Habe endlich auch das Finale gesehen und bin sehr zwiegespalten. Die vielen mystisch-magischen, sich der Logik widersetzenden Elemente machen die Story etwas willkürlich, alles kann passieren. Andererseits wurde die Richtung von den vielen Geheimnissen aus den ersten Staffeln erzwungen, eine Auflösung musste quasi in die Richtung gehen. Teilweise finde ich die ganze Geschichte mit der Verschiebung zu abgehoben, aber andererseits stimmen so viele Details und die Story Arks sind so kompliziert, dass ich es schon beeindruckend finde.

Abgesehen von diesen 'intellektuellen Zweifeln' hat mich Lost emotional gepackt, d.h. auch wenn ich die Auflösungen zweifelhaft finde, so war doch das Staffelfinale für mich voller Spannung, Mitfreude und Mitleid - und das schaffen doch nur die wenigsten Filme oder TV-Serien.