Das wirklich schlimme daran war ja, dass einem halbwegs aufmerksamen Zuseher das ab spätestens der Mitte des Films völlig bewusst war. Es war mehr als eindeutig, dass dieses Krieg-der-Welten-Schema auch hier zu Anwendung kommen wird, da es ja ein Ding der Unmöglichkeit wäre, dass die Hauptcharaktere sterben, andererseits auch niemals in derart kurzer Zeit ein Mittel gegen die Pollen gefunden werden kann. Was ist also die geniale Lösung? DIE NATUR HAT KEINEN BOCK MEHR AUF ERHÄNGTE MENSCHEN! Jaja.
Na ja, gut war aber immerhin das Ende. Die allerletzte Szene war so ziemlich das beste am Film - rein inhaltlich gesehen natürlich und in Verbindung mit der vorletzten.
Ansonsten: Zooey Deschanel hurra, Mark Wahlberg würg. Bis auf Julian waren die restlichen Charaktere ja sowieso nur belangloser Austauschmüll.
Ich hab mir jedenfalls mehr erwartet. Spektakulärere Selbstmorde, besser ausgearbeitete Charaktere, viel mehr Reflektion der noch überlebenden Menschen auf das Geschehen (da war der schrotflintenballernde Bauer viel zu wenig) und natürlich ein interessanteres Ende - was bei der Ausgangssituation zugegebenermaßen ziemlich schwer zu bewerkstelligen wäre, aber ein rennomierter Drehbuchschreiber sollte so etwas schon hinbekommen.
Worst shit ever nicht, aber ziemlich nutzlos. The Village ftw.






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