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Thema: Kurzreviews

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Banojak
    Handlung: 7
    Spielmechanik: 5
    Grafik: 6
    Sound: 5
    Wert: 6


    + Ansprechende Story
    + Einheitlicher Stil
    + Sympatische Charaktere

    - Wenige Humoreinlagen
    - Standart Technik


    Banojak gehört auf jedem Fall zu der besseren Hälfte der Fungames. Mapping, Graphik usw. fällt nicht auf das qualitative Minimum. Der Humor spricht jedoch nicht jeden an, dafür überzeugt jedoch die Handlung mit einer Gesamtkomik, die es Wert ist, bis an das Ende verfolgt zu werden.
    Wer ein nettes Spiel für Zwischendurch sucht, wird hier bestimmt nichts falsch machen, wenn er es anspielt.

    Geändert von TheDude (15.06.2008 um 20:56 Uhr)

  2. #2
    Grim Memoria (1.1)
    Handlung: 6
    Spielmechanik: 6
    Grafik: 7
    Sound: 6
    Wert: 6,5

    + Handlung hat einige gute Ansätze
    + Recht abwechslungsreiches Gameplay
    + Aufpoliertes Standard-KS
    - Qualität der Dialoge schwankt ziemlich stark, außerdem einige schlechte Stilmittel (Großbuchstabengeschrei usw.)
    - Gute Ansätze der Handlung werden nur unzureichend umgesetzt, Mängel in der Inszenierung, Deux-ex-Machina-Ende
    - Zu viele Gegner
    - Kampfsystem ist etwas unausgereift, die meisten Gegner können mit der gleichen Taktik besiegt werden
    - Pflanzen und nervende Tiere stehen zu oft im Weg

    Grim Memoria ist ein passables Kurzspiel das sogar viele "richtige" Makerspiele übertrifft. Die Handlung ist von der Idee her interessant, wird aber leider nicht konsequent genug umgesetzt und außerdem leidet das Spiel etwas unter den überhasteten und manchmal auch naiven Dialogen. Besser ist da schon das Gameplay gelungen, beim dem trotz der Kürze des Spieles einiges an Abwechslung geboten wird. Das KS hätte noch besser ausbalanciert werden können, da die Analysefähigkeit es sehr einfach macht die Schwäche des Gegners zu finden und dann braucht man nicht mehr tun als mit dem richtigen Spruch draufzuhalten. Insgesamt gesehen ein überdurchschnittliches Spiel.

    Geändert von Kelven (21.06.2008 um 12:44 Uhr)

  3. #3

    Lynch Gast
    Desert Nightmare
    Handlung: 9
    Spielmechanik: 8
    Grafik: 8
    Sound: 9
    Wert: 8.5


    + Tolle Story
    + Einheitlicher Stil
    + Geniale Atmosphaere

    - Teilweise unverstaendliche Story

    Desert Nightmare gehoert definitiv zu den staerkeren Spielen der Makerszene, es ueberzeugt grafisch sowie spielerisch und hat eine tolle Story, obgleich diese teilweise unverstaendlich erscheint. Wer ein Horrorspiel sucht, ist hier genau richtig, Desert Nightmare bietet eigtl. alles, was ein Horrorspiel benoetigt und ist somit ein idealer Zeitvertreib fuer zwischendurch.

  4. #4
    Macht

    Handlung: 7
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 6
    Sound: 7
    Wert: 9


    + erlebnisreiche, abwechslungsreiche Spielwelt
    + sehr gut überlegte Spielkonzeption
    + faires, ausgewogenes, spannendes Echtzeitkampfsystem

    - teilweise Magergrafik

    "Macht" bietet eine ideenreiche Spielwelt, die man jagend, kämpfend, rätselnd, redend durchstreift und auf Seitenpfaden immer kleine Extras geboten bekommt. Bei allen Abwechslungen im Detail entsteht ein passendes Ganzes, das den Spieler nach einem durchschnittlichen Einstieg schon bald sehr gut unterhält.

