Kann ich wiederum gar nicht verstehen. Bei FF8 finde ich die Rahmenstory verdammt uninspiriert, die Liebesgeschichte kam bei mir gar nicht an, weil mir sowohl Squall als auch Rinoa (okay, die ersten paar Stunden hab ich sie gemocht) total unsympathisch waren. Und die anderen Charaktere fand ich irgendwie auch entweder zu eindimensional (besonders Zell) oder nicht genügend ausgeführt (Laguna & Co., Quistis!). Das Szenario ist mir irgendwie auch nicht so toll ausgearbeitet erschienen, die Städte standen irgendwie kaum in Beziehung zueinander, sondern waren irgendwie alle auf bestimmte, eigenständige Themen gesteckt.
Nicht, dass mir das groß etwas ausmachen würde. Mein Lieblings-FF ist schließlich FF5. Aber beim Gameplay wurden auch zahlreiche Dinge einfach verrafft. Die GFs sind ähnlich nervig wie die Summons in FF7, dazu kam noch das elendige Draw-Kommando. Die Kopplungen waren dagegen eine sehr gute Idee, nur war das Spiel auch ohne schon an einigen Stellen zu leicht (Malboros ausgenommen). Durch das seltsame Level-System ist es auch recht egal für den Schwierigkeitsgrad, wie viel man zum jeweiligen Zeitpunkt schon umgelegt hat.
Ich weiß nicht... ein nettes Spiel, ja. Es hat mich seine Zeit gefesselt, aber von einer Erleuchtung war es weit entfernt. Noch ein RPG halt.
FF7 hatte dagegen mit Shin-Ra als Gegner etwas ziemlich neues für mich, weil der Kampf gegen ein mächtiges Unternehmen in klassischen RPGs nicht so oft anzutreffen ist. Wobei es mir dann doch stattdessen zu viel Sephiroth wurde.
Die Neuauflage von FF7 lässt mich aber auch recht kalt.

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