gibt ja leider keinen Thread dazu, aber fürn Abklatsch wäre ja von Nöten dass es ne Grundlage gibt. Fand den Film jedoch so abseits von der Vorlage, dass es garkein Abklatsch sein kann. Ein Guter Actionfilm wars trotzdem.
EDIT: Nee, dafür reichen mir die 2 Posts um meine Meinung kundzutun![]()
Geändert von Jericho (29.08.2010 um 18:38 Uhr)
Catch me if you can
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Catch me if you can erzählt die reale Geschichte des jungen Trickbetrügers und Scheckfälscher, Frank Abagnale, welcher jahrelang die Aufmerksamkeit des FBI auf sich zog. Bereits in seiner Jugend entwickelte Frank Ambitionen, sein Umfeld zu manipulieren um daraus selbst Profit zu ziehen. So gab er sich zum Beispiel als Vertretungslehrer an seiner eigenen Schule aus, was erst nach Wochen bemerkt wurde. Sein familiäres Verhältnis liegt jedoch in Trümmern und seine Eltern setzen ihn unter Druck sich zwischen dem Sorgerecht zu entscheiden. Unfähig, eine Entscheidung zu treffen, flieht er nach New York und versucht sich mit Scheckbetrug am Leben zu halten, was schwierig beginnt, im Laufe der Zeit jedoch immer einfacher wird. Besonders, als er Piloten als Autoritätsperson kennenlernt und sich bald selbst als einer ausgibt, wodurch auch die Schecks noch einfacher eingelöst werden können. So fliegt er als Deadhead regelmäßig in verschiedene Länder und eignet sich Millionen Dollar an. Doch schon bald wird das FBI involviert und der Ermittler Carl Hanratty drängt ihn zunehmend zur Flucht, was in Frank jedoch einen gewissen Reiz weckt und er baut auf diese Weise beinahe eine freundschaftliche Beziehung zu ihm auf. So ruft er ihn zum Beispiel regelmäßig zu Weihnachten an und auch Hanratty hat einen interessanten Kontrahenten in ihm gefunden. In einem gewissen Aspekt, haben sie sogar ähnliche Erfahrungen im Leben gewonnen.
Die nächsten Jahre gestalten sich sehr abwechslungsreich. Frank führt durch sein Vermögen nicht nur ein angenehmes Leben und verliebt sich in eine Krankenschwester, sondern nimmt immer mehr Berufe an. So arbeitet er für eine gewisse Zeit als Oberarzt in einem Krankenhaus und sieht sich Fernsehserien an um gewisse Begriffe zu erlernen, die nicht einmal seine vermeintlichen Kollegen bekannt sind und kann kein Blut sehen. Ob Pilot, Arzt oder sogar Rechtsanwalt, Frank manipuliert sein Umfeld nach seinen Vorstellungen. Ein großer Teil der Handung beleuchtet die komplizierte Vater-Sohn Beziehung. So möchte Frank ihm finanziell helfen oder sogar einen Wagen schenken, was jedoch nicht möglich ist, da das Finanzamt die Schulden seines Vaters beobachtet. Zu seiner Mutter ist beinahe jeder Kontakt abgebrochen. Doch auch Hanratty ist nicht untätig und Frank wird zunehmend unter Druck gesetzt und verzweifelt ab einem gewissen Zeitpunkt durch die ewige Flucht.
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Catch me if you can ist ein sehr leichter Film, welcher besonders durch seine Figuren und der Atmosphäre überzeugt, welche stetig zwischen amüsanten und ernsten Inhalten wechselt, wodurch die lange Spielzeit von über zwei Stunden relativ schnell vergeht. Die Musikuntermalung wurde ebenfalls sehr gut inszeniert und besonders das Haupttheme wird in Erinnerung bleiben. So stellt Catch me if you can, einen sehr angenehmen, leichtlebigen Film dar, welcher subjektiv gesehen, einige Handlungsstränge und die Reaktion der Figuren, hätte mehr ausbauen sollen.