  5. #5
    Alone - Eternal Nightmare (1.0)
    Handlung: 2
    Spielmechanik: 4
    Grafik: 9
    Sound: 7
    Wert: 3

    + Gutes Shoot-KS
    + Passables Survival-Horror-Gameplay im Schloss
    + Hervorragende Grafik
    - Wirre, zusammenhangslose Geschichte, oft unfreiwillig komisch
    - Langweiliger Anfang mit monotonem Gameplay
    - Viele Gegenstände können nur durch Glück gefunden werden
    - Eine große Menge Bugs (einige machen ein Weiterspielen unmöglich)
    - Schlechte Performance bis hin zur Unspielbarkeit

    Grafisch hui, der Rest pfui, so lässt sich Alone am besten beschreiben. Könnte man über die krude Handlung noch hinwegsehen, sind es spätestens die vielen Bugs, Performanceprobleme dank Molebox und die oft unauffindbaren Gegenstände, die den Spaß am Spiel gründlich verderben. Seinen Höhepunkt hat Alone im Schloss, davor muss man sich mit sehr viel Langeweile (und üblem Ruckeln) herumplagen und danach wirkt das Spiel so unfertig, dass man es kaum als Vollversion bezeichnen kann.

    Geändert von Kelven (21.06.2008 um 12:44 Uhr)

  6. #6
    Aldaran
    Handlung: 6
    Spielmechanik: 10
    Grafik: 9
    Sound: 6
    Wert: 8

    + Sehr gelungene Grafik
    + Alles anklickbar
    + Motivierentes KS
    - Unfertiges Menü
    - Selbst für eine Demo recht kurz

    Fazit:
    Aldaran war für seine Zeit wohl eines der technisch anspruchsvollsten Makergames. Graphisch hat es bis heute auch noch mehr zu bieten als die meisten anderen Vertreter dieses Genres. Ein Großer Pluspunkt ist der große Endeckungsfreiraum des Spieles, wo der Held alles und jeden mit bis zu 20 unterschiedlichen Zitaten und Dialogen ansprechen kann. Vom Stil her passt ebenfalls alles gut zusammen und die Dialoge sind angenehm geschrieben. Nebenquests sind auch reichlich vorhanden, auch wenn darunter der Faden des Haupthandlung etwas verlohren geht.
    Eine Schande ist jedoch, dass das Spiel leider nicht zu Ende gebracht wird...

  7. #7
    Ascare's Fall of Nosgoth

    Handlung: 10
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 8
    Sound: 5
    Wert: 9

    positiv:

    -Komplett eigene Grafiken
    -Story technisch nicht zu Toppen (Eher wegen den story writtern zu Soul Reaver :'P)
    -Athmo war sehr geil,fast wie im richtigen Soul Reaver...


    negativ:

    -...die Musik und die Soundeffekte haben mir nicht gefallen.

    Fazit:
    Wirklich es ist eines der besten Spiele die ich früher gespielt habe.
    Alles in einem ist die Story mit Raziel verdammt geil.Vorallem sollte
    man es den Storywrittern einen Applaus geben.Ohne die würde es
    halb so wenig Spaß machen das Spiel zu spielen.

  8. #8
    Mizar von Zaphod

    Handlung: 8
    Spielmechanik: 6,5
    Grafik: 6
    Sound: 7
    Wert: 8

    + Einwandfreies, selbstgemachtes KS
    + Gut ausbalanciert
    + sympathische Charaktere
    + solides und gutes M&B Mapping


    - Etwas zu linear
    - Ein bisschen zu wenige Sidequests
    - Stilmix von Chip- und Charsets


    Mizar ist ein klasse Spiel. Die Story wird gut erzählt und auch Grafisch wurde solide Arbeit geleistet. Auch wenn die Geschichte ein wenig linear verläuft macht das Kampfsystem spaß und ist mMn gut ausbalanciert. Ein weiteres Manko ist der Stilmix der den einen mehr, den anderen wenige stört. Dadurch ist jedoch ein guter Übergang vom Insel- zum Festlandleben geschaffen. Die Charaktere wirken sympathisch. Das größe Problem von Mizar jedoch ist, das es nur eine Demo gibt

