Doch, kann man definitiv gucken. Der Fremdschämfaktor ist zwar durch tonnenweise Missverständnisse ziemlich extrem, und man kann sich streiten, ob die Love Story dahinter so glaubwürdig und naheliegend ist, und ob die generell positive Darstellung die negativen Seiten vor allem gegen Ende so unterbuttern darf... blabla, der Film macht Spaß.
Wenn die Gondeln Trauer tragen stellt einen sehr melancholischen, traurigen Film dar, welcher über Verlust und Existenzängste handelt. Nachdem die kleine Tochter des Ehepaares John und Laura Baxter in einem naheliegenden Teich ertrinkt, zerbricht das fragile Glück der Familie. Die tiefgreifende Ironie lässt den Restaurator John und seine Frau jedoch ausgerechnet nach Venedig reisen um dort eine Kirche zu restaurieren, was die Bewältigung dieser Tragödie zunehmend erschwert. So sieht der Vater immer wieder die Silhouetten und das verzerrte Spiegelbild seiner kleinen Tochter im Wasser und des Öfteren ein Mädchen, welches in einen roten Regenmantel gehüllt ist. Während eines Restaurantbesuches lernt Laura eine Frau kennen, deren blinde Schwester hellseherische Fähigkeiten besitzt und ihr mitteilt, dass ihre Tochter bei ihnen ist und sie noch immer den roten Regenmantel trägt, mit welchem Christine ertrunken ist. Während Laura über diese Botschaft überglücklich ist, reagiert John sehr skeptisch und kann die Eupherie seiner Frau nicht teilen. Wissend, dass dies nur einen Bewältigungsversuch von Laura darstellt und sie vielleicht weniger Medikamente benötigt, lässt er ihr zunächst Freiraum. Zeitgleich werden in dem von Schatten durchzogenen Venedig immer mehr Menschen ohne sichtliches Motiv ermordet. Nachdem Laura erneut Kontakt zu dem Medium aufnimmt, wird sie vor dem Tod ihres Mannes gewarnt, sollte er die Stadt nicht unverzüglich verlassen. Währendessen sieht John die in rot gehüllte Gestalt immer öfter und auch die Restauration der Kirche verläuft nicht wie geplant.
Die positivsten Merkmale des Filmes stellen die menschlichen Emotionen und die melancholische, düstere Atmosphäre dar. Als John seine kleine Tochter aus dem Teich zieht und diese verzweifelt schreiend umklammert, gleichzeitig das blonde Haar zur Seite fällt und im Kontrast des roten Mantels die düstere Landschaft eingefangen ist, lässt bereits nach kürzester Zeit eine dichte Atmosphäre entstehen. Viele Szenen wirken sehr symbolisch und entfalten erst im späteren Handlungsverlauf einen tieferen Sinn. Zum Beispiel ein Blutstropfen, welcher auf das Foto von Christine fällt und ein ominöses Zeichen darstellt. Venedig bei Nacht wirkt sehr düster und überall spiegeln sich Silhouetten und Schatten wieder, welche besonders gegen Ende des Films die Spannung enorm steigern. Auch die Liebe zwischen John und Laura wurde gut insziniert, wie sie sich nach dem Verlust ihrer Tochter gegenseitig Halt geben und um ihr zweites Kind besorgt sind. Wenn die Gondeln Trauer tragen wird auf Eltern noch intensiver wirken, da diese mit den Urängsten und dem Tod konfrontiert werden, was die Sympathie zu den Figuren bedeutend steigern lässt. Es existiert jedoch auch eine kontroverse Situation. Während des Films kommt es zum Geschlechtsverkehr des Ehepaares, was in diversen Ländern, besonders in Amerika, auf Kritik stieß, da es sich vielleicht um einen realen Verkehr handeln könnte und diesbezügliche Informationen nur sehr vage veröffentlicht wurden. Wie die Rezension bereits vermuten lässt, handelt es sich definitiv um keinen Horrorfilm, unter welchem Genre er von vielen Menschen gehandelt wird und das sollte dem Zuseher auch bewusst sein.