8/10
Geändert von Leon der Pofi (02.09.2010 um 11:56 Uhr)
heute war der große kindheits-traumata-tag:
Unten am Fluss / Watership Down
oooooh eine niedliche idee: ein karnickel-clan sucht nach einem neuen ort, an dem sie sich ausbreiten können. aber als sie sich gerade einen guten platz ausgesucht haben, werden sie schnell zur zielscheibe eines verfeindeten kaninchen-clans. und kurz darauf versucht man verzweifelt, bei den ganzen religiösen, gesellschaftskritischen und vor allen dingen BRUTALEN elementen des films schritt zu halten, was teilweise sehr schwierig ist.
ich hab den film als kind gesehen und ich weiß ziemlich genau, dass ich 9 jahre alt und nach diesem film mega-traumatisiert war. ich meine: im ersten augenblick denkt man: "ooooh, süße kleine kaninchen!". zumindest bis zu dem punkt, an dem eines der tierchen dann in einer schlinge stecken bleibt und plötzlich anfängt aus jeder körperöffnung zu bluten. und plötzlich sieht man sich mit einem hitler-klon konfrontiert, der anderen kaninchen mal eben so den hals durchbeißt. und dann kommt der hammer schlechthin: DAS DING HAT NE FSK-FREIGABE AB 6!öhm... ja, krasser scheiß. aber ein großartiger, sehr tiefgehender zeichentrickfilm, vor allem der main title "bright eyes" von art garfunkel zählt zu einem der besten soundtrack-songs aller zeiten.
8/10
und nun zu etwas völlig anderem - ein film , der mich noch mehr traumatisierte als oben genannter. und das schönste ist: ich hab den hier sogar im kino gesehenund ich hatte das total verdrängt - aus gutem grund, wie sich herausstellte:
Felidae
felidae ist der lateinische begriff für die familie, zu der die gattung der katzen gehört (heißt wahrscheinlich sowas wie "fellballkotzende arschlöcher"). nun, und es geht auch genau darum in diesem film: katzen. katzen die sich gegenseitig umbringen, fluchen, bumsen und mordfälle lösen. basierend auf dem gleichnamigen buch bringt es "felidae" tatsächlich fertig, den zuschauer zunächst im irrglauben zu lassen, dass das hier so eine art düstere version von "aristocats" (welches in diesem film auch noch erwähnt wird) wäre. nun: genau das ist es. allerdings wüsste ich nicht, dass in "aristocats" katzen elektroschockt, aufgeschlitzt, enthauptet, in sekten untergebracht und vor allen dingen nicht von ulrich tukur, wolfgang hess und helge schneider synchronisiert werden würden.
nein ernsthaft: dieser film ist brutal für etwas, das auf den ersten blick genau nicht diesen anschein macht. und: er ist ab 12 (man darf ihn mit 6 übrigens mit elternbegleitung sehen). im kino hatte ich spätestens ab dem moment die hoffnung aufgegeben, als mario adorf als krüppelkater blaubart folgendes sagte: "er hat ihm den beschissenen nacken aufgerissen!". fullshot auf einen aufgerissenen nacken. auf einer kinoleinwand. geil.