    Geändert von Kaeyin (18.06.2008 um 20:43 Uhr)

  9. #9
    Helden


    Handlung: 7,5
    Spielmechanik: 8
    Grafik: 4
    Sound: 6
    Wert: 7,5


    + sehr gutes Gameplay
    + viele spielbare Charaktere, wenn auch nicht alle perfekt ausgefeilt sind


    - viele Rechtschreibfehler
    - man ist zu oft an gleichen Orten
    - oft starke Gegner. Anfänger könnten Schwierigkeiten haben



    Helden gehört definitiv zu den guten Spielen in der Maker-Szene.
    Die Story ist eigentlich sehr einfallsreich und mit vielen Wendungen gespickt.
    Das Gameplay ist in diesem Spiel ebenfalls sehr gut.
    Es sind zwar einige Midi's dabei die man schon kennt, aber auch einige die gut klingen und die man noch nicht gehört hat.
    Wie in den Positiven Aspekten schon angedeutet, gibt es viele verschiedene Charaktere.

    Geändert von Don Sella (18.06.2008 um 21:15 Uhr)

  10. #10
    Rebellion (0.3)
    Handlung: 6,5
    Spielmechanik: 8
    Grafik: 7
    Sound: 6,5
    Wert: 7,5

    + Überdurchschnittliche Dialoge
    + Eine große Menge Sidequests
    + Gut ausbalanciertes Kampfsystem
    + Einsatz der Refmap-Grafik ist fast so gut wie bei UiD
    - Geschichte dümpelt im Hintergrund herum, Figuren sind zu oberflächlich
    - Wichtige Rollen werden alle von Männern bekleidet
    - Musik wurde teilweise aus UiD recycled

    Rebellion ist eine Art kleines UiD und besitzt viele der Stärken seines großen Bruders. Ganz besonders auffällig zeigt sich das beim Gameplay, das zwar etwas linearer als im Vorbild ist, aber trotzdem noch mehr zu bieten hat als so manches andere Makerspiel. Und so wartet auf den Spieler eine Menge Abwechslung, ob es nun die ganzen Sidequests oder einfallsreiche Rätsel sind. Als Kampfsystem wird wie bei UiD das Standard-KS vom 2K eingesetzt und obwohl meistens keine Taktik notwendig ist um die Gegner zu besiegen, spielen sich die Kämpfe zumindest angenehm flott. Leider besitzt das Spiel aber auch eine große Schwäche und das ist die Handlung, die erzählerisch nicht an das Vorbild herankommt und vom Gameplay regelrecht begraben wird. Es gelingt dem Plot nur sehr selten Spannung aufzubauen und die Figuren heben sich auch nicht groß vom üblichen Einerlei ab. Besonders befremdlich fand ich, dass im Spiel praktisch nur Männer eine Rolle spielen (mich interessieren eher die weiblichen Rollen, die anderen nur wenn sie besonders gut sind).

    Geändert von Kelven (21.06.2008 um 12:46 Uhr)

  11. #11
    Brokin's Soldier (0.07)
    Handlung: 2
    Spielmechanik: 2
    Grafik: 6
    Sound: 5
    Wert: 2

    + Dialoge enthalten so gut wie keine Rechtschreibfehler
    - Kürze der Demo
    - Handlung ist 0815
    - Langsame Bewegungsgeschwindigkeit
    - Monotones Gameplay

    Die Demo dauert gerade mal eine Stunde und dementsprechend wenig wird geboten, obwohl auch bei längerer Spielzeit die Schwächen wohl nicht weichen würden. Die Handlung dreht sich so wie man es aus vielen anderen Makerspielen kennt um Krieg, Teufel usw. und das wird weder spannend erzählt noch können die Figuren durch irgendetwas Interessantes überzeugen, was aber wie gesagt auch an der Spieldauer liegt. Noch viel schlimmer ist das Herumschleichen der Gruppe; man braucht eine gefühlte Stunde bis man eine Map durchquert hat. Ansonsten ist das Gameplay leider auch nicht viel spannender, es gibt nur einen richtigen Dungeon, in dem man ein paar Gegner verkloppen kann. Für Grafik und Musik werden überwiegend Standardressourcen vom XP eingesetzt, beides ist also annehmbar, aber nichts besonderes.

