Zitat Zitat von WhiteRussian Beitrag anzeigen
oha, aggro-boll obwohl ich denke, dass er das parodistisch gemeint hatte, halt wegen seinem film "postal" (der zugegebenermaßen besser ist als all sein schmarrn zuvor).
Ähem, tut mir Leid für dich, aber er hat das bvollkommen ernst gemeint. Die Zitate stammen aus einem Interview, das ich jetzt mal für dich und alle anderen kopiert habe. Sozusagen zum kopfschütteln und totlachen. Darin zieht er des weiteren über Tara Reid für ihr Leistung in seinem Film Blood Rayne her, und fragt sich selbst, warum in Amerika bei seinen Filmen nach 5 Minuten wohl der Vorhang fällt.

Das Interview:

MovieGod.de: Sie begannen ihre Filmkarriere Anfang 1990 mit der Komödie German Fried Movie und dem Thriller Barschel - Mord in Genf?. Über die Dreharbeiten haben sie dann das Buch "Wie man in Deutschland einen Film drehen muss" verfasst. Nun stellt sich die Frage: Wie muss man denn einen Film in Deutschland drehen?


Uwe Boll:
Die Antwort darauf war damals wie heute: Filmförderungen oder über Fernsehsender. Allerdings limitiert man sich dadurch. Was wir dann gemacht haben, war privat Geld zu sammeln, wodurch wir zu Beginn einmal 50.000 Mark zusammengebracht haben. Eigentlich hab ich diesen Weg - Filme über private Anleger zu finanzieren - nie verlassen und mit der Zeit wurden immer größere Projekte daraus. Das zeigt aber eigentlich auch wie bescheuert das staatliche Fördersystem ist.

Dies resultiert in der Qualität des Deutschen Films. Beim Filmfestival in Cannes oder beim AFM - dem American Film Market in Las Vegas - präsentiert jeder seine Produkte. Aus Deutschland sind es immer dieselben Menschen, die sich gegenseitig gratulieren, für Filme die auf Festivals laufen aber sonst kein Mensch sehen will. Einerseits ist das bemitleidenswert andererseits schockierend, dass sich diese Menschen mit Steuer- und Gebührengeldern so ein schönes Leben machen können.

MovieGod.de: Stichwort Steuergelder. Ihnen wurde in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen durch ein Schlupfloch im deutschen Steuergesetz ihre Filme zu finanzieren. Wieviel Wahrheit ist da dran?


Uwe Boll: In Deutschland war es bis letztes Jahr möglich, Gelder, die man in ein Filmprojekt investierte, zu 100 Prozent steuerlich abzuschreiben. Doch was bedeutet das genau? Nehmen wir als Beispiel einen Zahnarzt der 200.000 Euro Jahresverdienst hat und davon 100.000 Euro Steuern bezahlen muss. Wenn dieser jetzt in einen unserer Filmfonds investiert, dann muss er keine Steuern bezahlen. Doch was ist wenn er kein Geld mehr wiedersieht? Dann sind ja 200.000 Euro weg, die er zum Leben brauchen würde. Es hat also keinen Sinn in etwas zu investieren, wo das gesamte Geld verschwindet. In den USA wurde das immer dargestellt als wären die Steuerzahler nach Strich und Faden betrogen worden.

Ich habe bislang insgesamt 280 Millionen Euro eingesammelt und wenn ich immer lese, dass meine Filme alle so scheiße wären und keiner würde sie sehen, dann frage ich mich, weshalb die Leute in meine Projekte investieren. Es sollte doch mal auch richtig nachgerechnet werden: Ist BloodRayne wirklich ein Riesenflop oder nicht etwa Eragon, der 60 Millionen Dollar eingenommen aber auf der anderen Seite 150 Millionen in der Produktion und 75 Millionen für die Werbekampagne gekostet hat.

MovieGod.de: Doch gerade bei BloodRayne - der knapp 2,5 Millionen Dollar im Kinovertrieb einnahm, bei einem Budget von 25 Millionen Dollar - stellt sich die Frage, woher die Einnahmen dann kommen.

