Irwaen sieht erstaunt zu, wie der Nord plötzlich lammfromm davontorkelt. Kurz darauf wendet sich der Ordinator um und verlässt wortlos den unteren Schankraum. "Bin ich eigentlich unsichtbar?", fragt sie sich, wärend sie auf die leeren Treppenstufen starrt. "Naja, ich habe fast ein Jahrhundert trainiert, um unsichtbar zu werden, vielleicht sollte ich nicht erwarten, dass sich das jetzt so schnell wieder ändert... Und vielleicht ist es manchmal auch besser, unsichtbar zu sein", ergänzt sie in Gedanken, als sie von oben einen Schmerzensschrei hört. "Hat der Barbar also doch noch den Streit gefunden, den er gesucht hat..."
Langsam, um nicht in noch irgendetwas hineinzugeraten, geht Irwaen die Treppe hoch. Oben angekommen, sieht sie grade noch, wie der Hochelf eiligen Schrittes die Taverne verlässt. Der Wirt hilft grade einem Kaiserlichen auf ein Stuhl und bringt dann beiden ein kleines Glas, vermutlich gefüllt mit etwas Hochprozentigem. Der Kaiserliche hält sich die Schulter und sein Handgelenk sieht seltsam verdreht aus. Das Bild komplettiert ein leidvoller Gesichtsausdruck, der sich nach dem Getränk nur unmerklich entspannt.
Irwaen tritt an den Tisch heran, als der Kaiserliche dem Wirt grade erklärt, wie er seine Schulter wieder einrenken soll. "Seid Ihr schwer verletzt? Ich bin zwar keine ausgebildete Heilerin, aber vielleicht kann ich trotzdem helfen...", spricht sie den Kaiserlichen ohne lange Begrüßung an.