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Thema: Kurzreviews

  1. #81
    Sonnenschauer (1.01)

    Handlung: 9
    Spielmechanik: 8,5
    Grafik: 7,5
    Sound: 8
    Wert: 9

    + Symphatische Charaktere
    + Abwechslungsreicher Spielverlauf
    + Rätsel & Geschicklichkeitseinlagen fordernd, aber überwiegend fair
    + Keine Orientierungsschwierigkeiten
    + Innovative Kampfsysteme
    + Storymäßig viele Drehungen und Wendungen
    + Das Spiel nimmt sich selber gerne auf die Schippe und vereimert auf sehr lustige Art und Weise viele RPG-Klischees
    - Einige Rätsel sind etwas konfus (Schatz- & Baumrätsel)
    - Musik manchmal unpassend (1. KS)
    - Viele Posen wirken abgehackt (Schlag, Heben) oder nur leicht angedeutet (Leitersteigen, Sprung)
    - Bei manchen Stellen wurde mit Animationen & Grafiken gespart (Mechafight, etc.)

    Sonnenschauer ist ein RPG der etwas anderen Art und dreht sich vorwiegend um seine Charaktere und deren Interaktion untereinander und zur (äußerst bizarren) Umwelt. Auch Abwechslung wird hier groß geschrieben, Rätselgeister und Mal-die-Welt-an-Wichtel geben auf äußerst unterhaltsame Weise ihre Knobeleien und Geschicklichkeitsprüfungen an den Spieler weiter, welche mit etwas logischem Nachdenkens & Ausprobierens problemlos gemeistert werden können und nie etwas wie wie Frust aufkommen lassen. Nur wenige Stellen zu Anfang sind etwas kniffliger zu lösen (Baum- & Schatzrätsel), dafür entschädigt aber die äußerst klangvolle MP3-Unterstützung.

    Eines der wenigen Rollenspiele, welches auf klassische Tugenden pfeift und seinen eigenen, unorthodoxen Weg einschlägt. Trotz minimaler Schwächen ein grandioses und unterhaltsames Spiel voller Innovationsfreude und Mut zum Außergewöhnlichen.

    Geändert von Davy Jones (08.11.2008 um 19:16 Uhr)

  2. #82
    Abyss War

    Handlung: 7
    Spielmechanik: 7,5
    Grafik: 6
    Sound: 7
    Wert: 7,5

    Prositiv
    + 08-/15 Handlung sehr gut erzählt
    + Sympatische Charaktere
    + Netter Mappingstil

    Negativ
    - belanglose, ziemliche 08-/15 Handlung
    - Auf dauer ermüdende Kämpfe
    - Wenig Abwechslung
    - Sehr kurze Spielzeit (mit Sidequest's um die 4 Stunden)

    "Abyss War ist der nachfolger von Abyss Mage, erzählt die Geschichte aber aus Sicht der Guten. War der Erstling noch komplett in Schwarz-Weiß, ist Abyss War vom Mapping her relativ gelungen. Leider erzählt das Spiel von Diätsch eine langweilige Geschichte. Ein großes Plus hingegen sind die gelungenen Charaktere, die alle eine eigene persönlichkeit besitzen. Insgesamt gehört Abyss War zwar nicht zu den RMXP-Top Titeln, aber dennoch ist es ein Anspielen wert."

  3. #83
    Die Reise ins All (1.1)

    Handlung: 9,5
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 8
    Sound: 6
    Wert: 9

    Positiv
    + Charaktere mit Symphatiefaktor <3
    + Unglaublich viel zu entdecken
    + anspruchsvolle und Witzige Dialoge
    + hochtaktische, gut ausbalancierte Kämpfe
    + Originelle und krud-lustige Geschichte
    + Überwiegend selbstgezeichnete Gegner
    + Abwechslungsreiche Minispiele

    +- Mapping schwankt zwischen Hervorragend, gut, mittelmäßig und öde
    +- Musikuntermalung teilt sich in Ohrwürmer, "passende" BGM und belanglose Dudelmusik auf

    Negativ
    - Zahlen- und Schalterrätsel sind teilweise zu schwer
    - NPCs sind keine große Hilfe bei Oberwelt-Kopfnüssen
    - Die Tragik des Spiels beißt sich mit dem Humor
    - Charakterentwicklung teils unglaubwürdig (Kreatur)
    - In einigen Situationen weiß man nicht, ob man lachen oder sich die Stirn runzeln soll
    - "Use Poses"-Feature nicht konsequent durchgezogen

    Die Reise ins All ist einer der rareren Spieletitel, die vor allem auf ihre äußerst unterhaltsamen und einzigartigen Dialoge setzen. Das Spiel ist überfüttert mit Details und Animationen, nur die Menge an Posen wurden nicht konsequent durchgezogen. Dies fällt einem umso stärker auf, wenn von Mackwitz bspw. angestrengt in einem Buch blättert, aber anscheinend kein Gewehr für abgegebene Schüsse benötigt. Auch ein Teil der Dramatik fehlt dem Spiel, Winnetou z. B. spielt mit einem Murmeln, als er erfährt dass die Gruppe seine Stammesbrüder ermordet hat. Dass die Kreatur später dann von einer Dumpfbacke über Nacht zu einem Klugscheißer mutiert, macht die Sache nicht besser.

    Überwiegend ist das Charaktersetting aber glaubhaft rübergebracht worden und erlaubt viele lustige Situationen zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern, wobei besonders von Mackwitz durch seine wohl angeborene Hackenschlag-Mentalität zur Geltung kommt. Rätsel sind Ansichtssache, mir persönlich waren einige zu konfus und nicht wenige haben auch vor Bugs gestrotzt (zurücksetzen von Variablen, "Verbauen" des Weges), die meisten waren aber fair und schaffbar.