heute - nach knapp 15 jahren - sah ich den film endlich wieder und wisst ihr was? das ding wird gekooft auf dvd. vom grittigem style über die perfekten synchronstimmen bis hin zur cool ausgeklügelten geschichte über tierversuche und sekten fährt der film einiges auf. und den besten katzen-gore und -porn den ihr jemals sehen werdet
9/10
Valerie Eine Woche voller Wunder
Eine Woche Valerie stellt einen sehr surrealen Film dar, welcher den Wandel vom Kind zum Erwachsensein beleuchtet und dabei Realität und Traumwelt verschmelzen lässt. Nachdem bei Valerie die ersten Menstruationsblutungen einsetzen und ihre Ohrringe gestohlen werden, scheint sich ihr gewöhnliches Umfeld langsam zu verändern und mit der Ankunft von Schauspielern in der Stadt, kündigt sich auch der Wandel an. Unter den Fremden, erblickt das Mädchen eine Fratze, welche einem Vampir gleicht und ihr zulächelt. Doch auch die anderen Dorfbewohner scheinen sich zu verändern. Ein junger Mann names Orlik gibt Valerie ihre Ohrringe zurück und entschuldigt sich für den Diebstahl, doch wurde er dazu gezwungen. Schon bald trifft sie auf einen Vampir, welcher eine Beziehung zu ihrer Großmutter zu haben scheint, welche von ihm ihre Jugend zurückverlangt. Wären diese Veränderungen nicht bereits bizarr genug, nähert sich Valerie zunehmend ein Priester, oder vielleicht der Vampir selbst und sie erfährt, dass Orlik vielleicht ihr Bruder sein könnte, was die aufkeimenden Gefühle noch komplizierter erscheinen lässt. Dieser wird von der Kreatur gefoltert und offenbart dem Mädchen, dass ihre Ohrringe besondere Kräfte besitzen, welche sie während der Handlung des öfteren retten. Ihre verjüngte Großmutter stellt sich ihr als Cousine vor und versucht sich ihr zu nähern, da sie im Gegenzug der Jugend, Valerie und ihr Heim dem Vampir übergab, gleichzeitig jedoch versucht, sich dem Vampir zur entledigen. Valerie wird zunehmend mit ihrer eigenen Sexualität konfrontiert, welche sich nicht nur durch die Gestalten, Orlik und Gefühlen zu einer zwangsverheirateten Braut äussern, sondern auch zunehmend ängstliche Ausmaße annimmt, als sich ihr ein Bischof nähert und sie vergewaltigen möchte, sie "beinahe" von diesem verbrannt wird oder erfährt, dass der Vampir selbst vielleicht ihr Vater sei.
Die Handlung hört sich im ersten Moment kompliziert an, doch ergeben bestimmte Inhalte und Symbolik erst nach einer gewissen Zeit der Interpretation einen näheren Sinn, welche durch das Ende reale Formen annehmen. Im Grunde handelt der Film von einem pubertierenden Mädchen, welche zunehmend ihre sexuellen Gefühle entdeckt und sowohl ihr Umfeld und die bekannten Menschen anders, als zuvor wahrnimmt, was sich in einer surrealen Welt widerspiegelt. Die Sexualität wird subtil und niemals anrüchig dargestellt. Auch Valerie wird gelegentlich nackt dargestellt oder küsst eine Braut, zu welcher sie sich hingezogen fühlt, was bei einem Alter von 13 Jahren vielleicht für manche Zuseher befremdlich wirkt. Eine Woche Valerie zählt zu den Filmen, welche für viele Betrachter neben der Haupthandlung, eine andere Bedeutung und Symbolik besitzt. Sei es der Vampir als schleichende, sich stetig entwickelende Sexualität, Valeries weißes Zimmer als Symbolik der Unschuld oder die Wiege in einer verlassenen Wiese, als Symbol des Lebens und Wachsens.
Besonders hervorzuheben wäre die hervorragende Ausstattung der DVD, welche für das Label „Bildstörung“ bereits zu einem positiven Markenzeichen geworden ist. Neben dem Hauptfilm befindet sich eine Soundtrack CD, wie auch ein Buch mit 60 Seiten in dem schön gestalteten DVD-Case, welches sich in einem Pappschuber befindet. Die Bildqualität ist für das Alter von vierzig Jahren des Ausgangsmaterials sehr gut und auch die Tonqualität kann überzeugen. Nicht nur, dass viele Menschen auf diesen Film gewartet haben, er wurde auch perfekt in Szene gesetzt.
