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  1. #1
    Ich bin da auch schizophren ! So wie ich eigentlich immer bin ^^"

    Wenn ein RPG dann ein Kampfsystem hat deren Ausgang ich in 0.01 Sekunden vorherberechnen kann dann stört das schon extrem. Glaube deswegen mag ich auch SRPGs so ^,^ . Auf der anderen Seite fallen mir aber auch tausende von kleinen beschaulichen Städtchen, Personen, Melodien und Ereignissen ein; dabei interessiert es mich dann wenig ob die vor der Fassade nur 4 16 Pixel hohe Sprites oder statische Hintergründe bieten oder ob der Soundtrack aus minderwertigen Samples und 4 Stimmen generiert wird (was ich aber durchaus wahrnehme). Zusammenfassend gesagt: Beides in etwa gleich, aber wenn mit der "Technik" (Spielmechanik, Logik, Kampfsystem, KI, teilweise auch Story und Charaktere etc. weniger den technischen Aspekt der Audiovisualisierung, welcher auch Auswirkungen auf beide Aspekte hat) etwas hakt dann nervt das total. Also hmm... 45,5:54,5,... vielleicht auch 2 ^ 32582657 - 1.



    @Meteor:

  2. #2
    Künstler, eindeutig8) .

    Für mich sind Videospiele Ersatz für Bücher (die ich auch leidenschaftlich lese aber eben nicht nur), d.h. die Story, Atmosphäre und Charaktere müssen mich fesseln, da kann das Gameplay noch so langweilig sein. Solange ich in der Lage bin es ohne viel Aufwand zu spielen, ist alles in Ordnung, wird ein Spiel mal ein bißchen schwerer wird gelevelt, bis ich alles von der Platte putze. Ist die Story gut nehme ich auch ein schweres bis nerviges Gameplay in Kauf, es ist wirklich nebensächtlich.
    Grafik ist mir sowit auch egal. Die Atmosphäre und der Charme müssen stimmen - das kriegt FF6 mit kleinen pixeligen Figürchen oft besser hin als FFX mit all den dargestellten Details.

    Ich denke als Tüfler macht es nicht so viel Sinn RPGs zu spielen - allerhöchstens West-RPGs *nicht schlagen*.
    http://www.multimediaxis.de/signaturepics/sigpic407_1.gif

  3. #3
    Ganz klar Tüftler, Stratege usw. Ich seh das ganz banal, RPGs sind Videospiele, und die spielt man. Also ist mir das Gameplay wichtiger.

    Mir liegt es einfach mehr die Chars zu leveln, Dungeons abklappern, die Welt nach Geheimnissen durchsuchen, Taktiken zu erdenken, Superbosse umzunieten und insgesamt das Kampfsystem voll auszureizen, eben das was ein RPG definiert. In der Hinsicht fällt die FF-Reihe (zumindest ab Teil 5) immer recht gut aus, bis auf FF9 (zu altbacken) und FF12 (zu unflexibel).

    Zwar ist die Gestaltung der Welt, das Design und die Atmosphäre des Spiels nicht ganz unwichtig, aber wenn das Gameplay (Kampfsystem, Spielmechaniken usw.) schwach ist, dann können diese Aspekte meist auch nichts mehr retten.

    Die Story eines RPGs hingegen ist mir meist recht egal. Es gibt nur wenige RPGs (Final Fantasy X, DDS1+2, Lucifers Call und noch ein paar andere), wo die Story wirklich interessant genug war um mich tatsächlich bis zum Ende zu motivieren und ich mir darüber sogar Gedanken gemacht habe. Im Normalfall motiviert mich ein perfekter Spielstand viel mehr als die Auflösung der Story. Demzufolge hab ich auch kein Problem mit miesen Storys.

    Zitat Zitat von Shihayazad
    Ich denke als Tüfler macht es nicht so viel Sinn RPGs zu spielen - allerhöchstens West-RPGs
    Das ist Quatsch. Gerade die FF-Reihe hat durch ihre zahlreichen Feinheiten im Gameplay eine Menge Potential für Challenges oder vielseitige Taktiken. Also kann man da viel tüfteln. West-RPGs hingegen bieten meist nur ein arg primitives Kampfsystem (Hack 'n Slay) und das Spielsystem ist meist viel zu dehnbar und ausladend oder zu sehr beschnitten (D&D-Spiele wie z.B. Baldurs Gate), als dass es sich da lohnen würde irgendwelche interessanten Mechaniken zu suchen.