    Alles in allem durch die grandiose Umsetzung der Geschichte und die vielen Details sowie natürlich von Mackwitz ein Spiel der Extraklasse, in das unglaublich viel Liebe gesteckt wurde.


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    Hybris - 2nd Awakening (1.1, deutsch)

    Handlung: 9
    Spielmechanik: 10
    Grafik: 7
    Sound: 8
    Wert: 9,5

    Positiv
    + Zelda-like-Ambiente
    + Bestes Maker-AKS seiner Art
    + Moderater Schwierigkeitsgrad
    + fluffiger Spielfluss

    Negativ
    - Hohe Hardwareanforderungen (Dualcore-/Quadcore)
    - Rückstöße bei zwei Endgegnern sind extrem nervig
    - Tragik des Spiels wird nur selten bewusst, da die meisten NPCs sich nichts anmerken lassen und belanglosen Unsinn reden
    - Kein Questlog

    Trotz einiger recht happiger Schwächen ist Hybris 2 ein Spiel, dass süchtig macht, nicht zuletzt wegen seiner von Zelda entliehenen Atmosphäre. Das AKS macht unglaublichen Spaß und das Monsterschnetzeln gerät schnell zu einer Art "Einer geht noch"-Abhängigkeit. Fehlende Rätsel fallen nicht so sehr ins Gewicht als dass es störend wirken würde, Hauptproblem bleiben die Lags bei zu schwachen PCs mit Einkern-Prozessoren wie z. B. Celeron.

    Sofern man einen leistungsfähigen PC besitzt und zwei nervige Endgegner verschmerzen kann, machen AKS-Freunde hier keinen Fehlgriff. Definitiv ein Top-Spiel.


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    Triplet (0.1)

    Handlung: 2
    Spielmechanik: 2
    Grafik: 4
    Sound: 5
    Wert: 3

    Positiv
    + Solides Mapping
    + Fehlerfreie Rechtschreibung und solider Satzbau

    Negativ
    - Unglaubwürdige Charaktere
    - Viele unnütze NPCs in einer aufgepumpten Stadt
    - Textboxen sind zu langsam
    - Story wird nicht sonderlich interessant erzählt
    - Keine Kämpfe & Rätsel, nur umhergehen
    - Flacher Humor
    - Die Auswirkungen verschiedener Entscheidungen sind fast 0

    Wenn jemand ins offene Meer geschubst wird und in diesem wohl ertrinkt, wünscht man sich von einem gutmenschlichen Helden wohl etwas mehr als nur einen stummen Blick gradeaus. Und jemand der grad sein Schwert verloren hat, aber dennoch "ich töte euch!" schreit, lässt weiterhin kein gutes Licht auf die Logik in diesem Spiel scheinen.

    So spielt sich das Ganze dann fort, zwischendurch gibt es noch mehrere erzwungene Einlagen wie die Anfälle von Egbert. Nur leider lässt die Entdeckung des wahren Grundes für diese psychische Störung die Helden völlig kalt, so als wäre es die Selbstverständlichkeit schlechthin. Das Menü ist im Grunde überflüssig, hier hätte der schnellere Standard mit Speichern und Abbrechen vollkommen ausgereicht, da es sowieso keine nennenswerten Items zu erhalten gibt. Generell sind die fehlenden Kämpfe und Rätsel ein riesiges Manko, welche das Spiel lediglich auf Schwatzen und rumgehen zurechtstutzen.

    Insgesamt stark ausbaufähig, vor allem das Gameplay und die Charaktere haben starken Nachholbedarf an Abwechslung bzw. Glaubwürdigkeit.

    Geändert von Davy Jones (09.12.2008 um 20:00 Uhr)

  4. #84
    Die Reise ins All (1.1)

    Handlung: 9.0
    Spielmechanik: 8.0
    Grafik: 9.0
    Wert: 8.0

    Positiv
    + Charakter mit sympathischen Eigenschaften
    + größtenteils gute Rätsel
    + auflockernde Minispiele
    + witzige Dialoge
    + tacktische Kämpfe
    + Originelle und abwechslungsreiche Story
    + viele Romanfiguren
    + für Endeckungen Erfahrung
    + sehr gute Animationen
    + keine wiederholten NPCs Sätze


    Negativ
    - Bosskämpfe teils zu schwer, teils zu einfach
    - linear und manchmal beengte Storyabläufe
    - Aufteilung von Romanfiguren nicht balanciert (im Zug viele, aufm Planeten keine)
    - für Endeckung Erfarung macht später keinen Sinn (5 Exp obwohl ich ein paar Tausend für LvL brauche)
    - Frühwarnsystem nur für Kämpfe
    - Zahlenrätsel für Hirnprofis

    Die Reise ins All ist eine Art von Spiel das nur einmal in 3 Jahre kommt,
    exzellente Animationen und sehr liebvolle Figuren die alle einen eigenen Reiz haben. Die Erkundung der Umwelt wird immer belohnt egal wo man ist.
    Das ausgerechnet das Monster von Frankenstein mitkommt war genauso überraschend wie sinnlos obwohl es sich zur Gruppe ganz gut ergänzt.


    Was mich gestört hat waren die Bosskämpfe, manchmal zu leicht wegen der Angriffe der Kreatur, zu schwer wie gegen den Bösen Heissen in der Albtraumwelt. Die Rätsel fand ich überwiegend gelungen wi e die in der Pyramide verzweifelte jedoch bei den Zahlenrätsel. Die Story war meistens gut umgesetzt doch manchmal weren einfache Cuttskinns nützlich

    im Großen und Ganzen ein ausgezeichnetes Spiel das bestimmt noch einige Auszeichnungen bekommt.

