-
ᵵ Ghost Rider ᵵ
"Naja, Hlavera, ich wollte dich mit meinen Spekulationen nicht verunsichern. Verzeih mir. Du bist alt genug und kennst ihn besser als ich. Es tut mir leid, dass ich dich verunsichert habe. Ich mach mir nunmal Sorgen...", und die Tante schneidet weiter. "Ich möchte nur, dass du darüber nachdenkst; darüber, dass es eine Möglichkeit gibt, dass ich Recht behalte. Auch wenn ich es nicht hoffe.". Die Tante nimmt die von Hlavera geschnittenen Tomaten auf und wirft sie zu dem Salat, ebenso den ganzen Rest an Grünzeug. "Sag deinen beiden Gefährten bitte Bescheid, dass es in 10 Minuten Essen gibt und geleite sie ins Esszimmer.". Die Tante tut so, als habe es das ernste Gespräch von eben nie gegeben, jedoch sieht man in ihren Augen, dass sie diese Thematik immer noch beschäftigt. Mit der Schüssel Salat in der Hand und einem Bünden Besteck in der anderen verschwindet sie durch den Türbogen Richtung Esszimmer.
--------------
Draußen im Gang sieht sich der Assassine allein auf weiter Flur, und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Bedächtig blickt er sich im Gang um, die Armbrust in seiner Hand wiegend. Dann aber schnallt er sie sich auf den Rücken und läuft den langen Läufer entlang. Sehr prunkvolle Einrichtung, ein Mitglied der Diebesgilde hätte hier das Paradies auf Erden..., denkt er, als er eine alt aussehende Vase auf einem Podest genaustens mustert. "Sieht aus wie von den Dwemern, aber davon verstehe ich ja nichts...", murmelt er und schlendert weiter. Die Bilder an der Wand erwecken sein Interesse, auch hier ist öfters Solstheim zu sehen. Der Nord entscheidet, sich die Bilder später zu Gemüte zu führen, als er eine halb offene Tür erblickt. Er geht langsam darauf zu und stubst sie dann leicht an, sodass sie lautlos aufschwingt. Dann wirft er einen Blick hinein und betritt das Zimmer.
Im Inneren bietet sich ihm ein erstaunlicher Anblick. Bücherregal an Bücherregal steht hier dicht gedrängt an der Wand, und sie reichen bis zu hohen Decke. Sichtlich beeindruckt geht der Nord weiter in den Raum, bis er zu einem von Büchern bedeckten Schreibtisch kommt. Gerade als er sich abwenden will, erhaschen seine wachen Augen flüchtig das Wort "Assassine". Schlagartig fährt er herum und schaut sich den Titel des Buches an. Der Assassine blickt gebannt auf den Titel, aber den gesamten Titel erfasst sein Blick nicht; nur dieser eine Begriff: Morag Tong. Schnell legt er das Buch zurück und verlässt die Bibliothek auf schnellstem Wege.
Draußen, wieder auf dem Gang, schließt er eiligst die Tür hinter sich. Seine Gedanken überschlagen sich. Verdammt, ich bin in dem Haus einer Dunmerin gelandet, welche sich mit dem Wirken der Assassinen auseinandersetzt. Deswegen dieser Blick, diese Angst, als sie mich erblickte. Sie weiß es. Oder vermutet es. Nein, sie weiß es. Was nun? Den Auftrag hinschmeißen? Nein, dann bin ich des Todes. Ich werde mich ahnungslos geben müssen. Plötzlich wieder Schmerzen in der Lebergegend, und der Nord presst die Hand dagegen. "Langsam nervt es mich...", seufzt er leise gequält und richtet sich dann wieder auf, als es nachlässt. Dann schlurft er Richtung Doppelzimmer.
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln