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Puppet Vampire
Um erst mal auf die konkreten Beispiele einzugehen:
Die Debatte, ob man die deutsche Vergangenheit verunken darf oder nicht, gab es schon einmal und ich bin ebenso der Ansicht, dass man es gerne tun darf - es steht dabei immer der Vergleich zu Charlie Chaplins Film "Der große Diktator", auch wenn Chaplin zum Zeitpunkt des Filmdrehs nicht wusste, wie es im 3ten Reich zuging. Ich finde, dass solche Verulkungen oder auch die Version von der "Bullyparade" in Ordnung sind, da sie sich aus den Themenkomplexen raushalten, was zum Beispiel die Deportation, Ghettoisierung und den Genocid an den Juden angeht.
Der Family Guy-Ausschnitt zur Anne Frank-Thematik geht da in die selbe Richtung - ich persönlich finde ihn lustig, auch wenn da der Humor - so zu sagen - schon leicht angeschwärzt ist.
Schwarzen Humor mag ich persönlich sehr, ebenso die Art des trockenen, sarkastischen Humors, wie ihn die Brieten gerne darbieten - ich kann darüber immer wieder lachen.
Wo ich weniger (eigentlich gar nicht) lachen kann, sind so Szenarien, die Squaregamer geschildert hat: Menschen, die beim Anschlag auf das World Trade Center aus reiner Verzweiflung aus dem Fenster springen mit Musik zu unterlegen, die irgendwie "lustig" sein soll, finde ich hochgradig unlustig. Da könnte man auch ein Video eines Menschen in der Todeszelle von Texas zeigen, der die Giftspritze bekommt und dazu "Toxic" von Britney Spears spielen; ist für mich genau so witzlos.
Ebenso finde ich solche Sendungen wie "Jackass", wo sich diese Hohlbirnen selbstverstümmeln eher abartig als lustig; richtig lachen kann ich da jedenfalls nicht - nicht mal über die Dummheit von Magera und Co.
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