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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Argwöhnisch blickt die Dunmerin hinter Hlavera her, aber ehe sie etwas sagen kann, wird ihr Aufmerksamkeit sogleich auf Diäigan gelenkt, der sich soeben verabschiedet. Auffordernd ruft sie ihm hinterher: "Nun, ist das etwa ein anständger Mann, welcher eine Dame allein den Tisch räumen lässt?", und dabei klingt sie gespielt hochnäsig. Dann stapelt sie ein paar Teller und trägt sie Richtung Küche, wobei sich noch genug Geschirr auf dem Tisch befindet.
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Der Nord blickt die sehr eingeschüchtert wirkende Dunkelelfin vor sich einen Moment lang an und weiß zunächst nicht, wie er beginnen soll. Entweder weiß sie nicht, was sie noch zu mir sagen soll vor Verachtung, oder sie hat Angst, dass ich 'böser' Assassine sie bei einem falschen Wort sofort absteche. Diese Furcht ist ihr schlecht zu nehmen. Soll ich etwa sagen 'Hört mich an, ich bin zwar ein Meuchelmörder, an dessen Dolch das Blut vieler Opfer klebt, aber mir könnt ihr vertrauen'? Nein, nicht sehr glaubwürdig. Am Besten überspiele ich dieses Thema, indem ich einfach mit ihr Sachen berede, welche nichts damit zu tun haben. Wie zum Beispiel diese Waldelfe da draußen. "Sagt, Hlavera, kennt ihr eine Bosmerin? Mit kurzem dunklem Haar, in etwa so groß wie ihr. Sie sieht wie für Waldelfen typisch sehr zerbrechlich aus, ist jedoch für ihre Rasse recht sehnig gebaut. Ich hatte soeben draußen eine etwas....ungestüme Begegnung mit solch einer Elfe. Um genau zu sein, sie hat mich verfolgt, und als ich sie dann fragte was sie von mir wolle, behauptete sie nur, dass...", und er stockt ein zweites Mal, bevor er fortfährt, "...sie mich näher kennenlernen wollte. Aber ich bemerkte an ihrer Art, dass dies nicht stimmte, vorher versteckte sie sich im Schatten vor mir. Wisst ihr etwas? Kennt ihr sie von früher? Irgendetwas? Jede Kleinigkeit kann wichtig sein!". Bewusst lässt er seine Leberschmerzen und sein Manöver, mit welchem er die Bosmerin stoppte, aus dem Spiel, ebenso seine Verhörmethode. Sein oberer Bauch schmerzt abermals, aber Ramiréz lässt sich nichts anmerken. Mit den Händen in der Hüfte steht er vor Hlavera und erwartet ihrer Antwort.
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Schwertmeister
Kann ein einzelner wirklich so mit Blindheit geschlagen sein?, fährt die erboste Stimme in Hlaveras Kopf fort. Du stehst hier, brichst fast zusammen, dein Herz hängt dir in den Knien und er fragt dich so was! Da hast du's! Männer sind für nichts zu gebrauchen, erstrecht nicht einer wie er! Was willst du von ihm?! Er geht bloß seinem Auftrag hinterher. Was für ein Einfaltspinsel... Sieht er denn nicht, wie es dir geht und was dich bewegt? Anscheinend nicht, sonst würde er dich nicht nach dieser Bosmerin fragen... - Das ist nicht wahr!, ruft sie der Stimme in ihrem Kopf zu. Er ist sogar sehr um mich besorgt, sonst würde er sich nicht nach ihr erkundigen... - Er tut nichts weiter als seine Arbeit. , antwortet ihr die Stimme. Da ist nichts, worauf du bauen könntest. Mach dir doch nicht weiter Hoffnungen. Sie hin, die Pflanze ist doch am verwelken und es lohnt nicht sie nicht weiter dazu zubringen neue Keime wachsen zu lassen. - Oh doch! Und ich halte so lange an diesem Hoffnungskeim fest, bis er mir wirklich das Gegenteil bewiesen hat! Und nun Schluss mit diesem ganzen Spuck!, hält sie trotzig dagegen und die Stimme meldet sich vorerst nicht wieder.
Dann hebt sie den Blick und sieht den Nord aus leicht glasigen Augen an. Denn vor Wut auf ihr eigenes Inneres sind in ihr Tränen hochgestiegen, doch sie hat sie erfolgreich zurückgedrängt. Mit festere Stimme als gedacht antwortet sie dm Nord: "Nein, ich kenne keine Bosmerin. Ich kenne generell nur wenige Leute außerhalb meines Landgutes, da mich mein Vater weitestgehends unter Verschluss gehalten hat. Meine Tante ist zum Beispiel einige der wenigen Ausnahmen."
