Ich weiss jetzt nichts genaueres über die Situation in Österreich, aber in Deutschland sind es ja auch die Türken, die so einen grossen Bevölkerungsanteil ausmachen, bei uns in der Schweiz sind es vorallem Italiener und Menschen aus den Balkanstaaten. (Abgesehen von den Deutschen...).
Dass Leute auf diese grossen Einwanderungsgruppen so reagieren ist eigentlich ein ganz natürlicher Abwehrinstinkt, wie z.B. bei Tieren, wenn ein anderes Tier das eigene Territorium betritt.
So ist es auch bei den Menschen, wenn plötzlich Fremde in der eigenen Heimat auftauchen. Die Leute kriegen Angst, ihnen würde ihre Heimat weggenommen werde, sie würden ihre Arbeitsplätze oder gar ihre Identität verlieren. Wenn man nicht versucht diese "neuen Bewohner" zu aktzeptieren, wird sich auch nichts gross ändern mit der Einstellung. Natürlich gibt es offenere Menschen als andere. Aber irgendwann, wenn die "Neuen" versuchen sich zu integrieren, das Leben in diesem Land akzeptieren und es nicht versuchen nach ihren Wünschen und dem Missfallen der Einheimischen zu verändern, wird sich das normalisieren.
Bei uns in der Schweiz waren das die Italiener. Früher waren sie auch nicht willkommen. Man redete gegen sie etc. Aber sie haben sich angepasst, sie leben nun schon seit Generationen in der Schweiz, nach Umfragen sind sie nun sogar der "Liebste Ausländeranteil" in der Schweiz. (Pizza und Pasta sind eben schon toll...).
Aber solange sich die Einwanderer nicht anpassen, nicht versuchen sich zu integrieren, sich abgrenzen oder beginnen (aus welchem Grund auch immer) abwertend über die Einheimischen zu reden, dann werden sie für immer Fremde bleiben und nur schlecht akzeptiert werden. Dann beginnt es eben, dass die Immigranten sich ausgeschlossen fühlen, nicht willkommen, beginnen, was weiss ich, z.B. manchmal aggressiv gegen Einheimische vorzugehen. So wird das dann nichts. Immigranten müssen akzeptieren, dass sie nun in einem anderen Land leben, im Zuhause eines anderen Volkes. Das müssen sie respektieren und sollten sich fragen, wie sie handeln würden, wenn jemand bei ihnen Zuhause einwandert, oder viel mehr, was sie von denen erwarten. Und das sollten sie auch sich selbst vornehmen. Wenn sie dann als freundliche, aufgeschlossene Menschen gelten, dann werden sich auch herzlich aufgenommen.
Bei uns ist es einfach sehr oft so, dass Jugendliche aus den Balkanstaaten Schweizer abwertend behandeln, sie grundlos verprügeln etc. (Vielleicht weil es ihnen eben nicht so gut geht, aus den Gründen warum sie emigriert sind), aber so werden sie nie akzeptiert werden, dann fühlen sie sich nur noch fremder und ausgeschlossener. Ein Teufelskreis. Aber würdest du Schweizer willkommen heissen, die in deinem Land randalieren, stehlen, Leute verprügeln, das Land und dessen Einwohner beschimpfen? Wohl nicht.
Und noch was: Auf dem Land integrieren sich Ausländer viel schneller als in der Stadt, wo sie mit Leuten ihres Volkes "abhängen", denn in einem Dorf sind sie meistens die einzigen, ihnen bleibt nicht viel anderes übrig, sie müssen ja auch irgendwie amsozialen Leben teilnehmen. So hört man immerwieder, dass sich in irgendwelchen Bergdörfern Türken, Albaner, Serben etc. sich erfolgreich integriet haben und von der Bevölkerung als Mitmenschen akzeptiert werden.
Das ist wohl das Problem in den Städten, dass sie die Ausländer versuchen ein neues, eigenes Zuhause unter ihresgleichen (Die in der Stadt ja vorhanden sind) aufzubauen, und dann beginnen sich "abzugrenzen".
So, jetz bin ich wohl total abgescheift... o.O Verdammt.
Naja, über die Beziehung der Türken zu den Kurden schreibe ich ein andermal...






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