Uwe Boll: Bei BloodRayne haben wir bereits 4 Millionen von Universal Pictures zurückerhalten und einen Vertrag ausgehandelt, der uns von der ersten DVD an, für jede einzelne 6 Dollar garantiert. Solch eine Vereinbarung hat fast keiner. Natürlich bin ich über die Kinoauswertung von BloodRayne nicht glücklich, aber was steckt dahinter? Die Studios produzieren das meiste in ihrem eigenen System und akquirieren kaum von außen. Wenn ein Studio selbst einen Film herstellt, dann ist es egal was für ein Scheiß das ist, da werden 30 Millionen in die Werbung gesteckt.


Deshalb starten auch so viele Filme im Kino, bei denen sich der normale Kinobesucher denkt, wer sowas überhaupt produziert. Etwa Ultraviolet oder Elektra: Wie ist das menschenmöglich?

MovieGod.de: Was auffällt, ist die Rasanz, mit der sie zu arbeiten scheinen. Allein im letzten Jahr haben sie vier Filme gedreht: Seed, In the Name of the King, Postal und BloodRayne 2: Deliverance. Wie ist es möglich derart schnell zu arbeiten?

Uwe Boll: Die ganzen Projekte im vorigen Jahr waren im Grunde Zufall. Ich hatte zuvor immer nur einen Film pro Jahr gedreht, doch 2006 kamen uns einige Dinge zugute. Zum einen hatten wir sehr viel Geld für In the Name of the King bereits zur Verfügung und zum anderen lag es auch an cleverer Planung. Seed und Postal etwa haben wir am selben Set in Vancouver, back-to-back gedreht, mit nur drei Wochen Pause dazwischen.


BloodRayne 2: Deliverance wurde vor Weihnachten 2006 beendet. Es wird ein Vampirfilm, der im Westerngenre angesiedelt ist. Stilistisch im Grunde ein Italo-Western mit Vampiren und einem Soundtrack, der sehr an Ennio Morricone erinnert. Ich wollte die Dreharbeiten so schnell wie möglich beenden, da mein Terminkalender für 2007 bereits voll ist. Ich möchte demnächst Far Cry - basierend auf dem PC-Spiel - drehen und dann noch einen Vietnam-Kriegsfilm mit dem Titel Tunnel Rats, den ich selbst geschrieben hab.

MovieGod.de: Wie steht es um die angekündigte Fortsetzung zu Alone in the Dark?

Uwe Boll: Bei Alone in the Dark 2 werden Michael Roesch und Peter Scheerer - die bereits das Drehbuch für Far Cry geschrieben haben - die Regie übernehmen und ich werde als Produzent ein wachsames Auge darauf haben, sozusagen als Qualitätskontrolle.


Anmerkung von mir: MWAHAHAAHAHAHA !!!!


[B]MovieGod.de:[/B] Ein Film, der bereits im Vorfeld einiges an Erregung ausgelöst hat, ist die Verfilmung des nicht weniger umstrittenen PC-Spiels Postal, in dem ein Mann durch eine Stadt geht, Menschen erschießt und dabei auch mal eine lebendige Katze als Schalldämpfer benutzt.

Uwe Boll: Der Film Postal, zu dem ich selbst das Drehbuch geschrieben habe, ist sehr frei an das Spiel angelehnt. Dies auch deshalb, da ich bei früheren Projekten mit den Büchern nicht zufrieden war. Ich wollte nicht wieder dasselbe erleben, wie bei House of the Dead und Alone in the Dark, wo ich mit halbgaren Drehbüchern und halbgaren Darstellern arbeiten musste. Ich möchte meine Stoffe selber entwickeln, selber ausarbeiten und genau das habe ich bei Seed und Postal gemacht, und ich glaube die sind beide sehr gut geworden.

MovieGod.de: Was versteckt sich nun hinter diesen beiden Werken?

