@unfixable.
Ich habe NIE gesagt dass man sich wie ein Ausländer an hört, sondern dass es verständlicher ist, wenn Ausländer so reden da sie deutsch ja vielleicht nicht so gut können. Und das Wort Asi-Türke habe ich auch nicht benutzt. Vielleicht solltest du auch erst mal genau lesen bevor du antwortest! Und auch schon ein- oder zweimal habe ich geschrieben, dass auch ich nicht perfekt bin. Keiner ist das.
@Housemaster
So ein Blödsinn! Habe ich das behauptet? Ich habe doch gesagt, dass sie sich wenigstens bemühen müssen damit wir sie verstehen. Wir versuchen so gut es geht sie zu verstehen, aber manchmal ist das einfach nicht möglich. Außerdem kommt das so selten vor, dass es eigentlich keine Rolle spielt. Irgendwie versteht man sie dann doch. Mein Chef z.B redet auch platt mit anderen Leuten. Und die andere Auszubildende ist Türkin und übersetzt auch mal was für uns.Zitat
Wenn Ausländer eher so reden, dann hört man sich dann laut deiner Argumentation immernoch wie ein Ausländer an. D'uh.nton:.
Und bei "Assi-Türke": Ja, du hast "Gangster Türke" gesagt, aber das ist für mich ehrlich gesagt gehüpft wie gesprungen. ("Entweder man spricht Deutsch richtig oder man gibt sich keine Mühe.....und hört sich dann an wie so ein Gangster Türke oder was weiß ich...") Und zum Inhalt dieses besagten Satzes habe ich mich ja schon geäußert.
Und woher nimmst du dir eigentlich das Recht anderen so dermaßen Dinge an den Kopf zu werfen, wenn du selber in diesem Metier nicht die beste bist?
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Es war eine Frage (Das sollte man aber auch daran merken, da das Prädikat am Satzanfang stand). Ich wopllte dich damit auch nicht angreifen. KeineswegsZitat von Kalina Ann
Ich entschuldige mich hiermit dafür, dass ich aus versehen am ende einen Punkt und kein Fragezeichen gesetzt habe.
PS: Wieso immer Türken?
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Zitat von SephiMike
nton:
Diese verallgemeinerung.
PS:
Im Saarland benutzte mir ach mo dat "mir" foa "wir"Zitat von Rina
Et kann echt nit sinn! So schwätze ma/mir halt.
Und ich liebe es =)
Im Gegenteil. Wir reden manchmal aus Spaß Hochdeutsch und verhalten uns dann so Pseudokultiviert wie möglich.Zitat von Kalina Ann
DAS macht Spaß!
Hat dir jemand in dein Müsli gekackt oder warum so aggressiv?
Richtig, kein Gesetz zwingt dich verständlich zu sein, aber wenn du willst, dass dir geholfen wird, dann bemüht man sich wenigstens, anständig sein Anliegen dem Gegenüber zu präsentieren. Ansonsten gibt es halt Verständnisprobleme und man muss mehrmals nachfragen, was der überhaupt von dir will. Und deine pseudocoole Art hier kommt hier nicht an, also lass es lieber gleich.
Und Kalina Ann hat zwar schon mehrmals gesagt, dass sie niemanden zwingt, perfekt reden zu können sondern lediglich, dass man sich Mühe geben sollte, wenn man sich mit jemanden unterhält, aber das wird auch gekonnt ignoriert und mit Absicht missverstanden.
Und wenn jemand die Sprache nicht kann, ist das doch etwas VOLLKOMMEN anderes. Da spricht man sich mit Gestik ab oder Zeichensprache oder sonstwas. Es geht darum, wenn Leute diese Sprache KÖNNEN, das sie sich Mühe geben sollen, bei der Kommunikation. Das ist zumindestens bei mir, meiner Familie und meinen Freunden und Bekannten so. Wenn mal ein Fehler passiert, kein Ding, berichtigt man und Ende. Da gibts dann keine Diskussion so wie hier.
