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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Rina
    Aber wenn jemand ihre Position nachvollziehbar darlegen kann ist auch der schweigenden Mehrheit Beachtung beizumessen
    Die schweigende Mehrheit zeichnet sich dadurch aus, dass sie schweigend ist.

    Die schweigende Mehrheit ist diese ungreifbare, aber empirisch nachweisbar vorhandene Masse an Fans, die sich nicht in Foren orgnaisiert hat, um darüber zu streiten, in welche Richtung sich die Serie entwickeln sollte.
    Sie kauft einfach nur die Produkute, und der Produzent darf ihr schweigen als Zustimmung deuten, dass er irgendwas richtig gemacht hat.

    Zitat Zitat von Enkidu
    Sie hätte mehr glorreiche Gameplayerrungenschaften usw., das kann wohl sein, aber dadurch würde es sich letztenendes auch weniger wie eine Serie anfühlen. [...] Aber würde es noch wesentlich neu- und andersartiger werden, würde etwas von der Basis verloren gehen, denn ich denke schon dass es so etwas wie einen roten Faden gibt, der sich durch die ganze Reihe zieht. Insofern bin ich z.B. froh, dass sich die ersten drei FFs oder auch FFIV bis VI spieltechnisch so sehr ähneln. Es wurde damit eine Art Grundgerüst geschaffen, das später immernoch geändert und erweitert werden kann bzw. schon wurde.
    Die wirkliche Basis liegt für mich nicht im Gameplay.

    Das Gameplay ist, ungeachtet des Traditionsfetisch mancher Entwicklerteams, eigentlich nur eine Begleiterscheinung des technischen Fortschrittes.
    Ein Gameplay kann sich durch neue Errungenschaften wie bei der Wii ändern, und muss es eigentlich auch. Die alten Kampfsysteme waren auf dem begründet, was die Rechner damals zuließen, kein Grundsatzprogramm.

    Das, was eigentlich zu Beginn immer im Vordergrund steht, ist das Genre, und das, was die Serie in ihrer Mentalität begründet.
    Für FF sind das meiner Ansicht nach magische Welten, verschiedene Rassen, die Angriffselemente, die Summons etc.
    Die Basis hat sich zwar erst im Laufe der Jahre herausgebildet, aber diese Details der Spielwelt sind für mich das wirkliche Fundament der Serie. Was am Gameplay oder dem Charakterdesign oder meinetwegen auch der Soundtrackorientierung (wie wärs mal mit nem Hard-Rock OST? ^^) geändert wird, sollte variabel bleiben, denn dadurch werden die Teile erst einzigartig, und die Serie nicht rückständig.

    Solange es im Geist dem Ursprung entspricht, können die Teile meinetwegen so revolutionär aufgezogen sein wie sie wollen.
    Was jetzt aber wirklich der Kern der Serie ist, und ob dieser über die Entwicklung erhalten blieb, darüber kann man lange streiten. Für Sakaguchi waren die Änderungen z.B. schon vor und während der PS-Generation zu gewaltig.

    Ich finde es jedenfalls bedenklich, so etwas wie ein Kampfsystem zu einer Tradition zu machen.

    Wenn dieser rote Faden, von dem du sprichst, sich um die Technik wickelt, wird die Serie früher oder später veralten.

    Zitat Zitat
    Denn solcher Wandel hat seinen Preis: Seitdem die Summons mehr machen als eine simple Aufrufsequenz als eine Art besonders starker Zauber hat sich ihre Anzahl in den Spielen drastisch reduziert. Ich habe aber lieber eine ganze Menge davon wie in FFVI, bringt viel mehr Abwechslung auf die Dauer.
    In jedem FF gibt es um die 10-16 Summons, vor und nach FFVI. Das ist die einzige Ausnahme mit weit über 20. Mit dem Gebrauch oder der Sequenzlänge der Summons hat das eigentlich nichts zu tun.

    In FFX sind es zwar weniger als 10 (sofern man das Magus Trio nur als eine sieht) aber das ist ja auch nicht der einzige Punkt, in dem FFX unter den Erwartungen blieb.
    In FFXII sind es dagegen wieder 13, genau wie in FFIX.