Bei Hachiko handelt es sich um die amerikanisierte Verfilmung einer realen Begebenheit und erzählt die tiefgründige und rührende Beziehung zwischen einem Hund und seinem Herrchen. Parker arbeitet als Universitätsprofessor und muss des öfteren mit dem Zug reisen. Eines Tages entdeckt er jedoch einen kleinen Akita Hund und nimmt ihn vorübergehend bei sich zu Hause auf, worüber seine Frau nur wenig begeistert ist und ihren Mann vor ein Ultimatum stellt. Trotz Plakaten und Inseraten kann der Hund nicht vermittelt werden und Parker möchte ihn insgeheim auch nicht mehr hergeben, da bereits eine innige Beziehung zwischen den Beiden entstand. Über seine Herkunft ist nur wenig bekannt, doch kann ein Freund von Parker die Schriftzeichen auf dem Anhänger des Welpen entziffern, welcher für Glück steht und ein Symbol für die Verbindung von Himmel und Erde darstellt. Hachiko. Wie man bereits aus eigener Erfahrung kennt, verstärkt sich die Bindung zu einem Tier häufig, sollte man ihm einen realen Namen geben und schon bald akzeptiert auch Parkers Frau das neue Familienmitglied. Hachi ist sehr intelligent und realisiert bald, dass sein Herrchen regelmäßig das Haus verlässt und so wartet er pünktlich am Bahnhof auf dessen Rückkehr. Die Menschen am Bahnhof, unter anderem ein Hotdog Verkäufer und Betreiber einer Metzgerei, versüßen das Warten erheblich und Hachi zieht bereits Aufmerksamkeit auf sich. So vergehen die Jahre und der Zuseher erlebt viele wärmende, schöne und auch lustige Momente mit dieser ungewöhnlichen Freundschaft. Sei es ein gemeinsames Bad nach einer Konfrontation mit einem Stinktier, oder eine Massage durch sein Herrchen. Nur das Apportieren bereitet Probleme, da Akita Hunde ihre eigene Persönlichkeit besitzen und sich erst der Nutzen für das Herrchen erschließen muss. Doch tritt ein Ereignis ein, welches diesen Zusammenhalt auf eine melancholische, traurige Probe stellt und Hachiko zu einer Legende machen sollte. Da es durchaus Möglich sein kann, dass die Originalgeschichte aus Japan in unserer Region nicht weitläufig bekannt ist, verzichte ich an dieser Stelle auf eine nähere Beschreibung. Auch wenn die Beziehung zwischen Parker und Hachi im Vordergrund steht, wird gleichzeitig das Familienleben beleuchtet und besonders Parkers Tochter und ihr Freund werden häufig in die Handlung integriert.
Für Menschen, welche eine enge Bindung zu einem Haustier besitzen wird dieser Film definitiv einen stärkeren Eindruck hinterlassen und die bedingungslose Treue und Sehnsucht, wird besonders am Ende ein tief melancholisches und trauriges Gefühl hinterlassen und manchen Zuseher zu Tränen rühren. Besonders positiv wirkt die Inszenierung, welche trotz dem ein oder anderen Klischee niemals in Hollywood typische Stigmata verfällt und immer wieder mit frischen Ideen überzeugen kann. Einen der bewegensten Momente stellte für mich Hachis letzter Besuch zu Hause, welches nur noch eine verblasste Hülle der wärmenden, fröhlichen Zeit darstellte und das treue Warten am schneebedeckten Bahnhof dar. Die Bluray überzeugt durch starken Kontrast und satten Farben, was besonders durch die speziellen Kameraschnitte und stilistische Eigenheiten wie die gelegentliche, schwarzweiße Sicht von Hachi oder dem Jahreszeitenwandel sehr erfrischend wirkt. Die Musikuntermalung ist zweckmäßig, besitzt jedoch ein schönes Haupttheme, welches während des Filmes in diversen Variationen zu hören ist. Die schauspielerische Leistung und besonders die Szenen mit dem Akita Hund wirken sehr natürlich und wärmend, was den Gesamteindruck des Filmes definitiv steigert. So stellt Hachiko einen Film dar, welcher uneingeschränkt zu Empfehlen ist und nicht wie oft angegeben, in Hollywoodkitsch wechselt, was diesen Film nicht gerecht wird.