  4. #4
    An alle:

    In "Beyond Final Fantasy", einer Zusatz-DVD der nicht-Platinum-Version von Final Fantasy X kam ein für mich sehr bedeutendes Zitat vor, das Final Fantasy sehr lange, bis zum 10. Teil geprägt hat.

    "I don't think I have what it takes to make a good action game.
    I think I'm better at telling a story."


    Hironobu Sakaguchi, Schöpfer von Final Fantasy

    oder in deutsch:

    "Ich glaube nicht, dass ich gute Action-Spiele machen könnte.
    Ich erzähle lieber Geschichten."


    Hironobu Sakaguchi, Schöpfer von Final Fantasy

    Was haltet ihr von diesem Zitat? Glaubt ihr, dass Square Enix immer noch diesen Weg geht, obwohl Sakaguchi gar nicht mehr Final Fantasy mitproduziert?

    Ebenfalls ist mir ziemlich deutlich aufgefallen, dass bei Dingen, die ein Rollenspiel prägen, früher wie heute immer in etwa noch die gleichen Möglichkeiten bestehen sie umzusetzen. Gameplaytechnisch hat sich alles natürlich stark verbessert - das mag unter Anderem auch an den vielen umfangreichen Programmiersprachen liegen -, aber eine Geschichte zu erzählen, gute Musik zu komponieren, einen gut durchdachten, tiefgründigen Plot zu schreiben oder Figuren gut zu charakterisieren - hatte man dazu nicht früher genauso gute Möglichkeiten?
    Was ich damit sagen will: Es ist für mich offensichtlich, dass auf viele Aspekte wie Grafik und Gameplay heute so verstärkt geachtet wird, dass die anderen Sachen zu sehr in den Hintergrund geraten (man betrachte FFXII).
    Geändert von Narcissu (25.05.2008 um 07:53 Uhr)

  5. #5
    Ich denke, ich bin eher Techniker. Das erste, worauf ich bei einem Spiel achte, ist das Kampfsystem. Wenn das gut ist, verzeihe ich auch eine grottige Story.

    Andererseits, wenn bei einem Spiel die Story gut ist, verzeihe ich auch ein grottiges Kampfsystem. Daher denke ich, dass ich eher Künstler bin.

    Oder, um es anders auszudrücken: Kann ich mich nicht einfach für beides interessieren?

  6. #6
    Eindeutig "Künstler" auch wenn ich die Bezeichnung ein bisschen fade finde.
    Naja ich finde die einzelnen Rollen,Orte und Charaktere machen ein RPG aus und verleihen einem RPG erst den bestimmten Hauch.
    Ok Final Fantasy ist wirklich ein sehr oft genanntes Spiel aber es bietet sich halt am besten an da die FF-Reihe wirklich vollgestopft mit wunderschönen Handlungen,Landschaften und Charakteren ist.
    Wie man total ungewiss in das Spiel reinschlüpft,sich über jeden neugewonnenen Charakter freut,wie man die Aeons sucht und findetlangsam in der Handlung vorantritt und irgendwann im Spiel die riesige Wendung kommt in dem alles auf den Kopf geschmissen wird und der wahre Drahtzieher entlarvt wird.
    Ich freue mich auf eine Zukunft die viel Final Fantasy enthält denn ein Großteil meiner Vergangenheit beinhaltete die Final Fantasy Reihe.

    Okay langsam wirds zu schmalzig kurz gesagt: Punkt Nummer 2

  7. #7
    @HazerX

    Muss ich dir zustimmen. Zu sagen für Technicker bringen sich OST - RPGs nicht ist absoluter Schwachsinn. Könnt genauso sagen, dass man sich einen Film anschauen sollte wenn man wirklich nur an der Story interessiert ist.

