-
Ehrengarde
Man sieht, dass du überhaupt keine Ahnung von Ernährung und den Körperfunktionen hast. Mit Zucker kannst du, ausser Fettdepots, nichts aufbauen. Zucker, der sich aus Kohlenyhdraten zusammensetzt, ist ein reiner Energielieferant. Führst du dem Körper mehr Energie zu, als du am Tag verbrauchst, so ist der Körper bestrebt, Reserven in Form von Fett einzulagern für schlechte Tage. Fett dagegen (also neben Eiweiß und Kohlenhydrate) dient hierbei als sekunderärer Energielieferant - sprich: keine Kohlenhydrate vorhanden, schaltet dein Körper automatisch auf Fett um (es ist übrigens ein Fehler, sämtliches Fett zu verurteilen. Essenzielle Fettsäuren unterstützen sogar den Fettabbau am Körper, das nur by the way).
Das Problem in der heutigen Ernährung liegt sicherlich nicht im "Fettkonsum" der Zivilisation, sondern der übermäßigen Kohlenhydrat-Zufuhr. Fakt ist jedoch, dass der Baustoff für Muskeln Eiweiß ist. Keine KH's und auch kein Fett - das sind reine Energielieferanten. Deswegen wirst du mit Nutella und Co. auch keinen signifikaten Muskelzuwachs verspüren - was glaubst du, warum Sportler, insbesondere im Bodybuildung bereich, eine eiweißbetonte Ernährung propagieren? Sicherlich nicht aus Jux ^^
@D-Batista, bei den Haferflocken meinte ich auch eher Porridge, falls du das kennst. Verlange von keinem, staubtrockene Haferflocken zu spachteln. Ich esse jeden morgen eine Schüssel (150 g) Haferflocken mit Wasser+Süßstoff vermischt. Wenn man das für paar Minuten in die Mikrowelle haut, dann kriegt man einen Haferbrei (zählt sogar zu den Nationalgerichten bei den Briten! --> Wikipedia nach Porridge). Schmeckt schön süß - eine meiner Leibspeisen. Haferflocken sind ein idealer Lieferant von (komplexen) Kohlenhydraten und machen länger satt. Dazu auch ein moderater Anteil von Eiweiß (13,5 g/100g) - genau richtig um in den Tag zu starten und die leeren Energiespeicher zu füllen.
@Jericho - ich bin selber Ausdauersportler mit BB-Ambitionen. Glaub mir, im Amateur-Bereich geht es so zu, wie ich beschrieben habe. Die meisten Leute starten planlos, wundern sich, dass sie keine Erfolge verbuchen und informieren sich anschließend. Nicht wenige bleiben bei einem sinnvollen Trainingsplan und einem zusätzlichen Ernährungsplan hängen. Man muss sich nicht ein Leben lang in Askese üben, aber eine gesunde Ernährung (die damit ganz klar einhergeht), ist nichts verwerfliches. Außerdem gebe ich hier nur Tipps, woran es liegen könnte. Schrottige Ernährung ist einer der Haupgründe, warum viele verzweifeln. Diskopumper hin oder her.
@Usagi - genau darum gehts. Wenn man zu radikal an die Sache herangeht, fällt man auf die Nase. Vorallem was die Ernährung betrifft. Ich mein, mit 15 Jahren kann man da nicht viel machen, da die Eltern schnell denken werden, man hätte einen an der Marmel. Aber hin und wieder mal was neues ausprobieren, ggf. eine Mahlzeit nach und nach durch gute Lebensmittel ersetzen (z.B. beginnend beim Frühstück!). Step by step die Eltern darauf bringen a la z.B. "Mama, darf ich dies und jenes" (aber nicht übertreiben). Sehen die Eltern, dass es einem schmeckt, dann kommt es sicher öfters auf den Einkaufszettel. So hab ich das jedenfalls zu Beginn gemacht. Mittlerweile kaufe ich selber ein und meine Mum lässt mich einfach machen, weil sie sieht, dass ich mir Gedanken über meine Ernährung mache. Klar, die Mutter wird jetzt nicht extra für den kleinen Bub eine Extra-Wurst in Sachen Mittagessen kochen o.ä., aber man muss auch nicht, wie gesagt, von 0 aufg 100 % gehen. Ernährung ist beim Muskelaufbau sicherlich 60 % - die anderen 40 % sind Training und genug Ruhe (Regenration).
Geändert von Louzifer (28.06.2008 um 11:54 Uhr)
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln