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Thema: [RPG] Vivec - Fluch oder Segen?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    In dem Buch blätternd hat sich der Nord mit dem Rücken an das Regal gelehnt und ist in das Buch vertieft. Ganz interessant, diese Sachen...ja, doch...O Gott, was tue ich hier eigentlich... Schnell stellt er das Buch zurück und verlässt mit flottem Schritt die Bibliothek. Ich muss mich doch darauf konzentrieren, hier alles unter die Lupe zu nehmen, was aber eigentlich nicht nötig ist. Schulterzuckend schließt er die Tür des Arbeitszimmers hinter sich und geht Richtung Gästezimmer. Er drückt die Klinke nach unten und es passiert...nichts. Nanu, abgeschlossen?, denkt er sich, aber dann kommt ihm in den Sinn, dass Hlavera eventuell Ruhe braucht. Also lehnt er sich neben der Tür an die Wand und wartet.

    -----------------

    Der Ordinator blickt Diäigan geringschätzig an, was dieser durch die Maske jedoch nicht sehen kann. "Spart euch diesen Ton, Kaiserlicher, und dieses Gehabe. Euren Pass, wenn ich bitten darf.", antwortet der Ordinator ruppig.

    -----------------

    "Ach Hlavera....", seufzt Serena und streicht durch die Haare ihrer Nichte. "Ich habe dir da vielleicht einen kleinen Kobold in dein Ohr gesetzt. Vielleicht stimmen meine Vermutungen ja gar nicht. Und wenn doch, dann kann ich dir nicht helfen, außer dir Asyl anbieten oder die Wachen zu verständigen, damit sie diesen Nord abholen und unter ihre Fittiche nehmen. Ich weiß nicht, was in dem Kopf dieses Kerls vorgeht, er lässt so gut wie gar nichts nach außen dringen und...", in dem Moment wird an der Klinke hantiert, daraufhin unterbricht die Tante und blickt ihre Nichte an. Sie hockt sich vor sie, nimmt ihren Kopf in beide Hände und wischt ihr sanft die Tränen aus dem Gesicht. "Sei stark, Hlavera, rede mit ihm über das, was dich bedrückt, und falls es zu brenzlig wird, dann gib mir Bescheid...". Sie gibt Hlavera einen Kuss auf die Stirn, erhebt sich dann und geht zur Tür. Mit einem Ruck schließt sie auf und öffnet. Mit festem Schritt tritt sie nach draußen, fixiert den Nord mit einem scharfen Blick und entfernt sich dann wortlos

  2. #2
    Nach den beruhigen und aufmunternden Worten ihrer Tante geht es Hlavera wirklich besser.
    Nur die Bemerkung mit den Wachen hat sie ein wenig erschreckt. So was werde ich wohl nie über mich bringen können. Das könnte ich ihm nicht antun, ihn zu verraten, egal, was er mir antut... Schießt es ihr durch den Kopf. Aber dann werden ihre Gedanken ihrer Tante gegenüber zärtlich. Oh, wie lieb sie doch ist. Und das mit dem Kuss... Das hat Mutter auch immer gemacht, wenn ich geweint hab, weil ich hingefallen war oder ähnliches. Und vor dem zu Bett gehen. Eine der wenigen Erinnerungen an sie, kommt es ihr in den Sinn.
    Der Schmerz hat nachgelassen, die Tränen sind versiegt und werden sobald nicht wiederkommen und sie fühlt sich irgendwie bereit für das Unausweichliche, das vor ihr liegt.

  3. #3
    Ein wenig verwundert erwidert Ramiréz den Blick von Serena, aber langsam gewöhnt er sich an diese Abneigung gegen ihn. Ja, du kannst mich nicht leiden, bald habe ich es verstanden, denkt er sich und betritt dann den Raum.
    Zunächst blickt er nur Hlavera an, ohne etwas zu sagen. Ihr Gesicht sieht wieder verweint aus, so als ob sie dies eben gerade getan hätte. Langsam schließt der Nord die Tür, geht dann ebenso zum Tisch und nimmt sich einen Stuhl. Nun legt er seine Armbrust auf dem Tisch ab und setzt sich breitbeinig verkehrt herum auf den Stuhl, wie schon einmal in der Taverne in Caldera. Er legt die Hände auf die Lehne, und ohne irgendetwas zu sagen, blickt er Hlavera einfach nur mit seinen zweifarbigen Augen an, in Erwartung, dass sie wohl das Wort ergreifen wird.