  8. #8
    Zitat Zitat
    Das ist Quatsch. Gerade die FF-Reihe hat durch ihre zahlreichen Feinheiten im Gameplay eine Menge Potential für Challenges oder vielseitige Taktiken. Also kann man da viel tüfteln. West-RPGs hingegen bieten meist nur ein arg primitives Kampfsystem (Hack 'n Slay) und das Spielsystem ist meist viel zu dehnbar und ausladend oder zu sehr beschnitten (D&D-Spiele wie z.B. Baldurs Gate), als dass es sich da lohnen würde irgendwelche interessanten Mechaniken zu suchen.
    Nun, wie gesagt, ich interessiere mich nicht für Gameplay und achte auch nicht darauf aber laut meinem Einblick ist es gerade so, dass man in West-RPGs häufiger eine Klasse spielt und keinen festgelegten Charakter, so dass man schon mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat, so ein Spiel überhaupt anzugehen. D&D ist ein Taktiksystem, soweit ich weiß, und allein durch die Tastenbeschränkungen einer Konsole, ist bei FFs halt nur so viel möglich.
    Wenn man's zu gut kann, kann natürlich sein, dass es dann schon wieder langweilig ist und FFs machen halt mal verschiedene Sachen aber gerade Baldurs Gate ist ein Musterbeispiel warum ich keine West-RPGs spiele (keine Lust mich in das weitläufige Gameplay einzudenken und keine Story).

    Zitat Zitat
    Muss ich dir zustimmen. Zu sagen für Technicker bringen sich OST - RPGs nicht ist absoluter Schwachsinn. Könnt genauso sagen, dass man sich einen Film anschauen sollte wenn man wirklich nur an der Story interessiert ist.
    Filme haben oft auch mehr Aktion als Story, ist halt wie ein RPG ohne Handlung aber viel Kampfsystem und weil sie allein nicht so lang sind, wie ein FF haben sie meistens auch weniger Handlung (bestes Beispiel für beide Punkte: Advent Children).
    Ich habe auch nicht gemeint, dass Taktiker keine RPGs spielen sollen, ich wundere mich nur, dass sie es tun, weil von den Genres RPGs doch eigentlich am wenigsten taktisch zu bieten haben (Ausgefeiltheit und Konzentration auf das Kampfsystem, usw.)

    @Squall Shur'tugal:
    Nun bei FFVII wurde auch viel in die Grafik gesteckt und trotzdem war die Story grandios. Es geht also schon beides aber ich habe auch das Gefühl, dass Story oft aus den Augen verloren wird und andere Dinge dafür wichtiger genommen werden. Man muß sich nur mal Spielebewertungen durchlesen: Wie lang wird da übers Kampfsystem schwadroniert und wie lang über die Handlung? Das widerrum war meiner Erfahrung nach schon immer so und nicht erst seit Kurzem.
    http://www.multimediaxis.de/signaturepics/sigpic407_1.gif

  9. #9
    Zitat Zitat von Shihayazad Beitrag anzeigen
    aber laut meinem Einblick ist es gerade so, dass man in West-RPGs häufiger eine Klasse spielt und keinen festgelegten Charakter, so dass man schon mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat, so ein Spiel überhaupt anzugehen.
    Das will ich ja gar nicht widerlegen. Aber bei West-RPGs (zumindest die neueren, die älteren sind meist alle ziemlich simpel gewesen) ist das Regelwerk nunmal meist so ausladend, dass da zumindest mir die Motivation fehlt tiefer in die Spielmechaniken einzusteigen. Bei OST-RPGs sind die Grenzen klarer definiert und da OST-RPGs allgemien auch ausbalancierter vom Spieldesign her sind ist der Drang dort mehr im spielerischen Bereich zu "forschen" einfach interessanter. Ich hab jedenfalls noch nie etwas von Challenges bei West-RPGs gehört, dafür gibt es sowas aber in mehrfacher Ausführung zu quasi jedem OST-RPG.

    Zitat Zitat
    D&D ist ein Taktiksystem, soweit ich weiß
    Eher Regelwerk und ein ziemlich komplexes dazu. Allerdings kann man es nur in seiner eigentlichen Form (als Pen & Paper-RPG) richtig auskosten, da bei Versoftungen immer Abstiche gemacht werden müssen. Ich glaube kaum, dass irgendeine aktuelle D&D-Versoftung es dem Spieler ermöglicht 4 Epic-Chars vollgepackt mit allen möglichen selbst erdachten Epic-Zaubern gegen einen Hecatoncheires in den Kampf zu schicken, diesen zu versklaven und mit seiner Hilfe dann das gesamte Drow-Pantheon auszurotten.^^

    Das ist generell mein Problem bei den West-RPGs. Die versuchen zu sehr das Pen & Paper RPG zu simmulieren, aber kriegen es im Endeffekt doch nicht so genau hin (wobei das jetzt wohl eher auf die D&D-Spiele bezogen ist). OST-RPGs sind da in der Regel ehrlicher. Die bieten dem Spieler ein Spiel mit RPG-Elementen (die sich hauptsächlich auf Kämpfe fixieren) und dazu eine Story.