    Died Down Song (1.0) (Spiel abgebrochen)
    Handlung: 3
    Spielmechanik: 3
    Grafik: 5,5
    Sound: 5
    Wert: 3

    + Idee hinter der Geschichte ist eigentlich ganz urig
    + Einige gute Charakteranimationen
    - Erzählerisch schwach, unglaubwürdige Figuren
    - Flache Dialoge, der Einsatz von Gefühlsausdrücken in Sternen (z.B. so was wie *stöhn*) wirkt unfreiwillig komisch
    - Zufallsgegner
    - stereotypes Maker-RPG-Gameplay ohne Abwechslung
    - Seltame Mischung aus Gegenwarts- und Fantasygrafik
    - Die Musik hat man schon zu oft gehört und außerdem wird sie manchmal unpassend eingesetzt

    Bei Died Down Song fällt sofort das ungewöhnliche Setting auf. Das Spiel spielt in der Gegenwart, handelt von irgendwelchen japanischen Musikinterpreten und die Figuren laufen teilweise in mittelalterlicher Kleidung herum. So krude wie das klingt wirkt es auch im Spiel und man hat schnell den Eindruck hier das Werk eines Japan- und Visual-Kei-Fangirls zu spielen. Wäre das Spiel gut umgesetzt worden, könnte man darüber hinwegsehen, aber leider ist das nicht der Fall. Die Geschichte präsentiert sich meistens kindlich und unfreiwillig komisch und das Gameplay ist abwechslungs- und einfallslos. Die Zufallsgegner setzen dann allem noch die Krone auf und nehmen nach kurzer Zeit die Motivation das Spiel weiterzuspielen.

    Geändert von Kelven (21.06.2008 um 12:47 Uhr)

  12. #12
    Veraltet ...

    Geändert von Kelven (11.08.2010 um 18:55 Uhr)

  13. #13
    Exodus

    Handlung: 2
    Spielmechanik: 3
    Grafik: 2
    Sound: 3
    Wert: 2

    + immerhin eigenes kleines Menü
    - Story nicht wirklich vorhanden
    - Grafik/Mapping streckenweise entsetzlich
    - KS zwar eigen, aber monoton und langweilig
    - Gegner unterscheiden sich praktisch nicht voneinander



    Tja, da hab ich doch mal gedacht, ich hol mir grad ne wunderschöne Adventure-Demo mit Silberstern zum Zeitvertreib, denke nichts Böses und bekomme dann... das.^^ Gute Ansätze sind zwar vorhanden und scheinbar hat sich Mr. Runenmagier auch viel Mühe gegeben, aber gut gemeint ist tatsächlich ab und an doch das Gegenteil von gut. Die Story um einen ermordeten Sonstwen ist sowas von uninteressant, dass man sich besser doch die EM angesehen hätte, Charaktere sind zwar da aber irgendwie auch nicht und im ganzen Spiel passiert grad mal gar nix. Vor hunderten von Jahren (Exodus erschien 2002) war das vielleicht mal einen Silberstern wert, heutzutage sollte aber strengstens davon abgeraten werden. Vielen Dank.