9/10
Das süße Jenseits
Das süße Jenseits handelt von einer kleinen Gemeinde, welche durch einen tragischen Unfall den Großteil ihrer Kinder verlor. Mitchell Stevens ist Anwalt und versucht die Hinterbliebenen davon zu überzeugen, den wahren Schuldigen anzuprangern und ihrem Zorn und der Verzweiflung eine Richtung zu geben. Die Tragödie ereignet sich, als ein Schulbus von der Fahrbahn abkommt und in einen Eissee einbricht. Nur die Fahrerin Dolores, welche explizit darauf beharrt, ordnungsgemäß gefahren zu sein und die jugendliche Nicole überleben. Doch wird Mitchell nicht nur mit den verzweifelten Eltern konfrontiert, sondern auch mit seiner eigenen Tochter, welche sich der Drogensucht hingibt und ihn innerlich regelrecht zerreisst. Er sieht sie sie kaum noch und wenn, dann nur des Geldes wegen. Zahlreiche Aufenthalte in Kliniken erzielten ebenfalls keine Besserung. Eine gewisse Kompensation lässt sich durchaus in seinen Motiven erkennen, da er auf diese Weise ebenfalls seine geliebte Tochter verlor. Die Bewohner der Gemeinde reagieren unterschiedlich auf den Anwalt. Während die Fahrerin, die Eltern der Sängerin Nicole und die Eltern eines Adoptivkindes die wahre Begebenheit des Unfalls offenbaren möchten, versucht ein Mann, die Bemühungen des Anwalts zu zerstören. Billy, zweifacher Vater der verstorbenen Kinder, fuhr als Gewohnheit hinter dem Bus her und wurde somit Zeuge des tragischen Unglücks. Unfähig, seinen Kindern helfen zu können, möchte er nicht erneut dieses Traumata durchleben und auch den anderen Eltern liegt er Nahe, nicht permanent die Naht der Vergangenheit aufzureissen, was durchaus ein nachvollziehbares Argument darstellt. Die Handlung selbst wird dabei von Nicoles Erzählstimme und einer parallelen Geschichte zum Rattenfänger von Harmen nahegebracht und wechselt dabei häufig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ohne dabei verwirrend zu wirken.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die melancholischen, jedoch gleichzeitig subtil dargestellten Emotionen und Bewältigungsversuche der Eltern, welche sehr nachvollziehbar agieren. So wird ein Ehepaar, welches von der Gemeinde zwar als Hippies bezeichnet wird, von den Menschen akzeptiert und als vollwertiges Mitglied geschätzt, was in vielen anderen Filmen Grund für Kontroverse oder Stigmata gewesen wäre. Besonders Stevens konnte mich überzeugen, da seine innere Zerrissenheit sehr nachvollziehbar war. Auf der einen Seite, liebt er seine Tochter noch immer und möchte nicht, dass sie an der Drogensucht stirbt, in einem anderen Blickwinkel betrachtet scheut er auch bereits den Kontakt und weiß nicht genau, wie er reagieren soll. Während der Handlung werden auch Fragmente aus seiner Vergangenheit beleuchtet, welche die Beziehung zu seiner Tochter noch tragischer wirken lässt, als der junge Vater um das Leben seiner Tochter kämpft. Somit stellt „Das süße Jenseits“ einen durchgehend interessanten Film dar, welcher keinerlei Längen besitzt und mit jedem Inhalt überzeugt. Die Atmosphäre des Films lässt sich am ehesten mit „Wilbur wants to kill himself“ oder „Als das Meer verschwand“ vergleichen. Ein leider häufig unbeachtetes Drama über Bewältigung und Trauer.
10/10
Geändert von Leon der Pofi (01.07.2010 um 13:55 Uhr)
Soeben zuende geschaut. Ein sehr beklemmendes Werk, fängt eigentlich recht harmlos und etwas zäh an. Ab dem Herbst-Kapitel gehts dann echt gut ab.
Der Film dauert zwar ca. 97 Minuten, mir kam es aber aus irgendeinem Grund wesentlich länger vor. Der Soundtrack ist richtig gut wie ich finde.
Alles in allem gefällt mir der Film.
Als alter World of Darkness Fan erinnern mich die Hellboyteile ein wenig an das Changeling Regelwerk, welches ich persönlich zeimlich gut finde. Aus diesem Grund kann ich möglicherweise nicht ganz objektiv sein. Auch hier: Ein toller kurzweiliger Film, den man mMn immer wieder mal schauen kann
Gleiche Meinung zu Hellboy II - The Golden Army.
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https://www.monster-mythen.de "Ich hatte mal ne Gastwirtschaft. Da gab es eine Auseinandersetzung zwischen einem Gast, meinem Beil und mir"
review ist in arbeit. aber nur soviel: das coolste am film sind:
1. der titel.
2. die szene, in der der sexy female cast vorgestellt wird
3. der sexy female cast
der rest ist unterdurchschnittlich bis ziemlich gut. aber insgesamt ein hübsch passabler horror-komödien-splatter-nichtsplatter-film aus großbritannien.