    Zitat Zitat
    Was ist DDS? Was ist TES?
    DDS = Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga
    TES = The Elder Scrolls

    Zitat Zitat
    Ich bin ohnehin kein Befürworter von allzu festgelegten Charakterklassen. Anstatt von Magiern zu sprechen, möchte ich lieber Figuren, die generell mehr Nutzen durch die Zauberei haben.
    Allerdings kann man sich da eine Menge Möglichkeiten einfallen lassen - was du hier aufgezählt hast, ist mindestens ebensosehr ein Kritikpunkt an allen möglichen anderen RPG-Reihen, die genausowenig davon umsetzen wie FF.
    Ich finde es eigentlich sehr schade, dass die Charaktere in ihren Kämpferqualitäten so austauschbar sind.
    An sich ist es ja ganz schön, die Freiheit zu haben, sich seine Wunschtruppe zu erstellen, aber das macht die Charaktere irgendwie langweiliger. Jeder kann alles Zaubern, jeder kann mit jeder Waffe kämpfen... da hat es gar keinen Reiz, auch mal andere Figuren zu verwenden.
    Und dadurch, dass die Figuren fast unabhängig voneinander Kämpfen (von den Möglichkeiten eines FFXII mal abgesehen) könnte man eigentlich gleich einen Supercharakter erschaffen, der alles alleine regelt.
    Ich fände ein System besser, bei dem sich die Charaktere wirklich gezwungenermaßen ergänzen müssen.

    Übrigens habe ich nicht sagen wollen, dass FF die große Ausnahme ist, die nichts auf die Reihe kriegt.
    Im Grunde hat jede RPG-Reihe so ihre Defizite, was interessante oder ausgewogene Kampfsysteme angeht, leider.

    Zitat Zitat
    Man erinnere sich nur an den Draw-Mechanismus aus FFVIII, in dem für einen Teil mal die klassischen Magiepunkte völlig abgeschafft wurden und man die Zauber durch Kopplung für Steigerungen der Statuswerte benutzen konnte. Finde ich zum Beispiel viel interessanter und sinnvoller, so etwas tatsächlich permanent durch Zauber zu ermöglichen, als der zusätzliche einmalige Effekt, von dem du sprichst
    In FFVII haben die Substanzen auch Auswirkungen auf den Status gehabt, allerdings nur so geringfügig, dass man diesen Aspekt meist ignoriert hat.

    Ich sage ja auch nicht, dass es immer einmalig bleiben soll. Manches kann man ja durchaus noch erweitern oder gar zwei Mal verwenden. Das sage ich auch generell zu Neuerungen. Aber nicht über drei oder mehr Teile. Vor allem dann nicht, wenn kaum Potential vorhanden ist.

    Zitat Zitat
    Mir ging da eigentlich keine Dramatik flöten, eher im Gegenteil.
    Naja... was man für eine Atmosphäre braucht, um sich im Endkampf richtig wohl zu fühlen, ist wohl Geschmackssache.
    Geändert von Diomedes (04.05.2008 um 16:50 Uhr)

  2. #2
    Von den Charas könnten sie demnächst wirklich ein paar mehr zeigen ... hat SE nicht angekündigt, dass es 2008 viele neue tolle Infos geben würde? Okay, warte da immernoch drauf ^^

    Meine große Hoffnung ist ja eine relativ umfangreiche Party. Nicht überbordend, aber mehr als in letzter Zeit. Das wurden ja immer weniger:

    FFIX: 8 Charas
    FFX: 7 Charas
    FFXII: 6 Charas

    Diese Entwicklung gefällt mir irgendwie ganz und gar nicht. FFIV und VI waren mit ihren großen Parties richtig toll, das hat den Spielen imho viel Tiefe gegeben.
    Überhaupt scheinen die Protagonisten für SE in den letzten Jahren so etwas wie der Heilige Gral geworden zu sein - alle müssen perfekt designt und mega ausgearbeitet sein ... aber der Spaß bleibt da irgendwie ein bisschen auf der Strecke. Ich fand in VI auch einen Umaro und einen Gogo cool, alleine schon wegen den dazugehörigen Sidequests. Die Figuren müssen nicht ausnahmslos ALLE unbedingt gut in die Story integriert sein, wennes genug davon gibt. Und wie wärs mal wieder mit optionalen Charakteren, die man nicht unbedingt dabei haben muss? Yuffie und Vincent, das waren noch Zeiten.