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Mit skeptischem Blick mustert Ramiréz Hlaveras Gesicht, insbesondere ihre Augen. Was sie wohl gerade denkt, dieser Blick mutet mir seltsam an. Was soll er mir sagen? Ich weiß es nicht. Egal, ob sie mich vielleicht verabscheut, sie ist und bleibt mein Auftrag. Wenn ich sie aufgebe, kann ich mir selbst meinen Dolch ins Herz rammen, dann lebe ich nicht mehr lange. Die Führerin der Morag Tong war deutlich genug, und selbst ich hänge ein wenig am Leben. Wenn ich schon sterben muss, dann mit würde, und nicht abgestochen wie eine reudige Ratte. Zurück zu Hlavera. Wenn ich sie so sehe, tut sie mir leid, ich weiß nicht, aus welchem Grund. Früher dachte ich, sie erinnert mich an meine Ausbilderin, aber jene war viel härter und gefühlskälter. Oder hat sie es nur nicht so gezeigt? Egal. Ich muss aufpassen. Sowohl auf Hlaveras körperliche Unversehrtheit als auch auf ihre psychische. Ich geb sie nicht auf, auch wenn eine gesunde Basis, miteinander zu arbeiten, durch Hlaveras Tante dahin ist. Was muss sie auch in irgendwelchen Bücher, irgendwelche Schauergeschichten lesen, welche dann auch noch wahr sind. Der Nord macht automatisch den Ansatz, Die Wange der Dunmerin zur Aufmunterung zu streicheln, aber gerade noch so erlangt er die Kontrolle zurück und kratzt sich mit der behandschuhten Hand am Hinterkopf. "Nun, wenn euch doch noch etwas einfällt, dann gebt Bescheid. Ich würde vorschlagen, dass wir uns in das Zimmer zurückziehen. Ich bin zwar nicht müde, dazu bin ich zu aufgewühlt, aber ich denke, dass ihr Ruhe braucht. Bitte, nach euch...", und mit einer Geste weist der Assassine Richtung Treppe, wobei er die Dunmerin an der Schulter leicht berührt.
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Schwertmeister
Was war das denn gerade für eine merkwürdige Geste? Man hätte fast meinen können, er wolle mich berühren...Oder doch nicht?, wundert sie sich. Doch zum Glück meldet sich die andere Stimme nicht noch einmal, sodass die Dunmerin sich nicht wieder mit ihrem Inneren auseinandersetzten muss. Und dafür ist sie zutiefst dankbar.
Sie überlegt noch kurz, ob sie vielleicht ihrer Tante bescheid geben soll, dass sie jetzt Schlafen geht, entscheidet sich dann aber doch dagegen, da ihre diese ihr nichts anmerken soll.
Also geht sie, immer noch leicht unsicher und mit dem unbestimmten Gefühl unter einer Glocke zu gehen und alles nur nebulös wahrzunehmen, zu Treppe. Sie gibt sich weiterhin alle Mühe ihre Tränen zurückzuhalten, doch sie weiß, dass ihr das lange nicht mehr gelingen wird. Wenn ich erstmal im Bett liege, muss ich sie endlich nicht mehr unterdrücken. Ich zeihe mir dann einfach die Decke über den Kopf und dann wird er schon nichts merken. Und mit diesem Gedanken gelingt es ihr sie weiterhin wegzudrücken, auch wenn ihre Augen furchtbar brennen. Unmerklich beschleunigt sie bei diesem Gedanken ihren Schritt, weil sie es kaum noch aushält. Das, die immer noch glasigen Augen, die ihren Blick unscharf werden lassen und ihr unsichere Schritt haben zu Folge, dass sie auf der Hälfte der Steilen Treppe stolpert, zu spät nach dem Geländer greift und nach hinten fällt.
Oh Götter...
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Eigentlich sollte ich noch die Türen kontrollieren, aber das wird Hlaveras Tante schon für mich übernehmen. Es ist schließlich ihr Haus, und ich muss ihr ja nicht sagen, wie unsicher die Haustür ist. Auch wenn mich diese Waldelfe doch schon sehr beschäftigt, und während des Nachdenkens trottet er hinter der Dunmerin her.