Sturm des Jahrhunderts gehört zu den Besseren Stephen King Verfilmungen, verschenkt jedoch durch die Auswahl mancher Schauspieler und einigen Längen sein Potential. Trotz diesen negativen Aspekten, kann sich jedoch eine dichte Atmosphäre aufbauen. Die Handlung spielt wie bereits in Dolores in dem verträumten Ort Maine auf einer kleinen Insel und beginnt mit der Ankündigung eines Jahrhundertsturms. Während sich der Großteil der Bevölkerung im örtlichen Rathaus sammelt, wird eine ältere Frau von einem Fremden erschlagen. Mike, welcher die Gesetzeslage kontrolliert, kann den geheimnisvollen Mann inhaftieren, doch geschehen bald merkwürdige Dinge in der kleinen Gemeinde. Linoge, so der vermeintliche Name des Mörders, scheint die Geheimnisse aller Bewohner offen lesen zu können. Von kleinen Delikten wie das Schummeln während einer Prüfung, bis zu Drogenhandel, Abtreibung und schwerer Körperverletzung. Doch geschehen nach Linoges Ankunft auch unter der Bevölkerung immer mehr Verbrechen. Mehrere Suizide, Mord und merkwürdiges Verhalten breiten sich aus. Zudem wird des öfteren ein Stock mit einem sich verformenden Wolfskopf von einigen Menschen gesehen. Aus diesem Grund, beschließen die Männer den Gefangenen rund um die Uhr in Schichten zu bewachen, da eine Auslieferung durch den zunehmend stärkeren Sturm nicht möglich ist. So undurchsichtig dieser Mann auch erscheint, so direkt ist seine Forderung. „Gebt mir, was ich möchte und ich werde verschwinden“. Diese Botschaft wird auch bei den Morden beigelegt. Was Linoge möchte, ist der Gemeinde jedoch unbekannt und bald zweifeln die Menschen daran, dass er überhaupt ein Mensch ist. Er wirkt des öfteren Apathisch und starrt Stunden vor sich hin, singt ein Kinderlied und gelegentlich leuchten seine Augen unheilvoll. Es scheint beinahe so, als würde er die einzelnen Bewohner und ihre Psyche analysieren wollen um diese gegen sie zu verwenden. So wird der Bürgermeister, welcher sich mit einer Liebschaft vergnügte, während seine Mutter einsam in einem Altersheim verstirbt, immer wieder mit Visionen geplagt, wie er von dieser in der Hölle erwartet wird und sie seine Augen und Fleisch in einem ewigen Kreislauf auffrisst. Auch die Kinder der Gemeinde verhalten sich zunehmend merkwürdig und Mike versucht, sein eigenes zu schützen, die Menschen vor Panik zu bewahren und die wahre Bedeutung von Linoge zu offenbaren.
Mit vier Stunden ist dieser Film, welcher in einzelnen TV-Episoden ausgestrahlt wurde, sehr lang und das merkt man ihm leider auch an, da gewisse Inhalte künstlich in die Länge gezogen wirken. Während manche Schauspieler durchaus überzeugen konnten, wirken besonders die Nebendarsteller etwas deplaziert und laienhaft, wodurch manch ernste Situationen etwas lächerlich wirken. Trotzdem gelingt es dem Film, eine sehr dichte Atmosphäre zu erzeugen, was auf Linoge selbst und dem permanenten Sturm, Regenprasseln, Schneegestöber und der auditiven Kulisse zurückzuführen ist. Die Effekte wirken für eine TV.Serie aus diesem Zeitraum durchaus angenehm, aus heutiger Sicht jedoch etwas überholt, was ich aber definitiv nicht als Kritikpunkt anführen würde. Sturm des Jahrhunderts vergeht trotz den vier Stunden relativ zügig und weiß zu unterhalten, jedoch ist das Gefühl vorhanden, dass man bedeutend mehr aus dieser Thematik herausholen könnte. Mit besseren Schauspielern, entfernten Längen und intelligenteren Dialogen hätte dieser Film bedeutend besser werden können. Stephen King selbst bezeichnet ihn als seine favorisierte Verfilmung. Der Kritikpunkt, dass die meisten Menschen, ähnlich wie in dem Film Fargo, des öfteren mit Vor und Nachnamen angesprochen werden ist nicht nachvollziehbar, da diese Sprechweise in den Regionen üblich ist. Der Film befindet sich auf zwei DVD´s und ist in einzelne Episoden aufgeteilt.
7/10
Geändert von Leon der Pofi (05.07.2010 um 16:51 Uhr)
Der Film muss sich natürlich den Vergleich mit Burton gefallen lassen, hat aber wider meiner Erwartung die Nase vorn - das Fortsetzungsprinzip ist konsequenter umgesetzt (der Film weiß wenigstens, was er will), die Neuinterpretation ist sowohl einfallsreicher (das Wunderland! ) als auch besser designt (wenn natürlich auch nicht so aufwändig), und die Schauspieler sind ähnlich gut passend. Alice ist großartig. An manchen Stellen war die Inszenierung doch schon sehr klischeehaft, aber im Großen und Ganzen gut durchdacht.
Definitiv sehenswert, wenn auch keine Offenbahrung.
8 von 10
**** Dorian Grey
Äh, nein. Betrachtet man den Film ganz unabhängig, ist er hochgradig uninteressant, mit lahmen Schauspielern, standartisierter Darstellung und klischeehafter, berechenbarer Geschichte. Außerdem ist es irgendwie schizophren, Moralapostelei zu betreiben, wenn man einen großen Teil der Zeit mit Zeitlupe und Pornomusik Orgien und ähnliches zeigt. (Aber nein, auch also Erotikfilm geht er nicht durch, dafür ist er zu zurückhaltend.) Kurz, lahm, wenn jetzt auch nicht unglaublich schlecht.
