Das bei mir irgendwer falsch rumläuft im Kampf, habe ich eigentlich schon länger nicht mehr. Spätestens bei der Rattenjagd habe ich mich intensiver mit der Steuerung beschäftigt.
Das läuft wirklich gut. Ganz selten mal, das man nachferkeln muss.
In der Wildnis läuft mein Waldläufer (mit Bogen bewaffnet) vorne weg, weil er den besten Wildnisskill hat (nochmal gepuscht mit Adlerauge, Luchsenohr.) Da sieht man die Gegner schon von sehr weit weg und nicht nur die.
Bevor es dann zum Kampf kommt, werden alle von Kladdis gepuscht. Die Stärkungszauber halten ja ne Ewigkeit. Dann werden die beiden Nahkämpfer sehr weit nach vorne geschickt und anschließend geht der Tanz los. Je nach Gegner habe ich vorher auch noch Kladdis und den Waldläufer durch Fallen gesichert. Niederwerfen nutze ich zwar auch, um so ein bisschen Zeit zu gewinnen, aber wenn meine Amazone ihre Pike einsetzt (3,5m Reichweite ) und Forgrimm seine Hammerschläge, geht die Post ab.
Von hinten kommen Gift- und Feuerpfeile. Gift setzt schon mal die Attribute und die Attacke- und Paradewerte in den Keller. Danach kommen die normalen Kriegspfeile.
Falls doch mal einer zu Kladdis und Kedio (der Waldläufer) durchläuft. Kladdis wartet schon mit nem Eisenhagel. Kedio wechselt zum Kompositbogen - der schießt pro Runde ein Pfeil ab - oder nimmt kurz das Langschwert.
In der Wildnis geht das sehr gut.
In engen Räumen muss man natürlich entsprechend vorsichtiger agieren. Ansonsten, was auch sehr gut klappt und auch oft genug vorkommt, wird gelaufen, was das Zeug hält. Sterben soll keiner.
Perfekt wäre es schon wenn man - wie bei Warcraft 3 - typischen Talenten immer sagen könnte das sie eigentständig benutzt werden sollten, z.B. das Forgrimm IMMER Wuchtschlag machen soll wenn seine Ausdauer ausreicht, usw.
Wenn man sich aber daran gewohnt hat, dann macht es durchaus Spaß sich durch jeden Gegner zu klicken.
Schade und schlecht finde ich nur das die Helden so leicht den Fokus verlieren, manchmal werde ich dann umringt von Gegnern die alle noch leben, kaum LP haben aber sich gegenseitig durch Aggro-Klau immer retten
Ich habe das Spiel gestern noch ein ordentliches Stück weitergespielt und bin nun mit den Sümpfen fertig und so langsam kann ich mich auch ordentlich für das Spiel erwärmen.
Die Kämpfe sind streckenweise immer noch sehr hektisch und auch die DSA-Stimmung will bei mir noch nicht so ganz rüberkommen, aber dafür gefällt mir die Grafik und das Ambiente so mancher Location richtig, richtig gut
Ich wollte gerade anfangen die ini zu tweaken, bis ich feststellte, dass Drakensang keine Konfigurations-ini, die sich tweaken lässt bereitstellt. - Schade.
Naja, Drakensang ist allem Anschein nach kein Spiel der Technik oder Highend-Grafik. - Hier zählen die inneren Werte. *schön*
denn am Spiel fangen einige Dinge an mich gehörig zu nerven.
Das 1. ist, das Gegner spawnen. Ich laufe zehn Meter töte 20 Goblins/Harpien etc. laufe 10m weiter Drehe um und schon wieder stehen dort zuvorgenannte Gegner an der Stelle rum. Ich mein ist ja schön für Hack'n'Slash Spiele aber in DSA nervt es einfach nurnoch. Vorallem da sie nur Zeit kosten, und keine Herausforderung darstellen und das Plöpen unrealistisch ist (auch im fantastischen Realismus). Im Gebiet von Tallon bin ich sogar dazu übergegangen einfach stur weiterzulaufen...
Das führt gleich zu Punkt 2; der aber meinem P'n'P zu schulden ist. Der Kampf ist einfach viel zu bedeutend im Vergleich zu den anderen Talenten. Gesellsch. Talente und Schmiedekünste etc. sind gerade mal nette Gimmicks die einen kleinen "zeitlichen" Vorteil in Bezug auf Ausrüstung und Geld bringen. Also indirekt ebenfalls als "Kampftalente" bezeichnet werden könnten.
Weiterhin solche tollen Quest wie (bei Tallon):
Und warum müssen alle Leute mit denen ich spreche so herumwackeln beim sprechen? Das ist doch nicht normal...