    Also mein Wunschwert wäre 9 Helden für Final Fantasy XIII, so wie damals bei VII. Das ist nicht zu viel, nicht zu unübersichtlich, und kann doch richtig abwechslungsreich werden. Bei XII hatte ich Glück, dass ich die Charas fast alle mochte, doch habe schon von vielen ganz andere Dinge gehört. Wenn man nur sechs Figuren zur Auswahl hat, dann ist die Gefahr groß, dass man die meisten davon gar nicht leiden kann und somit auch keine Alternativen vorhanden sind.
    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Ich finde es jedenfalls bedenklich, so etwas wie ein Kampfsystem zu einer Tradition zu machen.
    So etwas passiert bei häufiger Verwendung ja ganz automatisch. Ich finde auch nicht, dass so etwas zur Tradition werden sollte, aber es spricht auch nichts dagegen, das Potential der Systeme, wenn sie einmal eingeführt wurden, in zwei bis drei folgenden Teilen der Hauptreihe auszureizen, bevor sie sich schon wieder etwas ganz neues und ggf. experimentelles überlegen. Ich befürchte nun, dass wir nie erfahren werden, zu was das ADB noch alles in der Lage gewesen wäre.
    Zitat Zitat
    Wenn dieser rote Faden, von dem du sprichst, sich um die Technik wickelt, wird die Serie früher oder später veralten.
    Natürlich nicht ausschließlich um die Technik, aber doch, das halte ich durchaus für eines von vielen Elementen, die in diesem roten Faden zu finden sind.
    Zitat Zitat
    In jedem FF gibt es um die 10-16 Summons, vor und nach FFVI. Das ist die einzige Ausnahme mit weit über 20. Mit dem Gebrauch oder der Sequenzlänge der Summons hat das eigentlich nichts zu tun.

    In FFX sind es zwar weniger als 10 (sofern man das Magus Trio nur als eine sieht) aber das ist ja auch nicht der einzige Punkt, in dem FFX unter den Erwartungen blieb.
    In FFXII sind es dagegen wieder 13, genau wie in FFIX.
    Naja, aber stell dir mal vor, wie viele sie einbauen könnten, wenn sie keinen so großen Aufwand für einen einzigen Summon betreiben müssten ^^ Ist ja auch egal wie und warum, aber ich will trotzdem mehr. Es müssen nicht soviele wie in FFVI sein, soll ja schließlich kein Pokemon-Abklatsch werden, aber so an die zwanzig Stück, vielleicht 18, das hätte schon was.
    Zitat Zitat
    Ich finde es eigentlich sehr schade, dass die Charaktere in ihren Kämpferqualitäten so austauschbar sind.
    Ganz austauschbar sollten sie natürlich nie sein. FFXII ging da schon sehr weit, zugegeben. Aber so wie in FFX oder VII find ichs eigentlich perfekt. Charas mit festgelegter Waffenklasse, eigenen Limits usw., aber mit einem gewissen Aufwand kann man abgesehen von diesen rudimentären Unterschieden allen alles beibringen.
    Andersherum ist mir es aber wie gesagt immernoch lieber, da freie Hand zu haben, als mit Charakterklassen herumrennen zu müssen, die ich gar nicht haben möchte.
    Zitat Zitat
    Ich fände ein System besser, bei dem sich die Charaktere wirklich gezwungenermaßen ergänzen müssen.
    Anfangs gerne, aber im Spiel sollte wenigstens das Potential enthalten sein, bei entsprechendem Aufwand alle so weit zu bringen. FFX hatte da mit den unterschiedlichen Startpositionen auf dem Sphereboard schon eine sehr originelle Lösung gefunden ^^
    Zitat Zitat
    Ich sage ja auch nicht, dass es immer einmalig bleiben soll. Manches kann man ja durchaus noch erweitern oder gar zwei Mal verwenden. Das sage ich auch generell zu Neuerungen. Aber nicht über drei oder mehr Teile. Vor allem dann nicht, wenn kaum Potential vorhanden ist.
    Ich rede jetzt nicht direkt vom KS, aber imho gibt es Dinge, die so gut sind, dass sie eigentlich für jede Fortsetzung Pflicht sein sollten, bis etwas erwiesenermaßen besseres dafür alsErsatz gefunden ist. Ich weine ja immernoch den ATEs aus FFIX hinterher, die echt viel zur Story beigetragen haben. Habe noch von keinem gehört, dass er dieses Feature nicht toll gefunden hätte. Warum also kam so etwas seitdem nie wieder vor? Gerade Spiele wie FFX und XII hätten so etwas dringed brauchen können ...
    BD BFM BoF BoFII BoFIII BoFIV BoFV DQ DQII ES FF FFII FFIII FFIV FFV FFVI FFVII FFVIII FFIX FFX FFXI FFMQ FFTA2 GS G GII GIII GX HMC
    IoG JC KH LAL LO SG SD SD2 SD3 SD4 LoM SSD SDDS HoM SB SO SO2 SO3 S SII T ToP ToD ToE ToF VS WA WA2 WA3 WA4 XG XSI XSII