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    Seymaru

    Handlung: 3.0
    Spielmechanik: 2.0
    Grafik: 8.0
    Wert: 2.0

    Positiv
    + anfangs viele verschiedene Nebenchars
    + viele Details
    + nette Sidequests
    + Dialoge passend


    Negativ
    - Story zu kitschig und vorhersehbar
    - sinnloser Anfang
    - ALLES unbalaciert (Kämpfe, Truhen, Fähigkeiten, Monster. usw.)
    - Auftragbuch zu ungenau und fast schon nutzlos
    - Rätsel zu einfach
    - jämmerliche Minispiel
    - die meisten Crewmitglieder sind unwichtig und geben keine Kommentare von sich
    - stupides Spielgeschehen
    - keine Frühwarnsystem
    - Kämpfe lassen sich nur durch Tränke bestimmen


    Ok man kann wohl schon sehen was ich vom Spiel halte. Es hat mich schon mehrmals zum Rand der Nerven gebracht. Die Rästel sind wohl für Kleinkinder da man meistens die Lösung schon sieht, das Spiel wer auch für Kinder wen dort nicht diese Kämpfe weren für die man eig nur Tränke braucht. Die Monster sind kein Problem nciht mal die Endgegner aber so eine Giftmücke mit einem Stich läuft man gleich zum Gevatter Sensenmann in die Arme.
    Die Fähigkeiten für die man Denkt das sie hilfreich sein werden benutzt man welche nur 2-3 mal das ganze Spiel lang. In manchen Truhen findet man 200G in anderen 2000. Das macht keinen Unterschied da man sowieso nie genung Geld hat.

    Die Geschichte ein Kuchen für alle die Kritiken schreiben wollen. Vom sinnlosesten Anfang aller RPGs die ich gespielt über eine völlig kitschige Story über Prinzen die vom Thron gestossen wurde oder iwelche Banditen die eig gute sind zu einem Schlus den ich nach der ersten Stunde schon erraten hab. Ich hab das Gefühl die ganze Story beruht auf einem Märchen.

    An der Umgebung ist nichts zu rütteln udn die Gespräche sidn auch in Ordnung. Das sind hoffnungsschimmer aber die ncith ausreichen um
    das spiel zu spielen also Händeweg davon.

  5. #85
    Elektra Kingdom

    Handlung: 8.0
    Spielmechanik: 8.0
    Grafik: 9.0
    Wert: 8.5

    Positiv:

    + Geniales Mapping
    + sehr viele (gute) Posen der Charaktere
    + Monsterfibel, Questlog und diverse andere nützliche Features



    Negativ:

    - am Anfang spannende, mit der Zeit aber untergehende Handlung
    - wenig Bewegungsfreiraum
    - schlechtes Balancing

    "Elektra Kingdom, das Rollenspiel von Davias, ist eine Augenweide. Die Maps trotzen nur so vor Details und es gibt viel zu entdecken. Leider aber wird dadurch die Bewegungsfreiheit ungewollt eingeschrengt. Dies wurde aber schon mit einem nachfolgenden Patch bis auf einige Schnitzer beseitigt. Das Rollenspiel nutzt das Standartsystem des RM2k3, wurde aber durch eigens erstellte Grafiken aufgepeppelt. Als großes Plus müsste man noch die vielen, gelungen Questreihen; das Monsterlexika; ein Questlog (das den eigentlichen Retter im Spiel darstellt...) und viele weitere nützliche Features nennen. Alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen; deshalb weiter. Leider besitzt Elektra Kingdom nicht nur positives. Einige Kämpfe waren zu Anfang arg schwer, mithilfe des Charakteres Don Crotus jedoch wird mithilfe seiner Zauberfähigkeiten die Kämpfe fast schon zu einfach... Nur einige Bosskämpfe besaßen wirklich gutes Balancing (obwohl auch hier die ~Level hoch - einfacher Kampf~ divise zählte). Am Anfang ist die Story noch sehr interessant und es macht Spaß der Handlung zu folgen. Mit der Zeit jedoch verschlingen hunderte von einzelnen Handlungssträngen die ansonsten sehr gelunge Geschichte. Alles in einem gehört Elektra Kingdom zu den gelungensten RPG-Maker Spielen und Ich persönliche freue mich schon auf die Vollversion, die hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt..."

  6. #86
    Die Reise ins All (v1.0)
    Handlung: 8
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 7,5
    Sound: 7
    Wert: 9

    + Sympathische Hauptfiguren
    + Umfangreiche und sehr humorvolle Handlung
    + Abwechslungsreiches und einfallsreiches Gameplay
    + Sehr gutes Dungeon-Design
    + Forderndes Kampfsystem (2K-Standard)
    + Sehr viele selbstgemachte Ressourcen
    - Manche Rätselhinweise sind etwas schwer durchschaubar
    - Einige Endkämpfe sind schon etwas zu fordernd

    Die Allreise kann man ohne weiteres zur Creme de la Creme der Makerspiele zählen. Die charmanten Protagonisten und die augenzwinkernd erzählte, gut inszenierte Handlung schaffen es spielend, selbst die ernsten Makerspiele in den Schatten zu stellen und das abwechslungsreiche Gameplay muss man schon vorbildhaft nennen. Auf den Spieler wartet eine nahezu unendliche Menge aus Rätseln, Minispielen, Nebenaufgaben und Bonusabschnitten. Als Sahnehäubchen obendrauf gibt es dann noch die selbstgemachten Sprites, bei denen besonders die urigen Facesets herausstechen. Die einzigen Schwächen der Allreise zeigen sich bei einigen Endkämpfen, bei denen es mehr auf Glück als auf Geschick ankommt, und bei einigen Rätseln, deren Lösung trotz der Hinweise nur schwer zu finden ist. Trotzdem ist und bleibt das Spiel ein Meilenstein in der Makergeschichte und zeigt, dass man keine Lichteffekte und Mappingwunder braucht, um ein sehr gutes Spiel zu machen.

