Zitat Zitat von Exkalipoor Beitrag anzeigen
-In einen Dissidia Interview erklärt Nomura, dass sie der Hauptcharakter ist.
Ich habe von einem viel älteren Interview gesprochen. Soweit ich weiß, war Nomura in FFVI nur Monsterdesigner und war nicht maßgeblich an der Geschichte usw. beteiligt. Was er dazu über ein Jahrzehnt später meint ist imho nicht grade ausschlaggebend.
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-Es geht im Plot immer um Terra.
In der World of Balance vielleicht, aber das sagte ich schon. In der World of Ruin werden andere Prioritäten gesetzt.
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Mit irgendjemanden muss man anfangen. Celes ist völlig unbedeutend. Sie sucht nach ihren Freunden, nahezu jeder tat dies im vergangenem Jahr. Ihre Person und ihr eigenspezifisches Wirken trägt zu absolut nichts bei.
Völlig unbedeutend? "Eigenspezifisches Wirken"? Da werden dir selbst die meisten FFVI-Fans widersprechen. Wenn man mit irgendjemandem anfangen muss, dann hätte das ebensogut Terra sein können, die Entwickler haben sich aber dagegen entschieden. Und wenn ich mir überlege, was für emotionale Schwerpunkte da gesetzt werden, als Celes ganz allein ist und sich erst umbringen möchte ... auch in den FMVs der PlayStation-Umsetzung ist sie ganz prominent vertreten, während diverse andere Charaktere erst gar nicht auftauchen. Celes ist neben Terra eine der zentralen Figuren in der Handlung. Auch nicht zu vergessen ist ihre komplizierte Beziehung zu Locke.
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Jein, sie dienen zur Celes Charakter Entwicklung und sind in der Tat bewegend. Zum Plot tragen sie aber nichts bei.
Wenn ich mir überlege, was auf dieser Insel alles passiert, trägt das eine ganze Menge zum Plot bei. Nicht alle Tage denkt einer der Protagonisten, er sei der einzige überlebende Mensch auf der Welt und versucht sich das Leben zu nehmen. Die Handlung fortzuführen bedeutet nicht zwangsweise, dass es irgendwas mit Kefka & Co zu tun haben muss.
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Rekrutiert man sie nicht, so wird Kefka in seiner finalen Rede eine Zusatzzeile ergänzen(sowas wie "Hmpf, dann beseitige ich euch jetzt schon"), was darauf hinweist, dass er lediglich Terra als gefahr und wichtigster Punkt des Widerstandes und der Hoffnung anerkennt.
In diese halbe Textzeile interpretierst du ja ganz schön viel hinein.
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Nennenswerte Ausnahmen bilden Setzer, Strago und Shadow, die halt wachgerüttelt werden müssen. Terra? Sie will zunächst garnicht, sie kann zunächst garnicht, sie sit die einzige, die überhaupt zögert. Es müssen erst dramatische Situationen vonstatten gehen, bis sie sich anschließt.
Selbes gilt für die von dir genannten "Ausnahmen". So einzigartig ist Terra in der Beziehung nun auch wieder nicht.
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Nein. Die WoR ist wie die dritten Welt in FFV oder der Moment vor dem Norkrater mit Sephiroth. Man nennt sie auch Welt der Sidequests. Vom reinen Plot her ist sie unbedeutend, da zeitlich gesehen nichts passiert. Von der Charakterentwicklung hast du völlig recht, aber bei den agnzen Abenteur in der WoR gibt es keine Handlung und kaum Momente wo man merkt"Aha, da ist der Hauptcharakter".
Das sehe ich völlig anders, und da wird mich auch niemand umstimmen können. Wie ich schon weiter oben sagte, Handlung bedeutet nicht, dass zwangsläufig alle Elemente der Geschichte in Bewegung sein müssen. In diversen Teilen der Reihe wie z.B. FFVII gab es mehr oder weniger so etwas wie die von dir beschriebene "Welt der Sidequests", aber VI geht über dieses Konzept weit hinaus, indem man erst hier viele der Hauptfiguren erst richtig kennenlernt. Es handelt sich um eine Art Katharsis, eine Synthese. Das, was in der World of Balance begonnen wurde, wird erst hier aufgelöst, diverse Figuren finden erst in der völlig zerstörten Welt ihren Platz im Leben (Terra, Cyan ...) oder können ihre tragische Vergangenheit hinter sich lassen und wieder nach vorne blicken (Setzer, Locke ...).
In der World of Ruin hat jedes wichtige Partymitglied einen eigenen Abschnitt, und das sind in FFVI bekanntermaßen so einige. Sie alle werden nochmal ins Rampenlicht gerückt. In den Endphasen der meisten anderen RPGs gibt es so etwas nicht, da spielt man sich nur durch diverse Sidequests, die nicht besonders viel mit den Charakteren oder der Hauptstory zu tun haben. So etwas ist zwar auch in der World of Ruin vorhanden, aber reiht man alle Charakter-Quests aneinander, macht das wie schon gesagt einen so wesentlichen Bestandteil des Gesamtbildes von FFVI aus, dass man das wohl kaum als Nebensache abtun kann. Meine Güte, die ganze Weltkarte wurde extra dafür verändert, mitsamt den meisten Städten und dem Soundtrack. Ein bisschen viel Aufwand, wenn es nur um ein paar Sidequests ginge, oder? Nur weil vieles davon optional ist, heißt das noch lange nicht, dass es weniger bedeutsam ist als das, was man davor vorgegeben bekam.
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Ist was anderes, als sich selbst ein Messer in den Hals zu jagen. Suizid ist das Beenden des eiegnen Lebens, weil man durch äußerlcihe Umstände dazu gezwungen wird(und eigentlich sich garnicht umbringen will). Bei Shadow ist das anders. Er ist vor seinen Ängsten immer davongelaufen. Die Feigheit und falsche Gründe halten ihm am Leben, ehe er es schafft, Mut zu zeigen und sich seiner Verantwortugn zu stellen. Er kann kein normales Leben führen und hat dies erst am Ende kapiert. Es ist Selbstmord, aber kein Suizid.
Ähm, soweit ich weiß ist Suizid praktisch gleichbedeutend mit Selbstmord. Von daher ... hier ein Wiki-Zitat:

Der Suizid (von neulateinisch suicidium aus caedium = Tötung und sui = seiner selbst (Genitiv), also sui caedium = Tötung seiner selbst) ist das willentliche Beenden des eigenen Lebens, sei es durch beabsichtigtes Handeln oder absichtliches Unterlassen, z. B. lebenswichtige Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeit nicht mehr zu sich zu nehmen. Das Wort „Suizid“ wird in der modernen Wissenschaftssprache bevorzugt, während der sprachgebrauchlich bekanntere Ausdruck „Selbstmord“ als Lehnübersetzung bereits im 17. Jahrhundert ebenfalls aus „suicidium“ entstand.