  4. #4
    Bitte nicht zu freundlich... Und mit diesem Gedanken setzt Diäigan seine gewohnt versteinerte nichtssagende Mine auf. Er kramt kurz unter seinem Umhang in einem kleinen Beutel und hält dem Ordinator wortlos den Pass hin. Du und deine Kumpanen können mich doch mal gern haben, ich rede mit euch auch nur noch das Nötigste, sonst riskiere ich nur wieder unnötige Wunden.

  5. #5
    Da hast du's! Er bringt keinen Ton raus! Und auch wenn er erwartungsvoll guckt, so hat er doch nicht den leisesten Hauch einer Ahnung, was mit dir los ist, sonst würde er sicherlich ganz anders gucken! Götter! DEM wirst du nie, oder nur schwer zu verstehen geben können, wie es dir geht. Ich hab’s dir ja von Anfang an gesagt, lass dich nicht auf ihn ein..., begehrt dies nervtötende, keifende Stimme in ihrem Kopf auf. Mehr denn je, vermisst Hlavera nun die Stille, aber sie versucht sich nichts anmerken zu lassen.
    Halt doch einfach den Mund! Du bringst sie ja ganz durcheinander! Wie soll sie denn einen einzigen klaren Gedanken fassen, wenn du sie mit deinem Gezeter um den Verstand bringst? Beruhig dich, Schätzchen, du musst jetztstark sein und darfst dich nicht verwirren lassen, hör einfach nicht darauf, was sie sagt, sondern konzentrier dich darauf, was du als nächstes erreichen willst, hält die sanfte Stimme dagegen.
    Ruhe, RUHE! Ich brauche Ruhe, also haltet euch zurück, das hier kann ich nicht machen, wenn ihr beide euch zankt, also haltet einfach den Mund! Beide zusammen! , fährt sie die Stimmen in Gedanken an.
    Daraufhin setzt sie sich so hin, dass sie den Nord gut im Blick hat und atmet tief durch. Sie strafft ihre Schultern und wappnet sich. Dann schaut sie ihn unverwandt ins Gesicht.
    Ich denke, da ist so einiges, dass ihr mir sagen wollt. Zumindest halte ich das für angebracht. Und dann ist da noch etwas, dass ich euch erklären sollte. Spricht die Dunmerin Ramirèz an und versucht dabei die Stimme ruhig und sachlich klingen zu lassen. Ganz gelingt ihr das aber nicht. Im Unterton schwelgt immer noch ein Hauch Trauer mit.

  6. #6
    Irwaen hört sich das Angebot des Wirts genau an. Einen Nord zum verlassen der Taverne zu bewegen klingt nach einer Herausforderung. Ob sie ihr jedoch gewchsen ist, daran zweifelt sie doch ein wenig. Sie überlegt einen Augenblick, und antwortet dann: "Das ist sehr freundlich von Euch. Ich werde mir Euer Problem gerne einmal ansehen." In Gedanken ergänzt sie, "wenn ich nichts ausrichten kann und der Nord mich nicht gleich totschlägt, können wir immer noch auf den Ordinator warten."
    Als sie die Treppe zum unteren Schankraum hinunter geht, fährt ihr noch ein beunruhigender Gedanke durch den Kopf: "Hoffentlich ist es nicht der Nord von vorhin..."