Alles, was an dem Film gut ist, kommt von der Vorlage - nur leider ist die quer durch den Teer gezogen. Denn als Buchumsetzung versagt Dorian Grey auf ganzer Linie. Der Film schafft es weder, eine eigene vernünftige Interpretation des Stoffes zu bringen, noch bedient er sich an den Motiven des Buchs. Die moralische Fragwürdigkeit (im wahrsten Sinne des Wortes) ist nie gegeben, man wird immer mit Gewalt auf eine Meinung gedrückt. Die oben beschriebene Schizophrenie kommt noch dazu. Auch das Drama und die Schönheit gehen im Ansatz des leichten Horrors völlig unter. Sir Henry ist lächerlich umgesetzt. Der Horror übrigens auch.
4 von 10 unabhängig, 2 von 10 als Literaturverfilmung.
Respekt, mein neuer Wertungsminusrekord.
**** Up
Erstmal: Mutig. Wurde oft gesagt, aber es stimmt. Hohes Alter als Motiv im Vordergrund ist verdammt nochmal nichts Selbstverständliches für Kindermedien, und hier ist es auch noch gut umgesetzt. Sowieso ist der Film sehr ernst. Der Humor funktioniert zwar auch gut (und drängt sich nur ganz selten etwas auf), aber vordergründig wird tatsächlich eine Geschichte erzählt. Ich musste unwillkürlich an die erste Hälfte von "The Incredibles" denken, die beiden sind etwa vergleichbar, was diese Gewichtung angeht. Die Farbgebung ist sehr schön, und ich denke, der Film wird die meisten Zuschauer mit einem schönen, bittersüßen Gefühl im Magen zurücklassen, ohne sie aber von den Sesseln zu hauen.
wow. ich glaub ich wurde noch nie so elefantös unterwältigt von einem film wie von dem hier. ich hatte eigentlich mit einem film gerechnet, der so ein bisschen ist wie eine mischung aus burn after reading (einer der lustigsten filme die ich je gesehen habe) und jarhead (einer der langweiligsten filme mit einem der geilsten filmenden die ich je gesehen habe). nun, dieser hier war mehr zweiteres als ersteres. er plätscherte einfach so vor sich hin, ohne jegliche art von höhepunkt (abgesehen vom ende, das wirklich sehr lustig war), ohne jegliche art von sinn hinter allem, was in dieser geschichte passiert und mit einer sehr coolen und gleichzeitig hundsdummen prämisse (die us army bildet leute mit psychokinetischen fähigkeiten aus. wieviel wahrheitsgehalt da drin steckt, ist fraglich, aber der film basiert wohl auf realen tatsachen).
positiv zu vermerken sind der soundtrack, jeff bridges, george clooney, kevin spacey und das ende. der ganze rest ist langweilig, zum teil höchst unlustig (obwohl das ding ne komödie sein soll, will es irgendwie doch eher ein antikriegs-drama-drogen-slacker-film sein, oder so) und allgemein einfach tierisch trocken und dröge inszeniert. nicht wirklich empfehlenswert.
3/10
Stiletto
endlich mal kein griff ins klo, was b-actionfilme in meiner stammvideothek angeht: dieser film dreht sich um die russische immigrantin raina, die einen gangsterboss inklusive schergen, partner und sogar rivalen um die ecke bringt und gegeneinander ausspielt, weil sie noch ein hühnchen mit dem macker zu rupfen hat. das ganze hatte ein mini-budget, kann trotzdem mit dem ein oder anderen b-star aufwarten (vor allem michael biehn, kelly hu - die ich schon in "the tournament" gern gesehen habe - und tom berenger sind hier zu erwähnen) und hat sogar einige wirklich gute schauwerte zu präsentieren. klar: es ist kein krawall-und-remmi-demmi-streifen, sondern eher eine art actionfilm-noir. und dazu noch ei nrichtig guter. mit einem haken (zumindest hierzulande):
das ding ist hierzulande förmlich KASTRIERT um einige gewaltszenen und sogar plot-punkte! der film an sich ist trotzdem immernoch ziemlich hart und hat eine gut erzählte geschichte - aber die fsk hat das ding so schlecht begeschnitten, dass man teilweise einfach mal nicht weiß, warum der typ, der vor zwei sekunden noch einwandfrei aussah, plötzlich nen dicken fette ncut überm auge hat. und ganz schrecklich wird es, wenn die tonspur anfängt zu knacken, sobald der cutter mal wieder drei bis vier frames zuviel aus dem material geschnippelt hat. nee, so geht das gar nicht ab. und wenn noch die eher mittelmäßige deutsche synchro mit reinspielt, dann wird der film teilweise wirklich nur ein einziges knäuel aus "WTF?".
trotz allem: wirklich guter, düsterer rache-b-actionthriller mit (review- und) kultpotenzial. aber bloß den schweizer import holen, die fsk 18-version ist ein witz in tüten. und zwar ein richtig schlechter. i approve!
