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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Judge
    Naja, so enttäuschen sie die darbenden Fans halt lieber direkt im Vorfeld mit Infomangel. ;>
    Naja, letztlich wäre das ja nur eine Enttäuschung auf Zeit. Wenn das Spiel irgendwann erschienen ist, kümmerts wohl nur noch die wenigsten, was da alles im Vorfeld verbockt wurde.

    Wenn sich im Spiel allerdings herausstellt, dass etliche Ankündigungen nur heiße Luft waren, haftet das für immer an.
    So gesehen eine clevere Strategie von den Werbeleuten. Allerdings hoffe ich, dass sie dem Spiel wenigstens ein paar Monate vor Release eine offizielle Homepage gönnen, sonst wirds wirklich mehr als peinlich.

    Zitat Zitat
    eher an manchen der Frisuren, die er seinen (vorwiegend männlichen) Charakteren verpasst. ^^
    Eigentlich ist Snow doch mal eine richtige Offenbarung was das angeht. Keine Zackenfrisur und keine drei Tuben Kleister im Haar. ^^

    Zitat Zitat von Takama
    Erstmal hallo an die ganze Truppe hier.
    Wilkommen im Forum.

    Zitat Zitat
    Sie wirkt (wie einst Cloud) authentisch, da geheimnisvoll und verschlossen, stark und dennoch verletzlich und ist mir daher jetzt schon sympathisch.
    Äh... aha? Oo
    Dafür dass man von Lightning gerade mal zwei Zeilen Text gelesen hat, und es zusammengerechnet vielleicht zehn Sekunden Videomaterial sind, in dem sie nicht amazonengleich durch die Gegend schwingt und Leute vermöbelt, eine sehr interessante Analyse. ^^

    Zitat Zitat
    Laut Nomura soll Lightning ja eine weibliche Version von Cloud darstellen
    War das nicht eher etwas, was sich die Presse dazugedacht hat?
    Genau weiß ich es nicht mehr, aber irgendwo wurde mal von offizieller Seite gesagt, dass Lightning sehr viel eigenes haben soll, also charakterlich keine Kopie von Cloud oder sonstwem darstellt.
    Dass Lightning ein weiblicher Cloud sein soll, habe ich dagegen eher als Gerücht in Erinnerung. Aber kann auch sein, dass ich da jetzt was vertausche.

    Zitat Zitat
    Wie in einem Interview von Nomura bestätigt, soll FF XIII sich kampftechnisch an FF VII und FF VIII orientieren.
    Also davon habe ich jetzt noch nichts gehört, und so wie sich das Kampfsystem (zumindest für nicht-eingeweihte) darbietet, kann ich mir das auch kaum vorstellen.
    Ich würde es mir auch nicht wünschen, denn das hieße wieder Zufallsbegegnungen, auf Positionen festgetackerte Charaktere und immer gleich aussehende Animationen. Das wäre ein katastrophaler Rückschritt, nachdem FFXII endlich mal einen neuen Weg eingeschlagen hat, der Potential hat. Genauso wie FFXII soll es vom Gameplay natürlich nicht werden, aber das Klammern an verstaubte Konzepte wäre alles andere als wegweisend für eine neue Konsolengeneration.

    Zitat Zitat
    Leicht hat es Nomura nicht, den Erwartungen aller FF-Fans aus den völlig unterschiedlichen Kulturkreisen und den damit verbundenen Geschmäckern gerecht zu werden. Unter diesen Bedingungen ist Nomura für Square wahrscheinlich die beste Lösung.
    Die beste Lösung ist er sicherlich nicht, und wenn doch, dann sehe ich schwarz für alles, was da noch kommen mag. Denn dann stehen dem Spieler sehr langweilige Zeiten bevor. Nomura fällt es offenbar schon jetzt schwer, sich nicht selbst zu kopieren. Wie soll das bei FFXV dann erst aussehen?
    Mal abgesehen davon, dass seine Gestaltungen etwas einseitig sind, taugt Nomura offenbar auch nur für moderne Teile.
    Hin und wieder ein etwas moderneres Fantasy-Spiel ist ja völlig in Ordnung, dagegen sage ich nichts. Wobei das auch (noch) nicht in Nomuras Hand liegt, schließlich ist VersusXIII der erste Teil, bei dem er sozusagen freie Hand hat. Aber auf Dauer wird das zu einer Eintönigkeit verkommen, die jedem Spieler die Freude nimmt.
    FIX hatte der Serie dahingehend richtig gut getan, weil es nach VI, VII und VIII mal wieder was klassisches bot, und mit dem Märchenstil eine 180° Wendung geschafft hat. FFX sollte einen Hauch von Okinawa vermitteln (leider nicht so ganz überzeugend), FFXII hat diesen mittelalterlichen Stil mit futuristischen und pompösen Luftschiffen und bunten Straßen nochmal in ein anderes Licht getaucht.
    Solche Akzente braucht die Serie einfach. Daher ist es ja auch nicht unpassend, dass FF(vs)XIII auch wieder einen Blick in die Zukunft wagt (auch wenn ich befürchte, dass es wie FFX endet).
    Aber auf echte Abwechslung, auf frischen Wind und interessante Konzepte scheint man bei Nomura vergeblich zu warten. Ashrak hatte ja bereits schon aufgezeigt, dass vieles in VersusXIII nach stereotypem Muster gestrickt scheint.
    Es gibt natürlich keinen Grund, schon jetzt den Untergang zu prophezeien, aber wenn immer die selben Leute am Hebel sitzen (Kitase wäre auch so ein Beispiel) wird sich die Serie auch sehr einseitig entwickeln. Daher wäre ich ganz froh, wenn man, Mainstream hin oder her, vielleicht mal wieder neue Leute heranzieht.