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    Hybris - 2nd Awakening (v1.03)
    Handlung: 6
    Spielmechanik: 8
    Grafik: 7,5
    Sound: 7,5
    Wert: 7,5

    + Action-Kampfsystem
    + Unverbrauchte Musik
    - Eintönige NPCs
    - Hohe Performance-Anforderungen

    Die Stärke von Hybris 2 liegt eindeutig im Gameplay. Das Action-Kampfsystem spielt sich flott, sofern der Rechner leistungsfähig genug ist, und ist trotz relativ weniger Aktionsmöglichkeiten durch die unterschiedlichen Gegner abwechslungsreich. Die Dungeons fallen dagegen etwas ab, da sich das Gameplay in ihnen meistens auf das Plätten von Gegnern beschränkt. Obwohl die Handlung des Spieles eigentlich recht viel Potenzial besitzt, bleibt Hybris 2 in diesem Punkt leider weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, was aber nicht ganz so schwer ins Gewicht fällt, denn das Spielerische soll ja sowieso im Vordergrund stehen. Trotzdem hätten die Dialoge stimmungsvoller sein können und die Inszenierung der Cutscenes vermag auch nicht wirklich zu überzeugen. Besser ist da schon die Musik, die zwar keine besonderen Akzente setzt, aber sich von den altbekannten Stücken wohltuend abhebt.

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    Switch - Fluch oder Segen (v1.0)
    Handlung: 7,5
    Spielmechanik: -
    Grafik: 7
    Sound: 7
    Wert: 8

    + Überwiegend sympathische Figuren und visual-novel-typische Handlung
    + Mehrere Enden
    - Ist trotz Auswahlmöglichkeiten mehr Buch als Spiel

    Switch lässt sich nur schlecht mit anderen Makerspielen vergleichen, da es sich um eine Visual Novel handelt, bei der sich wie der Name schon andeutet das Gameplay alleine auf ein paar Auswahlmöglichkeiten beschränkt. Wenn man davon mal absieht, wird man vom Spiel durchaus unterhalten. Die Handlung entspricht dem üblichen Aufbau einer Visual Novel und schafft es den Leser, sofern er etwas mit dem Thema Romantik und der japanischen Erzählerweise anfangen kann, ohne weiteres in ihren Bann zu ziehen. Wenn man etwas ankreiden könnte, dann die recht kurze Spielzeit und dass nur am Kapitelende abgespeichert werden kann.

  7. #87

    hi

    Charon-Dawn of hero
    Handlung:9
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 8
    Sound: 6
    Wert: 9
    -Gesichte nett aber nicht so interesant
    -soud oft gehört
    +aufbau und gruppe gut durchgedacht
    +gegnern stärke stimmt
    -Ausweichen von monster zu schwach

  8. #88
    Die Reise ins All (v1.1)

    Handlung: 9
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 8
    Sound: 6,5
    Wert: 10

    Positiv:
    + Wunderbar stimmige Spielwelt
    + Grafisch einheitlich und doch voller neuer Elemente
    + hervorragende Charaktere inkl. zahlreicher Posen
    + Extras und Sidequests für jeden Geschmack reichlich
    + gelungene Umsetzung des SteamPunk-Themas in Story, Grafik und Verhalten
    + jede Menge Humor und Abenteuer; das sogar zueinander passend
    + sehr lange Spielzeit


    Negativ:
    - Musik passt nicht immer ganz zur Stimmung
    - Manchmal ermüdend viele Höhepunkte in Serie
    - Kampf-Balancing stellenweise unausgeglichen


    Die "Reise ins All" überraschte bei ihrer Ankündigung sämtliche Forennutzer. Gefeiert als der neue Stern am Makerhimmel und sicherer Kandidat für einen der forderen Plätze bei den kommenden Spiel-des-Jahres-Wahlen war es für real Troll als Entwickler sicher nicht leicht, allen Anforderungen und Erwartungen gerecht zu werden. Umso lobenswerter, was er daraus gemacht hat und was er alles auf die Beine gestellt hat. Mit geschätzten 20 Stunden ist die Allreise ein Monumentalstück unter den Makerspielen. Schade bloß, dass der geneigte Spieler 20 Stunden Höhenflug nicht immer zu folgen vermag und das Spiel durch seine größte Stärke, den Ideenreichtum, gleichzeitig auch ermüdet. Es empfiehlt sich also, bewusst in Etappen zu spielen ;-)
    Die Charaktere im Spiel sind ausnahmslos gut getroffen und kleiden sich nicht nur in eigene, schräge Persönlichkeiten, sondern auch in selbstgepixelte Charas und Faces. Auch die NPCs, was dem Spiel zusammen mit der Jules-Verne-Atmosphäre seinen einzigartigen Charakter verleiht.
    Ebendieser ist es auch, der mich zu 10 Punkten auf der Wert-Skala verleitet hat: Ein neues Thema, in ebendieser Qualität, hat das auch wirklich verdient.

  9. #89
    Dudolf

    Handlung : 9
    Spielmechanik : 7
    Grafik : 8
    Sound : 10
    Wert : 8.5

    + Ausgefallene Story
    + Schöne Animation
    + Gut gemapptes M&B , RTP
    + viel Humor
    + Super coole Brain Video Szene
    + tolle Minispiele


    - große qualitative schwankungen zwischen den Parts
    - einige Grafikfehler (wird unten erklärt)
    - auch viele nicht lustige Witze



    Dudolf ist mehr ein interaktiver Film als ein Spiel , Bewegungsfreiheit bietet das Spiel garnicht , Aber genau diese eingeschränkte Spielbarkeit macht dieses Spiel aus. Die Ingamevideo Szenen sind wirklich super geworden und vor allem die Minispiele machen echt sehr viel Spaß. Leider fand ich die beiden ersten Parts des Spiels nicht sehr Ansprechend.
    Dann ab Part 3 wurde das Spiel auch viel lustiger , vor allem durch die Funsounds (Computer sagt nein (von Little Britain^^)).
    Solche Fehler wie die Überschneidung von Map zum schwarzen Erklär Bildschrim die das kurze Aufblitzen der nächsten Map zeigen hätte eigentlich vermieden werden können.