7/10, minus deutschland-versions-malus: 5/10
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Geändert von T.U.F.K.A.S. (06.07.2010 um 19:18 Uhr)
Fand ich ziemlich gut und interessant. Ein Anti-Western. Mal was Anderes. 8,5/10
I'm not there
Ich bin zwar nicht direkt ein Fan von Bob Dylan, aber die Art wie der Mythos von ihm dargestellt wurde war richtig klasse. 9/10
The Blues Brothers
"Scheiße!"
"Was?"
"Ne Streife."
"Scheiße!"
Zum 1. Mal nun richtig ganz gesehen und war einfach nur genial. 10/10
Abbitte
Eines der besten Dramen, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Viele Wendungen, ein überraschendes Ende, alles doppeldeutig und teilweise surreal. Perfekt. 10/10
Ist immer noch nicht das, was ich mir unter einen perfekten "Bis nur noch einer übrig bleibt"-Streifen vorstelle, aber ein wenig unterhaltsam war er schon.
Nur weiß einer...
Da ich erst auf diesen Film gekommen bin, da er hier mal erwähnt worden ist, könnt ich mir vorstellen, dass jemand vielleicht diese Frage beantworten könnte. Sowas beschäftigt mich halt ein bisschen.
ich kanns beantworten: der typ versuchte, zu fliehen und wollte über das gefängnistor klettern. bei diesem unterfangen wurde er allerdings von scharfschützen weggemöbbt.
und ich gehe davon aus, dass ich daran schuld bin, dass du den gesehen hast, da ich den öfters hier erwähnt habe
Let the right one in
Definitiv einer meiner Lieblingsfilme, was besonders auf die beiden Protagonisten und der kalten, melancholischen Atmosphäre zurückzuführen ist. Rezension ist bereits vorhanden, daher poste ich sie nicht.
Die Jungfrauenquelle
Die Jungfrauenquelle beruht auf einer alten, schwedischen Sage und handelt von Unschuld, Rache und Sühne. Karin ist die Tochter eines wohlhabenden Gutsherren und soll Kerzen in einer weit entlegenen Kirche weihen lassen, welche Aufgabe nur eine Jungfrau durchführen sollte. Das unschuldige und etwas naive Mädchen trägt zu diesem Anlass ihr schönstes Kleid und reitet mir der schwangeren Magd Ingeri durch den Wald. Nachdem Ingeri sich vor dem Wald fürchtet und flüchtet, reitet Karin alleine weiter und trifft auf zwei Wegelagerer, welche das Mädchen brutal vergewaltigen und ermorden. Ein Schicksal, für welches Ingeri aus Eifersucht und Arroganz zu Wodan gebetet hat. Während sich Vater Töre und Karins Mutter bereits sorgen, beginnt es zu schneien und drei Fremde bitten um Schutz vor der frostigen Nacht. Die Ironie lässt es zu, dass ausgerechnet Karins Mörder, nicht wissend um welchen Hof es sich handelt, bei ihren Eltern übernachten. Während die älteren Brüder keine Reue zeigen, fürchtet sich der kleine Junge und sein Gewissen lastet schwer auf ihm. Als die Fremden der Mutter jedoch das Kleid ihrer geliebten Tochter zum Kauf anbieten, kann Töre seine Wut nicht mehr zügeln und auch sein Glauben wird auf eine schwere Probe gestellt. Die Jungfrauenquelle ist ein sehr ruhiger Film, welcher kaum Dialoge besitzt und durch viel Symbolik, Mimik und Gestik nahegebracht wird. Besonders Karins freundliche, unschuldige Persönlichkeit ist dabei hervorzuheben, welche die Figur sehr natürlich und menschlich wirken lässt. Eine Tugend, welche viele Menschen während ihres Lebens verloren haben oder das selbige ihnen entrissen hat.
Durch die explizite Darstellung der Vergewaltigung und Mordszene wurde der Film trotz der überwiegend hervorragenden Rezension auch kritisiert und in Deutschland sogar vorübergehend beschlagnahmt. Ingmar Bergmann inszenierte das Mittelalter wie bereits in seinem Film „Das siebente Siegel“ sehr authentisch und beschäftigt sich erneut mit religiösen Fragen. Warum widerfährt einem Menschen etwas schlechtes und wie reagieren diese? Warum lässt der angebetete Gott solche Taten geschehen und warum geleitet er diese Wegelagerer ausgerechnet in das Heim der Eltern? Eine fragwürdige, ausgleichende Gerechtigkeit mit bitterem Nachgeschmack lassen diese Fragen aufkeimen. Die im späteren Verlauf nahegebrachten Rachegefühle lassen auch Karins Vater zwischen Wut und Glaube verzweifeln. Wenn er die Mörder seiner Tochter tötet, ist auch er ein Mörder und er bekämpft Gleiches mit Gleichem. Gleichzeitig hat es Gott zugelassen, dass diese in sein Haus kommen und ihm das blutverschmierte Kleid anbieten. Auch Ingeri bereut ihr Verlangen und Gebete für diese Tat und weiß nicht, wie Töre auf sie reagieren wird. Besonders erwähnenswert sind die Landschaften und der hervorragende schwarzweiße Kotrast, als zum Beispiel Töre einen Baum fällt, welcher einsam an einer Weide steht. Mein einziger Kritikpunkt wäre die etwas plakative Darstellung Ingeri, welche bereits seit dem erstem Moment arrogant und egoistisch wirkt und dementsprechend auch optisch mit tiefschwarzem Haar und stechenden Augen nahegebracht wird.