    Zitat Zitat
    Die Versprechungen Nomura´s sich wieder an FFVII zu orientieren, machen mir zur Zeit dennoch Hoffnungen.
    Mir macht es eher Angst, denn mit solchen Versprechungen gibt er gleichzeitig auch zu, sich auf Lorbeeren auszuruhen und nichts neues wagen zu wollen.
    Das Gefühl von FFVII lässt sich nicht kopieren, und man sollte es auch nicht versuchen. Die Teile müssen alle einzeln für sich bestehen können, und ein einzigartiges Gefühl vermitteln. Wer an FFVII anknüpfen will, sollte sich lieber der Compilation oder einem Remake zuwenden.

  2. #2
    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Wilkommen im Forum.
    Danke, danke an euch beide, Diomedes und Ashrak!

    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Äh... aha? Oo
    Dafür dass man von Lightning gerade mal zwei Zeilen Text gelesen hat, und es zusammengerechnet vielleicht zehn Sekunden Videomaterial sind, in dem sie nicht amazonengleich durch die Gegend schwingt und Leute vermöbelt, eine sehr interessante Analyse. ^^
    Wie ich geschrieben habe, der Charakter "wirkt" auf mich auf diese Weise, selbstverständlich ist das Spekulation/Interpretation. Aber Ihr ausdrucksloses Gesicht, das
    keine Gefühlsregung zuläßt, dieser kühle Look, das alles geht schon in Richtung Cloud.

    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    War das nicht eher etwas, was sich die Presse dazugedacht hat?
    Genau weiß ich es nicht mehr, aber irgendwo wurde mal von offizieller Seite gesagt, dass Lightning sehr viel eigenes haben soll, also charakterlich keine Kopie von Cloud oder sonstwem darstellt.
    Dass Lightning ein weiblicher Cloud sein soll, habe ich dagegen eher als Gerücht in Erinnerung. Aber kann auch sein, dass ich da jetzt was vertausche.
    Nein, das war tatächlich Nomura und in den frühen Interviews zu FF13 spricht er offen davon, daß er dazu beauftragt wurde, mit Lighting eine weibliche Version von Cloud zu designen.

    http://www.videogamesblogger.com/200...cters-list.htm
    http://de.wikipedia.org/wiki/FFXIII

    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Also davon habe ich jetzt noch nichts gehört, und so wie sich das Kampfsystem (zumindest für nicht-eingeweihte) darbietet, kann ich mir das auch kaum vorstellen.
    Ich würde es mir auch nicht wünschen, denn das hieße wieder Zufallsbegegnungen, auf Positionen festgetackerte Charaktere und immer gleich aussehende Animationen. Das wäre ein katastrophaler Rückschritt, nachdem FFXII endlich mal einen neuen Weg eingeschlagen hat, der Potential hat. Genauso wie FFXII soll es vom Gameplay natürlich nicht werden, aber das Klammern an verstaubte Konzepte wäre alles andere als wegweisend für eine neue Konsolengeneration.
    Ich finde nicht genau das Interview, aber soweit ich mich erinnern kann, war es eine Übersetzung aus der Famitsu. In jenem Interview spricht Nomura davon, daß FF13 sich wie FF7 und FF8 anfühlen wird.