    Zitat Zitat
    ich wundere mich nur, dass sie es tun, weil von den Genres RPGs doch eigentlich am wenigsten taktisch zu bieten haben
    Eigentlich seh ich das komplett anders. RPGs (sofern sie denn ein gutes Kampfsystem haben) sind gerade richtig um viel zu Taktieren. Bei Jump 'n Runs, Ego-Shootern, Rennspielen usw. kommt es dafür in der erster Linie auf das Geschick an.

  10. #10
    Zitat Zitat
    gerade Baldurs Gate ist ein Musterbeispiel warum ich keine West-RPGs spiele (keine Lust mich in das weitläufige Gameplay einzudenken und keine Story).
    In einem West-RPG-Forum würdest du jetzt wohl auf dem Scheiterhaufen brennen...

    Zitat Zitat
    RPGs (sofern sie denn ein gutes Kampfsystem haben) sind gerade richtig um viel zu Taktieren.
    Und das in einem FF-Forum...

  11. #11
    Zitat Zitat von HazerX Beitrag anzeigen
    Bei (...) Ego-Shootern, Rennspielen usw. kommt es dafür in der erster Linie auf das Geschick an.
    Geschick auf jeden Fall, aber es gibt auch Ausnahmen wo taktieren essentiell ist

    Das ist dann denke ich auch ein Kompromiss vieler RPG Entwickler, selbst wenn man viel taktieren darf, selbst wenn die Atmo mitreissend ist - man kommt auch durch ohne das zu bemerken

  12. #12
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Ich denke, ich bin eher Techniker. Das erste, worauf ich bei einem Spiel achte, ist das Kampfsystem. Wenn das gut ist, verzeihe ich auch eine grottige Story.

    Andererseits, wenn bei einem Spiel die Story gut ist, verzeihe ich auch ein grottiges Kampfsystem. Daher denke ich, dass ich eher Künstler bin.

    Oder, um es anders auszudrücken: Kann ich mich nicht einfach für beides interessieren?
    Das kann ich eigentlich nur unterschreiben.

    Beide Aspekte sind meiner Meinung nach gleichwertig, und wenn auch nur einer davon so faszinierend ist, dass man das Spiel nicht aus der Hand legen kann, dann ist es eben so.

    Tales of Symphonia zum Beispiel habe ich sicher nicht wegen der Story gespielt, und bei Xenosaga 1 war ich auch weniger vom langsamen Kampfsystem, als vom Rest überwältigt.

    Also: Technischer Künstler mit Tendenz zum Künstler, da ich eher auf Extremspielweisen verzichte.
    Geändert von The Judge (26.05.2008 um 10:34 Uhr)

  13. #13
    Zitat Zitat von Squall Shur'tugal Beitrag anzeigen
    Was haltet ihr von diesem Zitat? Glaubt ihr, dass Square Enix immer noch diesen Weg geht, obwohl Sakaguchi gar nicht mehr Final Fantasy mitproduziert?
    Er sagt doch ganz deutlich, dass _er_ keine guten Action Games machen kann. Er spricht nicht vom Unternehmen und es ist ja nicht so, dass SE das Talent das dazu nötig ist nicht einkaufen oder ausbilden könnte. und da die Haupt FF Reihe kein Action Spiel ist, ist es doch eh scheiß egal.
    Zitat Zitat
    Ebenfalls ist mir ziemlich deutlich aufgefallen, dass bei Dingen, die ein Rollenspiel prägen, früher wie heute immer in etwa noch die gleichen Möglichkeiten bestehen sie umzusetzen. ... aber eine Geschichte zu erzählen, gute Musik zu komponieren, einen gut durchdachten, tiefgründigen Plot zu schreiben oder Figuren gut zu charakterisieren - hatte man dazu nicht früher genauso gute Möglichkeiten?
    Nein, hatte man nicht.
    Zitat Zitat
    Was ich damit sagen will: Es ist für mich offensichtlich, dass auf viele Aspekte wie Grafik und Gameplay heute so verstärkt geachtet wird, dass die anderen Sachen zu sehr in den Hintergrund geraten (man betrachte FFXII).
    Nö, früher gab es genau die gleichen "Probleme"

