Also, ich möchte von dir wissen, ob du ein Assassine bist. Sei bitte ehrlich und gib mir eine genaue Auskunft." So, nun ist es ausgesprochen. Und vielleicht habe ich damit gerade alles verdorben...
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