Geändert von ShooterInc. (07.08.2008 um 11:42 Uhr)
~Death's vastness holds no peace. I come at the end of the long road - neither human, nor devil. All bends to my will~
~What do you intend to accomplish by avoiding... God's justice? Where will you go...?~
Weil es gerade so schön dazu passt und ich die fünf Beiträge als ziemlich erhellend empfunden habe: Im Bremer Sprachblog hat man sich damit mal beschäftigt und in 5 Teilen relativ gut dargelegt, warum 'Sinn machen' durchaus Sinn macht
Ich empfinde Dialekte eher als Bereicherung und finde es ziemlich spannend zu untersuchen, wie sich welche Begriffe wo durchsetzen und warum.Zitat
Und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht viel lieber ein zwei falsche Konstruktionen anhöre, als dutzende Leute, die andere korrigieren wollen, weil es im Moment so unglaublich beliebt ist die "gute deutsche Sprache" zu retten.
Lustiger Thread.^^
@Kalina Ann
Aber wie kann man allen Ernstes behaupten, dass man Dialekte hauptsächlich zum Spaß benutzen sollte?
Es gibt Leute in Deutschland, die überhaupt kein Hochdeutsch sprechen können, weil es eben in manchen Regionen gar nicht gelehrt wird, darüber wissen alle Bescheid und es ist auch in Ordnung so.
Wenn du jetzt einer dieser Mitbürger wärst, würdest du sowas garantiert nicht sagen.
Und was ist mit der Schweiz?
Müssen deiner Meinung nach alle Schweizer Schwitzerdütsch, oder französisch oder italienisch sprechen, oder vielleicht alle 3 Sprachen lernen?
Mann, wo ist DJN3ck hin?
Mit dem hättest du deinen Spaß gehabt.
Achja, in ganz normalem deutschen Hochdeutsch heißt es "Ich habe mich schwer getan."
Ist einfach so.![]()
Du missverstehst. Es ist nich so, dass ich zu jedem hingehe und den bashe, weil er mal ein Wort verwechselt (so wie am Anfangspost). Ich lege einfach nur Wert darauf, dass die Leute die Sprache einfach korrekt beherrschen, auch mir bei selbst lege ich Wert darauf und arbeite auch daran. Wenn es mal jemand nicht tut, dann ist mir das auch egal, besonders dann, wenn ich diese Person gar nicht kenne.
Bei mir im Freundeskreis, wenn jemand etwas falsches sagt, wird einfach spasseshalber darauf hingewiesen, dass es so falsch ist (Nach dem Motto: "So ist es falsch! Es heißt so und so!) und dann wird das aufgenommen und fertig. Keiner fühlt sich persönlich angegriffen, keiner fängt an rumzudiskutieren und keiner fängt an, dem anderen irgendwas zu unterstellen, was für ein Klugscheisser er doch ist etc.. und wenn, dann nur aus Spaß.
Nur bin ich der Meinung, dass man auch einen gewissen Standart in der deutschen Sprache befolgen sollte, ansonsten kann ja jeder so reden wie er möchte und jeder redet an jedem vorbei.
Wer nicht meiner Meinung ist, auch gut, nur sollte man wenigstens meine Meinung zu diesem Thema akzeptieren. Und damit verabschiede ich mich auch von dieser Diskussion.
/edit
@Valada
Du redest von respektem Umgang und machst es selbst nicht besser.
Komm mal klar.
Geändert von ShooterInc. (07.08.2008 um 15:01 Uhr)
~Death's vastness holds no peace. I come at the end of the long road - neither human, nor devil. All bends to my will~
~What do you intend to accomplish by avoiding... God's justice? Where will you go...?~
Sehr gute Artikel! Wobei für mich die Sache viel einfacher aussah: da es keine logische Begründung gibt, warum "make sense" korrektes Englisch, "Sinn machen" aber falsches Deutsch sein soll (von wegen "Sinn kann man nicht machen, Sinn ist schon da" - wenn Deutsche das nicht können, können das Engländer auch nicht, also warum dürfen sie es dann trotzdem sagen?), habe ich diese ganze Sache nie sonderlich ernst genommen.