  14. #14
    Also ich sag jetzt mal: Keiner will ein Spiel, dass zwar ne Hammer Technik hat, aber Null Atmo. Von daher bin ich also eher der Künstler. Ein RPG muss auch eine Geschichte erzählen und nicht nur die Fähigkeiten des Makers zu Lasten der Performance ausreizen (siehe Sonic Party 2 oder so ähnlich, das selbst auf etwas neueren PCs nur sehr harkend läuft). Also Atmo > all, das IST EINFACH SO.
    [SIGPIC]Lost Worlds - Versunkene Welten[/SIGPIC]

  15. #15
    @Gamebunta: Könntest du deine zweite Antwort mal rechtfertigen? Es ist eine Sache wenn ich sage:"Stimmt nicht!" und eine andere, ob sie auch stimmt oder nachvollziehbar ist.

    Die anderen Punkte sind mit Sicherheit auch Ansichtssache, aber deine zweite Antwort verstehe ich nicht - nicht ohne Argumente.

  16. #16
    Mir fehlt da eine Gruppe zur Auswahl, nämlich der "Perfektionist" - der erst Ruhe gibt, wenn er wirklich alles im Spiel gefunden und gemeistert hat. Das schließt teilweise beide hier vorgeschlagenen Gruppen in sich ein.

    Ich würde sagen, ich bin 25% Techniker, 25% Künstler und 50% Perfektionist

  17. #17
    Zitat Zitat von Squall Shur'tugal Beitrag anzeigen
    @Gamebunta: Könntest du deine zweite Antwort mal rechtfertigen? Es ist eine Sache wenn ich sage:"Stimmt nicht!" und eine andere, ob sie auch stimmt oder nachvollziehbar ist.

    Die anderen Punkte sind mit Sicherheit auch Ansichtssache, aber deine zweite Antwort verstehe ich nicht - nicht ohne Argumente.
    Mein Jung wie alt bist du? Geht deine spielerische Erfahrung überhaupt weiter als die PS2 Ära? Wenn ja, hättest du sowieso diese aussage wohl nicht gemacht...Auch die restliche Antwort ist keine Ansichtssache, sondern Fakten. Aber gut, dann sieh dir nochmal (am besten in den Ur-Versionen) FF1 -> FF2 -> FF4 -> FF6 -> FF8 -> FF10 -> FF12 an. Hatte man wirklich bei jedem Teil genau dieselben Möglichkeiten eine Story zu erzählen, dieselben Möglichkeiten Charaktere auszuarbeiten, dieselben Freiheiten bei der Gestaltung der Musik und der Welt? Nein natürlich nicht.
    btw. Auch früher gab es schon Teile, die besser im Gameplay waren und dann meistens schlechtere Story hatten und umgekehrt. Gemeinhin ist man sich eigentlich einig (zumindest bis Teil 6) dass die ungeraden FF Teile das bessere Gameplay und schlechte Story haben und von den geraden das Gegenteil.

  18. #18
    Zitat Zitat von Gamabunta Beitrag anzeigen
    btw. Auch früher gab es schon Teile, die besser im Gameplay waren und dann meistens schlechtere Story hatten und umgekehrt. Gemeinhin ist man sich eigentlich einig (zumindest bis Teil 6) dass die ungeraden FF Teile das bessere Gameplay und schlechte Story haben und von den geraden das Gegenteil.
    Jau. Das ist sowieso ein echt interessantes Phänomen. Bis zum sechsten Teil gibt es so ein Muster ganz eindeutig, aber wenn man mal von FFVII und bedingt von FFIX, X und XII absieht, gilt das imho sogar für die gesamte Serie.
    Tatsächlich kann man FFII als eine Art direkten Prototypen für FFIV sehen (Hauptaugenmerk auf Handlung und Story mit richtigen Charakteren, außerdem sind die Parallelen Leon <-> Kain schon extrem offensichtlich, es handelt sich praktisch um die selbe Figur), genauso wie das erste FF der direkte Vorläufer von FFIII war, da es vor allem das Jobsystem aus dem Spiel stark erweitert. Ähnlich verhält es sich mit FFV und XI.