Auf der Treppe dann achtet der Assassine zunächst nicht auf die Stufen, sondern hängt weiter seinen seinen Gedanken nach. Aber dann blickt er auf und sieht Hlavera ins Wanken geraten. Diese fällt genau auf ihn zu. Reflexartig hält er sich mit einer Hand an dem Treppengeländer fest, die andere schlingt er von hinten um die Dunkelelfe, als diese gegen seinen Oberkörper prallt, und drückt sie an sich. Ihren Schwung abfangend, krallt er sich in das Geländer und tritt eine Stufe tiefer. Dann schließlich, als Ramiréz die Dunmerin sicher im Griff hat und auch sicher steht, bewegt er seine Lippen an ihr Ohr. "Alles in Ordnung mit euch?", fragt er leise, wobei er seinen Griff nicht von ihr löst. Seine Leber schmerzt höllisch durch den Zusammenprall, aber in diesem Moment lässt er sich dies abermals nicht anmerken.
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Schwertmeister
Hlavera spürt noch, wie sie fäll doch dann geht alles ganz schnell. Irgendwoher schießt eine Hand hervor und schlingt sich ihr um den Oberkörper und drückt sie an eine harte, muskulöse Brust. In der ersten Schrecksekunde fragt sie sich noch, wo diese Hand herkommt, die sich so sicher hält, doch dann nimmt sie einen mittlerweile vertrauten Geruch wahr und geht ihr auf, dass es Ramirèz sein muss. Und als sie dann noch seine Stimme, die so besorgt klingt, so nah an ihrem Ohr vernimmt ist sie sich sicher.
Automatisch macht sie schon den Mund auf um zu antworten, dass es ihr gut ginge und um sich bei ihm zu bedanken, doch da sacken ihr die Beine weg und dir Tränen, die sie so sorgsam zurückgehalten hatte suchen sich ihren Weg und brechen doch noch, viel zu früh, wie es ihr durch den Kopf geht, durch. Sie fängt herzzerreißend an zu weinen und irgendwo zwischen den traurigen Gedanken die ihr durch den Kopf wirbeln und die sich in Form der Tränen bemerkbar machen kommt wieder diese grässliche Stimme hervor: Weißt du eigentlich wie lächerlich du dich gerade machst? Du bist doch das letzte, eine totale Schande! - Nein, bin ich nicht, ich bin bloß verletzt und traurig und aufgewühlt und was weiß ich noch alles...
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Ramiréz weiß im ersten Augenblick gar nicht mehr, was nun Sache ist, darum fragt er, vollkommen irritiert: "Habt ihr euch etwas getan?", aber im selben Moment bereut er seine Frage schon wieder. Was ist, wenn sie sich nicht körperlich etwas getan hat, sondern seelisch? Dann war meine stupide Frage gerade sehr unpassend. Aber was soll's, soziale Kontakte waren noch nie und sind nunmal nicht meine Stärke, zumindest nicht dieser Art. Was ich aus einer Waldelfe herausquetschen kann durch überlegene Psychologie büße ich bei derlei Themen ein. Aber was soll ich nun sagen oder tun? Jetzt hängt sie hier in meinen Armen, wenn nun ihre Tante vorbeikommt, diese denkt doch dann, ich sei an allem Schuld. Oder bin ich es vielleicht auch?, grübelt er nach. "Na kommt, gehen wir erst einmal in's Zimmer", und der Nord geht leicht in die Knie, greift in Hlaveras Kniekehlen und hebt sie auf seine Arme, was ihm relativ leicht fällt.
Im Zimmer angekommen trägt er die Dunmerin bis zum Bett und setzt sie dort ab. Erst jetzt wieder macht sich die Leber des Nords abermals bemerkbar, diesmal etwas stärker. "Entschuldigt mich kurz, Hlavera, beruhigt euch in der Zwischenzeit...", und immer noch nicht wissend, was die Dunmerin denn nun hat, verlässt der Nord wieder das Zimmer Richtung Bad.
Dort angekommen, verschließt er die Tür hinter sich mit dem Schlüssel und stellt sich dann vor den Spiegel, nchdem er den Umhang und das Halstuch abgelegt hat. Langsam quält sich der Assassine daraufhin aus dem Wolfskürass und seinem schwarzen Hemd und betrachtet dann die Prellung. Sie zeigt eine deutlichere Rotfärbung als noch beim letzten Nachschauen. "Das Blut wird wohl hineingelaufen sein, ich muss das irgendwie...", murmelt er mit schmerzverzerrtem Gesicht vor sich hin und erblickt dann auf dem kleinen Badschränkchen ein Kissen mit vielen Nadeln. Aber er schüttelt den Kopf. "Nein, so verrückt bin ich nicht...", redet er sich verwirrt zu, starrt dabei aber weiterhin auf die Nadeln und wägt die Möglichkeiten ab.