Uwe Boll:
Seed ist ein sehr konsequenter und harter Horrorfilm, während Postal sehr kontrovers ist, da er genau das macht, was viele Filme heutzutage gerne machen würden. Den Irakkrieg, Osama bin Laden sowie den 11. September durch den Kakao zu ziehen. Dies aber basierend auf dem Spiel, in dem der Postal-Dude im Trailerpark mit seiner fetten Frau lebt und in eine weltpolitische Situation hineingezogen wird, für die er nichts kann. Die Taliban wollen etwas von ihm, es gibt eine sektiererische Gruppe und wir haben ein George-Bush-Double das von anderen gesteuert wird.

MovieGod.de: Postal soll ihrem Bestreben nach ein politischer Kommentar sein?



Uwe Boll:
Auf jeden Fall. Ich bot das Drehbuch allen Agencies in den USA an, doch die lehnten es komplett ab, und daran sieht man auch die amerikanische Mentalität. Die machen zwar gerne Witze über George W. Bush, aber wenn es dann wirklich ans Eingemachte geht, dann rudern sie alle zurück. Wenn du wirklich deine Meinung vertrittst - dass der Irakkrieg ein furchtbarer Akt von einigen Lobbyisten war, die sich dort jetzt das Öl unter den Nagel reißen - dann hast du plötzlich keine Freunde mehr.

Der Beginn zum Beispiel: Postal beginnt bei uns am 11. September 2001, im Cockpit eines der beiden Flugzeuge, die ins World Trade Center flogen. Kurz vor dem Einschlag beginnen die beiden Terroristen darüber zu diskutieren, wie viele Jungfrauen sie im Paradies erwarten werden. Der eine meint es seien 100 und der andere es seien 10, was für die Ewigkeit jetzt nicht viel ist. Daraufhin rufen sie Osama bin Laden an, den sie zur Rede stellen - der gerade in Kentucky weilt – und bin Laden meint wieder es sind 20. Darüber sind die Terroristen natürlich nicht erfreut und wollen mit dem Flugzeug auf die Bahamas fliegen, doch was passiert: die Passagiere stürzen ins Cockpit und wollen die Terroristen überwältigen und dabei kracht das Flugzeug in einen der beiden Tower des World Trade Center.

MovieGod.de: Gab es Probleme das Nachrichtenmaterial vom 11. September zu verwenden?

Uwe Boll: Die Anschläge werden bei uns über einen CGI-Effekt passieren, da uns kein Nachrichtensender das Originalmaterial zur Verfügung stellen wollte. Ich spiele auch eine kleine Rolle und zwar mich selbst in bayrischer Tracht und behaupte im Film, dass ich meine Projekte mit Nazigold finanziere. Ich geh noch weiter und verbreite, in Hollywood regieren doch die Juden, und ich bin der, der ihnen die beschissenen kleinen Goldzähne rauszieht.


MovieGod.de: Die Verbindung der Anschläge vom 11. September mit einer brutalen Computerspielverfilmung schreit geradezu nach einer Kontroverse.

Uwe Boll: Davon bin ich überzeugt. Nach den ersten fünf Minuten fällt da in den USA bereits der Vorhang. Dieser Film wird in den USA niemals eine Verleihfirma finden. Dabei will jeder ihn sehen! Denn mir geht es bei diesem Film um viel mehr, als die Leute heute erkennen. Es geht um die Freiheit zu reden und zu denken. Wir können und dürfen uns nicht von Selbstzensur fertig machen lassen und dabei das Recht verwirken, im eigenen Land Witze über Religion oder Moslems zu machen.

MovieGod.de: Der Witz, sie würden ihre Filme mit Nazigold finanziert, klingt sehr gewagt.

Uwe Boll: Bezüglich dieses Judengags, den ich im Film mache: In Hollywood herrscht ja ein Rassismus in die andere Richtung. Wie lange sollen wir uns denn immer noch als Täter fühlen? Ich habe mit Hitler genauso wenig zu tun wie der Rabbi von Jerusalem. Wenn also die Juden über alles Witze machen dürfen und dabei die Entertainment-Industrie beherrschen, dann muss es auch erlaubt sein, dass ich Witze über Osama bin Laden oder über Juden mache. Es muss einfach möglich sein, dass ein Deutscher solche Gags macht, ohne auf dem Index zu landen. Die Amerikaner glauben ja ohnehin, sie hätten bereits die kontroversen Filme gedreht, dabei trauen sie sich nicht mal unter die Oberfläche.