Von der verkrüppelten CharGen will ich garnicht erst anfangen, damit habe ich mich ja abgefunden.
So Vielen Dank fürs schreiben lassen. Nun geht es wieder
Das 1. ist, das Gegner spawnen. Ich laufe zehn Meter töte 20 Goblins/Harpien etc. laufe 10m weiter Drehe um und schon wieder stehen dort zuvorgenannte Gegner an der Stelle rum. Ich mein ist ja schön für Hack'n'Slash Spiele aber in DSA nervt es einfach nurnoch. Vorallem da sie nur Zeit kosten, und keine Herausforderung darstellen und das Plöpen unrealistisch ist (auch im fantastischen Realismus). Im Gebiet von Tallon bin ich sogar dazu übergegangen einfach stur weiterzulaufen...
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Die Goblins respawnen so lange, wie die Bedrohung da ist und die Harpien, sagen wir so: Sei froh, dass die respawnen. Die Federn kann man sehr, sehr gut gebrauchen.
Zitat von C-One
Das führt gleich zu Punkt 2; der aber meinem P'n'P zu schulden ist. Der Kampf ist einfach viel zu bedeutend im Vergleich zu den anderen Talenten. Gesellsch. Talente und Schmiedekünste etc. sind gerade mal nette Gimmicks die einen kleinen "zeitlichen" Vorteil in Bezug auf Ausrüstung und Geld bringen. Also indirekt ebenfalls als "Kampftalente" bezeichnet werden könnten.
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Die Gesellschaftsfähigkeiten sind auch nicht gleichbedeutend. Sind schließlich auch viel billiger, als die anderen Fähigkeiten.
Tja, das ist die leidige Diskussion mit diesem Spiel
Ich habe die Jungfrau auch nicht retten können, genaugenommen habe ich gar nichts davon mitbekommen, bzw. dachte mir dass die Frau fantasykonform oben auf dem Turm gefangengehalten wird.
Zitat
Die Gesellschaftsfähigkeiten sind auch nicht gleichbedeutend. Sind schließlich auch viel billiger, als die anderen Fähigkeiten.
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Dass mag vielleicht für ein Diablospiel genügen, nicht aber für ein Rollenspiel.
Der Unterschied ist nämlich dass gesellschaftliche Talente nur ein, zweimal eingesetzt werden können und wenn es misslingt die Option nicht mehr zur Verfügung steht.
Die teuren Kampftalente hingegen werden mindestens zweimal in jeder Kampfrunde(!, nicht Kampf) eingesetzt.
Die Goblins respawnen so lange, wie die Bedrohung da ist und die Harpien, sagen wir so: Sei froh, dass die respawnen. Die Federn kann man sehr, sehr gut gebrauchen.
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Mag ja sein das es nützlich ist für grösser, besser, toller Char; Aber für mein Spielempfinden ist es das Gegenteil. Und wenn es etwas geschickter bzw. unauffälliger geschehen würde, könnte ich mich damit wohl auch arrangieren.
Zitat von Sergej Petrow
Die Gesellschaftsfähigkeiten sind auch nicht gleichbedeutend. Sind schließlich auch viel billiger, als die anderen Fähigkeiten.
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In einem Rollenspiel, und bei DSA habe ich hohe Erwartungen, sollten sie aber eigentlich mind. genauso wichtig sein, wenn nicht sogar wichtiger... Wenn der Char sich nur durch sein Kämpfen charakterisiert, dann ist es kein RPG. Sowas nennt man "Shooter" (überzogen ausgedrückt).
Zitat von Sergej Petrow
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Das Problem bei der Quest ist nicht, ob ich es Lösen kann oder nicht. Sondern die Absurdität die bei der Lösung selbst entsteht.
In einem Rollenspiel, und bei DSA habe ich hohe Erwartungen, sollten sie aber eigentlich mind. genauso wichtig sein, wenn nicht sogar wichtiger... Wenn der Char sich nur durch sein Kämpfen charakterisiert, dann ist es kein RPG. Sowas nennt man "Shooter" (überzogen ausgedrückt).
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In DSA, da wird gleich drauf hingewiesen, geht es um Helden. Die Regeln und das Levelsystem sind relativ gut übernommen worden. Die Gesellschaftstalente sind nicht unwichtig, natürlich nicht. Nichts destotrotz haben wir es hier nicht mit Ghandi zu tun, sondern mit einer Heldenparty. In D&D und DSA gibt es deshalb auch äußerst viel Lesestoff zu allen möglichen Kampftalenten bzw. Skills und relativ wenig Lesestoff zu den anderen Talenten. Da weißt Du auch, dass bei allen Gesellschaftstalenten, andere Dinge durchaus im Fokus stehen und das ganze interessant macht.
