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  1. #1
    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    3-Welt-Länder und Entwicklungsländer sind doch in etwa dasselbe? Und wo hier die Frechheit liegt, verstehe ich auch nicht ganz, Lebensmittel lassen sich zumindest recyclen, von Entsorgung kann man hier nicht richtig sprechen.
    my bad, meinte Schwellenländer.

    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Und was ist mit den Light-Produkten, die ursprünglich Zucker beinhalteten und in der Light-Version gar keine Nährstoffe mehr? Bei den künstlichen Aromastoffen seh ich nicht wirklich ein Problem, im Gegenteil, Süssungsmittel neutralisieren Kariessäure.
    Nenne mir mal bitte die Produkte, die du explizit meinst, denn mir fällt spontan kein einziges ein, wo jetzt groß die Einfachzucker rausgestrichen wurden - mal von Getränken wie Coke-Zero und Co. abgesehen.

    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Gibt aber immer noch zu viele, die entweder Sport treiben oder körperlich arbeiten. Der durchschnittliche Bürohengst empfinde ich als zu wenig durchschnittlich für die normale Bevölkerung. Ausserdem hat so ziemlich jeder einen individuellen Stoffwechsel, einige könnten 5000 kcal zuviel am Tag essen und würden kein Gramm zunehmen, bei anderen zählt jedes bisschen. Deine Aussagen sind mir einfach viel zu pauschal.
    Mal ehrlich: wenn du dich in deinem persönlichen Umfeld einmal genauer umschaust... wieviele Leute treiben davon wirklich Sport? Sind im Verein? Überwiegt der Anteil, der sportlich Aktiven? Bei mir jedenfalls nicht, auch wenn ich zugeben muss, dass manche Leute trotz Bewegungsmangel rank und schlank bleiben. Sicher, jeder hat einen individuellen Stoffwechsel und während der andere Fressen kann, wie ein Scheinendrescher ohne wirklich zuzunehmen, muss der andere auf jede einzelne Kalorie achten. Aber wenn 2/3 der Bevölkerung übergewichtig sind, dann ist das schon ein alamierendes Signal.

    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Niemand wird gezwungen, das Zeugs zu essen. Und andererseits verstehe ich nicht, was am dick sein so schlimm sein soll, abgesehen von den paar höheren Risikowerten für Krankheitsanfälligkeiten. Dicke Menschen gabs auch schon im Mittelalter und Fast Food (Würstchenstände) gabs schon in der Antike.
    Nein, gezwungen wird niemand...deswegen gibt es auch zahlreiche Studien, die belegen, das in der ärmeren Bevölkerung der prozentuale Anteil an Übergewichtigen am höchsten ist, als in höheren Bildschungsschichten. Angebot und Nachfrage - was glaubst du, zu welchen Lebensmitteln die Leute eher greifen, die kein Geld in der Tasche haben (oder nicht über die Bildung verfügen, zu wissen, was ihnen schadet und was ihnen gut tut)? Richtig, dass, was günstig ist und wenn du mal im Supermarkt warst und dir die Fleischtheke ansiehst, dann merkst du schnell: qualitativ schlechteres Fleisch (mehr Fett/weniger Magermasse) ist im direkten Vergleich teurer als die magere Variante. Wer kein Geld hat, schaut, dass er seine Familie möglichst günstig über den Monat hin satt kriegt. Selbst wenn man Bio-Produkte kaufen wollte - leisten könnte man sich die nicht.

    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Die Transparenz ist gegeben, man kann bei so ziemlich jedem Produkt nachlesen, was da drin ist. Vieles kann vom Organismus auch gar nicht aufgenommen werden, wen interessieren schon die Kunststoffe darin?
    Kann man eben nicht. Sobald einem Produkt bereits andere Produkte vorausgegangen sind (oder deren Bestandteile) sind die Herstellerbetriebe nicht gezwungen, sie aufzulisten. Ähnlich verhält es sich mit Getier, welches im Ausland aufgezogen wird, aber extra zur Schlachtung nach Deutschland gekarrt wird. Der Verbraucher sieht dann nur, dass es "deutsches Geflügel" ist. Saubere Sache!

    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Kalorienzreduziertes Wasser?
    Was den Schokoriegel betrifft. Wenn er geschmacklich wie das Original schmeckt (was bei den Coke Zero, etc. immerhin zutrifft), warum auch nicht? Schont den Zahnschmelz.
    Naja, darüber lässt sich streiten. Mit sowas will man dem Verbraucher höchstens Geld aus der Tasche ziehen. Genauso wie dieses O2-Wasser. Ich frag mich noch immer: was soll dieser 15 x höhere Anteil an Sauerstoff im Wasser bringen? Es bringt rein garnix!