    Dennoch ist Dudolf ein gelungenes Fun-Chain-Game für zwischen durch und
    wird jeden mit einer neigung zu Stupiden Humor erfreuen können.

  10. #90
    Ateria - Kontinent der Schatten (XARGOTH)
    Handlung: 7
    Spielmechanik: 7
    Grafik: 8
    Sound: 6,5
    Wert: 7

    + Neue und unverbrauchte Optik
    + Guter bis sehr guter Erzählstiel
    + Kampfsystem enthält einige gute Verbesserungen
    + Gute Dialoge

    - Durch schwache Heilitems, ziemlich schwer.
    - Gameplay hat schwächen


    Was mir an Ateria - Kontinent der Schatten am meisten gefällt ist der Grafikstil, welcher deutlich unverbraucht ist und eine sehr dunkle Atmosphäre schafft. Auch die Geschichte wird in einem schönen Erzählstiel beschrieben und die guten Dialoge runden das ganze ab. Ein wenig anders sieht das mit dem Kampf und dem Gameplay aus. Heilgegenstände sind zu schwach und ich hatte offt das Problem das ich mit nur wenigen HP einen Kampf bestreiten musste. Außerdem hat das Gameplay in meinen Augen ein paar Schwächen.
    Alles in Allem ist Ateria aber ein Anspielen wert und hat mich in seinen Bann gezogen. Schade allerdings das nur eine Demo vorliegt.

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    Die Reise ins All (Real Troll)
    Handlung: 7,5
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 6,5
    Sound: 6
    Wert: 8,5

    + Neue und unverbrauchte Optik
    + Sehr sympathische Charaktere
    + Humorvoll und zugleich Interessante Geschichte
    + Schneidige Minispiele und Rätsel

    - Nach der Demo etwas schwächer
    - mMn zu viele Kämpfe


    Mein Favourit bei der Wahl zum Spiel des Jahres. Die Reise ins All spielt in einem unverbrauchten Zeitspanne und überzeugt mit den liebevollen und sympathischen Charakteren sofort. Die Geschichte ist interessant und gut erzählt. Auch die Minispiele und Rätsel wurden gut eingesetzt. Einen Contrapunkt gibt es allerdings, undzwar hat mMn die Geschichte bzw. die "Spannung" nach dem Demoteil ein wenig nachgelasen. Trodzdem ist Die Reise ins All zu einem meiner wenigen Lieblingsspiele geworden.

  11. #91
    Kindred Saga (Demo) von QHeretic
    Handlung: 8
    Spielmechanik: 10
    Grafik: 9
    Sound: 9
    Wert: 9

    + Für damalige Verhältnisse maßstabsetzende Technik
    + Gelungene Atmosphäre, gut eingefangenes Cyberpunk-Feeling
    + Gut gewählter Soundtrack
    + Eine spannende Story....

    - ...die jedoch in der Demo zu kurz behandelt wird.

    Ich möchte noch einmal auf ein sehr altes Makerspiel der amerikanischen Szene verweisen, weil ich denke, dass es das Wert ist. Sicherlich kann Kindred Saga heutzutage keine Bäume mehr ausreißen. Doch in den frühen 2000ern galt das Spiel als revolutionär in Sachen Technik. Es bietet eines der ersten einwandfrei laufenden, flüssigen, komplett selbsterstellten Kampfsysteme und gilt somit als Pionier auf diesem Gebiet. Zusammen mit dem eigenen Menü brachte das Spiel damals zum Staunen, was auch an der grafischen Oberfläche lag. Davon abgesehen bekommt man ein solides RPG, das viel verspricht, aber leider immer nur eine Demo gewesen ist und bleiben wird. Auch wegen der fantastischen Cyberpunk-Atmosphäre zähle ich Kindred Saga zu den einflussreichsten Makerspielen - für mich zumindest.

    DL-Link: http://rpg2000.4players.de/index.php...Kindred%20Saga

    Geändert von estapolis (08.01.2009 um 19:47 Uhr)

  12. #92
    The Longing Ribbon, by Gibmaker
    Handlung: 9
    Spielmechanik: 9
    Grafik:5
    Sound: 10
    Wert: 9


    + Glaubhafte Charaktere
    + Interessante Spielmechanik
    + Gut umgesetztes Skill-System
    + Wunderbare Geräusch- und Musik-Kulisse
    + Verzicht auf übertriebene Monster-Darstellung
    + Detailreiche Komplettlösung beigelegt



    - KS teilweise nicht gut ausbalanciert (Zu viele bzw zu schwere Gegner)
    - Stilmix im Graphik-Bereich
    - Zu wenig Fähigkeiten und Waffen
    - Wenig Speichermöglichkeiten


    Im ersten Moment mögen die verschiedenen Graphik-Stile zum Drücken der F12-Taste animieren, wenn man aber das ermüdende Intro überstanden hat und sich langsam in die Villa vortastet, erkennt man immer mehr die technische Ausgereiftheit und die Mühe, die in diesem Spiel steckt.
    Die "Schockeffekte", obwohl selten (Viel wird der Phantasie des Spielers überlassen), erfüllen ihren Zweck, die musikalische Untermalung ist perfekt platziert und das Gemäuer bietet eine einzigartige Atmosphäre.
    Obwohl das Kampfsystem an einigen Stellen deutlich zu wenig genutzt wird, bilden eine Handvoll Abschnitte langatmige Kampfpassagen. Diese können zeitweise auch sehr frustrierend sein, jedoch macht das Kampfsystem trotz des simplen Aufbaus enormen Spass.
    Wirklich verwundernd ist auch, dass keine großartigen Monster auftauchen, sondern die wahren "Schocks" mit surrealen Effekten ausgelöst werden.
    Erwähnenswert ist auch das tolle Skill-System - Erfahrungspunkte und Statusbildschirm waren gestern, Gemälde und Waschbecken sind die Zukunft.