8/10
@Steel Felidae ist sehr gut
Geändert von Leon der Pofi (07.09.2010 um 07:48 Uhr)
Woher hast du diesen Film?Zitat
Von Amazon. Der Preis von 17€ ist für den Umfang auch nicht zu teuer.
http://www.amazon.de/Valerie-Woche-v...4&sr=8-1-spell
Oh, da habe ich ja mal wieder etwas angerichtet. Valerie scheint ziemlich ansteckend zu sein
Und Leon, der Film heißt nicht Eine Woche Valerie, sondern Valerie - Eine Woche voller Wunder. Der Titel ist auf dem Cover etwas seltsam angeordnet, damit er in die Mitte passt und ist übrigens eine Neuerfindung für den deutschen DVD Release. Davor war er entweder als [FONT=Verdana]Valerie a týden divůoder Valerie and her week of wonders bekannt - beide Titel waren für eine deutsche Veröffentlichung nicht sonderlich geeignet.
@treeghost:
Man sucht zuerst bei den Webseiten der Onlinehändler, nicht bei den Torrents
EDIT: Ich bin es zu sehr gewohnt, in den "Neu bekommen"-Thread zu posten und ich sollte treeghost nicht mehr Leon nennen, wenn mehrere davon anwesend sind xD
[/FONT]
Geändert von Isgar (06.09.2010 um 22:13 Uhr)
Ich denke mal, ich hätte mir den Film auch aus einem Torrent runtergeladen, ohne nachzufragen woher er den Film hat.Zitat
nton:
L'Enfant
Fand ich sehr gut. Der Titel spricht wirklich eher für den "Vater" Bruno, als für seinen neugeborenen Sohn.
Er wundert sich, dass seine Freundin plötzlich nichts mehr von ihm wissen will, als er ihr mal so nebenbei gesagt hat, dass er sein eigenes Kind gerade verkauft hat.
Stimmt ja auch, denn immerhin können die doch einfach "ein Neues" machen, nicht wahr?
Soll sich doch nicht so anstellen, die Olle.
Aber so langsam dämmert ihm, was er da angerichtet hat...
9/10
Átame-Fessle mich!
Eine (Porno-)Schauspielerin wird von einem Mann in ihrer Wohnung aufgelauert, überfallen und ans Bett gefesselt. Er will sie somit "dazu bringen, ihn zu lieben".
Hört sich schon sehr drastisch an, ist aber weitaus harmloser umgesetzt, als ich es gedacht habe.
8/10
Der Film ist voll tiefgründig und so...
Naja, eigentlich nicht.
Hatte mir vor ca. 2-3 Wochen die ersten beiden Teile auf Blu-ray angeschaut und wollte daher auch den dritten Teil sehen. Während in den ersten beiden Teilen die Story genauso wichtig wie die Tanzeinlagen waren, ist es bei Step Up 3D genau andersrum. Zwar gibt es auch hier eine Story, aber diese wurde wegen den 3D-Tanzeinlagen nicht gerade gut ausgearbeitet. Trotz allem hatte ich meinen Spaß, denn der Soundtrack des Films ist einfach genial und die dazugehörigen Tänze sehen richtig klasse aus.
Walhalla
Bei Walhalla handelt es sich um einen dänischen Zeichentrickfilm, welcher sich an der nordischen Mythologie orientiert, sich jedoch auch Eigeninterpretationen erlaubt. Gelegentlich verlassen die Götter Asgard und besuchen die Sterblichen in Midgard, um mehr über die gewöhnlichen Menschen zu erfahren. So reisen eines Tages Thor und Loki zu einem kleinen Bauernhof, wo das Mädchen Roskva und ihr Bruder Tjalfe wohnen. Während Thor von seinen Abenteuern prahlt, macht Loki seinem Namen alle Ehre und manipuliert den Knaben, indem er einen Knochen von Thors unsterblicher Ziege bricht, welche am nächsten Morgen wiederbelebt werden sollte, jedoch hinkt. So beschließt Thor, Tjalfe mit nach Asgard zu nehmen wo er ihm dienen soll. Nachdem sich der Junge von seiner geliebten Schwester trennt, muss er auf der Regenbogenbrücke Bifröst jedoch erkennen, dass sich Roskva im Wagen versteckte. So kommen die beiden Kinder nach Asgard, wo in den Hallen von Walhalla Odin thront.