    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Wie auch immer: Ich esse gerne fett. Weil es eben Geschmacksträger ist und Geschmack ist für mich das Wesentlichste beim Essen, das kommt vor allem anderen. Ich bin ein Genussmensch und auf die Endorphine nach einem guten Essen will ich nicht verzichten, denn diese machen schliesslich glücklich. Mein Körpergewicht ist ebenfalls normal, mein BMI ist in den letzten 2 Jahren von 19 auf 23 gestiegen, noch 2 mehr und ich bin endlich übergewichtig. Ernsthaft, ich kannte eine Person, die schwerst magersüchtig war, seit diesem Anblick kann ich auch mit schlanken Menschen und notorischen Gesundessern nichts mehr anfangen. Wer unbedingt nicht zunehmen will, der soll sich bewegen, aber am Fett im Essen soll meiner Meinung nach definitiv nicht gespart werden, ist schlecht für die Psyche. Mal abgesehen von den fettlöslichen Vitaminen, die ja auch irgendwie eingenommen werden müssen.
    Schön, ich mag auch fettiges Essen. Änder trotzdem nichts daran, dass ein Großteil der Menschen etwa zweimal soviel, wie in der empfohlen Tagesdosis, an Fett verspachtelt.

    Während man früher die Raucherindustrie verteufelt hat, ist es heute die Fast-Food Industrie im Zuge der Verfettung der Bevölkerung. Du kannst dich darauf verlassen, dass die letzten Worte hier noch nicht gesprochen sind. Das wird zukünftig noch ein ganz großes Thema sein. Ehrlich gesagt ist es mir auch egal, was sich andere Leute reinstopfen und in welcher Menge. Der Mensch ist Egoist und solange ich mein Leben so leben kann, wie ich will, ist es gut. Ich wollte hier lediglich ein Thema anschneiden, welches noch in naher Zukunft genug angeschnitten wird.

  2. #2
    Zitat Zitat von Louzifer Beitrag anzeigen
    Nenne mir mal bitte die Produkte, die du explizit meinst, denn mir fällt spontan kein einziges ein, wo jetzt groß die Einfachzucker rausgestrichen wurden - mal von Getränken wie Coke-Zero und Co. abgesehen.
    Die machens doch gerade aus. Ansonsten esse ich zuwenig Light-Produkte (bzw. gar nicht), da ja aufgrund des geringen Fettanteils auch der Geschmack darunter leidet. In diesem Zusammenhang kommt mir vielleicht gerade fettarmer Käse in den Sinn, der mehr nach Gummi als nach Käse schmeckt. Teilentrahmte Milch oder Halbrahm passt da auch noch. Oder generell Produkte, denen man das Fett entzogen hat und rein geschmacklich schon kein Zucker rein passt. Ah, 90% fettreduzierte Mayonnaise kenne ich noch, aber die ist so wässrig, das schmeckt einfach nicht.


    Zitat Zitat
    Mal ehrlich: wenn du dich in deinem persönlichen Umfeld einmal genauer umschaust... wieviele Leute treiben davon wirklich Sport? Sind im Verein? Überwiegt der Anteil, der sportlich Aktiven? Bei mir jedenfalls nicht, auch wenn ich zugeben muss, dass manche Leute trotz Bewegungsmangel rank und schlank bleiben.
    In meinem persönlichen Umfeld kenne ich nur wenige Personen, die nicht wirklich Sport treiben. Andererseits, seit dem Studium hören auch die sportlichen Personen langsam auf mit dem Sport aus zeitlichen Gründen. Ich kann mit Sport sowieso nichts anfangen, nicht nur weil man sich bewegen muss, obwohl dies schon zu stark langweilt, sondern diese ganze Wettbewerbskultur. Sowas gehört in die Privatwirtschaft, nicht in die Freizeit. Es gibt gute Gründe, Sport nicht zu mögen. Nur scheinen die Sportlichen meist kein Verständnis dafür aufzubringen


    Zitat Zitat
    Sicher, jeder hat einen individuellen Stoffwechsel und während der andere Fressen kann, wie ein Scheinendrescher ohne wirklich zuzunehmen, muss der andere auf jede einzelne Kalorie achten. Aber wenn 2/3 der Bevölkerung übergewichtig sind, dann ist das schon ein alamierendes Signal.
    Und woher nimmst du diese Zahl?