Um Postal so zu drehen wie ich wollte, war es dann natürlich auch von Vorteil, dass ich kein Mitglied des Establishments bin. Ich krieche weder den deutschen Produzenten in den Arsch, noch schleime ich mich bei den Amerikanern ein, was mir zwar viele Feinde und böse Kritik einbrachte, doch andererseits respektieren mich sehr viele Menschen, weil die sagen, der Boll ist der einzige, der es wirklich konsequent durchzieht.


MovieGod.de: Neben ihren bereits fertiggestellten Filmen, stehen aber noch - wie sie zuvor erwähnten - zwei weitere Projekte am Plan: Far Cry und Tunnel Rats.

Uwe Boll: Vor allem Tunnel Rats beschäftigt mich sehr, vor allem da es in den letzten Jahren keine guten Kriegsfilme gab. Flags of Our Fathers von Clint Eastwood zum Beispiel, ist die größte Scheiße die ich je in meinem Leben gesehen habe. Wie wäre dieser Film wohl beurteilt worden, hätte ihn nicht Steven Spielberg produziert und nicht Clint Eastwood gedreht? Das ist ein langweiliger Scheißdreck, bei dem man von Anfang an weiß, wie es ausgeht. Dass dieser Film für Preise gehandelt wird, zeigt doch auch, welche Lobby da im Hintergrund sitzt, die bestimmt was gut sein soll und was nicht. Dadurch misstrauen die Menschen ihrer eigenen Wahrnehmung. Die richtig guten Kriegsfilme, wie Die durch die Hölle gehen oder Apocalpyse Now, entstammen alle den frühen Achtzigern. In denen fand man eine gewisse Konsequenz.

Der andere, für mich sehr wichtige Punkt ist, zu zeigen, dass die Soldaten - angesichts des Krieges im Irak - überhaupt noch bereit sind in einen Krieg zu gehen. Diese Soldaten sitzen im Flieger nach Bagdad, sehen sich die Filme an und kapieren nicht worum es eigentlich geht: Krieg zu beenden. Das will ich mit Tunnel Rats rüberbringen. Bislang wurden immer die Kriegsherren ins Blickfeld genommen, während die Soldaten als arme Männer und Kanonenfutter porträtiert wurden und genau da will ich ansetzen. Ich möchte die Soldaten blamieren, sie als Idioten zeigen. Nur weil jemand - ein Schwarzer aus Miami Beach - aus dem Ghetto kommt, ist das noch lange keine Entschuldigung dafür, dass man sich vereinnahmen lässt, sondern den Lobbyisten, die hinter diesen Kriegen stehen, auch noch folgt. Es ist natürlich sehr kritisch, so etwas zu machen, aber es muss einfach gezeigt werden. Das ist die Grundprämisse von Tunnel Rats, der sehr böse und bissig sein wird, ähnlich Catch-22.

MovieGod.de: Sie sprachen - bezugnehmend auf ihre vorangegangenen Werke House of the Dead und Alone in the Dark - von halbgaren Drehbüchern und halbgaren Schauspielern.


Uwe Boll: Mir wurde 2002 das Drehbuch zu House of the Dead von Mark A. Altman angeboten, der die Rechte zu dem Spiel hatte und ich freute mich auf die Aufgabe, einen kommerziellen Film zu drehen. Während des Drehs bemerkte ich aber , dass mir diese Art von Arbeit keinen Spaß macht. Ich musste 30 Seiten Dialog entfernen und hab den Schwerpunkt auf die Action gesetzt, da diese Teenies sowieso nicht schauspielern können. Am Ende bekamen wir einige schlechte und einige gute Sequenzen, doch die Actionszenen sind mit Sicherheit nicht zu den schlechten zu zählen.

