Danke. Nun ja, ich kann nicht gerade sagen, dass ich dagegen moralische Einsprüche hätte. Die künstlerische Idee finde ich recht gut (wenn auch nicht überragend), solange alles im Einverständnis des Sterbenden passiert, kann ich "Morddrohungen" und dergleich kein Stück nachvollziehen. Jeder darf mit seinem Leben schließlich anfangen, was er möchte - wenn sich jemand dazu entscheidet, in einem Museum als Kunstobjekt zu sterben, soll er das auch dürfen, ungeachtet allen Moralaposteln, die ja eh wieder die üblichen Verdächtigen sind.
Nun ja, die Frage ist: was heißt "aufgefordert"? Ich nehme mal an, dort war eine Art Schild montiert, die dies verlautbarte - hält ein Schild einen davon ab, ein Leben zu retten? Ich denke, genau das wollte der Künstler auch damit ausdrücken - einerseits dass das Schicksal eines Hundes den meisten Menschen egal ist, andererseits dass sie sich lieber an irgendwelche vorgegebenen Regeln zu halten, anstatt das zu tun, was richtig ist.Zitat
Stimmt, vor allem - in meinen Augen -, dass dafür eine Kuh geschlachtet werden muss. Auch verstehe ich die Intention des Künstlers nicht ganz. Es ist ja nun wirklich nicht so, dass der Umgang mit Fleisch etwas Absonderliches oder Seltsames wäre - annähernd jeder isst mindestens einmal in der Woche etwas davon und bei den meisten Gerichten lässt sich auch noch gut erkennen, dass es sich dabei mal um etwas Lebendiges gehandelt hat.Zitat
Gerne. :D Die Geschichte an sich ist aber nicht so berauschend, zumindest das Ende hat mich doch stark enttäuscht. Aber die ersten paar Seiten sind wirklich so geschrieben, dass man sich nur noch "unfassbar" denkt und sich gleichzeitig fragt, ob diese Dystopie eigentlich gar nicht so fern ist.Zitat

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