Zitat von C-One
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Wollen wir jetzt die Logik von Aufgaben in Rollenspielen untersuchen?
Der Quest war meiner Meinung nach sehr gut. Hat auch einiges gegeben, wie man seine Talente einsetzen konnte. Es waren sehr viele Bauern beschäftigt auf dem Hof und mit denen geht es nunmal schneller.
Ich spiele momentan gerade die Demo von Drakensang. Habe mir eine Waldläufer-Elfin ausgesucht und los. Aber jetzt, schon nach 20min habe ich keine Lust mehr. Bogenschiessen ist ja mal sowas von unschön! Keinen Köcher, der Pfeil landet auf einmal auf der Sehne und das nur für einen Bruchteil einer Sekunde und dann fliegt er schon los, das ist kein Bogen, das ist ein Maschinengewehr(Was der Soundeffekt auch noch unterstützen würde...).
Zudem kann man keine Pfeile schnitzen, geht in der Demo nicht. Toll, was soll ich jetzt machen, nachdem mir die Pfeile ausgegangen sind? -.-'
Und was anderes, was mich interessiert, wie den Elfen Krieger, kann man nicht spielen...
Also Drakensang wird (wnigstens als Vollpreistitel) definitiv nicht gekauft, die Gefahr, dass es mich dann noch mehr entäuschen wird (später), gehe ich nicht ein.
Zudem kann man keine Pfeile schnitzen, geht in der Demo nicht. Toll, was soll ich jetzt machen, nachdem mir die Pfeile ausgegangen sind? -.-'
Und was anderes, was mich interessiert, wie den Elfen Krieger, kann man nicht spielen...
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Für die Herstellung von Pfeilen benötigst du neben den Materialien und der Anleitung, auch eine Werkbank.
Orte zum Herstellen von Gegenständen (Werkbank, Amboss, Labor...) erkennst du auf der Minimap am blauen Werkzeugsymbol.
In DSA, da wird gleich drauf hingewiesen, geht es um Helden. Die Regeln und das Levelsystem sind relativ gut übernommen worden. Die Gesellschaftstalente sind nicht unwichtig, natürlich nicht. Nichts destotrotz haben wir es hier nicht mit Ghandi zu tun, sondern mit einer Heldenparty. In D&D und DSA gibt es deshalb auch äußerst viel Lesestoff zu allen möglichen Kampftalenten bzw. Skills und relativ wenig Lesestoff zu den anderen Talenten. Da weißt Du auch, dass bei allen Gesellschaftstalenten, andere Dinge durchaus im Fokus stehen und das ganze interessant macht.
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Den Kampf wegzulassen oder ähnlich in den Hintergrund zu stellen wie es mit den Gesell. Talenten geschieht, möchte ich keinesfalls. Aber DSA4 wurde angekündigt als würdiger Vertreter des P'n'P DSA auf dem Computer. Und im P'n'P haben all die anderen nicht kämpferischen Talente eine große Bedeutung; jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen die Abenteuer völlig ohne Gesell. Talente zu bestehn. Und in unserer Runde... Nunja sagen wir es wäre fast unmöglich, aber das hat natürlich auch mit dem Spielstil zu tun.
Und ich habe bei einer derartigen Vorlage des Spieleherstellers/Vertreibers dann entsprechende Erwartungen. Die jedoch auch in den linearen Dialogen und anderem erschüttert wurden. Aber zu den Bereichen gibt es auch im Review Thread lange Texte... z.B. auch von dir.
Und wieso dürfen, nach deiner Aussage, Helden nicht ohne Waffengewalt die Konflikte lösen? Held zu sein bedeutet schliesslich nicht zu töten bis das Ziel erreicht ist, sondern denen Beizustehen die Hilfe benötigen und für diese zu kämpfen. In diesem Sinne ist Ghandi ein Held, der für ein ganzes Volk gekämpft hat, nur ohne Schwert Um dein Beispiel aufzugreifen.
Zitat von Sergej Petrow
Wollen wir jetzt die Logik von Aufgaben in Rollenspielen untersuchen?
Der Quest war meiner Meinung nach sehr gut. Hat auch einiges gegeben, wie man seine Talente einsetzen konnte. Es waren sehr viele Bauern beschäftigt auf dem Hof und mit denen geht es nunmal schneller.
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Oh nein vielen Dank, das ist mir, und wohl auch dir viel zu müssig...
außer es geht um die Jungfrau, die Situation empfand ich wie ich bereits schrieb, derart Abartig da hat es sich mir zutiefst gesträubt. In Murolosch wirds wieder ein bischen besser, zumindest am Anfang, danach ist's mir einfach zu simples Hack'n'Slay... mal sehen wann ich das zu Ende bringe...