    Zitat Zitat
    Nein, gezwungen wird niemand...deswegen gibt es auch zahlreiche Studien, die belegen, das in der ärmeren Bevölkerung der prozentuale Anteil an Übergewichtigen am höchsten ist, als in höheren Bildschungsschichten. Angebot und Nachfrage - was glaubst du, zu welchen Lebensmitteln die Leute eher greifen, die kein Geld in der Tasche haben (oder nicht über die Bildung verfügen, zu wissen, was ihnen schadet und was ihnen gut tut)? Richtig, dass, was günstig ist und wenn du mal im Supermarkt warst und dir die Fleischtheke ansiehst, dann merkst du schnell: qualitativ schlechteres Fleisch (mehr Fett/weniger Magermasse) ist im direkten Vergleich teurer als die magere Variante. Wer kein Geld hat, schaut, dass er seine Familie möglichst günstig über den Monat hin satt kriegt. Selbst wenn man Bio-Produkte kaufen wollte - leisten könnte man sich die nicht.
    Irgendwie macht dieser Absatz keinen Sinn. Du sagst, die ärmeren Schichten sind übergewichtiger als die reicheren Schichten. Dies begründest du damit, dass fetthaltigeres Fleisch teurer ist als mageres Fleisch. Das ist doch widersprüchlich?

    Zitat Zitat
    Kann man eben nicht. Sobald einem Produkt bereits andere Produkte vorausgegangen sind (oder deren Bestandteile) sind die Herstellerbetriebe nicht gezwungen, sie aufzulisten. Ähnlich verhält es sich mit Getier, welches im Ausland aufgezogen wird, aber extra zur Schlachtung nach Deutschland gekarrt wird. Der Verbraucher sieht dann nur, dass es "deutsches Geflügel" ist. Saubere Sache!
    Ich weiss nicht, wie es bei uns gehandhabt wird. Aber selbst wenn ausländisches Getier im Inland geschlachtet wird, wird es wohl Qualitätskontrollen geben. Ich glaube kaum, dass man irgendein krankes Huhn schlachten und verkaufen wird.

    Zitat Zitat
    Naja, darüber lässt sich streiten. Mit sowas will man dem Verbraucher höchstens Geld aus der Tasche ziehen. Genauso wie dieses O2-Wasser. Ich frag mich noch immer: was soll dieser 15 x höhere Anteil an Sauerstoff im Wasser bringen? Es bringt rein garnix!
    Vielleicht Geschmack? Oder mehr Sauerstoff im Blut, um etwas wacher zu sein? Ich weiss es nicht, aber es wird wohl Gründe geben, warum es da eine Nachfrage gibt.
    Electrodynamics:

  3. #3

    DieHeiligeSandale Gast
    Zitat Zitat
    Quellen? Galileo zählt nicht.
    Wir hatten das gerade vergangenes Schuljahr in Werte und Normen. Ich würde dir die zugehörigen Seiten im Buch einscannen, leider musste ich alle meine Bücher vor den Sommerferien abgeben.
    Wenn du dir dieses Stück Allgemeinbildung trotzdem nicht entgehen lassen möchstest, recherchiere doch einfach selber mal. Bei uns ging es hauptsächlich um das Beispiel Wien, dass die dortigen Bäcker nämlich täglich genug Lebensmittel wegschmeißen um eine durchschnittliche deutsche Kleinstadt eine Woche lang zu ernähren.
    Und, öh, zu deiner Theorie, die Lebensmittel würden nicht entsorgt sondern "recycelt" ... Mal ganz blöd gefragt: Wie genau stellst du dir Lebensmittelrecycling vor? O.o Lebensmittel sind meist verderblich ...

    Zitat Zitat
    Ich weiss nicht, wie es bei uns gehandhabt wird. Aber selbst wenn ausländisches Getier im Inland geschlachtet wird, wird es wohl Qualitätskontrollen geben. Ich glaube kaum, dass man irgendein krankes Huhn schlachten und verkaufen wird.
    Zitat Zitat
    Vielleicht Geschmack? Oder mehr Sauerstoff im Blut, um etwas wacher zu sein? Ich weiss es nicht, aber es wird wohl Gründe geben, warum es da eine Nachfrage gibt.
    Meine Fresse, bist du naiv

  4. #4
    Zitat Zitat von DieHeiligeSandale Beitrag anzeigen
    Wir hatten das gerade vergangenes Schuljahr in Werte und Normen. Ich würde dir die zugehörigen Seiten im Buch einscannen, leider musste ich alle meine Bücher vor den Sommerferien abgeben.
    Wenn du dir dieses Stück Allgemeinbildung trotzdem nicht entgehen lassen möchstest, recherchiere doch einfach selber mal. Bei uns ging es hauptsächlich um das Beispiel Wien, dass die dortigen Bäcker nämlich täglich genug Lebensmittel wegschmeißen um eine durchschnittliche deutsche Kleinstadt eine Woche lang zu ernähren.
    Also so interessieren tuts mich nun auch wieder nicht. Aber ich glaube dir erst, wenn ich einen Beleg habe inklusive Statistiken, damit ich diese auseinandernehmen kann.