    Naja es ist vielleicht ein wenig off topic, aber ich liebe es, dass man in der klassischen FF-Serie bis Mitte der 90er Jahre wirklich abwechselnd dem einen oder dem anderen Aspekt den Vorzug gegeben hat. Ob das nun absichtlich passiert ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Und ich wage es zu behaupten, dass FFVII unter anderem auch deshalb so ein Mega-Erfolg war, weil es beide Bereiche, sowohl Gameplay als auch Story in keiner Weise vernachlässigt sondern (imho) durchweg hohe Qualität bietet, wo ma in den früheren Teilen vielleicht das ein oder andere vermisst hat. Jedenfalls mag ich persönlich es deswegen so sehr

  19. #19
    Zitat Zitat von Gamabunta Beitrag anzeigen
    Mein Jung wie alt bist du? Geht deine spielerische Erfahrung überhaupt weiter als die PS2 Ära? Wenn ja, hättest du sowieso diese aussage wohl nicht gemacht...Auch die restliche Antwort ist keine Ansichtssache, sondern Fakten. Aber gut, dann sieh dir nochmal (am besten in den Ur-Versionen) FF1 -> FF2 -> FF4 -> FF6 -> FF8 -> FF10 -> FF12 an. Hatte man wirklich bei jedem Teil genau dieselben Möglichkeiten eine Story zu erzählen, dieselben Möglichkeiten Charaktere auszuarbeiten, dieselben Freiheiten bei der Gestaltung der Musik und der Welt? Nein natürlich nicht.
    btw. Auch früher gab es schon Teile, die besser im Gameplay waren und dann meistens schlechtere Story hatten und umgekehrt. Gemeinhin ist man sich eigentlich einig (zumindest bis Teil 6) dass die ungeraden FF Teile das bessere Gameplay und schlechte Story haben und von den geraden das Gegenteil.
    Ich glaube zwar nicht, dass mein Alter hier direkt was zur Sache tut, aber ich verrate es dir gerne: 15.
    Und ja, meine Erfahrung als Spieler sind wohl nicht so begrenzt, wie du anzunehmen scheinst. Ich habe bereits jeden Teil von Final Fantasy durchgespielt, mit Ausnahme des dritten Teils. Ich denke auch nicht, dass die Kreativität der Produzenten in puncto Story und Charakterisierung abgenommen hat. Natürlich bemerkt man zwischen Final Fantasy I und Final Fantasy VI deutliche Unterschiede. Die Story und Charaktere in Final Fantasy I sind sehr oberflächlich; in FFVI sind sie jedoch sehr gut charakterisiert und die Story weiter ausarbeitet. Final Fantasy IV stellt für mich eine Art Wendepunkt in Final Fantasy dar, was die Story und die Charaktere anbelengt. Zwar gab es in Final Fantasy II zwar auch recht gute Charaktere und eine nicht so oberflächliche Story wie in FFI, aber insgesamt hebt sich FFIV da schon ab.
    Nun gut, es mag Unterschiede geben. Gibt es ja heute auch noch, den Final Fantasy XII hat eine wirklich sehr oberflächliche Story und äußerst seelenlose Charaktere. Die Entwickler sind in diesem Punkt, der seit FFIV immer auf einem hohen Niveau war, zurückgegangen.
    Das, was durch die Technik zugenommen hat, war die lebendigere Darstellung der Charaktere und somit auch ihre Mimik und Gestik (die in FFV&VI aber z.T. auch recht gut war). Allerdings ist so etwas nicht zwingend notwenig, wenn man versucht, eine schöne Geschichte mit sympathischen Charakteren zu erschaffen.