Der Autor hat das leider nur kurz angesprochen, hätte mich mal interessiert, was er dazu sagt.
Zum Thema Dialekt muss ich übrigens sagen: ich habe nichts dagegen, aber ein paar Regeln sollten dabei trotzdem beachtet werden. Ich musste gerade an Wörter wie "Butter" und "Tunnel" denken. Der, die oder das Butter? Ich habe alles schon gehört. Der und das Tunnel habe ich ebenfalls öfter schon gehört, außerdem wird das Wort sehr oft "TunELL" ausgesprochen, obwohl da ja eindeutig keine zwei L, sondern zwei N sind.
Ich kann zu beidem keine linguistischen Erklärungen liefern, warum nur eine der Varianten richtig ist (die Butter/der Tunnel und der TUNNel), aber ich kann zumindest sagen: es ist Hochdeutsch. Und warum fängt jemand einfach damit an, Wörtern neue Artikel zu geben und sie falsch zu betonen?
Ich habe damit schon ein Problem. Nicht mit den Menschen, die dann so sprechen, aber mit der Tatsache, dass sich sowas durchsetzt.
Wäre mir neu dass das falsch ist (?). Aber es gibt ja auch "Sinn ergeben" - das Problem dabei ist nur (heutzutage) dass man ergeben nicht mehr verwendet. Und im englischen gibt es halt nur "makes sense", was sollte man also anderes sagen ^^" ?
Abgesehen davon kann man nun mal (leider) nicht jeden englischen Begriff so ohne weiteres übernehmen, kann man nicht. Und wenn dann geht das den mühsamen Weg von Anglizismen, Umgangssprache bis (möglicherweise) hin zum Duden. Ich denke, das ist wesentlich sinnvoller als sich englische Begriffe in deutschen Sätzen um die Ohren zu hauen.
Wer macht denn sowasZitat von Schattenläufer
nton:
Artikel wurden irgendwann mal so festgelegt. Warum man nicht einfach "de" verwendet ist mir aber auch ein Rätsel.
Es gab diese Debatte, ob "Sinn machen" korrektes Deutsch ist - lies am besten mal den Link von tarania, da ist das alles erklärt und so. Und eines der Hauptargumente gegen "Sinn machen" war eben, dass es ein Anglizismus sei, der im Deutschen keinen Sinn macht, weil Sinn nicht "gemacht" werden kann, sondern schon da ist... oder so irgendwie. Und mein Argument dagegen ist eben einfach das, dass das englische "make" sich nicht wesentlich vom deutschen "machen" unterscheidet, weswegen die Verbindung von "sense" und "make" bzw. "Sinn" und "machen" entweder in beiden Sprachen falsch oder in beiden Sprachen richtig sein kann, nicht aber nur im Deutschen falsch, nur weil es ein Anglizismus ist.
Dass Artikel anders verwendet werden, als ich es gewohnt bin, erlebe ich relativ häufig. Ganz oft eben auch bei englischen Wörtern wie Ketchup, welches für mich "das Ketchup" ist, während manche Leute "der Ketchup" sagen.
Wie im Norwegischen. Gesprochen gibt es nur Norwegisch, inklusive allen Dialekten (die es da Zuhauf gibt, und zwar wirklich zuhauf). Schriftlich aber eben Bokmål-norsk und Nynorsk. Beides sind schriftsprachen, Bokmål eher am Dänischen orientiert, nurmit norwegischer aussprache, während Nynorsk eher an die alten Dialekte anknüpft (und eine art Planschriftsprache ist.) und nebenbei ein grammatikalisches Geschlecht und viele andere Dinge kennt dies so im Bokmål-norwegischen nicht gibt.Zitat