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Schwertmeister
Na toll! Jetzt hab ich ihn vertrieben... Ach es ist alles scheußlich..., denkt sie im ersten Moment nachdem der Nord den Raum verlassen hat. Dabei war es so ein herrliches Gefühl in seinen Armen gehalten zu werden. Dort hat sie sich wohl gefühlt. Ach je! Du bist ja wiederwertig und nicht ganz bei Trost, wenn es dir gefällt heulend von ihm gehalten zu werden! Schon wieder diese grässliche Stimme!
Dann lässt sie sich auf das Bett zurückfallen, rollt sich zusammen, zieht sich das Kissen über den Kopf, als könne sie damit die Stimmer fernhalten. Erneut kommen ihr die Tränen. Doch nun macht sich eine neue, sanfte Stimme in ihrem Kopf bemerkbar: Och Schätzchen, ich weiß, dass dir jetzt vielleicht alles schrecklich vorkommt und du nicht weißt, wie es genau weitergehen soll, aber hör doch auf zu weinen. Das hat keinen Sinn und hinterher sind bloß deine Augen geschwollen und du siehst schlecht aus. Auch wenn du den Schmerz rauslassen musst und es völlig angebracht ist zu weinen, nimm dich lieber zusammen und rede dir den Schmerz von der Seele. Komm, setz dich auf und trockne deine Tränen. Er wird das schon verstehen und wenn nicht, ist er der falsche und somit ist jede Träne vergeudet. Ich weiß es tut weh und es fällt schwer auch nur daran zu denken und diese Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, aber so ist es nun mal. Hlavera folgt der Anweisung, setzt sich auf die Bettkante und wischt sich mehrmals mit den Handrücken über die Augen und beschließt dann, um sich den 'Schaden' mal genauer anzusehen ins Bad zu gehen. Vor der Tür angekommen drückt sie die Klinke herunter, doch die Tür öffnet sich nicht. Na nu? Abgeschlossen? Aber wer mag denn da drin sein? Leise, fast zaghaft klopft sie an die Tür.
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
Der Assassine blickt weiterhin auf die Nadeln, winkt dann aber ab. "Hol's der Skamp, so verzweifelt bin ich nun auch wieder nicht. Am Ende steche ich zu tief, und ich möchte mir gar nicht ausmalen, was dann mit mir passiert...", und Ramiréz greift nach seinen Sachen. In dem Moment klopft es an der Tür, der Nord verharrt daraufhin. "Einen Moment noch...", ruft er halblaut Richtung Tür und streift sein Hemd schnell über. Danach greift er sich seinen Kürass, den Umhang, das Halstuch und seine Armbrust und begibt sich Richtung Tür. Er öffnet sie und sieht sich Hlavera gegenüber.
Ramiréz blickt ein wenig unsicher in Hlaveras verweintes Gesicht und weiß nicht so recht, was er nun tun oder sagen soll. Darum lächelt er nur kurz andeutungsweise und schlängelt sich an ihr vorbei auf den Gang. "Ich gehe mich nochmal kurz umschauen...", meint er in neutralen Tonfall und geht langsam den Gang entlang, wobei er abermals die Bilder mustert.
Ich weiß nicht recht, was ich jetzt sagen sollte. Sie tut mir schon irgendwie leid, aber wenn ich wenigstens wüsste, was sie bedrückt, dann würde ich mich entsprechend verhalten. Kommt sie vielleicht mit dem Druck nicht klar, ständig einen Begleiter zu haben? Ist es Heimweh? Oder vielleicht die Tatsache, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet, da ich sonst nicht zu ihrem Schutz da wäre? Am wahrscheinlichsten dürfte wohl sein, sich mit einem Mörder abgeben zu müssen, und im Gehen legt Ramiréz nach und nach seine Rüstung, Kleidung und die Armbrust wieder an.Wo steckt eigentlich Diäigan...
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Schwertmeister
Hlavera betritt das Bad am Nord vorbei und argwöhnt darüber, was er wohl eben vor ihr in diesem Raum gemacht hat. Aber sie schiebt diesen Gedanken beiseite und wirft einen Blick in den Spiegel. Ein wenig schreckt sie zurück. So schlimm habe ich schon lange nicht mehr ausgesehen! Und das stimmt, denn als Adlige in einer reichen Familie hatte sie selten Sorgen. Höchstens welches Gewand sie am nächsten Tag tragen sollte. Aber geweint hat sich schon länger nicht mehr. Das letzte Mal bei Mutters Tod. Und selbst da nicht richtig. Damals war ich noch zu klein, als dass ich verstehen könnte, was da wirklich passiert war. Geht es ihr durch den Kopf als sie näher heran tritt und ihr Spiegelbild genauer in Augenschein nimmt.