  14. #14
    Tara's Adventure

    Handlung: 5
    Spielmechanik: 9
    Grafik: 8
    Sound: 7
    Wert: 8

    + motivierendes, flüssiges KS
    + unzählige Nebenquests
    + abwechslungsreiches Gameplay, zahlreiche Minispiele
    + später im Spiel teils ansehnliche Grafiken
    + enorm große Spielwelt

    - immer noch Rechtschreibfehler vorhanden
    - Story kommt sehr langsam in Schwung
    - Dialoge teils kindisch und albern
    - Städte unübersichtlich gemappt



    Tara's Adventure liegt momentan schon in der fünften Demo-Version vor, musste den Wechsel des Verantwortlichen von Lachsen zu GSandSDS überleben und hat all die Jahre und Veränderungen gut überstanden. Zwar merkt man dem Anfang des Spiels trotz Überarbeitung immer noch das Alter und die damalige Unerfahrenheit des Erstellers an, aber je weiter man voranschreitet, desto besser wird das Spiel. Eine tiefgehende Story und allzu große Ernsthaftigkeit darf man von diesem Spiel nicht erwarten, dafür wird man über geraume Zeit sehr kurzweilig unterhalten und bekommt eine enorm große Spielwelt zum Austoben und Erkunden. Bis auf das an seine Grenzen stoßenende Standard-Menü (trotz eigenem Side-Menu) ist Tara auch heute noch technisch auf der Höhe der Zeit und muss keinen Vergleich mit der Konkurrenz fürchten.

  15. #15
    Die Reise ins All

    Handlung: 9
    Spielmechanik: 7
    Grafik: 7
    Sound: 7
    Wert: 8.5

    + liebevoll gestaltete Charaktere
    + zahlreiche eigene Grafiken
    + unverbrauchtes Setting
    + erfrischende und unkonventionelle Story
    + aufgepepptes Standard-KS
    + dutzende von Anspielungen auf Literatur, Film und sonstiges

    - Maps teilweise langweilig gestaltet
    - Anfang lässt den Spieler etwas auf sich allein gestellt



    real troll und seine Reise ins All waren für mich die Newcomer des letzten Jahres. Angesiedelt im 19. Jahrhundert begleiten wir eine illustre 3-er, später 4er-Gruppe auf ihrem Trip über die Erde, um letztenendlich zu den Sternen aufzubrechen - die Stelle, an der die erste Demo dann leider endet. Die Reise ins All überrascht durch seine Charaktere, eine Story abseits von Krieg und Weltenschicksal und durch sein abwechslungsreiches Gameplay. Zwar beschränkt sich die Technik auf den Standard, nutzt diesen jedoch gekonnt aus und setzt das Ganze grafisch angenehm in Szene. Durch die selbstgezeichneten Facesets, Charaktere und Teile der Umgebung gewinnt die Allreise ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Stil, der sie noch weiter vom Einheitsbrei vieler Maker-Spiele absetzt. Die Story wird realtiv zügig erzählt und wird zwar hier und da von einigen Side-Quests ergänzt, der Spieler läuft jedoch nie Gefahr, den roten Faden zu verlieren und die Haupt-Handlung steht stets im Mittelpunkt.

  16. #16
    Xian auf Reisen

    Handlung: 2
    Spielmechanik: 6
    Grafik: 7
    Sound: 8
    Wert: 6

    + ganz eigener, schwarzer Humor
    + sehr gut verwendetes RTP-Mapping
    + nimmt sich zu keiner Sekunde selbst ernst

    - auf Dauer eintöniges Gameplay
    - im späteren Verlauf extremst schwer
    - stellenweise unnötig brutal
    - Story quasi nicht vorhanden
    - Charakterzeichnung? Was ist das denn?



    An Xian scheiden sich die Geister: Während es auf der einen Seite extrem viele Fans auf seine Seite zog, die teilweise auch eigene Spiele mit ähnlicher Veranlagung im Xian-Universum ansiedelten, gab es auch genug Leute, die Xian für größten Unsinn und Schrott hielten. Im Vergleich zu den schon angesprochenen Fan-Spielen im gleichen Universum muss man dem Orginal wenigstens eine gewisse Innovativität anrechnen, außerdem ist es trotz seines hohen Schwierigkeits-Grades zumindest in der momentanen Version noch menschenmöglich durchspielbar, ohne hunderte von Neustarts durchzuführen. Aber auch abseits des umstrittenen Humors und der gesamten Spielidee bleibt Xian ein Spiel mit zahlreichen Schwächen, dass sich im wesentlichen auf seine Kämpfe konzentriert und daneben kaum Gameplay-Elemente anbietet, was das Spiel nach einer Weile extrem eintönig macht. Xian wirft den Spieler nicht völlig ohne Vorbereitung in die Welt, die Story beschränkt sich aber im wesentlichen trotzdem auf "Xian reist umher und bringt alles um, was sich nicht selbst umbringt."