"Dort sehe ich meinen Vater, Dort sehe ich meine Mutter, meine Brüder und Schwestern, Dort sehe ich meine Ahnen von Beginn an. Sie rufen nach mir, Sie bitten mich meinen Platz einzunehmen unter ihnen in den Hallen von Walhalla, wo die Tapferen ewig leben."
Doch die erhofften Abenteuer bleiben aus und Tjalfe und Roskva müssen im Haus von Thor und seiner Frau für Ordnung sorgen. Wären dessen Kinder nicht anstrengend genug, taucht Loki mit dem Zwergriesen Quark aus Utgard auf, welche das gesamte Haus in Unordnung versetzen. Erschöpft von der schweren Arbeit, müssen die Kinder am nächsten Morgen sehen, dass Loki erneut zusätzliche Arbeit bereitet, worauf sie boykottieren und von Loki eingesperrt werden. Roskva und Quark gelingt es, durch ein Fenster zu fliehen und die ungleichen Freunde werden von Odins Raben Hugin und Munin zu Odin geführt, von welchem sich Roskva Hilfe erhofft. Durch eine Aktion von Quark, werden sie jedoch schnell aus Walhalla entfernt und die drei Kinder bauen sich ein Baumhaus und versuchen das beste aus der Situation zu machen. Als Thor von Loki die „Wahrheit“ erfährt, beschließt er Quark in die Unterwelt zurückzubringen und sowohl Thor, als auch Tjalfe müssen dafür viele Herausforderungen bestehen, welche nicht selten manipulativ sind. Sei es ein Wetttrinken aus dem Horn, welches mit den Weltmeeren verbunden ist, ein Wettessen gegen das unendliche Feuer selbst oder ein Kampf gegen das Alter. Dem Verlierer, wird der anstrengende Quark anvertraut.
Walhalla wirkt nach heutigem Standart etwas veraltet und selbst nach damaligen Verhältnissen konnte er mit Filmen wie Studio Ghibli oder Disney, trotz dem gewaltigen Budget von umgerechnet 4 Millionen Euro, nicht mithalten, erhielt jedoch im Europäischen Raum Beachtung. Auch ohne Nostalgie, kann Walhalla durch die Verwendung der nordischen Mythologie und den sehr sympathischen Figuren noch überzeugen. Die Animationen sind durchaus gelungen, wirken jedoch gelegentlich hektisch, dafür können Charakterdesign und Hintergründe überzeugen. Als negativ sind die von Quark gelegentlich zu albernen Aktionen zu nennen, was jedoch subjektiver Natur ist. Die DVD hätte jedoch eine bessere Konvertierung benötigt, da nicht nur Farben vertauscht wurden, so sehen die meisten Kleider schwarz aus, sondern die dänische Originalspur ist ebenfalls nicht vorhanden. Die deutsche Synchronisation ist jedoch gelungen und besonders Roskva und Loki können überzeugen. Die DVD besitzt ein Wechselcover, wodurch das aufdringliche FSK Logo gemieden werden kann.
Wem der weitere Verlauf von Tjalfe interessiert, so wurde er in der nordischen Mythologie kaum noch erwähnt, während Roskva gänzlich abstinent zu sein scheint.
Als Thor an der Grenze von der Götterwelt zum Riesenland den Hrungnir erwartet, überraschen die Riesen ihn mit einem ungeheuer großen Mann, den sie aus Lehm aus einem Flussesbette geformt hatten. Ein Stutenherz ermöglichte dem lebendem Gebirge Bewegung, wenn auch von schleppender Langsamkeit. Mökkurkalfi reichte weit in die Wolken hinein und flößte Thor gewaltigen Schauder ein.
