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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich glaub, richtige Anime-Chars wird man in Hauptteilen der Serie nie mehr finden... (die gab es ja so gesehen auch noch nie wirklich)
    Die komplette letzte Generation hat nun einmal realistische Chars genutzt, ff13 macht das nun auch... das hat sich jetzt festgefahren und Spieler erwarten sowas wohl auch schon etwas. (vor allem neuere, die z.B. nichts von ff9 wissen^^)

    Da jedoch die Storys mittlerweile auch alle bitter ernst zu sein müssen, ist dies leider fast die einzige Möglichkeit. Gut, es gibt auch andere Stile, z.B. die aus SMT Teilen, oder Stella Deus Artworks... aber das wird man wohl nie wirklich in ff finden. Ich find ja eh, dass ein wenig Spaß zwischendurch nicht schadet, aber in ff12 haben sie ja eigentlich komplett darauf verzichtet. Ob sich das mit ff13 wieder etwas legt... ich kann nur hoffen. Dann kann man die Chars, wenn man will, auch etwas... weniger ernst designen.

    Also ich erwarte bei ff auch kein wirklich ansprechendes Char-Design mehr. (vor allem kein Anime-Stil^^) Dafür gibts andere Spiele. *g (auch wenn mir durchaus Chars wie Rinoa(ff8), Rikku (ff x.. nicht x-2) oder auch Ashe (ff12) eigentlich gefallen haben. Liegt aber nicht wirklich am Design... nur teilweise )

  2. #2
    Zitat Zitat
    Jetzt ist DIE Gelegenheit, Amanos kunstvolle Artworks so umzusetzen, wie sie auch auf dem Papier aussehen. Mit all den vielen Details. Mit ihren bleichen Gesichtern und dem Eindruck einer tatsächlich anderen Welt.
    Bloß das nicht! Amanos Artworks sehen fürchterlich aus (nicht dass Mr. Schuhgröße 49 eine Schönheit wäre...), und ich bin heilfroh, dass sie bisher NICHT 1:1 umgesetzt wurden.

  3. #3
    Ich habe die ersten paar Zeilen des Topics gelesen und dachte, ich hätte verstanden worum es ging. Dann habe ich den Rest gelesen und weiß nicht mehr, wo ich ansetzen soll. Er lässt du dich über das Charakterdesign im Allgemeinen aus, dann beleuchtest du alles nochmal separat, findest das alles dann doch ganz toll, bist lediglich von FFX enttäuscht und auch da kannst du es noch nachvollziehen.

    Vom Charakterdesign her hat sich die Serie bis hin zur PS2-Generation stetig verändert. Und geht es dir jetzt nur um die Artworks oder geht es dir auch um deren Umsetzung im Spiel? Die einzigen Auffälligkeiten in den Artworks erkenne ich nämlich in denen zu "The Bouncer", "Final Fantasy X" und ansatzweise auch "Kingdom Hearts". Wobei in Letzterem ja tatsächlich die Designs so wahnsinnig hässlich umgesetzt wurden, dass die Charaktere riesige Füße hatten. In Final Fantasy VII hatten die Artworks mit der Umsetzung der Charaktere nichts zu tun, wie die Bauklötzchengrafik eindeutig beweist. In FFXII - was hat da gefehlt? Selbst Crisis Core weist nun Stani-Artworks auf, die wieder vollkommen anders umgesetzt wurden.

    Ich kann nicht ganz nachvollziehen, welche Art von Fantasie dir bei den Charakterdesigns fehlt - vielleicht, weil ich nicht das selbe Empfinden habe, vielleicht aber auch weil ich mich schwer tue, es aus deinem Post zu erkennen. Ich glaube eher, was dir fehlt, ist ein eher phantastischeres Setting und Storylines, die sich nicht unnötig ernst nehmen? Es ist ja grundlegend so, dass die Charaktere für die Welten entwickelt werden, in denen die Handlung stattfinden soll. Oder geht es dir mehr um die Art und Weise, wie die Charaktere entworfen werden? Ein FFX-Tidus hätte ja auch anders ein Tidus werden können, ohne ein Hosenbein länger als das andere und sowas. Dann könnte ich dir sogar zustimmen. Ich empfinde es seit Final Fantasy X als ziemlich quälend, dass die Charaktere in allen Videosequenzen so stocksteif asiastisiert wurden. Der eher westliche Stil gefiel mir zum Beispiel in Final Fantasy VIII noch extrem gut.