  3. #3
    Zitat Zitat
    Yuffie und Vincent, das waren noch Zeiten.
    Yuffie muss man doch haben, sonst kommt man in wutai nicht weiter und somit auch nicht inder Story oder o.O

    @FFXIII
    Was ich mir auch Wünschen würde, wäre das jeder Held wieder ihm selbst zu stehende Fähigkeiten bekommt, ala VI.
    Das fand ich echt gut^^ man kann ja trozdem was dazu machen was alle machen können, wie das Spährobrett.
    Abe nur sowas führt dazu das Jeder Chara gleich wird. So ist es Egal wenn ich bei FFX nehme, Yuna vllt ja weil sie beschwören kann, aber den reat kann man welchseln wie man will, zum Ende des Spiels waren die bei mir nahzu alle gleich, vorallem war Yuna schneller als Tidus o_O''
    Da hab ich mich doch stark gewundert.

    mfg R.D.

  4. #4
    Zitat Zitat
    Yuffie muss man doch haben, sonst kommt man in wutai nicht weiter und somit auch nicht inder Story oder o.O
    Wutai steht in keinem Zusammenhang mit der Hauptstory...

  5. #5
    Ich will gar nicht erst so ein Sphärobrett oder was anderes haben, denn ich bin der Meinung, dass Charaktere unterschiedliche Stärken und Schwächen haben sollten.
    Damals in FFIV, da hatte jeder Charakter ein Spezialgebiet wie z.B Heilung, Angriff etc und ab dort wurde es auch konsequent durchgesetzt bis zu FFX.
    Deswegen hat mich FFX auch nicht wirklich in seinen Bann gezogen...
    ab einer bestimmten Stelle wurden eh alle Charaktere gleich.
    Sagt was ihr wollt, aber es geht doch nichts über festgesetzte Werte einzelner Charaktere!
    Good boy. Sometimes.


  6. #6
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Wutai steht in keinem Zusammenhang mit der Hauptstory...
    Boa echt? Ich hab das immer gemacht, weil ich dachte das gehört dazu, weil man da doch auch auf die Turks trifft...
    Man danke für die Info^^
    Bin ne riesiger Fan von dem Spiel, aber weiß das nich mal^^

  7. #7
    Zitat Zitat von Enkidu
    Von den Charas könnten sie demnächst wirklich ein paar mehr zeigen ... hat SE nicht angekündigt, dass es 2008 viele neue tolle Infos geben würde? Okay, warte da immernoch drauf ^^
    Klar... genauso wie schon 2006 und 2007.