    Meine Fazit: Ein Maker-Spiel, welches sich Gruselspiel nennen darf. Alles geschieht unterschwellig, Splatter-Action und hässliche Monsterfratzen sucht man hier vergeblich.

  13. #93
    Voll das Skatergame
    Handlung: 5
    Spielmechanik: 4
    Grafik: 6,5
    Sound: 5
    Wert: 7

    + Ungewöhnlicher aber sehr angenehmer Schreibstil
    + Sympathische Charaktere
    + Humor wird recht dezent eingesetzt und zerstört dadurch nicht die Athmosphäre
    + Passendes Setting

    - Viel zu kurz
    - Umgebung war nicht zum Untersuchen ausgelegt. Kommentare und/oder Secrets wären nett gewesen


    "Voll das Skatergames" gehört mit zu meinen persönlichen Lieblingen der Makerspiele. Den Reiz des Spiels macht dieser gekonnte Mix aus passender Umgebung, der für die Location passende Schreibstil und der eher unterschwellige Humor aus, der bei diesem Spiel dem Spieler nicht wie in vielen Fungames direkt aufs Auge gedrückt wird, sondern mit seiner Umgebung und den dort herschenden Umständen perfekt verschmolzen ist und wunderbar damit harmoniert. Leider aber hört das Spiel, kurz nachdem die Story anfängt richtig spannend zu werden, auf. Wirklich sehr schade, denn aus dem Konzept hätte man noch viel mehr rausholen können.

    Links zu Spielen gehören nicht in die Kurzreviews (Edit von Kelven).

    Haben bisher andere auch gemacht.
    http://rpg-atelier.net (Edit von DarkNanaki)

    Zitat Zitat von Abgelehnte Spiele und Ressourcen
    Voll das Skatergame
    Ein drogensüchtiger Protagonist, der aus Lust und Laune Leute umbringt, und versucht sich in der Stadt einer ultra-brutalen Gang anzuschließen, um der stärkste Macker zu werden. Ich glaube so eklatante Verstöße gegen Punkt 4 und 5 (keine menschenverachtenden Inhalte, keine Gewaltverherrlichung) unserer Netiquette hatten wir schon lange nicht mehr.
    Nein heißt nein! Wir wollen das Spiel im Forum nicht sehen und wir werden das Spiel im Forum nicht sehen. Beim nächsten Mal gibts dafür ne Verwarnung. Thx. ~Sheep

    Geändert von DarkNanaki (13.01.2009 um 02:21 Uhr)

  14. #94
    Pokémon Eiskristall (Beta-Demo 2.1) [abgebrochen]
    Handlung: 2
    Spielmechanik: 3
    Grafik: 6
    Sound: 5
    Wert: 3

    + Pokemon-typischer Stil
    + flüssige KS- & Menütechnik
    - Hauptcharakter spricht
    - Ruckelt bis zur Unerträglichkeit
    - Spieltechnisch unpassender Einstieg
    - Untypische Reaktionen u. a. von Team Rocket (körperliche Gewaltanwendung)
    - Insgesamt ein editierter Klon der Pokemon-Teile für den GBA

    Im Grunde fängt alles ganz gut an, wahlweise nimmt man sich als Trainer/Trainerin sein Pokemon und freut sich auf die ersten Erfolge im Kampf. Statt des Rivalen kreuzt aber nun Team Rocket auf und flüchtet mitsamt einiger Pokemon. Alles gut und schön, doch zu Anfang hätte ich gerne schon gekämpft, stattdessen stolpert man in irgendeine selbstablaufende Cutszene rein und wird von Ash gerettet. Auch die auf dem Bergpfad unterwegs anzutreffenden Kleinsteins sind als Anfangsgegner nicht geeignet, da sie nicht zu besiegen sind und man immer wieder flüchten muss.

    Soweit ist eigentlich alles verschmerzbar, der eigentlich Pferdefuß des Spiels sind seine Lags, die für ein Pokemonspiel einfach nicht tragbar sind. Da die Optik und die Pokemon sich nicht von der GBA-Version unterscheiden, ist man qualitativ mit dem Original besser beraten, Individualität und eigene Aspekte sucht man leider vergebens.

  15. #95
    Sanadorae (Demo V2.0) von Alexis Hiemis
    Handlung: 9
    Spielmechanik: 8,5
    Grafik: 9
    Sound: 10
    Wert: 9

    + Wunderschönes Mapping mit sehr gutem editiertem RTP
    + Sehr gute und passende Musikuntermalung
    + Trostlose, etwas düstere und kalte Stimmung wird perfekt rübergebracht
    + Individuelles Sideview Kampfsystem
    + Schönes Menü
    + Ausgearbeitete Charaktere und sehr gute Dialoge
    + Interessante Handlung, die viel verspricht
    + Bietet Maus und Tastatursteuerung

    +- Bislang nur einfaches Angreifen bei Kämpfen vorhanden, keine große Taktik

    - Gegner Auswahl im KS funktioniert gegen Ende nicht richtig
    - Skript Sequenz gegen Ende ist verbuggt

    Auch wenn nur eine Demo, verspricht Sanadorae etwas großes zu werden. Sehr gute Dialoge mit einer interessanten Handlung und wunderschönes Mapping. Die eingebaute Technik überzeugt, ist sogar relativ fehlerfrei.
    Es wird eine herrliche Atmosphäre aufgebaut (momentan die beste in einem mittelalterlichen Maker Game) und Sanadorae erklimmt den Thron unter seinen Artgenossen. Es zeigt, wie eine Atmosphäre aufgebaut sein sollte und gleichzeitig wie wichtig sie doch ist.