    Und dann würde mich natürlich interessieren, welche Reihe es in deinen Augen besser macht. Grandia fällt raus, Shadow Hearts fällt raus (außer man betrachtet Joachim ob seiner kleinen Eigenarten als abwechslunsreich), Legend of Legaia fällt raus, Zelda fällt raus, Dragon Quest fällt raus, Tales of xxxxx fällt raus, Breath of Fire wäre zumindest so lange drin geblieben, bis sich alles dauernd wiederholt hat, Wild Arms, Alundra, Saga xxxxxx, Star Ocean, Suikoden auf jeden Fall auch. :\ Stimmt mich nachdenklich, hast da auf jeden Fall was angestoßen ...

    Coincidence

  4. #4
    Zitat Zitat von Coincidence Beitrag anzeigen
    Und geht es dir jetzt nur um die Artworks oder geht es dir auch um deren Umsetzung im Spiel?
    Mir geht es hier in erster Linie um die Umsetzung im Spiel, die ja im Idealfall den Artworks nahe kommen sollte.
    Zitat Zitat
    In Final Fantasy VII hatten die Artworks mit der Umsetzung der Charaktere nichts zu tun, wie die Bauklötzchengrafik eindeutig beweist.
    Sehe ich anders. Insbesondere in den wichtigen Zwischensequenzen, also Intro, Abspann, Seppel tötet Aeris etc., in denen sehr viel detailliertere Modelle verwendet wurden, sehen die Charaktere schon einigermaßen so aus wie auf den Artworks. Aber auch in der normalen Spielgrafik kann man durch die Augentexturen zumindest erahnen, was gemeint ist ^^ Wie ich schon sagte, ähnlich wie in FFVI spielt da die Hardware eine Rolle, wobei es hier weniger die technischen Einschränkungen als vielmehr das Unwissen über die neue Konsole war, wo man sich erst herantasten musste.
    Zitat Zitat
    Es ist ja grundlegend so, dass die Charaktere für die Welten entwickelt werden, in denen die Handlung stattfinden soll.
    Nope, das ist laut Nomura von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Es kann auch vorkommen, dass zuerst die Charaktere dran sind, oder dass nur ganz vage Vorgaben gemacht werden und der Designer da freie Hand hat. Wobei es wohl häufiger so ist, dass das Konzept und die Grundzüge der Story bereits vorher stehen, das stimmt.
    Zitat Zitat
    Und dann würde mich natürlich interessieren, welche Reihe es in deinen Augen besser macht. Grandia fällt raus, Shadow Hearts fällt raus (außer man betrachtet Joachim ob seiner kleinen Eigenarten als abwechslunsreich), Legend of Legaia fällt raus, Zelda fällt raus, Dragon Quest fällt raus, Tales of xxxxx fällt raus, Breath of Fire wäre zumindest so lange drin geblieben, bis sich alles dauernd wiederholt hat, Wild Arms, Alundra, Saga xxxxxx, Star Ocean, Suikoden auf jeden Fall auch.
    Naja, Final Fantasy ist meine Lieblings-RPG-Serie, da stehe ich ganz zum Mainstream. Mir fällt auch keine Serie ein, die es besser machen würde (Seiken Densetsu hatte in seiner wechselhaften Geschichte so manche verschiedene Designer, das kommt dem schon sehr nahe). Aber darum ging es mir ja auch gar nicht. Ich sage ja nicht, dass FF das schlechter machen würde als andere, ich rege mich darüber auf, dass vor einigen Jahren in der Hinsicht schonmal weit mehr Abwechslung geboten wurde (somit auch mehr als in den meisten anderen RPG-Reihen) und sich dies nun zum Schlechten verändert hat, ein regelrechter Stillstand eben.


    Schade, dass du nicht so eindeutig herauslesen kannst, was ich eigentlich meinte. Dachte, ich hätte verständlich genug geschrieben, aber naja ^^
    Ich meine hier mehr das allgemeine, übergeordnete Design. Da könnte man zum Beispiel von realistisch, anime-like, fantasy-betont oder ganz speziell und ausgefallen sprechen, wenn du verstehst was ich meine. Unterschiedliche Charakterdesigner mit ihren Stilen können dazu beitragen, dass sich jeder Teil der Serie was die Charaktere angeht wirklich einzigartig anfühlt (was ich bei FFVIII, X, XI und XIII nicht behaupten kann, denn die kann man im Wesentlichen alle in die selbe Nomura-Schublade stecken). Deshalb finde ich es auch so schade, dass so selten mal andere Leute an die FF-Reihe herangelassen werden. FFXII hat mir was das angeht besser gefallen als X und XI, obwohl es ebenso realistisch aussehen sollte, ganz einfach weil ich Yoshida mag und es mal etwas anderes war als Nomuras Figuren.
    Aber wichtiger sind mir diese Vorgaben, die da wohl gemacht werden. Wie irgendwelche wichtigen Leute bei Square Enix das Charakterdesign möglicherweise auch ohne den eigentlichen Designer in bestimmte Bahnen (wie besagter Realismus von Nomura) lenken. Das ist es, was mich stört. Egal, wer nun dafür verantwortlich ist, die Entwickler schränken sich bei dem Design der Figuren und ggf. entsprechend auch bei dem Design der jeweiligen Spielwelten selbst unnötig ein. Da denken sie sich anscheinend nur noch: FFX sah so realistisch aus? Hah, jetzt zeigen wir euch mal mit FFXIII, wie weit wir damit wirklich gehen können!
    Dabei habe ich als Spieler nichts davon, wenn ich demnächst jede einzelne Pore der Protagonisten erkennen kann. Für mich geht Square Enix da mit der Serie in die falsche Richtung. Es ist so weit gekommen, dass mir für diese Spiele ehrlich gesagt jeder andere Charakterdesigner lieber wäre als Nomura, damit etwas mehr frischer Wind in Final Fantasy weht.