Zu seinem Glück war sein menschlicher Knecht Thialfi weniger beeindruckt und hackte diesen riesischen Golem mit seiner Axt die Beine ab, so dass Thor ihn erlegen konnte. Ihn hatte vielleicht das gewaltige Erdbeben zur Besinnung gebracht, dass der niederstürzende Mökkurkalfi in ganz Jötunheim auslöste.
7/10
Geändert von Leon der Pofi (11.09.2010 um 14:59 Uhr)
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Hab die ersten beiden Staffeln seit gut einem Jahr bei mir rumliegen und die dritte Staffel ist vor ein paar Tagen eingetroffen. Wurde also Zeit, mir die Serie endlich mal anzuschauen. Wird wohl einige Zeit dauern, bis ich damit durch bin.
EDIT: So, hab die ersten drei Episoden von Season 1 fertig und die Serie gefällt mir (was aber zu erwarten war^^). Der Soundtrack ist ebenfalls genial, aber auch das war zu erwarten.
Mit der zweiten Staffel bin ich noch nicht ganz fertig, aber bisher gefällt mir die Serie außerordentlich gut. Es gab noch keine Folge, die ich auch nur annähernd langweilig fand. Nach dem Hauptplot von Season 1 dachte ich erst, was wirklich Gutes könnte man daraus nicht mehr machen, aber irgendwie haben sie es dann doch geschafft, spannend ist es auf jeden Fall. Wirklich eine der besten Serien die ich bisher gesehen hab.
The red Balloon
Der Kurzfilm Red Balloon beleuchtet die Beziehung des kleinen Jungen Pascal und seinem roten Ballon, welchen er eines Tages an einer Laterne entdeckt und ihn vergnügt durch Paris führt. Er beachtet gefährliche Hindernisse, schützt ihn vor Regen, indem er bei Passanten Schutz sucht und schlendert fröhlich durch die Stadt. Doch schon bald realisiert er, dass der Ballon seinen eigenen Willen besitzt und mit ihm Verstecken spielt, sich einem Mädchen mit einem blauen Ballon nähert, mit dem Jungen einkaufen geht und geduldig vor Pascals Schule wartet. Der Ballon bleibt jedoch nicht unbemerkt und schon bald versuchen Rowdys den treuen Freund zu zerstören, indem sie dem Jungen mit Schleudern und Steinen auflauern. Wenn es einem Film gelingt, den Zuseher eine sympathische Bindung zu einem Ballon aufbauen zu lassen und um diesen besorgt zu sein, darf man von einem Meisterwerk des Kurzfilmes sprechen.
Die Symbolik des Filmes ist subjektiv und jeder Zuseher wird neben der offensichtlichen Handlung, seine eigene sehen.
Für mich persönlich symbolisiert der rote Ballon die Kindheit, welche uns nur für eine kurze Zeit begleitet. Die Atmosphäre des Filmes ist wärmend, ruhig und überzeugt besonders durch den Kontrast des roten Ballons im blassen Paris. Die Farbe rot wird relativ häufig eingesetzt, so tragen am Anfang des Filmes viele Kinder rote Kleidung. Eine melancholische Komponente der Zeit selbst ist die Tatsache, dass 95 Prozent der im Film sichtbaren Gebäude durch eine Baumaßnahme nicht mehr existieren.
Die Konvertierung auf Blu Ray ist gelungen und überzeugt durch scharfe Details und kräftigen Farben, was den Kontrast verstärkt. Jedoch stellt sich die Frage, ob sich ein Neukauf lohnt, da eine DVD mit Upscale ebenfalls überzeugen kann. Dies bleibt jedem Käufer selbst überlassen. Von dem technischen Aspekt betrachtet, wäre es definitiv nicht erforderlich. Da jedoch zusätzlich der hervorragende Kurzfilm "White Mane" enthalten ist, dürfte ein Neukauf gerechtfertigt sein. Dieser Film handelt von dem Jungen Folco, welcher bei seinem Großvater lebt und sich danach sehnt, ein Wildpferd namens White Mane zu zähmen. Die zuständigen Rancher sind bereits daran gescheitert, doch soll sich eine tiefgründige Freundschaft entwickeln.