Ihre Augen sind rot geädert und schon leicht angeschwollen und der Bereich um diese, wie auch die hitzigen Wangen und die Nase haben sich lila verfärbt. Das sieht ja komisch aus! Wäre meine Haut blass oder hautfarben wäre es sicher rot und nicht lila. Dann tritt sie einen Schritt zurück und betrachtet ihr ganzes Erscheinungsbild. Ihre Kleidung ist total zerknittert und ihre Harre haben sich auch aus dem Knoten gelöst. Daraufhin richtet sie sich erst die Haare und streicht dann ihre Kleidung so gut es geht glatt. Danach tritt sie wieder vor und bedient sich des Waschbeckens unter dem Spiegel. Sie dreht den Wasserhahn mit kaltem Wasser auf, hält ihre leicht gekrümmten Hände unter den kalten Strahl, beugt sich vor und schöpft sich Wasser ins Gesicht, um dieses abzukühlen. Diesen Vorgang wiederholt sie ein paar Mal bevor sie sich das Gesicht abtrocknet und erneut in den Spiegel blickt. Na also, schon besser. Ihre Augen sind nicht mehr ganz so rot und auch die Haut ist nun wieder mehr blau als lila.
Sie lächelt ihr Spiegelbild zaghaft an und verlässt dann das Bad wieder. Hinter sich schließt sie die Tür, geht zurück in Ramirèz und ihr Gästezimmer und setzt sich dort auf ihr Bett. Jetzt kommt der schwierigste Teil, bangt sie, da sie weiß, dass nun bald ein hoffentlich klärendes Gespräch zwischen ihr und dem Nord stattfinden wird.
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Legende
Diäigan schließt die Zimmertür hinter sich und steht einige Minuten nichtsdenkend im Raum, doch sogleich fällt im siedentheiß wieder ein: Achja, jetzt hab ich doch glatt für ein paar Momente vergessen, zu was wir überhaupt in diese riesige Metropole gekommen sind. Mein Dolch! Und sogleich dreht er sich wieder herum und öffnet die Tür und steht wieder im Gang und sieht, wie Ramirez das Badezimmer verlässt und Hlavera selbiges besetzt. Hmm, was ist denn da los, beide zischen wortlos aneinander vorbei und würdigen den anderen kaum eines Blicks... naja, ich kümmere mich jetzt ersteinmal um mein eigenes Problem, zudem ich mich auch noch auf dem Platz vor dem Haus umschauen möchte. Vielleicht bekomme ich etwas darüber heraus, was Ramirez da draussen passiert ist... Und mit diesen Gedanken schiebt sich Diäigan unauffällig durch den Flur und zur Tür in das Zimmer, in dem sie alle zuvor gespeist hatten. Dort schaut er sich um und erblickt Hlaveras Tante [OOC: Hat die gute Frau eigentlich auch einen Namen?] und sagt: "Ich werde mich auf dieser Wohninsel ein wenig umsehen, ich bin aber in kürze wieder zurück." Dann geht er auf den großen Platz hinaus und dreht sich einmal erstaunt um die eigene Achse. Was zum... hier ist ja bis auf sehr wenige Personen dort auf der Brücke nichts los. Das verwundert mich nun aber schon ein wenig. Nahe an den Häuserreihen geht Diäigan über den Platz und hält nach einer Person Ausschau, die im kundig genuk dünkt, um ihm Auskunft geben zu können.
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Ritter
Irwaen betritt den Schankraum und sieht sich zunächst kurz um. "Hier ist ja auch nichts los...Nunja." Ihr Blick mustert kurz den Hochelfen, der ihre Vorurteile bestätigt und irgendwie herablassend wirkt, obwohl er sie vermutlich gar nicht wahrgenommen hat.
Dann spricht der Wirt sie für einen Dunmer außergewöhnlich freundlich an. "Ihr habt eine gute Personenkenntniss", bestätigt sie seinen Verdacht über ihren Arbeitgeber. "Ich hätte gerne Euer Tagesangebot und etwas Wasser. Das heißt, falls Ihr gewillt seid, bis morgen auf Eure Draken zu warten. Es ist mir sehr unangenehm, aber der Sold wird erst morgen ausgezahlt..." Sie spürt, wie ihre Wangen einen leichten Rotton annehmen, als sie diese für sie ungewöhnliche Bitte äußert. Sie kann sich an eine Zeit erinnern, als es kein Problem für sie war, jederzeit an Geld zu kommen. Aber das liegt jetzt hinter ihr.
"Mein Name ist Irwaen", lächelt sie den Wirt freundlich an. Früher hätte sie an dieser Stelle gelogen. Aber auch das liegt hinter ihr.
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