    Was ich am Anfang geschrieben habe, sollte nur ein persönlicher Rückblick auf die Zeit von FFVI bis X sein, nicht eine Kritik in sich. Danach gehe ich ja darauf ein und spreche von dieser Zeit als sehr abwechslungsreich im Charakterdesign. Damit die meisten auch kapieren, was ich damit meine, habe ich das eingangs erstmal genau aufgedröselt -_^

  5. #5
    Okay, jetzt verstehe ich aber, was du meinst. Es geht wohl mitunter darum, dass die Macher nach und nach daran gehalten sind, etwas weniger phantastisches auf zugunsten der Optik zu erschaffen. Das kann ich nachvollziehen und unterstreichen. :)

    Obwohl ich aber auch relativ genau verstehe, was du meinst, war gerade das auch ein Punkt, den ich an FF8, The Bouncer und FF10 mag und ich glaube, ich werde es auch an FF13 mögen. Das Design ist größtenteils tatsächlich sehr menschlich geraten. Obwohl ich natürlich auch das Kulleraugendesign aus - zum Beispiel FF7 - oder das H2O-Kopf-Design in FF9 sehr gerne gespielt habe, gefiel mir diese realistische Menschlichkeit doch immer sehr gut.

    Ich glaube, Final Fantasy XII war in Ansätzen wieder ein Schritt in deine Richtung - Fran war kein Mensch und nich gezielt darauf getrimmt, gerade das hat sie zu einem sehr beliebten Charakter gemacht. Die ganze Welt war von fantastischen Wesen bevölkert, die erstmals auch wieder so aussahen. Kommt das hin?

    Coincidence

  6. #6
    Ja, aber ich sage nicht, dass ich realistische Charas wie die aus VIII oder X nicht leiden könnte, im Gegenteil. Ich mag es lieber etwas phantastischer, das stimmt.

    Das, was mich dabei so nervt, ist, dass das nun schon das vierte bzw. fünfte Spiel mit Nomuras typischen und realistischen Charakteren wird, aber wir schon seit zig Jahren nicht mehr so etwas wie in FFIX, oder Anime-Figuren wie in FFVII, oder Amano-inspirierte Designs wie in den älteren Teilen hatten. Ich vermisse schlichtweg die Abwechslung im Charakterdesign. Das Verhältnis ist da ziemlich unausgeglichen.

    Für sich genommen werde ich das Aussehen der Figuren in FFXIII vermutlich auch nicht unbedingt übel finden (abgesehen von dem Gürtelschnallen-Overkill). Aber bezogen auf die ganze Serie langweilt es mich inzwischen, weil man diese Charaktere inzwischen geradezu auswendig kennt.


    Was die ganze Sache noch verschlimmert: Wenn nun wirklich weniger FFs pro Konsolengeneration erscheinen bzw. sie immer länger für die Entwicklung brauchen, bekommen wir auch weniger Spiele der Hauptserie zu sehen, was natürlich auch die Chancen auf ein neues Charakterdesign schmälert, das in eine ganz andere Richtung geht.