  7. #7
    So etwas habe ich erwartet, was nun? Sie erwartet Initiative von mir, aber damit verrät sie mir auch ein wenig, dass sie sich nicht sicher ist. Die Möglichkeit, dass ich sie von dieser Idee des Assassinen abbringen kann, die lass ich mir nicht entgehen, denkt Ramiréz und wählt seine nächsten Worte bedächtig, aber mit fester Stimme. "Nun, Hlavera, wenn ihr diese Anschuldigungen eurer Tante meint, dann muss ich euch enttäuschen. Ich bin kein eiskalter Mörder. Ich habe schon einigen Menschen das Leben genommen, aber dies geschah nur, um das meinige zu schützen...", und in der kleinen Pause, welche er nun einlegt, huscht ihm kurz der Gedanke durch den Kopf, dass er sie damit ja noch nicht einmal anlügt. Sicher, ich bin ein Assassine, aber ich töte irgendwie wirklich nur, damit ich nicht selber dran glauben muss. Dieser Kodex der Morag Tong bindet mich für alle Zeiten an sich, und ich sehe keinen Grund, dieses Leben aufzugeben. Dann redet er weiter: "Normalerweise beschäftige ich mich mit dem Ausspähen von Leuten und deren zur Rede stellen, woher die Aufträge stammen und welchen Nutzen sie haben erfahre ich nie...darum kam mir der Auftrag, euch zu Schützen sehr suspekt vor....", und nun schweigt Ramiréz länger. Wieder lüge ich nicht, nur ist die Exekution jetzt so umschrieben, dass sie nicht als solche erkennbar ist. Schließlich erweise ich jedem Ziel die letzte Ehre, durch mich stirbt niemand unehrenvoll. Da der Nord nun alles für gesagt hält und auch ein wenig gespannt ist auf das, was nun kommt, fährt er ruhig fort. "Nun, ihr wolltet mir noch etwas erklären?". Die ganze Zeit blickt Ramiréz Hlavera selbstsicher und ernst mit seinen jetzt sehr ausdruckslosen Augen an.

    --------------------------

    Der Ordinator reißt Diäigan den Pass quasi aus der Hand und wirft einen flüchtigen Blick darauf. Man hört ein leises Knurren hinter der Maske, und der Wächter wirft den Pass vor dem Kaiserlichen auf den Boden. "Alles in Ordnung. Aber sag, Kaiserlicher Immigrant, was tust du hier in den reichen Viertel der Stadt? Und jetzt sag nicht, dass du hier Verwandte hast....", bewusst verzichtet der Templer auf die Höflichkeitsform und redet Diäigan per Du an. Ganz offensichtlich ist er auf Provokation aus, dies sagt auch die Hand am Schwert aus.

    -------------------------

    Als Irwaen um die Ecke biegt, stockt ihr schon ein wenig der Atem. Am Tisch geradezu sitzt ein Nord. Ein sehr großer Nord. Dieser ist jetzt, wo er an dem Tisch sitzt, nur ein Stückchen kleiner als Irwaen, wenn sie steht. Eine Tätowierung zieht sich über seine linke Gesichtshälfte, und seine Kleidung wirkt im Kontrast zu seinem barbarischen Ausmaßen; ein blaues extravagantes, gold verziertes Hemd spannt sich über seine muskelbepackte Brust, und die kräftigen Beine werden von einer edlen roten Seidenhose eingehüllt. An der Tischkante lehnt, mit den Schneiden auf den Boden, eine große, zweihändige Nordaxt, welche schon vom bloßem Anschauen Kopfschmerzen verursacht, wenn man sich ihre Spaltfähigkeit auch nur vorstellt. Kaum hat der Solstheimer die Waldelfe erspäht, lacht er auf. "Na, das ist doch mal eine tolle Bedienung! Der Wirt gibt sich ja richtig Mühe, dabei wollte er mich erst vorhin doch rauswerfen?! Komm her, Schätzchen, auf den Schoß vom guten Korim...", und die donnernde Stimme verrät, was die vielen leeren Krüge auf dem Tisch untermauern: Er ist angetrunken. "Nun komm schon, du Schmuckstück...", lallt der Nord kurz darauf.