    Zitat Zitat
    Und, öh, zu deiner Theorie, die Lebensmittel würden nicht entsorgt sondern "recycelt" ... Mal ganz blöd gefragt: Wie genau stellst du dir Lebensmittelrecycling vor? O.o Lebensmittel sind meist verderblich ...
    100 Punkte. Man kann Nutztiere damit füttern, Pflanzen düngen, Kompogas herstellen und je nach Stoff lässt sich einiges anderes damit anstellen: Medizin, chemische Industrie, usw.
    Verderblich heisst nicht, dass etwas nicht mehr brauchbar ist.

    Zitat Zitat
    Meine Fresse, bist du naiv
    soso, naiv. Zum ersten: Ich höre in den Nachrichten vielleicht einmal in 2 Jahren von einem Fall, wo ungeniessbare Lebensmittel in den Umlauf geraten und selbst dann ist der Schaden meist gering (also wenige Betroffene). Solche Fälle nennt man Ausnahmen. Wenn du mich als naiv bezeichnest, müsste ich davon ausgehen, dass solche Fälle die Regel sind, aber dazu passiert dann doch etwas gar zu wenig. Zum Zweiten: Angebot generiert Nachfrage. Da die Nachfrage anscheinend oder scheinbar anhaltend ist, werden die Nachfrager gute Gründe haben, weshalb sie nachfragen, ansonsten wäre O2-reiches Wasser wieder weg vom Markt. Wäre ich naiv, würde ich behaupten, die Leute sind doof, weil sie es wegen der Werbung kaufen. Wenn sie das tun würden, müsste aber dafür geworben werden. Die letzte Werbung für O2-haltiges Wasser hab ich irgendwie vor 8 Jahren mal gesehen. Ich hoffe, ich habe dich mit meiner Naivität nicht zu sehr überfordert.
    Electrodynamics:

  5. #5
    Ich esse glaub ich eher ungesund.
    Mindestens einmal pro Woche Mc Doof. Schmeckt einfach zu gut!
    Aber in der letzten Zeit achte ich etwas mehr darauf, zu essen wo ich denke das es gesünder ist.. z.B. Müsli mit Milch morgens, mehr Obst, mehr Gemüse.
    Ich hab irgendwie keine Lust für mich alleine was sehr aufwendiges zu kochen nur damit es gesund ist. Auch für mehrere achte ich nicht darauf ob es gesund ist, sondern ob es schmeckt.
    Dick werd ich eh nicht 8D

  6. #6
    Ich werd deinen Beitrag jetzt nicht nocheinmal auseinanderpflücken. Fakt ist, die Menschen in den Industrienationen bewegen sich um ein Vielfaches weniger, als noch vor etlichen Jahren. Da wird keine 100 Meter weit gelaufen zum Zigarettenautomaten. Arbeitstechnisch verschiebt sich auch alles in den tertiären Dienstleistungssektor (mehr sitzen, weniger "anpacken", hier ist mehr geistige Arbeit gefragt - kein Wunder, wenn es für alles mittlerweile Maschinen gibt).

    Und du scheinst meinen Beitrag nicht genau gelesen zu haben, denn ich schrieb, das FETTIGES Essen in der Regel GÜNSTIGER ist, als mageres Fleisch z.B.. Die Zahlen der Diabetiker in Deutschland unter 20 Jahren haben sich im vergangenen Jahrzehnt VERDOPPELT.

    Laut der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) sind mehr als 65 % der Männer nd 55 % der Frauen übergewichtig (in Deutschland wohlgemerkt). Die Folgen sind Diabetes, Muskel- und Skeletterkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und weiß der Geier was. Und das fängt neuerdings schon im Kindesalter an - Krankheiten, die früher im Zuge der Alters auftraten - das muss man sich erst einmal reinziehen. Eigentlich kann es mir ja egal sein, was die anderen Menschen in sich hineinstopfen, aber wenn man bedenkt, dass man als Steuerzahler für die Therapien und Medikamente für diese Leute löhnt, dann ist es schon eine andere Sache.