    greetz

  16. #96
    Phoenix Wright 2.5 - Hidden Traces (Demo) von EvillordCanas, Sölf, Magicmaker

    Handlung: 6
    Spielmechanik: 7
    Grafik: 7
    Sound: 10
    Wert: 10

    + Spannende Fälle
    + Viele Überraschungen
    + Dem Spieler gelegte falsche Fährten, wer der Mörder ist
    + Ein komplett selbstgemachter Staatsanwalt
    + Neue Charaktere

    - Zu hervorsehbare Enden
    - Den Mörder kann man sich zu leicht denken


    Hidden Traces gehört zu den besten Fangames von der Phoenix Wright-Saga, aber trotzdem muss man es kritisieren. Aber weg vom Negativen, ins Positive hinein! Der Verlauf der zwei Fälle ist sehr spannend und hat einige Überraschungen parat. Auch Phoenix neuer Gegenspieler (selbstgemacht), Edward Blooming, hat ein Geheimniss, welches man noch nicht erfährt.

    Es lohnt sich das Spiel zu spielen. Ob man nun ein Fan von PW ist, oder nicht.

    Geändert von Xia (06.07.2009 um 23:04 Uhr)

  17. #97
    Phoenix Wright 2.5 - Hidden Traces (Demo)

    Handlung: 8
    Spielmechanik: 9
    Grafik:10
    Sound:10
    Wert: 10


    +Langes Gameplay
    +Witzige Charaktere
    +2 Fälle
    +Sympatischer Plichtverteidiger
    +Spannend


    -Wiederholende Animationen
    -Frust



    Fazit:

    Das Spiel beeinduckt mit einer schönen Grafik. Sympathie, Humor und Überaschungen.

  18. #98
    Unterwegs in Düsterburg

    Kurz:
    Handlung: 7
    Spielmechanik: 8,5
    Grafik: 7,5
    Sound: 7
    Wert: 8

    Fazit: Ein durchaus spielenswertes und durch seine Atmosphäre verzauberndes Spiel, besonders für Leute, die sich mit dem RPG Maker auseinandersetzen.

    Lang:

    Geändert von Narcissu (07.08.2009 um 19:58 Uhr)

  19. #99
    Lazy Hero - Difficult Quest (Demo 1.01)
    Handlung: 8
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 8,5
    Sound: 9
    Wert: 9

    + Jeder Char besitzt ein indiviudelles Faceset
    + Oldskool-Flair der SNES-Games
    + Lustige Dialoge, keine Schwafel-NPCs, nimmt sich allgemein nicht sehr Ernst
    + Bekannte Musik (Illusion of Time, etc.)
    + Fluffiger Spielfluss, Sidequests bringen Laune
    +- Einige Gegner sind zuviel des Guten (allerdings lassen sich diese leicht umgehen)
    - Fällt mir spontan nichts ein, eine Worldmap wäre noch ganz nett gewesen

    Ein fauler Held liegt auf seinem Feld. So fängt es an, und ehe man sich versieht hat man plötzlich jede Menge Freunde um sich, welche einem beim Monsterprügeln und Sightseeing helfen. Es erinnert durch seine lustigen Dialoge stellenweise an Secret of Mana, Effekte sind SNES-getreu flüssig in Szene gesetzt worden. Das Spiel ist nicht wirklich schwer und hat einen angenehmen Schwierigkeitsgrad, auch gibt es jede Menge Secrets die zusätzlich motivieren. Ich persönlich bin gespannt auf die Vv, wer außer mir noch Spiele im Stil von Eternal Legends liebt, sollte ebenso zugreifen.
    --------------------------------------------------------------------------

    Nightwalker (Erste Demo)
    Handlung: 4,5
    Spielmechanik: 4
    Grafik: 10
    Sound: 3
    Wert: 5

    + Sehr schönes Mapping
    - Diverse Sidequests können nicht abgeschlossen werden, wenn man sich zu weit in Umgebung rauswagt
    - Relativ unpassende und nichtssagende BGM
    - Durchlaufmaps ohne Sinn und Verstand
    - Äußerst linear mit wenig Abwechslung
    - Diverse Atmoshärekiller(KS-Effekte, Dämo-Tür)

    Fängt vielversprechend an und hört auch vielversprechend auf. Problem ist nur, dass der Mittelteil sich gehen lässt wie ein Hängebauchschwein. Anfangs ist man beeindruckt von der äußerst hübschen Optik, mit der Zeit verfliegt dieser Bonus allerdings und es wird zu einer Art fröhlichem Wandertag. Hier und da mal ein paar Gegner, neben den Wegen sind ein paar Sidequests (größter Held der Welt, böse Dämonentür), welche durch ihre willkürliche Platzierung allerdings beliebig erscheinen und die Atmo runterziehen. Ansonsten passiert auch nicht viel, an einigen Schlüsselstellen lässt sich zudem nicht mehr zurückkehren, angefangene Sidequests sind dadurch null und nichtig. Einige KS-Effekte wirken zudem drübergelegt und abgehackt, hier hätte man auf diverse Elemente verzichten bzw. mehr Sorgfalt an den Tag legen können. Erst ab Betreten der Stadt wird das Gameplay sprunghaft besser, die Abwechslung steigt und man fühlt sich auch wieder in einer lebendigen Gegend zuhause. Insgesamt aber ist das zu wenig, viel zu viel wurde hier an Potential verschenkt, als dass es einen positiven Gesamteindruck hinterlassen könnte.
    --------------------------------------------------------------------------

    Vampire Chronicles 3 (3. Demo)
    Handlung: 6
    Spielmechanik: 3
    Grafik: 7,5
    Sound: 8
    Wert: 4