    Nochmal hierzu:
    Zitat Zitat
    Aber gut, dann sieh dir nochmal (am besten in den Ur-Versionen) FF1 -> FF2 -> FF4 -> FF6 -> FF8 -> FF10 -> FF12 an. Hatte man wirklich bei jedem Teil genau dieselben Möglichkeiten eine Story zu erzählen, dieselben Möglichkeiten Charaktere auszuarbeiten, dieselben Freiheiten bei der Gestaltung der Musik und der Welt? Nein natürlich nicht.
    1. Die Möglichkeit, eine gute Story zu schreiben und Charakteren eine Seele einzuhauchen hatte man schon immer. Dennoch wurde sie mMn in folgenden Teilen erst wirklich verwendet: FFIV, V, VI, VII, VIII, IX, X (in V eher nicht so stark). Bei FFI-III wurden diese Dinge nicht so in den Vordergrund gestellt, in FFXII auch nicht mehr. Von FFXI braucht man erst gar nicht zu reden und FFX-2 hat sich in vielen Dingen auch geändert.

    2. Ich redete nicht von der Gestaltung der Welt - obwohl ich hier auch sagen muss, dass mir die Welten von FFI-IX (und auch X) besser gefallen haben als die in XII, was aber auch an der Atmophäre und dem Nostalgiefaktor liegen könnte.
    Natürlich wurden die musiktechnischen Möglichkeiten seit dem Erscheinen von FFI verbessert, dennoch ist das Komponieren einer Melodie damals wie heute etwa dasselbe geblieben. Und viele Leute sagen, dass Uematsu seinen Höhepunkt bei den SNES-Teilen hatte, obwohl ich das anders sehe.

  20. #20
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Jau. Das ist sowieso ein echt interessantes Phänomen. Bis zum sechsten Teil gibt es so ein Muster ganz eindeutig, aber wenn man mal von FFVII und bedingt von FFIX, X und XII absieht, gilt das imho sogar für die gesamte Serie.
    Tatsächlich kann man FFII als eine Art direkten Prototypen für FFIV sehen (Hauptaugenmerk auf Handlung und Story mit richtigen Charakteren, außerdem sind die Parallelen Leon <-> Kain schon extrem offensichtlich, es handelt sich praktisch um die selbe Figur), genauso wie das erste FF der direkte Vorläufer von FFIII war, da es vor allem das Jobsystem aus dem Spiel stark erweitert. Ähnlich verhält es sich mit FFV und XI.