Kennern von „Das siebente Siegel“ oder generell Interessenten an Mittelalterthematik und nordischer Mythologie, wird dieser Film definitiv gefallen. Besonders, da das Mittelalter nur selten qualitativ verfilmt wurde.
8,5/10
Geändert von Leon der Pofi (09.07.2010 um 11:27 Uhr)
ich kanns beantworten: der typ versuchte, zu fliehen und wollte über das gefängnistor klettern. bei diesem unterfangen wurde er allerdings von scharfschützen weggemöbbt.
und ich gehe davon aus, dass ich daran schuld bin, dass du den gesehen hast, da ich den öfters hier erwähnt habe
...
Achsooooo! Er war das!
Irgendwie Schade, wär sicher auch gut gekommen, hätte man noch gezeigt, wie er sich gegen seine ehemalige Kollegen D und Marcus zu einem Fight - besonders aus Rachegründen - gestellt
Und ja, du warst das auch, stimmt. Danke, hat sich auf jeden Fall gelohnt, hat mich ja wie schon erwähnt unterhalten.
Gestern im Kino: Predators
Yeeeeah Awesome!
Gibt ein paar Sachen, die ich vielleicht im Detail anders gemacht hätte, aber dennoch eine ebenbürtige (ja, soweit würde ich tatsächlich gehen) Fortsetzung der Serie!
Immer wieder gut. Get to the Choppah! Bin jetzt irgendwie heiß auf Predators.
...
guck ihn dir an. ein wirklich würdiger nachfolger von einem der besten sci-fi-actionfilme überhaupt.
grad fertsch geworden: Kampfansage - Der Letzte Schüler
kurzreview folgt noch. nur soviel: so sehr ich die idee mag, einen deutschen kung-fu-film gesehen zu haben, der sogar recht ansehnliche kampfchoreografien hat (zu 80%, zumindest) - so sehr fand ich den film aber auch grottig
wo der film mit martial arts des gehobenen durchschnitts punktet, pisst er sich selbst quer über die parade mit einer absolut hanebüchenen endzeit-geschichte, dummen dialogen, schrecklichem geschauspieler, logik- und plotlöchern so groß wie fußballfelder und einigen der aller aller aller aller aller allerbeschissensten und unötigsten cgi-effekte EVAR!
den hauptdarsteller kennt der ein oder andere (ich zumindest nicht) aus der rtl-serie "lasko - die faust gottes". der macker spielt nen macker, der im berlin der zukunft als letzter schüler (tm) eines letzten meisters (tm) durch berlin irrt und ein buch beschützt (nein, nicht die bibel), in dem eine mächtige kampfkunst (tm) darniedergeschrieben ist. denn das ding ist: technologie ist futschikato in der zukunft (bedeutet: techno-kloaken-discos und verranzte russenlaster funktionieren noch - obwohl es keine elektrizität mehr gibt. und kaum benzin. und so. ... HALLO???) und jetzt muss jeder kung fu lernen, um sich zu wehren. so geschiehts auch dementsprechend und man lehnt sich auf gegen den sherriff von neu-köllnottingham namens bosko (just roll with it...) und kung fu fightet sich durch seine foot clan-honks und so.
fazit: totaler schrott, allerdings unterhaltsam wie sonstwas, wenn man in der richtigen laune ist
2/10, mit dem dumme-pansen-können-nicht-schauspielern-und-die-logiklöcher-sind-1a-behindert-das-ist-lustig-bonus 7/10
Ein sehr interessanter Film. Bizarr, schwer einzuordnen und vermutlich dadurch auf eine Weise "unangenehm" faszinierend. Ein paar etwas _zu_ zufällige Häufungen der Zufälle (nach der "Heilung") fallen da nicht weiter ins Gewicht.
Der 3D-Effekt war cool, der Film an sich nicht wirklich. Sehr belanglos, lange nicht so lustig wie Teil 1 und 2 und ich bin froh, kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Immerhin ist meine Vorfreude auf Toy Story 3 dadurch nochmal gestiegen.