  7. #7
    Zitat Zitat von Coincidence Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Final Fantasy XII war in Ansätzen wieder ein Schritt in deine Richtung - Fran war kein Mensch und nich gezielt darauf getrimmt, gerade das hat sie zu einem sehr beliebten Charakter gemacht. Die ganze Welt war von fantastischen Wesen bevölkert, die erstmals auch wieder so aussahen. Kommt das hin?
    FF12 war in dieser Hinsicht in meinen Augen kein Stück anders als FFX. Wie ich schon geschrieben habe, Fran war der einzige "nicht-menschliche" Charakter in der Party, der Rest bestand aus Humes, obwohl die Vielfalt an Rassen in FF12 groß genug war, dass man da auch noch anderes hätte mit in die Party packen können. In FFX war das genau das Gleiche - einzig Kimahri war nicht-menschlich, der Rest war öder Einheitsbrei (Rikku als Al-Bhed war ja nun nicht wirklich nicht-menschlich). Aber auch in FFX gab es verschiedene Rassen - Guado, Hypello...warum hat man nicht einen Vertreter dieser Rassen mit in die Party gebracht? Es fehlt einfach die Abwechslung. Es wird immer höchstens ein nicht-menschlicher Charakter reingenommen, damit diejenigen, die Abwechslung wollen, bedient werden. Aber mal ehrlich, das ist doch auch nicht wirklich eine große Abwechslung. Ich fand es immer schade, all die verschiedenen Rassen in FFX und FF12 zu sehen und hab mir immer vorgestellt, wie es wäre, so jemanden in der Party zu haben. Ich meine, in der Hinsicht ist selbst die Crystal Chronicles-Reihe abwechslungsreicher mit ihren Clavat, Selkies, Liltys und Yukes.

  8. #8
    Zitat Zitat von Kiru Beitrag anzeigen
    Da jedoch die Storys mittlerweile auch alle bitter ernst zu sein müssen, ist dies leider fast die einzige Möglichkeit.
    Das eine muss aber das andere doch bitte nicht ausschließen. Die Story in FF9 war bestimmt nicht lustig oder weniger erwachsen, die Charaktere hingegen waren alles andere als realistisch. Auch eine Welt, die von absoluten Märchengestalten bewohnt ist, kann sich Katastrophen gegenüber konfrontiert sehen. Und das hat bei FF9 wunderbar funktioniert.

    Ich muss Enkidu leider zustimmen. In Sachen Charakterdesign ist FF ziemlich festgefahren. Natürlich sehen "realistisch gestaltete" Charaktere auch gut aus, das bestreite ich gar nicht. Es geht aber einfach um die Abwechslung, und die fehlt einfach. Es kommt nur noch dieser Realismus-Wahn. Gerade aus diesem Grund ist FF9 auch mein Lieblingsteil der 3D-FFs - weil es das einzige ist, das sich vom Charakterdesign wirklich enorm abhebt. Seit FFX müssen nur noch grafische Overkill-Realismus-Charaktere her. Und Nomuras Stil kann ich persönlich auch überhaupt nicht haben, seine Gesichter sind allesamt so unheimlich austauschbar, dass es irgendwann echt langweilt. In FF12 war wenigstens noch etwas Abwechslung drin, insgesamt war mir da das Design aber auch zu eintönig. Man hätte da so viel allein aus der Party machen können dank der vielen verschiedenen Rassen, die es in Ivalice gibt. Stattdessen bekommt man nur eine einzige Viera mit in die Party (offensichtlich nur, um die männliche Spielerschaft zu ködern) und der Rest wird einfach links liegen gelassen. Warum keinen Bangaa, keinen Mogry oder Seek? (Gut, bei einem Seek hätte es wahrscheinlich ein paar Verständigungsprobleme gegeben *g*). Aber gerade weil die FF-Partys doch meist dieses typische Muster verschiedener Stereotypen (verschwiegener Einzelgänger-Kämpfer, herumhüpfendes und quäkendes Girlie, um mal die Extrembeispiele zu nennen), hätten sich da verschiedene Rassen doch echt angeboten. Diese Chance hat man bei FF12 einfach nicht genutzt - und das Gleiche scheint bei FF13 der Fall zu sein. Wobei es hier noch nicht einmal verschiedene Rassen zu geben scheint (zumindest habe ich nichts darüber gelesen, oder sind Farsi und Lusi unterschiedliche Rassen?). Und selbst wenn es sie gibt, gehe ich zu 90% davon aus, dass die Party in FF13 wieder fast vollständig aus Humes/Menschen besteht. Das wird irgendwann einfach langweilig. Die drei bisher gezeigten Charaktere bestätigen diese Vermutung bis jetzt zumindest.

    Ich finde nicht, dass die Mehrheit der Fans mittlerweile ausschließlich diese superrealistischen menschlichen Charaktere wollen. Square-Enix geht da in eine falsche Richtung. Den einzigen Kompromiss, den man noch einzugehen scheint ist der, dass in den neueren Charakter-Partys zumindest immer ein "nichtmenschlicher" Charakter dabei ist - eben in FFX Kimahri und in FF12 Fran. Aber das ist doch nicht wirklich das Gleiche in meinen Augen.

    Im Übrigen bin ich persönlich jetzt auch kein Fan von Amanos Zeichnungen, aber ich finde, in FF9 hat das Ganze sehr gut geklappt, warum geht das jetzt nicht mehr?

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