  8. #8
    "Ich schätze mal, das war der Wind..." Sagt Diäigan, als der Pass vor ihm auf den Boden segelt. Er bückt sich geschickt und fischt das stückchen Pergament aus dem Straßenstaub. "Nunja, ich bin hier bei jemandem zu Gast, aber ich bin so viel Freundlichkeit von Stadtwachen nicht gewohnt und fühle mich daher etwas von selbiger erschlagen, deshalb werde ich, so ihr nichts dagegen habt, meinen Weg vortsetzten." Und mit diesen Worten macht Diäigan Anstalten sich umzudrehen und weiter zulaufen.

  9. #9
    Irwaen schluckt einmal, als sie den Nord erblickt. Und danach noch einmal. "Ob der Wirt sich davon wirklich Erfolg verspricht?", schießt es ihr durch den Kopf, "oder will er sich über mich lustig machen?"
    Dann strafft sie ihre Gestalt und versucht möglichst entschlossen auszusehen. Zügig geht sie auf den Tisch des Nords zu und hält circa zwei Schritte davor an. "Mein Herr, die anderen Gäste fühlen sich durch Euch belästigt. Ohne Gäste müsste diese Taverne jedoch schließen. Ich muss Euch daher im Namen des Wirts bitten, jetzt zu gehen." Obwohl ihr das Herz bis zum Hals schlägt, zwingt sie ihre Stimme, betont ruhig und souverän zu klingen, besonders beim letzten Satz. Wärend sie dem sitzenden Nord fast gradeaus in die Augen schauen kann, wünscht sie sich mehr denn je die goldene Maske und Rüstung eines Ordinatoren.

  10. #10
    Der Ordinator scheint zunächst keine Anstalten zu machen, irgendetwas zu erwidern. Als er sich jedoch sicher ist, aus dem Blickfeld des Kaiserlichen zu sein, schnellt plötzlich die Hand vor und packt Diäigan im Genick. Sofort, nachdem er den Diplomaten im eiserenen Griff hat, tritt er jenem in die Kniekehlen, was zu einem auf die Knie gehen führt. Dies alles passiert im Bruchteil einer Sekunde. Nun lacht der Ordinator höhnisch, beugt sich vor und greift mit der freien Hand, welche er vom Griff des Schwertes nahm, Diäigans rechtes Handgelenk. Mit einem Ruck dreht er ihm den Arm auf den Rücken. "Du gehst erst, wenn ich dir sage, dass du es kannst!", faucht der Templer und drückt den Arm nach oben, sodass jegliche Gelenke von Diäigans rechten Arm stark belastet werden. Aber der Wächter stellt keine weiteren Fragen. Mit einem plötzlichen Ruck drückt er den Arm vollendens nach oben und renkt Diäigan damit die Schulter aus. Dann tritt der Ordinator in den Rücken des Kaiserlichen und lässt dessen Arm los, womit Diäigan nach vorne auf den Boden geschmettert wird. Abermals lacht der Ordinator. "Wenn ihr dann noch da seid, wenn ich wiederkomme, ist der andere Arm dran!", und damit begibt er sich lässig Richtung Taverne ohne Namen.

    Diäigan: Sehr schmerzhafte Verletzung der rechten Schulter

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    "Nun hab dich nich so, Schätzchen...", und plötzlich greift der Nord um Irwaens Hüfte. Beinahe mühelos zieht er sie an sich, aber dann verzieht er sein Gesicht. "An dir ist ja gar nichts dran...", und ebenso plötzlich wie soeben stößt er sie von sich. Der Nord lacht schallend, da Irwaen durch das Zurückstoßen das Gleichgewicht verliert und auf dem Hosenboden landet. Dann verliert er auch schon das Interesse an ihr und schüttet einen ganzen Krug Met mit einem Zug in sich hinein. Dann blickt er wieder auf die Bosmerin. "Was, du noch hier, Waldelfchen? Hol doch noch einen Humpen Met für mich, dann bekommst du was von mir...", und wieder lacht er dreckig, was die Absicht hinter dieser Aussage deutlich macht.