    + Ausstattung eines eigenen Hauses
    + Interessante Story um Drake & Salaazar herum
    + Das Ringen von mehreren Antagonisten ist interessant in Szene gesetzt und erinnert an SD3
    - Die restlichen Hauptcharaktere sehen blass aus
    - Undurchsichtige Hauptstory mit zuvielen Figuren und "Darf ich nicht sagen"-/"Geht dich nichts an"-Sprüchen von irgendwelchen Schattenfiguren
    - Vielerorts fehlende Hauptwege, Enterkloppen durch Sprungskript bei Hindernissen (die fast überall im Weg stehen)
    - Viele Monsterbegegnungen sind unvermeidlich
    - Enges, labyrinthartiges Mapping -> schlechte Begehbarkeit
    - Zu starkes Respawning (nach Mapverlassen)
    - Zähe Laufgeschwindigkeit auf Weltkarte
    - Sinnfreies Kriegs-System, da keine Taktik
    - Nervige Laufwege (Schloss, Pagan, etc.)
    - Teilweise frustige Minigames
    - Quests können nur kapitelweise gelöst werden und verfallen auch nach einiger Zeit
    - Questlog ist teils zu uninformativ und oberflächlich
    - Für Joypadspieler komplett ungeeignet, da Tastatur unbedingt notwendig

    Von den Screenshots die man überall sieht, ein richtiger Eyecatcher. Aber wie schon bei Nightwalker sitzt der Teufel im Gameplay, ein Beispiel wären hier die Dungeons. Ausnahmslos Labyrinthe mit Monsterhorden, welche hier und da eine simple Rätsel-/Geschicklichkeitseinlage abverlangen. An sich nicht weiter schlimm, wenn nur das Mapping nicht so unglaublich eng und gassenartig geformt wäre. Das Andotzen mit den pro Mapwechsel wiederkehrenden Gegnern (die einen meistens auch verfolgen) ist in den meisten Fällen somit unvermeidlich und geht dementsprechend auf den Keks. Außerdem stört die schlechte Begehbarkeit. Zwar wurde hier ein Sprungskript eingebaut, aber bei Verengungen an Wänden und Flüssen/Seen hilft dieser leider auch nicht weiter (abgesehen davon dass das ständige Entergedrücke recht störend ist). Leider wurde das Ganze nicht nur auf die Monsterareale beschränkt, auch in Gebieten wie z. B. Pagan wird man solche Mapstrukturen durchgehend wiederfinden. Dazu kommt noch die überaus schlechte Orientierung, da alles gleich auszusehen scheint. Areale wie das Schlossinnere (welches man mehrfach betreten muss) sind gänzlich misslungen und zeigen ausschließlich nur unspektakuläre Durchlaufmaps, welche u. a. dazu beitragen den Spielfluss noch weiter auszubremsen.

    Generell hakt es an vielen elementaren Dingen im Spiel und wirkt überladen, mehr Fokus auf ein vernünftiges Gameplay wäre hier besser gekommen als die Fixierung auf Optik, Features & Quests. Letztlich reißt auch der Mainplot keine Beine aus, bis zum Ende des zweiten Kapitels passiert nichts weltbewegendes und Jack&Jörn bekommen auch viel zu spät (gegen Ende der Demo) ein schärferes Profil. Einzig die Geschichte um Drake & Salaazar so wie die verschiedensten und skurrilsten Gegenspieler machen Lust auf mehr und entschädigen etwas für den flauen Rest.

  20. #100
    Vampire Chronicles 3.Demo
    Handlung: 5
    Spielmechanik: 4,5
    Grafik: 8
    Sound: 8
    Wert: 6
    [FONT="Palatino Linotype"]Positiv [/FONT]
    Schön erzählte Story vom Schicksal...
    ordentliche Dungeons...
    super Minispiele
    Kämpfe erfordern Taktik
    viel optionales

    [FONT="Palatino Linotype"]Negativ[/FONT]
    ...die leider oftmals zu viel Text aufweißt
    ...die teils wenige ausweichmöglichkeiten bietet
    zu viele verschiedene Grafikstile(auch bei Faces)
    hin und wieder schwierige Kämpfe
    Monster respawnen zu schnell



    Die dritte Demo von Vampire Chronicles 3 macht einen recht guten Gesamteindruck. Die Story ist nach wie vor spannend erzählt und an Atmosphärenmangel leidet das Spiel erst recht nicht. Lediglich die, noch nicht geänderten, unterschiedlichen Grafischen Stile im Spiel stoßen,zu mindestens bei mir,auf nur wenig Wohlwollen. Der Prolog wurde stark gekürzt was durchaus angenehm ist,denn Spieler der vorherigen Demos erinnern sich sicher an maßen von Texten die den Spieler erdrückt haben. Jedoch gibt es öfters immer noch lange Texte in denen so manch eine Information verloren geht und man sich nicht so leicht erinnern kann,aufgrund der Textfluten. Das Spiel ist ab dem dritten Kapitel nicht mehr so geradlinig wie vorher und bieten daher eine menge an Optionalem was einem Spieler,der alles erledigen will,schon eine Spielzeit von 25Stunden bietet. Neben den ganzen Optionalen Nebenquests und Optionalen Bossen, gibt es ebenso viele tolle Minispiele. Das Balancing ist auch angepasst worden. Während der Beattests wurde an dem Balancing immer wieder was verändert,aber letzten Endes ist es ganz okay geworden. So hat ~Jack~ viel an den Bossen herum gespielt und einige Buffs abgeschwächt so das es eine taktischere Herausforderung in den Kämpfen gibt. Wer also ein hau drauf Männchen ist,sollte ich auf was gefasst machen Leider gibt es auch oft Orte an denen es wenig ausweichmöglichkeiten gibt und einige Kämpfe störrend sind.
    Ein Spielen empfehle ich trotzdem.

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