  17. #17
    Aurora's Tear

    Handlung: 8
    Spielmechanik: 7
    Grafik: 6
    Sound: 5
    Wert: 8

    + selbstgezeichnete Charakterbilder
    + großartige Dialoge
    + Story, Charakterzeichnung und Musikwahl immer noch auf der Höhe der Zeit

    - Mapping nicht mehr zeitgemäß
    - KS immer noch teilweise verbuggt
    - Gameplay relativ abwechslungslos
    - Kämpfe wenig fordernd



    Aurora's Tear hat nun schon einige Jahre auf dem Buckel und ist inzwischen gerade technisch und grafisch doch schon sichtbar hinter den allgemeinen Standard zurückgefallen. Nichtsdestotrotz kann das Spiel immer noch begeistern, was erahnen lässt, wie sehr das Spiel zur damaligen Zeit eingeschlagen hat. Die Charaktere, ihre Gespräche untereinander, die Musikuntermalung und die (wenn auch eigentlich klischeehafte) Story und die Art, wie sie erzählt wird trösten zu jeder Sekunde darüber hinweg und auch wenn das Kampfsystem manchmal durch unangenehme Bugs auffällt (die einem schon mal zum Neustart des Spiels zwingen) und die Kämpfe, wie das gesamte Gameplay, insgesamt zu wenig fordern, hat man auch in den Kämpfen noch seinen Spaß. Im Gegensatz zu vielen Spielen der älteren Generation, die heute ihren Stern wohl nicht mehr bekommen würden, kann man AT auch auf die heutige Generation RPG-Maker-Spieler loslassen, ohne einen Verriss seines einstigen Lieblings-Spiels zu befürchten. In dieser Hinsicht in es mehr als schade, dass das Spiel schon seit Jahren auf Eis liegt und nie vollendet werden wird.

  18. #18
    Brian’s Adventure

    Handlung: 5
    Spielmechanik: 5
    Grafik: 7
    Sound: 4
    Wert: 7

    + nett anzuschauende Grafik
    + lustige Dialoge und ständige Kommentare
    + liebevoll gestaltete Umwelt
    + gut und flüssig zu spielen

    - ziemlich kurz
    - reine RTP-Grafik und vor allem Musik


    Brian's Adventure ist ein Fungame, das rein auf das RTP setzt - sprich: Es wurde keine einzige Datei importiert, alle Grafiken, Sounds und Musikdateien sind RTP. Um aus dieser Konstellation resultierende langweilige Kämpfe zu vermeiden, verzichtet das Spiel gleich komplett auf Gekämpfe und bietet als einziges Gameplay-Element Rätsel an. Im Wesentlichen zieht das Spiel seinen Reiz jedoch aus dem Humor, die Story ist zwar vorhanden, aber bewusst klischeebehaftet und reißt niemandem vom Hocker. In der seit Xian vorhandenen Tradition von RTP-Games besitzt auch Brian eine vollständig anklickbare Spielwelt mit Kommentaren zu jedem Unsinn - ein Teil des Spielreizes liegt auch genau in diesen abwechslungsreichen Kommentaren. Leider liegt auch dieses Spiel schon seit geraumer Zeit brach und Hoffnungen auf eine Vollendung sind wahrscheinlich unsinnig.