    Naja es ist vielleicht ein wenig off topic, aber ich liebe es, dass man in der klassischen FF-Serie bis Mitte der 90er Jahre wirklich abwechselnd dem einen oder dem anderen Aspekt den Vorzug gegeben hat. Ob das nun absichtlich passiert ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Und ich wage es zu behaupten, dass FFVII unter anderem auch deshalb so ein Mega-Erfolg war, weil es beide Bereiche, sowohl Gameplay als auch Story in keiner Weise vernachlässigt sondern (imho) durchweg hohe Qualität bietet, wo ma in den früheren Teilen vielleicht das ein oder andere vermisst hat. Jedenfalls mag ich persönlich es deswegen so sehr
    Wie lange gibt es eigentlich, dass sich die Teams bei einem neuen FF Teil abgewechselt haben? Zu Zeiten von FF1 war ja Square ja kurz vor der Schließung. Aber man kann wohl davon ausgehen, dass ein Teil des Teams bei den Teilen 3 -> 5 -> ??? (am ehesten hier wohl 7. Von 9 geh ich weniger davon aus, da es wahrscheinlich zu schlicht ist. Vielleicht irr ich mich hier auch^^ X-2 könnte ich mir btw auch gut vorstellen) -> 11 gleichgeblieben ist.^^
    btw. Ich glaube der Erfolg von FF7 lag mehr an der großen Werbeaktion, wo natürlich nur FMV Sequenzen gezeigt wurden.
    Zitat Zitat von Squall Shur'tugal Beitrag anzeigen
    Ich glaube zwar nicht, dass mein Alter hier direkt was zur Sache tut, aber ich verrate es dir gerne: 15.
    Und ja, meine Erfahrung als Spieler sind wohl nicht so begrenzt, wie du anzunehmen scheinst. Ich habe bereits jeden Teil von Final Fantasy durchgespielt, mit Ausnahme des dritten Teils.
    Natürlich tut es was zur Sache. Nach deinem Alter zu urteilen hättest du auch von einem Zeitraum der letzten 5 Jahre sprechen können, aber du hast ja wohl auch die älteren FFs gespielt und solltest damit die Entwicklung der Serie in den letzten 20 Jahren kennen.
    Zitat Zitat
    Ich denke auch nicht, dass die Kreativität der Produzenten in puncto Story und Charakterisierung abgenommen hat. Natürlich bemerkt man zwischen Final Fantasy I und Final Fantasy VI deutliche Unterschiede. Die Story und Charaktere in Final Fantasy I sind sehr oberflächlich; in FFVI sind sie jedoch sehr gut charakterisiert und die Story weiter ausarbeitet. Final Fantasy IV stellt für mich eine Art Wendepunkt in Final Fantasy dar, was die Story und die Charaktere anbelengt. Zwar gab es in Final Fantasy II zwar auch recht gute Charaktere und eine nicht so oberflächliche Story wie in FFI, aber insgesamt hebt sich FFIV da schon ab.
    Nun gut, es mag Unterschiede geben. Gibt es ja heute auch noch, den Final Fantasy XII hat eine wirklich sehr oberflächliche Story und äußerst seelenlose Charaktere. Die Entwickler sind in diesem Punkt, der seit FFIV immer auf einem hohen Niveau war, zurückgegangen.
    Das liegt im Auge des Betrachters, sie ist anders aber nicht schlechter. Wenn man es genau betrachtet ist die Story doch spätestens im Endgame immer dasselbe. Heldentrupp muss das große Übel besiegen. Selbst in den Anfängen und Mittelteil gibt es teilweise große Parallele zwischen den Teilen.
    Zitat Zitat
    Das, was durch die Technik zugenommen hat, war die lebendigere Darstellung der Charaktere und somit auch ihre Mimik und Gestik (die in FFV&VI aber z.T. auch recht gut war). Allerdings ist so etwas nicht zwingend notwenig, wenn man versucht, eine schöne Geschichte mit sympathischen Charakteren zu erschaffen.
    Es ist nicht zwingend notwendig, wenn man was auf dem DS entwickelt, aber auf ner HD Konsole kommt man nicht drumherum. Man kann nicht die Grafik etwas aufhübschen und den Rest so lassen wie es war. Alle übrigen Komponenten, wie Animation, Mimik, Gestik, Sprachausgabe müssen auf dem selben Level sein. Je besser die Grafik wird, desto mehr nimmt man uns weg, Szenen die wir uns vorher im Kopf vorgestellt haben, müssen nun auf dem Bildschirm ablaufen. Wenn nun der Chara sich schlapplacht und das so aussieht und anhört, als hätte er einen Stock im Arsch ist das eher hilfreich oder schädlich für die Charakterisierung bzw. Atmosphäre.
    Zitat Zitat
    1. Die Möglichkeit, eine gute Story zu schreiben und Charakteren eine Seele einzuhauchen hatte man schon immer. Dennoch wurde sie mMn in folgenden Teilen erst wirklich verwendet: FFIV, V, VI, VII, VIII, IX, X (in V eher nicht so stark). Bei FFI-III wurden diese Dinge nicht so in den Vordergrund gestellt, in FFXII auch nicht mehr. Von FFXI braucht man erst gar nicht zu reden und FFX-2 hat sich in vielen Dingen auch geändert.
    Wie gesagt hat man damals vieles der Phantasie überlassen.
    Zitat Zitat
    2. Ich redete nicht von der Gestaltung der Welt - obwohl ich hier auch sagen muss, dass mir die Welten von FFI-IX (und auch X) besser gefallen haben als die in XII, was aber auch an der Atmophäre und dem Nostalgiefaktor liegen könnte.
    Wer die Welt von FFX irgendeiner vorzieht, dem ist eh nicht mehr zu helfen >_>
    Zitat Zitat
    Natürlich wurden die musiktechnischen Möglichkeiten seit dem Erscheinen von FFI verbessert, dennoch ist das Komponieren einer Melodie damals wie heute etwa dasselbe geblieben. Und viele Leute sagen, dass Uematsu seinen Höhepunkt bei den SNES-Teilen hatte, obwohl ich das anders sehe.
    Nö, seine Möglichkeiten waren wirklich sehr beschränkt. Er musste gucken was möglich war und darauf dann aufbauen. Heutzutage dürfte er diese Probleme nicht mehr haben, aber bis zur PS1 war er indem was er machen konnte sher eingeschränkt, was natürlich nicht heißen soll, dass seine Älteren Werke schlechter wären, aber dass wenn er die heutigen Mittel gehabt hätte, dass er seine Werke wahrscheinlich ganz anders komponiert hätte.

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