    Zitat Zitat
    FFIV und VI waren mit ihren großen Parties richtig toll, das hat den Spielen imho viel Tiefe gegeben. [...] Die Figuren müssen nicht ausnahmslos ALLE unbedingt gut in die Story integriert sein, wennes genug davon gibt.
    An sich stimme ich dir zu.
    Bei FFVI sind genau genommen vier bis fünf Charaktere dabei die man hätte weglassen können, aber da stört es nicht weiter, da die übrigen zehn sich gut in die Story einfügen.
    Bei FFIV sieht es ähnlich aus, nur dass die Charaktere hier allesamt gut gelungen sind (bis auf Edge, mit dem konnte ich mich nie anfreunden).

    Bei FFVIII aber haben wir neun Charaktere (wenn man Lagunas Truppe mitzählt), von denen man eigentlich die Hälfte rausstreichen kann. Das Verhalten deckt sich kaum mit dem Alter, die Personen selbst sind wandelnde Klischees ohne dabei authentisch zu wirken, und im Endeffekt dreht sich alles nur um Squall und Rinoa.
    Die Tiefe der Story geht hier sicher nicht von den Figuren aus. Zumindest, wenn man nicht auf Kitsch steht.

    Ob eine Story an Tiefe gewinnt, hängt eigentlich weniger von der Größe der Truppe sondern den Charakteren selbst ab.
    Eine Truppe aus Leuten, die weder Bezug zur Geschichte noch Persönlichkeit haben, kann beliebig groß oder klein sein, und trotzdem nicht überzeugen.

    Zitat Zitat
    Also mein Wunschwert wäre 9 Helden für Final Fantasy XIII, so wie damals bei VII. Das ist nicht zu viel, nicht zu unübersichtlich, und kann doch richtig abwechslungsreich werden.
    Wäre nicht schlecht, aber mit wenigeren würde ich mich auch zufrieden geben, wenn sie halbwegs gut durchdacht sind. Eine Gefahr, dass die gesamte Party nicht überzeugen kann, besteht eigentlich nur, wenn sie aus lieblos dahingeklatschten Personen besteht, egal ob es fünf oder zehn sind.

    Zitat Zitat
    Naja, aber stell dir mal vor, wie viele sie einbauen könnten, wenn sie keinen so großen Aufwand für einen einzigen Summon betreiben müssten
    Naja, da stell ich mir aber auch gleichzeitig mit vor, wie uninteressant die Summons würden, wenn sich ihr Wirken auf eine fünfsekündige Animation beschränkt. ^^
    Ok, etwas derartiges würde heute sicher niemand mehr machen. Aber ich fände es besser wenn sie zu mehr zu gebrauchen sind als ein oder zwei Angriffe, die den Schaden von normalen Waffenangriffen kaum übertreffen und zudem noch einen Haufen MP verschwenden.

    Klar, je mehr es sind, desto vielseitiger wird das Spiel. Aber mit der Masse kann es auch schnell so enden, das gegen Ende des Spieles die meisten völlig nutzlos sind, was ich nicht so toll fände.
    Außerdem ist die Vielseitigkeit dahin, wenn jeder das selbe bewirkt, nämlich Schaden in elementarer oder nonelementarer Form verursacht, insofern es wenig Reiz hat auch verschiedene zu verwenden.

    Zitat Zitat
    Andersherum ist mir es aber wie gesagt immernoch lieber, da freie Hand zu haben, als mit Charakterklassen herumrennen zu müssen, die ich gar nicht haben möchte.
    Letztlich sind die Charaktere von ihren Statuswerten oder den Limits doch sowieso für eine bestimmte Rolle prädestiniert, was macht es da für einen Unterschied, ob man sie nach vorgegebenen Richtlinien verwenden muss oder es freiwillig macht?
    Es käme z.B. niemand auf die Idee, Selphie als Kämpferin zu verwenden, und bei ihr nur den Stärkewert zu verbessern, da ihre Tombola nur mit einem guten Magiewert richtig reinhauen kann.
    Gegen Ende benutzt zwar eh keiner mehr Tombola, aber es ist wohl offensichtlich worauf ich hinauswill.
    Bei FFVI würde auch niemand Strago mit Espern trainieren, die beim Level-Up den Stärkewert erhöhen, da seine Lore-Techniken nur durch einen höheren Magiewert wirksamer werden.