  7. #7
    Zitat Zitat von Louzifer Beitrag anzeigen
    Ich werd deinen Beitrag jetzt nicht nocheinmal auseinanderpflücken. Fakt ist, die Menschen in den Industrienationen bewegen sich um ein Vielfaches weniger, als noch vor etlichen Jahren. Da wird keine 100 Meter weit gelaufen zum Zigarettenautomaten. Arbeitstechnisch verschiebt sich auch alles in den tertiären Dienstleistungssektor (mehr sitzen, weniger "anpacken", hier ist mehr geistige Arbeit gefragt - kein Wunder, wenn es für alles mittlerweile Maschinen gibt).
    Du fragtest nach meinem persönlichen Umfeld, nicht was "Fakt ist". Und meiner Meinung nach bewegen sich immer noch zu viele, wenn ich mein Umfeld so betrachte.

    Zitat Zitat
    Und du scheinst meinen Beitrag nicht genau gelesen zu haben, denn ich schrieb, das FETTIGES Essen in der Regel GÜNSTIGER ist, als mageres Fleisch z.B.. Die Zahlen der Diabetiker in Deutschland unter 20 Jahren haben sich im vergangenen Jahrzehnt VERDOPPELT.
    Ich habe deinen Beitrag wohl genauer gelesen als du, gerne zitiere ich dir den wesentlichen Satz:

    Zitat Zitat
    qualitativ schlechteres Fleisch (mehr Fett/weniger Magermasse) ist im direkten Vergleich teurer als die magere Variante.
    Zitat Zitat
    Laut der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) sind mehr als 65 % der Männer nd 55 % der Frauen übergewichtig (in Deutschland wohlgemerkt).
    Sind tatsächlich etwa zwei Drittel, meinetwegen.

    Da ich aber grundsätzlich ein Skeptiker bin, frage ich jetzt, was die DGE unter Übergewichtig versteht und wie das gemessen wird. Und dann wette ich mit dir, dass ich mit einer Stichprobe von 15 deutschen Personen die These widerlegen kann...

    Zitat Zitat
    Die Folgen sind Diabetes, Muskel- und Skeletterkrankungen, blablablablabla.....
    Ich kenne die Folgen. Nur schade, dass diese nicht direkt folgen, sondern lediglich ein prozentuales Risiko darstellen und auch dieses ist abhängig vom Ausmass des Übergewichts selbst.

    Zitat Zitat
    Eigentlich kann es mir ja egal sein, was die anderen Menschen in sich hineinstopfen, aber wenn man bedenkt, dass man als Steuerzahler für die Therapien und Medikamente für diese Leute löhnt, dann ist es schon eine andere Sache.
    Dann müsstest du aber wissen, wieviel deiner zwei Drittel absolut erkranken. Weiter müsstest du wissen, wieviel Steuern du relativ zum Rest der Bevölkerung zahlst und das kann bei einem so krass progressiven Steuersatz nicht wirklich viel sein.

    Und deshalb kann es dir wirklich egal sein, was andere in sich hereinstopfen.
    Electrodynamics:

  8. #8
    Man kann doch heutzutage gar nicht mehr gesund essen. Wenn man bedenkt wie viel Chemie in einem Apfel steckt, lässt man es doch lieber bleiben. Naja, ich bin ehern der Meinung das, die heutige Generation gar nicht mehr so alt wird und die Krankheit "Krebs" häufiger auftreten wird, da Chemie für den Körper ja schädlich sein muss... Ist meine kurze und knappe Antwort auf dieses Thema.

    Zitat Zitat
    Mindestens einmal pro Woche Mc Doof. Schmeckt einfach zu gut!
    Wenn ich euch jetzt noch erzähle, das Rattenfleisch günstiger ist als Hühnchenfleisch aber genauso schmeckt kommt euch das Essen gleich wieder hoch. Einfach nicht so viel denken, sondern essen so wie es die Firmen mögen.

  9. #9
    Krebs ist eine alterskrankheit... und nicht zwingend durch Chemie bedingt. Soviel Klugscheisserei muss jetzt einfach noch sein.

  10. #10
    Zitat Zitat
    da Chemie für den Körper ja schädlich sein muss... Ist meine kurze und knappe Antwort auf dieses Thema.
    Echtmal, ich hab mir letztens im Chemieunterricht fast den Fuß verstaucht!

  11. #11
    Zitat Zitat von Metro Beitrag anzeigen

    Wenn ich euch jetzt noch erzähle, das Rattenfleisch günstiger ist als Hühnchenfleisch aber genauso schmeckt kommt euch das Essen gleich wieder hoch. Einfach nicht so viel denken, sondern essen so wie es die Firmen mögen.
    Leider gibts da keinen Rattenbuger .
    Und Geld ist mir beim Essen eigentlich egal, da spar ich lieber woanders.

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