    Geändert von Miau (24.06.2008 um 14:31 Uhr)

  19. #19
    Charon - Dawn of Hero (1.01)
    Handlung: 6
    Spielmechanik: 7,5
    Grafik: 7,5
    Sound: 6
    Wert: 7,5

    + Kampfsystem spielt sich flüssig und Gegner sind gut ausbalanciert
    + Eine Menge Sidequests
    + Überdurchschnittlich lange Spielzeit (ca. 25 Stunden)
    + Guter Einsatz der XP-RTP-Grafiken
    - Geschichte wird zu überhastet erzählt und ist dementsprechend oberflächlich
    - Man kann Gegnern nur schwer ausweichen
    - Einige Bugs die selten zum Spielabsturz führen
    - Musik hat man schon oft gehört

    Charons große Stärke ist das Gameplay, das zwar nichts ausgefallenes bietet, aber trotzdem vernünftig umgesetzt wurde. Das Gameplay ist am Anfang zwar etwas eintönig, steigert sich im Laufe des Spieles jedoch immer mehr und hält besonders gegen Ende eine große Menge Sidequests parat. Das Kampfsystem ist im Prinzip das Standard-KS vom XP, nur in Seitenansicht, was nichts daran ändert, dass es Spaß macht, da die Gegner weder zu schwer noch zu leicht sind und die Kämpfe nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Schwächen zeigen sich nur bei den Gegnern auf der Map, denen man nur schwer ausweichen kann, was vor allem deswegen stört, weil man schon geschaffte Dungeons immer wieder durchqueren muss. Leider ist die Handlung bei weitem nicht so gut wie das Gameplay und zeigt die typischen Schwächen der Makerspiele. Von der Idee ist sie durchaus interessant, aber leider wird so schnell durch die Geschichte gehetzt, dass man den Eindruck bekommt sie wäre in erster Linie dazu da den Spieler von einem Dungeon zum nächsten zu schicken. Die Oberflächlichkeit sorgt dafür, dass viele Szenen etwas unglaubwürdig wirken und die Charaktere nicht wirklich zur Geltung kommen.

    Geändert von Kelven (02.07.2008 um 14:32 Uhr)

  20. #20
    Sonnenschauer (1. Demo)
    Handlung: 7,5
    Spielmechanik: 7
    Grafik: 9
    Sound: 7
    Wert: 8

    + liebevolle Grafiken
    + erzählerisch einwandfreier Stil
    + subtiler, liebenswerter Humor
    - recht einseitiges Kampfsystem
    - einige Gegenden, die sich verglichen mit dem Rest ziemlich langweilig gestalten
    - bisher zumindest ein Rätsel, das rein von der Verständlichkeit her ein wenig hinkt

    Wenn man von Innovation bei Makergames sprechen möchte, so wird man vielleicht nicht zuerst mit dem Finger auf Sonnenschauer zeigen. Allerdings hat die liebevolle Ausgestaltung vorallem auf erzählerischer Basis sehr viel von dem, was man sich von einer innovativen Scenarie erhofft. Der nicht zu verachtende Charme in den kleinen Neurosen und sympatischen, charakterlichen Schwächen der Figuren paart sich mit Sorgfalt in atmosphärischen Elementen und Gameplay, was nicht nur überraschend einnehmende Dialoge, sondern auch eine sehr träumerische und selbstironische Welt schafft.
    Auch im Kampfsystem findet sich viel Überlegung und eigentlich könnte man bedenkenlos von einem hübsch ausgeklügelten Rundenkonzept sprechen, wenn es nicht so statisch auf ein und dem selben Aufbau und einer recht monotonen KI basieren würde. Und so feinfühlig und balanciert die kleinen Rätsel und Minispiele in diesem Fall auch sind, zumindest bei einem sehe ich nicht nur Matheunfähige wie mich ohne entsprechende Hilfe scheitern (wie gut, dass sich noch die löbliche Mühe gemacht wird, ein paar Tipps niederzuschreiben ).
    Ich würde hier ganz allgemein von einem Spiel sprechen, dass sich durch seinen Charme und die Liebe zum Detail über die meisten Schwächen schlicht hinwegsetzt.

    Geändert von Mordechaj (23.01.2009 um 18:24 Uhr)

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