9/10
Nach dem viel Mist – From Paris with Love, Daybreakers etc. - in letzter Zeit geschaut wurde und ich langsam an meiner Entscheidungsgewalt im Videothekenverleih meines Vertrauens gezweifelt hab, gab es dieses Wochenende am Schlechtwetterabend endlich die wohl verdiente Erlösung:
Ausnahmslos empfehlenswert:
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Angucken und für super gut befinden!
Die Axt
Die Axt beleuchtet das Thema Arbeitslosigkeit in einem schwarzen, sarkastischen Unterton, ohne dabei auf Ernsthaftigkeit zu verzichten. Bruno Davert besitzt eine kleine Familie und identifiziert sich durch seinen Arbeitsplatz als Ingenieur, in einer Papierfabrik. Durch eine Umstrukturierung werden jedoch die Arbeitsplätze ins Ausland verlegt und der Familienvater entlassen. Schon bald fordert die neue Lebensumstellung ihren Tribut und Bruno wird zunehmend depressiver und melancholischer. Nachdem die Vorstellungsgespräche ebenfalls unbefriedigend verlaufen, entdeckt er jedoch ein Werbevideo der angesehenen Papierfirma Arcadia und beschließt, durch eine gefälschte Zeitungsannonce die Bewerbungsunterlagen der Konkurrenten zu studieren. Diese werden nach einer Qualitätskontrolle aussortiert, bis nur noch fünf potentielle Bewerber vorhanden sind. Die nötige Überzeugungskraft zur Selektion der Konkurrenten verfügt zu Beginn eine Waffe aus dem zweiten Weltkrieg.
Nachdem Bruno den ersten Bewerber ermordet, ist er aufgrund des unkomplizierten Ablaufes positiv überrascht, doch eskaliert die Situation bereits beim zweiten Attentat, als er im Affekt eine unschuldige Frau erschießt. Zeitgleich droht das familiäre Verhältnis zu zerbrechen, als die Frau eine Affaire gesteht und sein Sohn wegen Ladendiebstahl inhaftiert wird. Doch auch die Morde belasten ihn psychisch, da die Opfer im Grunde in der selben aussichtslosen Situation gefangen sind, wie er selbst. So bereitet ihm eines seiner Opfer zum Beispiel sogar sein Abendessen zu, bevor er ihn tötet. Ob dieser Weg der Arbeitssicherung tatsächlich erfolgreich ist, wird sich zeigen.
Die Axt wechselt häufig die Erzählstruktur und beleuchtet die Psyche des Protagonisten aus verschiedenen Blickwinkel. Während Bruno nach dem ersten Mord noch selbstzufrieden und glücklich lächelt, bricht er schon bald unter dem Druck zusammen und zieht sogar einen Suizid in Erwägung, was bereits in den ersten Minuten beleuchtet wird. Filme, welche eine solche ernste Thematik mit einer sarkastischen, satirischen Atmosphäre nahebringen, gleichzeitig jedoch eine intelligente Sozialkritik bieten, sind selten. Die Axt wird auch unter dem Namen "Der Jobkiller" angeboten. Diese Verpackung enthält jedoch den identen Film und auch auf dem Cover der DVD ist der Titel die Axt vermerkt.
9/10
Ich habe schon länger keinen so guten Martial Arts-Film mehr gesehen, auch wenn mir die deutsche Synchro manchmal ein wenig gegen den Strich ging.
Hier und da haben sich die Filmemacher natürlich ein paar künstlerische Freiheiten erlaubt, was die historische Genauigkeit anbelangt, aber zugunsten der Unterhaltsamkeit bin ich da nicht pingelig. Von mir aus hätten sie Ip Man am Ende
Ok, dann hab ich miir am Donnerstag auch noch Resident Evil - Afterlife angesehen. Nicht der Rede wert, knüpft qualitativ an die beiden miserablen Vorgänger an. Nur den ersten Resident Evil-Film fand ich damals noch ganz gut. :/