  11. #11
    So schnell wie der Ordinator seine Aktion ausführt kann Diäigan gar nicht schauen und die Schmerzen rauben ihm fast die Sinne. Auf die Antwort des Ordinators erwiedert er nichts. Auf dem Boden kauernd geht ihm nur der eine Gedanke durch den Kopf: Man sieht sich immer zweimal im Leben, aber auf die von ihm in kürze vorrausgesagte Begegnung kann ich momentan verzichten. Doch Diäigan ist mit etwaigen Verletzungen vertraut, wurde er doch in der kaiserlichen Legion als Feldsanitäter ausgebildet. Jetzt brauche ich nur noch jemanden, der mir die Schulter wieder einrenkt, den selbst dürfte das hässlicher werden, als die Schmerzen von eben... Und dann steht Diäigan auf, streicht seinen Umhang mit der intakten Hand glatt, zieht sich die Kapuze tief ins Gesicht und unterstützt hinter dem schwarzen Stoff seinen verletzten Arm. Der Ordinator ist da vorn in der Taverne verschwuden. Wenn ich ihm folge und das hier offen in der Taverne anspreche, stehen mir 2 Dinge bevor. Entweder der Ordinator bringd mich ganz um, oder er ist so schnell weg, wie er gerade hinter mir erschienen ist. Ich denke, ich lege es einfach mal drauf an... Und mit diesen Gedanken im Hinterkopf geht Diäigan dem Ordinator hinterher.

  12. #12
    Irwaen spürt, wie ihr Gesicht rot wird, als sie plötzlich auf den Boden der Taverne geschleudert wird. Schnell rappelt sie sich wieder auf, und Ärger sammelt sich in ihr. "Hat er mich überhaupt gehört?", begehrt eine Stimme in ihrem Innern auf. Sie tritt abermals an den Tisch des Nords heran, und sagt laut und mit fester Stimme: "Nein, ich kann Euch keinen Met besorgen. Ihr müsst jetzt gehen, Ihr werdet hier nicht länger bewirtet."

  13. #13
    Der Nord blickt Irwaen grinsend ins Gesicht. Dann plötzlich stößt er den Tisch von sich, sodass dieser mit lautem Quietschen zurückweicht, die Krüge darauf klirren wild aneinander. Dadurch fällt die Axt mit lautem Geräusch zu Boden, aber im selben Moment erhebt sich der Solstheimer ruckartig und blickt auf Irwaen hinab, sein Blick verrät nichts Gutes. Jetzt überragt er die Bosmerin um einiges, seine Körpergröße liegt mit Sicherheit weit jenseins der 2 Meter. Durch die Menge an Alkohol schwankt er ein wenig, aber dies lässt ihn nur bedrohlicher und unberechenbarer wirken. "So, du willst mir keinen Alkohol mehr geben? Dafür geb ich dir was ganz anderes...", grollt der Nord laut und greift mit seiner riesenhaften Pranke nach der Waldelfe. Kurz bevor diese Irwaen erreichen kann, hört man auf einmal hinter ihr eine noch bedrohlichere Stimme, die eines Dunmers. Sie klingt leicht gedämpft, wie als würde sie hinter einer Maske verborgen sein. "Ihr haltet jetzt wohl lieber inne, oder wollt ihr tatsächlich Curio's Zorn heraufbeschwören, Korim?", donnert der Ordinator. Daraufhin hält der Nord wie vom Schlag getroffen inne und hat nur noch Augen für den Templer, welcher mit dem Schwert in der Hand und erhobenen Schild an dem Aufgang steht.

    -------

    Als Diäigan die Taverne betritt, bietet sich ihm dasselbe Bild wie Irwaen vorhin, der Ordinator scheint verschwunden. Kurz darauf hört man unten ein Poltern und Geschrei, worauf der Wirt nur Diäigan anschmunzelt und beiläufig meint: "Diese Ordinatoren sind zwar grob, aber für Ordnung sorgen können sie...". Dies hat er wohl mehr zu sich selbst gesprochen als zu Diäigan, denn er putzt in aller Ruhe die Gläser weiter.

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