    Auch wenn Charaktere wie in FFX nur für den Hauptteil der Story eher einer Klasse angehören und danach freie Hand haben, durch die Tatsache, dass jeder alles kann, geht irgendwie ein bisschen was persönliches verloren, ohne dass man mit dieser Freiheit wirklich so viel anstellen kann.

    Dabei hätte es doch wirklich mal einen gewissen Reiz, die Klassen so auszubauen, dass es gerade gegen Ende und bei optionalen Bossen unverzichtbar wäre, einen geschulten Magier oder einen auf Geschwindigkeit ausgerichteten Dieb zu haben, die auf den höheren Leveln ihre Fähigkeiten so kombinieren können, dass man erst eine Chance hat.

    Zitat Zitat
    Ich rede jetzt nicht direkt vom KS, aber imho gibt es Dinge, die so gut sind, dass sie eigentlich für jede Fortsetzung Pflicht sein sollten, bis etwas erwiesenermaßen besseres dafür alsErsatz gefunden ist. Ich weine ja immernoch den ATEs aus FFIX hinterher, die echt viel zur Story beigetragen haben.
    Dass man Sachen wie das ATE nicht weiterverwendet hat, kapiere ich auch nicht.
    Es liegt wohl daran, dass bei FFX und XII das Storytelling einfach ein ganz anderes ist.
    FFX ist zu gut 90% nur eine Nacherzählung, und FFXII durch den Kommentar Ondores irgendwie auch. Dort ist das Geschehen genau genommen ja schon Vergangenheit, und entwickelt sich nicht so, wie noch in den Vorgängern.
    Dass man parallel geschehende Ereignisse verfolgen kann, würde ja auf diese Weise wenig Sinn machen. Zumal FFXII sich gerade durch die Dinge auszeichnet, die man nicht sieht, und erst nach und nach erfährt.

    Aber an sich fände ich es auch nicht schlecht wenn es sowas nochmal geben würde. Es war einfach auch nett, sich ein paar Sachen ansehen zu können, die mal nichts mit der Geschichte zu tun hatten, zum Beispiel das Cinna seinen Zug verpasst und von Bark verdrescht wird. ^^

    Zitat Zitat von Kynero
    Damals in FFIV, da hatte jeder Charakter ein Spezialgebiet wie z.B Heilung, Angriff etc und ab dort wurde es auch konsequent durchgesetzt bis zu FFX.
    Ähm... nein.
    Schon in FFV gab es keine Rollen mehr wie im Sinne von FFIV, oder zumindest frei austauschbare. Ab FFVI war es auch möglich, den Status der Personen mit entsprechendem Aufwand nach belieben zu formen. Diese nahezu unbegrenzten Möglichkeiten gibt es eigentlich schon direkt nach FFIV.
    Geändert von Diomedes (10.05.2008 um 17:38 Uhr)

  8. #8
    Also ich muss sagen, ich fand Vayne als Bösewicht sehr schön dargestellt. Er hatte Charakter, war eben menschlich und eben auf so ne intrigante Art böse. Und nimmt man seine Absicht, die Geschichte der Menschen unabhängig von den Occuria (den Götterwesen) zu gestalten, habe ich sogar irgendwo Verständnis für ihn (Gut, das hatte ich für Sephiroth irgendwo auch, aber der war einfach nur noch wahnsinnig xD).
    Sogar die Tatsache, dass er nur durch die Kraft des Mysth ne wirkliche Gefahr wurde, imponiert mir. Man musste ihn einfach aufhalten, weil er mit der Macht des Mysth (insbesondere beim Hauptgeschütz von Bahamuth Oo) einfach zu gefährlich wurde. Klar dresch ich den Kerl da zusammen, bevor der meine Heimatstadt atomiseren kann xD

    Jedoch haben auch diese oldschool wahnsinnigen Oberschurken ala Kefka und Sephiroth einen gewissen Charme. Wenn man es mit einer Person zu tun hat, die keinerlei Verständnis für die Realität mehr hat und einfach mal aus ner Laune heraus die halber Welt zerstört...Also DAS fetzt. O.O

    MfG Sorata

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