Nach dem Ende der Dreharbeiten wurde ich von Jörg Tittel - einem deutschen Videospielproduzenten, der in Los Angeles lebt - kontaktiert, der mich auf Alone in the Dark aufmerksam machte. Wir stießen auf ein Manuskript von Elan Mastai, der einen esoterischeren Ansatz im Sinn hatte und dieser wurde von meinen beiden Mitarbeitern Michael Roesch und Peter Scheerer mehr auf Action getrimmt. Das war nicht die beste aber noch die bestmöglichste Endvariante. Allerdings glaube ich, dass sowohl das Drehbuch als auch der Film viel besser sind, nur wurde alles von Tara Reid untergraben. Die kann einfach nicht schauspielern, höchstens in Komödien. (lacht)

MovieGod.de: Es war doch schon im Grunde eine sehr "kreative" Entscheidung, Tara Reid als Museumskuratorin und Wissenschaftlerin zu besetzen.

Uwe Boll: Natürlich, man probiert ja, ein wenig gegen den Trend zu arbeiten und ein wenig Aufmerksamkeit zu erregen, aber Tara Reid kann einfach nix. Am zweiten Tag der Dreharbeiten mussten wir uns mit diesem Problem konfrontieren, wir hatten aber kein Studio im Hintergrund sondern nur das Geld für den Film und somit waren wir an sie gebunden. Ihr Rausschmiss hätte mich etwa 2 Millionen Dollar gekostet und das bei einem Budget von 13 Millionen. Das geht dann einfach nicht. Ein Fehler, den ich auch nur einmal gemacht habe. Einen Totalausfall wie sie hab ich danach nie wieder gehabt. Michael Madsen, der in BloodRayne eine Hauptrolle spielte, war zwar ständig betrunken, konnte dann aber trotzdem immer spielen.


MovieGod.de: Woher rühren dann die negativen Kommentare, die seit House of the Dead, auch in arrivierten Filmmagazinen und Zeitungen, wie Variety, New York Times oder San Francisco Chronicle publiziert werden? Das britische Filmmagazin Empire hat sie bereits zum "Son of Ed Wood", Sohn von Ed Wood gekürt.

Uwe Boll: Ich glaube, dass viele dieser alteingesessenen Kritiker sich vor allem vom Internet haben beeinflussen lassen. Diese Leute stoßen nur ins Horn der ahnungslosen Internetgemeinde. Harry Knowles (Kritiker der in den USA sehr bekannten Internetseite Ain’t It Cool News, Anmerkung der Redaktion), etwa ist auch so ein eingekaufter Fettsack. Dieser Mann, der den ganzen Tag in Hollywood Leuten wie Quentin Tarantino und Robert Rodriguez in den Arsch kriecht, wurde gehypt und schließlich von Hollywood bestochen und gekauft. Das kann man ja auch an den Rezensionen selbst sehen. BloodRayne haben sich die meisten, die ihn besprochen haben, gar nicht angesehen. Da geht es nur mehr um meine Person und nicht mehr um den Film.

MovieGod.de: Um ihren Kritikern entgegenzutreten, haben sie einen Boxkampf initiiert, mit dem Titel "Raging Boll". Sie traten dabei gegen vier ausgewählte Kritiker an. Im Nachhinein wurden aber Stimmen laut, es habe sich um einen reinen PR-Gag gehandelt.

Uwe Boll: Das waren echte Kämpfe und ich habe auch von Anfang an gesagt, ich möchte den Kritikern auf die Fresse hauen. Es war immer so abgemacht und wenn sich meine Gegner nicht vorbereiten, ist das nicht mein Problem. Es haben ja alle ziemlich eine drauf bekommen, einer von ihnen musste nach dem Kampf ins Krankenhaus, unters Sauerstoffzelt. Da hab ich aber auch überhaupt kein Mitleid. Die wollten diese Situation ausnutzen und ihre eigenen Websites bewerben, worüber ich noch immer sauer bin.

MovieGod.de: Macht ihnen die Arbeit in den USA, bei einer derartig großen Ablehnung, dann überhaupt noch Spaß?

Uwe Boll: Die Sache ist einfach die, wenn man Regisseur werden will, und diesen Traum hatte ich bereits mit 18 Jahren, dann geht man durch positives und negatives. Mich bekommt man nicht kaputt. (lacht)