    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Die beste Lösung ist er sicherlich nicht, und wenn doch, dann sehe ich schwarz für alles, was da noch kommen mag. Denn dann stehen dem Spieler sehr langweilige Zeiten bevor. Nomura fällt es offenbar schon jetzt schwer, sich nicht selbst zu kopieren.
    Ich bin auch kein Freund von Tetsuya Nomura und es gibt viele Charakter Designer, die ich lieber an seiner Stelle sehen würde. Aus künstlerischer Sicht ist er natürlich nicht die beste Wahl.
    Ich hoffe, Du verstehst, was ich mit "beste" Lösung meine. Die Zielsetzung von Square Enix dürfte nicht auf "künstlerisch wertvoll", sondern auf "Ansprechen einer möglichst breiten Käuferschicht" liegen. Nicht umsonst ist die Leitidee hinter Final Fantasy, eine Geschichte zu erzählen, die möglichst viele Menschen mitverfolgen können. Das sieht man unter anderem am Schwierigkeitsgrad, und eben am Design. Wie ausgeführt, unter dem Druck von Millionen Fans (und Geschmäckern), ist es schwer den kleinsten, gemeinsamen Nenner zu finden. Da ist Nomura´s Design wohl recht massenkompatibel, Ich sehe innerhalb von Square Enix keinen Charakter Designer, der die Protagonisten von Final Fantasy so massentauglich entwerfen könnte.

    Ich persönlich bin großer Fan der Designs von Akihiko Yoshida, die er in Final Fantasy Tactics zu Papier brachte. Das Spiel hatte dank seiner Kreationen eine so dichte und glaubwürdige, mittelalterliche Atmosphäre.Doch leider ist Akihiko Yoshida an der Aufgabe, massenkompatible Charaktere für die Hauptserie im Fall von Final Fantasy 12 zu entwerfen, meiner Meinung nach, gescheitert. Das mag auch an der auf´s Wesentliche reduzierten Story gelegen haben, aber die Final Fantasy 12 Gruppe war keinen Deut besser als die Party aus FF8 oder FF10. Zudem sind Akihiko Yoshida´s Designs in FF12 auch ein gutes Beispiel dafür, wie selbst einem talentierten Designer unter dem Mainstream-Druck statt liebevoll gestalteter Figuren (FFT), plötzlich nur noch Kopien (Balthier = Han Solo) und Stereotypen (Basch = der typische Ritter, Ashe=Klischee) oder eben die Mischung aus beiden Kategorien (Vaan = Cloud+Tidus+Abenteurer-Stereotyp) gelingen.

    Bin dennoch gespannt, wer Dir/euch als Alternative zu Nomura so einfällt.

    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Mir macht es eher Angst, denn mit solchen Versprechungen gibt er gleichzeitig auch zu, sich auf Lorbeeren auszuruhen und nichts neues wagen zu wollen.
    Das Gefühl von FFVII lässt sich nicht kopieren, und man sollte es auch nicht versuchen. Die Teile müssen alle einzeln für sich bestehen können, und ein einzigartiges Gefühl vermitteln. Wer an FFVII anknüpfen will, sollte sich lieber der Compilation oder einem Remake zuwenden.
    Achtung persönliche Meinung:
    Wenn es um Handlung, das Spielgefühl, die beim Spielen hervorgerufenen Emotionen und Charakterentwicklung angeht, war für mich alles, was nach Final Fantasy 7 kam, schlechter als dieser Teil. Sich also beim Spielgefühl daran zu orientieren, ist meinem Geschmack nach, kein Fehler. Sicherlich, spielerisch hat sich die Reihe weiter entwickelt, FF12 geht definitiv in die richtige Richtung (trotz aller Balancing-Schwächen). Aber spielerisch war Final Fantasy noch nie eine Enttäuschung, so daß der größte Nachholbedarf sicherlich nicht beim Gameplay, sondern in Sachen Erzählen einer guten Geschichte besteht. Ich beende mit der kühnen These, daß in Sachen Storytelling Final Fantasy 6 und 7 die Highlights der Serie darstellen und man sich auf diese Stärken zurückbesinnen sollte. Ich denke, ein Großteil der Fans, die mit FF6 & FF7 die Serie damals entdeckt haben und nicht mit den neueren Teilen wie FF10 angefangen haben, mir dahingehend Recht geben werden.
    Geändert von Takama (21.10.2008 um 13:44 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist Snow doch mal eine richtige Offenbarung was das angeht. Keine Zackenfrisur und keine drei Tuben Kleister im Haar. ^^
    Schlagt mich ruhig alle, aber ja, ich finde Snow tatsächlich nicht übel.
    Im Grunde gefallen mir die eher "rauhen" Charaktere von Nomura ohnehin sehr gut, namentlich Cid Highwind, Auron oder auch Barret.

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