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Schwertmeister
Neben allen negativen Dingen, wie eine höhere Quote an Bugs im Vergleich zu (den meisten) professionellen Spielen, gibt es beim RPG Maker aber ein unglaubliches Potential, und dass ist der fehlende Umsatzdruck. Natürlich versucht fast jeder, dass das eigene Spiel auch anderen Spaß macht, aber man braucht keine Marktanalyse zu machen, ob bestimmte Spielelemente gut ankommen oder nicht. Im Prinzip kann man die abstrusesten Stories entwickeln, die seltsamsten Spielekonzepte verwenden, ohne dass einen der Chef deswegen vor die Tür setzt oder sich das Spiel nicht verkauft.
Leider sieht das in der Realität ein wenig anders aus, da professionelle RPGs all zu gerne als Vorlage genommen werden und ihnen nachgeeifert wird. Ist ja auch logisch - da man versucht ein ebenso großes Meisterwerk zu entwickeln. Die Kehrseite der Medallie ist das Resultat, dass du im ersten Post beschrieben hast ... Die Spiele kommen eben meist nicht an das Vorbild heran und scheitern an vielen kleinen Details.
Damit RPG-Maker Spiele also spielenswert sind, müssen sie meiner Meinung nach nicht alles perfekt machen. Sie müssen vielmehr eine eigene Existenzberechtigung durch originelle Einfälle haben; dann wird sicher über nervige Stellen auch gerne hinweggesehen. Denn solche besonderen, wie Daen sie genannt hat, Sternstunden, findet man zumindest bei professionellen Mainstreamspielen nicht. Zudem kommt, dass man einen persönlicheren Draht zu den Spielen und den Ersteller in einer kleinen Community haben kann, wie das sonst nicht der Fall ist. Und bei vielen Spielen kann der ein oder andere auch sagen, dass er sogar selbst einen Beitrag zu dem Gelingen des Spiels beigetragen hat.
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