Das Kabinett des Doktor Parnassus Ich liebe Menschen, die gerne wetten
Das Kabinett des Doktor Parnassus ist ein sehr umstrittener Film, dessen Entstehungsgeschichte bereits mit dem Tod von Heath Ledger erschwert wurde und geraume Zeit war es unklar, ob Regisseur Terry Gilliam den Film beenden kann. Da die meisten Szenen mit Heath Ledger in der realen Welt bereits fertiggestellt waren, konnten die Schauspielerkollegen und Freunde von Heath Ledger, Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law, die Rolle des Tony innerhalb des Imaginarium weiterspielen.
Doktor Parnassus ist bereits hunderte Jahre alt und reist mit seinem fahrenden Kabinett durch das London der Gegenwart. Gemeinsam mit seiner Tochter Valentina, dem jungen Anton und einem Kleinwüchsigen versucht er, genügend Menschen für seine Hauptattraktion zu sammeln. Ein Spiegel, welcher bei Betreten die optimale Phantasiewelt des Menschen widerspiegelt. Leider gelingt es ihnen nicht, genügend Kundschaft zu bewerben und sie reisen ärmlich weiter, was bereits auf den Verlust der Phantasie in der heutigen Gesellschaft hinweist. Die Probleme häufen sich, als der mysteriöse Mister Nick erscheint und Parnassus an eine Wette erinnert, welche sich auf seine Tochter Valentina bezieht. Tatsächlich haben die Beiden bereits mehrere Wetten abgeschlossen, bei welcher Doktor Parnassus auch seine Unsterblichkeit erhielt und Valentinas Mutter kennenlernte. Der in schwarz gekleidete und Ketten rauchende Unbekannte gibt zu verstehen, dass nur noch wenig Zeit vorhanden ist. Irgendwie muss es dem gealterten Mann, der nur noch ein Schatten seiner selbst darstellt und sich dem Alkohol hingab, gelingen, seine geliebte Tochter zu retten. Als Valentina und Anton eines Abends einen erhängten Mann das Leben retten, scheint sich die Lage endlich zum Positiven zu entwickeln. Tony scheint sich zunächst weder an seinen Namen noch an seine Vergangenheit, noch an den Grund seines Zustandes erinnern zu können und es ist unklar, ob dies der Realität entspricht oder nur eine Lüge darstellt. Jedoch gelingt es dem offenen und direkten Mann, das Kabinett zu verändern und für die Menschen attraktiver zu gestalten. So kommt es, dass Mister Nick eine letzte Wette anbietet, um Valentina retten zu können. Wer zuerst fünf Seelen im Imaginarium für sich gewinnen kann, erhält das Mädchen. Betritt ein Mensch den Spiegel, so findet sich dieser in seiner subjektiven Traumwelt, samt seinen Lastern wieder. Werden diese Laster bewältigt, so erhalten sie das Privileg, weiterzuleben. Wenn nicht, erwartet sie der Tod. So beginnt der Wettkampf zwischen Mr. Parnassus und dem Leibhaftigen, doch auch Tonys Vergangenheit scheint mehr Geheimnisse zu verbergen, als erwartet.
Durch seine eigenwillige Handlung, den surrealen Welten und der schwierigen Entstehungsgeschichte des Filmes, wurde er von den Zusehern und Kritikern sehr kontrovers aufgenommen. Begeisterung und Unverständnis liegen bei Gilliams Filme schon immer sehr nah beieinander. „Das Kabinett des Doktor Parnassus“ ist definitiv kein perfekter Film, dafür wirken manche Szenen, besonders gegen Ende des Filmes, zu emotionslos oder gegenteilig, zu unwirklich emotional und nicht nachvollziehbar. Gleichzeitig wurden die Traumwelten nicht genügend kreativ genutzt. Die verschiedenen Gesichter von Tony waren nach Heath Ledgers Tod essentiell und dies wurde sehr gut von Gilliam in die Handlung integriert, jedoch wirkten die sonstigen Aspekte zu trist. Mister Nick als Schlange, oder Parnassus als Balonkopf waren noch die kreativeren Einfälle. Die anderen Welten wirkten etwas leblos, besonders die Szene mit den Verbrechern, deren "Mutter" jedoch amüsant wirkte. Auch die Figur Anton wirkte mit seiner naiven, übertriebenen Persönlichkeit hinderlich und penetrant. Trotz dieser Aspekte, ist der Film jedoch gut geworden und nach Batman, ein würdiger Abschluss für Heath Ledger, welcher dem Film gelegentlich eine melancholische Komponente verleiht. Ich persönlich hatte ein leicht unangenehmes Gefühl, als der erhängte, vermeintlich leblose Körper von Tony (Heath Ledger) in eine hölzerne Kiste des fahrenden Kabinetts gelegt wurde. Somit ist „Das Kabinett des Doktor Parnassus“ nach dem enttäuschenden Tideland und dem schlecht inszenierten Brothers Grimm, definitiv empfehlenswert, jedoch wurde viel Potential verschenkt.