Also was mir bei Moore auffällt, ist das er es fantastisch versteht in die Rolle der Opfer hineinzuschlüpfe und deren standpunkte einzunehmen.Zitat
Na ja, erwartet hätte ich das von Moore schon irgendwie, aber es bestätigt das, was ich schon vorher leise vermutet habe: Er ist ein Mann ohne jegliche Prinzipien. Ihm geht es nicht darum, Gerechtigkeit zu fördern oder Dinge geradezurücken, sondern darum, polemisch zu sein, zu beleidigen, zu verallgemeinern und zu denuzieren. Wen, spielt keine Rolle, er will nur auffallen, er will wahrgenommen werden, von seiner Polemik leben können. Heute sind es halt die Deutschen, morgen die Russen, übermorgen wieder die Amerikaner und nächste Woche die Feldarbeiter in Papua Neuguinea. Moore ist mindestens so mitteilungsbedürftig wie einige hier im Forum.
Ich bezweifle, ob er das, was er hier schreibt, ernst meint; aber das rechtfertigt trotzdem nicht seine Ausdrucksweise. Mal ganz abgesehen davon, dass es inhaltlich zu großen Teilen ziemlicher Müll ist. Deutschland zahlt bis heute noch Wiedergutmachungsgelder, teilweise selbst an Leute, die gar nicht persönlich betroffen waren. Habt ihr schonmal davon gehört, dass die Nachfahren von Samuel Colt Geld an die Enkel oder Urenkel von Sklaven gezahlt haben? Ich nicht. Ich habe auch noch nie etwas von einem Zentralrat der Indianer gehört, dessen Vizepräsident noch davonkommt, nachdem er das heilige Kraut versehentlich mal durch die Nase gezogen hat. Bekannter sind mir dagegen der KKK oder die NSDAP AO.
Nein, ich will damit nicht das tun, was Moore tat: Ich will nicht dazu auffordern, Amerikaner zu töten.
Ich will im Gegenteil klarstellen, das die Amerikaner keine Bande von dummen, blutrünstigen Hilly Billy's sind, genauso wenig wie alle Deutschen Nazis.
Nur stellt Moore das gerne so dar, weil er nun mal damit Kohle machen kann und dabei benutzt er gerne auch einseitige und gefakte Fakten
Es geht nicht nur darum.Zitat
Aber wie er selbst in seinem Buch schreibt, waren die meisten noch nicht mal geboren als dieser Massenmord stattfand.
Und niemand von uns ist stolz auf diese Kapitel deutscher Geschichte.
Ich finde übrigens auch das man ein Menschenleben und dessen Leid nicht in Geld aufwiegen kann.
Und ich bin auch der persönlichen Meinung das man wir alle aus der Geschichte lernen müssen, damit sowar nie wieder passiert.
ABER, Moore (ebenso wie viele amerikanische Anwälte) bricht schamlos die Grenze und das nur aus einem Grund.
Der Geldmacherei.
Wenn man gegen jemanden hetzt, verkauft man immer mehr Bücher als wenn man ernsthaft diskutiert und ich persönlich kann nicht empfinden warum hier einige Moore so schätzen.
Er hat nie in seinem gesamten verdammten Leben etwas uneigennütziges geleistet und das ist der Knackpunkt.







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